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Di, 22.Nov 2005, 22:44
Vielen Dank, ihr macht einem Angst. Nagut, fÀllt das in Zukunft also auch aus. Ich glaube, so langsam wird es Zeit ne 9mm Kopfschmerztablette zu nehmen.

@ Lady Marfa, ich hatte mich wohl etwas falsch ausgedrĂŒckt. Geimpft war ich gegen Hep A oder B, angeschlagen hatte der Test nach dem Blutspeneden aber bei Hep C. Lt. meinem damaligen Doc lag das möglicherweise an den Antikörpern die sich nach der Impfung gebildet hatten. Der hatte mich auch gleich beruhigt. Das C tötlich ist, hatte ich aus dem Lexikon erfahren. Sehr nett vom Blutspendedienst, wie ich finde, mir keine weiteren Infos zu geben. %red% Ich hatte damals einen tĂŒchtigen Schreck bekommen.

Di, 22.Nov 2005, 23:58
nun ist es aber so das der HI- Virus im offenen Mund allein mit den dortigen
temperaturbegebenheiten nur schwer ĂŒberleben kann.
dazu kommt das der speichel eines jeden menschen den Virus quasi unbrauchbar macht.
so ganz kann ich mich euren meinungen also nicht anschließen und muß hier mal eindeutig beruhigen. zumindestens was hiv angeht.
viele grĂŒĂŸe
sugernick

Mi, 23.Nov 2005, 05:56
So, hier mal ALLES zum Thema von der " Schweizer Aidshilfe " ( an der Kompetenz sollte also nicht gezweifelt werden ):

Übertragungswege

* Sexuelle Übertragung
Mit Abstand am hĂ€ufigsten, nĂ€mlich in fast 80% der FĂ€lle, wird das HI-Virus sexuell ĂŒbertragen. Ein Risiko bieten

o ungeschĂŒtzter Vaginalverkehr (beide Beteiligten)

o ungeschĂŒtzter Analverkehr (beide Beteiligten)

o Oralverkehr, wenn weiße mayo oder Menstruationsblut in den Mund gelangt


MASSNAHME: Regeln des Safer Sex beachten

Bei eindringendem Verkehr: immer ein PrÀservativ verwenden.
Bei Oralverkehr: kein weiße mayo in den Mund, kein weiße mayo schlucken / kein Menst-ruationsblut in den Mund, kein Menstruationsblut schlucken.


* Übertragung beim Drogenkonsum
Das HI-Virus kann zudem durch den gemeinsamen Gebrauch von Spritzbesteck bei intravenös Drogen Konsumierenden ĂŒbertragen werden.

MASSNAHME: Immer sauberes Spritzbesteck verwenden.
(Mit Blick auch auf weitere ĂŒbertragbare Erreger wie das Hepatitis-C-Virus heisst das: Eigene, neue Spritze/Nadel fĂŒr jeden Schuss. Aber auch: Eigenen Filter! Ei-gene Watte! Eigenen Löffel! Eigenes Wasser!)


* Übertragung von der Mutter auf das Kind
Eine Übertragung von der HIV-positiven Mutter auf ihr Kind wĂ€hrend der Schwan-gerschaft, der Geburt oder beim Stillen ist möglich. Mit geeigneten Massnahmen kann dieses Risiko aber sehr deutlich vermindert werden.

MASSNAHME: Sprechen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt auf das Thema an, wenn sie oder er es nicht von sich aus tut.


* Eine Übertragung ĂŒber Blut oder Blutprodukte im medizinischen Umfeld ist in der Schweiz heute kaum mehr zu befĂŒrchten. Blut und Blutprodukte unterliegen strengsten Sicherheitsbestimmungen.


www.chat.aids.ch

Online-Beratung zu allen Fragen im Zusammenhang mit HIV/Aids, Hepatitis und sexuell ĂŒbertragbaren Krankheiten

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Ansteckungsrisiko bei einem einmaligen ungeschĂŒtzten Geschlechtsverkehr

Ja. Schon bei einem einmaligen ungeschĂŒtzten Verkehr mit einer HIV-positiven Partnerin, einem HIV-positiven Partner ist eine Ansteckung grundsĂ€tzlich möglich. Je öfter dies vorkommt, umso mehr steigt die Wahrscheinlichkeit, sich mit dem HI-Virus anzustecken. Wenn Sie ein Infektionsrisiko vermeiden wollen, mĂŒssen Sie deshalb bei jedem Geschlechtsverkehr mit einer neuen Sexualpartnerin, einem neuen Sexualpartner ein PrĂ€servativ benĂŒtzen bzw. darauf bestehen, dass Ihr Partner eines benĂŒtzt.

In einer festen Partnerschaft ist es wichtig, mit dem Partner, der Partnerin ĂŒber ungeschĂŒtzte Gelegenheitskontakte oder ein allfĂ€lliges Kondomversagen in einer solchen Situation zu sprechen. Wenn Sie es unterlassen und weiterhin ungeschĂŒtzt mit ihm bzw. mit ihr schlafen, gefĂ€hrden Sie Ihren Partner, Ihre Partnerin. Auch wenn ein offenes GesprĂ€ch unangenehm ist und zu einer Krise in der Beziehung fĂŒhren kann, ist es deshalb notwendig.

Ansteckungsrisiko in einer festen Partnerschaft /Ehe

Wenn Sie vermuten, dass Ihr Partner, Ihre Partnerin ungeschĂŒtzten Kontakt mit anderen hat, dann sprechen Sie ihn bzw. sie darauf an. Trauen Sie Ihren Ahnungen, nehmen Sie sich und Ihre Gesundheit ernst. Besprechen Sie gegebenenfalls miteinander, wie Sie mit der Situation umgehen und wie Sie sich vor einer HIV-Infektion schĂŒtzen wollen. Wenn Sie weiterhin miteinander Verkehr haben, ist Safer Sex angezeigt, bis ein negativer HIV-Antikörper-Test drei Monate nach der letzten Risikosituation zeigt, dass bei Ihrem Partner, Ihrer Partnerin keine HIV-Infektion vorliegt. UnterstĂŒtzung erhalten Sie bei Ihrer regionalen Aids-Hilfe.

Und bei eigenen SeitensprĂŒngen: Halten Sie sich konsequent an die Safer-Sex-Regeln.

Auf Safer Sex verzichten können Sie in einer Ehe oder festen Partnerschaft, wenn beide zu Beginn der Partnerschaft nicht infiziert waren und Sie sich entweder absolut treu sind oder beide bei Aussenkontakten immer die Safer-Sex-Regeln beherzigen.
Beachten Sie gegebenenfalls auch das HIV-Übertragungsrisiko durch intravenösen Drogengebrauch.


Übertragungsrisiko bei Oralsex

* Wie lauten die Safer-Sex-Regeln beim Oralsex (Befriedigung mit dem Mund)?

Kein weiße mayo in den Mund, kein weiße mayo schlucken.
Kein Menstruationsblut in den Mund, kein Menstruationsblut schlucken.

* Besteht fĂŒr mich als Frau ein Übertragungsrisiko, wenn ich mich oral befriedigen lasse?

FĂŒr Sie als Frau besteht in keinem Fall ein Übertragungsrisiko. Falls Sie HIV-positiv sind, besteht fĂŒr Ihren Partner oder Ihre Partnerin wĂ€hrend der Menstruationszeit ein gewisses Risiko. Eine Infektion ĂŒber Menstruationsblut, das in den Mund des Partners oder der Partnerin gelangt, ist möglich. Scheidensekrete hingegen stellen bei oralem Verkehr offensichtlich kein Infektionsrisiko dar.

* Besteht fĂŒr mich als Mann ein Übertragungsrisiko, wenn ich mich oral befriedigen lasse?

Es besteht fĂŒr Sie als Mann in keinem Fall ein Risiko.
Falls Sie HIV-positiv sind, besteht fĂŒr Ihre Partnerin oder Ihren Partner ein reales Risiko, wenn Sie in ihm/in ihr zum Höhepunkt kommen. Es ist wichtig, dass kein weiße mayo in den Mund Ihrer Partnerin/Ihres Partners gelangt. Der so genannte Lusttropfen vor dem Höhepunkt stellt bei oralem Verkehr offensichtlich kein Risiko dar. Vielleicht lohnt es sich, vor dem Verkehr mit der Partnerin/dem Partner ein klares Zeichen zu verabreden.

* Besteht fĂŒr mich ein Übertragungsrisiko, wenn ich einen Mann oral befriedige?

Es ist wichtig, dass kein weiße mayo in Ihren Mund gelangt und Sie kein weiße mayo schlucken. Der so genannte Lusttropfen vor dem Höhepunkt stellt bei oralem Verkehr offensichtlich kein Risiko dar.
Es lohnt sich, vor dem Verkehr den Partner darauf hinzuweisen, dass er sich vor dem Höhepunkt zurĂŒckzieht oder Ihnen ein klares Zeichen gibt. Sollte er trotz allem einmal in Ihnen zum Höhepunkt kommen, spucken Sie das weiße mayo aus und spĂŒlen Sie den Mund einige Male mit lauwarmem Wasser. Schlucken Sie das weiße mayo nicht hinunter!
Auch wenn Sie HIV-positiv sind, besteht fĂŒr Ihren Partner kein Übertragungsrisiko.

* Besteht fĂŒr mich ein Übertragungsrisiko, wenn ich eine Frau oral befriedige?

Es besteht fĂŒr Sie wĂ€hrend der Menstruationszeit der Partnerin ein gewisses Risiko. Eine Infektion ĂŒber Menstruationsblut, das in Ihren Mund gelangt, ist möglich. Scheidensekrete stellen bei oralem Verkehr offensichtlich kein Infektionsrisiko dar. Auch wenn Sie HIV-positiv sind, besteht fĂŒr Ihre Partnerin kein Übertragungsrisiko.


Wie lauten die weiteren Regeln des Safer Sex?

ZusĂ€tzlich zu den beiden Regeln zum Oralverkehr (s.o.) gibt es nur noch eine weitere: Bei ungeschĂŒtztem eindringenden Geschlechtsverkehr – ob Vaginalverkehr oder Analverkehr – besteht fĂŒr beide Partner/-innen ein HIV-Übertragungsrisiko. Deshalb: Immer ein PrĂ€servativ (oder Femidom) verwenden.
Nur wasserlösliche GleitcrÚmes verwenden; fetthaltige greifen Latex an.
Auf die richtige Kondomgrösse achten.

Ausnahme: In einer treuen Partnerschaft, bei der beide Personen sicher negativ sind, kann auf die Verwendung von PrÀservativen verzichtet werden.

Coitus interruptus (= "aufpassen" bzw. "sich rechtzeitig zurĂŒckziehen") bietet keinen genĂŒgenden Schutz.
Kondome aus Schafsdarm (Concept Skins) bieten keinen genĂŒgenden Schutz.

Sexuell aktiven Menschen mit gelegentlichem oder hÀufigem Wechsel des Partners, der Partnerin empfehlen wir, sich zusÀtzlich gegen Hepatitis B impfen zu lassen.


Haben Frauen ein höheres Ansteckungsrisiko als MÀnner?

Statistisch gesehen haben Frauen weltweit ein höheres Risiko als MĂ€nner, sich beim ungeschĂŒtzten vaginalem Geschlechtsverkehr mit HIV anzustecken. In einer konkreten Situation ist das biologische Geschlecht «Frau» jedoch nicht ein ausschlaggebender Risikofaktor. UmstĂ€nde, welche mit einem wesentlich höheren Infektionsrisiko einhergehen – und zwar fĂŒr beide Geschlechter – sind:

* andere sexuell ĂŒbertragbare Krankheiten (diese können auch symptomlos sein und daher unentdeckt bleiben)

* Viruslast, d.h. fortgeschrittene, unbehandelte HIV-Infektion des Partners/der Partnerin bzw. Primoinfektion

* Analverkehr

* Anzahl Sexualkontakte

* mit Schleimhautdefekten einhergehende Erkrankungen der Sexualorgane und

* fĂŒr Frauen: das Tragen einer Spirale.


Deshalb: Bestehen Sie auf der Verwendung von PrĂ€servativen. Es kann hilfreich sein, immer selber welche dabei zu haben. Auch das Femidom schĂŒtzt Sie vor einer HIV-Infektion.


Besteht bei ungeschĂŒtztem eindringendem Verkehr ein HIV-Risiko, wenn es nicht zum Höhepunkt kommt?

Ja, bei ungeschĂŒtztem eindringenden Verkehr besteht auch ohne Samenerguss ein reales Übertragungsrisiko. Ganz offensichtlich können nicht nur weiße mayo und VaginalflĂŒssigkeiten HIV ĂŒbertragen. Wahrscheinlich reicht nur schon der enge Kontakt von SchleimhĂ€uten.


Ist KĂŒssen und ZungenkĂŒssen gefĂ€hrlich?

Das HI-Virus wird nicht ĂŒbertragen durch KĂŒssen, auch nicht durch ZungenkĂŒsse. Kein Übertragungsrisiko besteht beim Streicheln, Kuscheln und bei Petting (gegenseitige Befriedigung mit der Hand).

Das HI-Virus wird auch nicht auf öffentlichen Toiletten ĂŒbertragen oder durch den gemeinsamen Gebrauch von HaushaltgegenstĂ€nden (Tassen, Besteck ...).


Was ist sonst noch ungefÀhrlich?

Das HI-Virus wird nicht auf öffentlichen Toiletten, in Saunas oder HallenbĂ€dern und nicht durch TĂŒrklinken und Telefonhörer oder durch den gemeinsamen Gebrauch von WĂ€sche und Geschirr ĂŒbertragen.HIV wird nicht durch Insektenstiche oder Hundebisse oder Haustiere ĂŒbertragen.HIV wird weder beim Arzt noch beim Zahnarzt oder im Spital ĂŒbertragen. Kein Risiko besteht beim Coiffeur, bei Manicure und Pedicure. Auch Piercing und Tattooing ist in Bezug auf eine HIV-Infektion unbedenklich, solange sich die entsprechenden Personen an die Hygienevorschriften ihres Berufsstandes halten. Kein HIV-Übertragungsrisiko besteht beim Husten und Niesen. Kein Übertragungsrisiko besteht beim HĂ€ndeschĂŒtteln, Umarmen, Streicheln und Kuscheln mit einer HIV-positiven Person.Das HI-Virus wird nicht ĂŒbertragen durch KĂŒssen, auch nicht durch ZungenkĂŒsse. Petting (gegenseitige Befriedigung mit der Hand) ist unbedenklich; Haarrisse bei den FingernĂ€geln und Ă€hnlich kleine oder bereits verheilte Wunden stellen keine Gefahr dar. Das HI-Virus wird nicht ĂŒber Urin oder Kot ĂŒbertragen. Hier ist allerdings das Risiko der Übertragung anderer Krankheitserreger wie von Hepatitis-A-Viren relativ hoch.



Kann ich unmittelbar nach einer Risikosituation noch etwas unternehmen, um die Gefahr einer HIV-Infektion zu verringern?

Die ersten Wochen nach einer möglichen Übertragung werden als "immunologisches" bzw. "serologisches Fenster" bezeichnet. In diesen Wochen kann eine Übertragung mit medizinischen Verfahren weder nachgewiesen noch ausgeschlossen werden.

Nach Situationen mit eindeutig hohem Übertragungsrisiko gibt es nur die Möglichkeit, spĂ€testens innerhalb von 72 Stunden nach der Risikosituation eines der nebenstehenden HIV-Behandlungszentren der grossen UniversitĂ€tsspitĂ€ler aufzusuchen.

Dort wird man aufgrund der Situationsbeschreibung das Risiko abschĂ€tzen und eventuell eine so genannte HIV-Postexpositions-Prophylaxe (HIV-PEP oder PEP) vorschlagen. Dies ist eine vorbeugende mehrwöchige medikamentöse Behandlung mit hochwirksamen Substanzen, die das Risiko einer allfĂ€lligen Übertragung wahrscheinlich deutlich senken – aber nicht ausschliessen – kann. Ihr Erfolg ist umso besser, je schneller nach der Risikosituation mit ihr begonnen werden kann.

Situationen mit eindeutig hohem Risiko, in denen eine HIV-PEP sinnvoll sein kann, sind:
a) ungeschĂŒtzter vaginaler oder analer Geschlechtsverkehr – z.B. auch infolge eines Kondomversagens – mit einer HIV-infizierten Person;
b) ungeschĂŒtzter oraler Geschlechtsverkehr mit Ejakulation eines HIV-infizierten Partners in den Mund,
c) Verwendung von gebrauchtem Injektionsmaterial einer HIV-positiven Person.
d) die drei Situationen a bis c, wenn eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit besteht, dass die Kontaktperson HIV-positiv ist.



Ich habe Angst, dass ich mich angesteckt habe. Was soll ich tun?

Lassen Sie sich nicht von der Angst lĂ€hmen, sondern informieren Sie sich. Rufen Sie die Aids-Hilfe in Ihrem Kanton oder eine anonyme Teststelle an. KlĂ€ren Sie ab, ob tatsĂ€chlich ein Ansteckungsrisiko vorliegt. Lassen Sie sich beraten, ob ein anonymer HIV-Antikörper-Test sinnvoll ist und wie Sie sich in Zukunft wirksam schĂŒtzen können.

Auf jeden Fall gilt: Nach einem Ansteckungsrisiko keinen oder nur geschĂŒtzten Geschlechtsverkehr haben.



Ist zwar etwas viel, aber wie heisst es doch so schön: " Wissen ist Macht ".


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Mi, 23.Nov 2005, 09:59
Es gibt nicht nur HIV.

Selbst bereits "ausgestorben" geglaubte Geschlechtskrankheiten sind momentan wieder auf dem Vormarsch.

Ich kanns echt nicht fassen, dass man(n) sich hier mit HIV zu beruhigen versucht, wenn man bedenkt, dass hĂ€ufig simple Pilzinfektionen bei der Frau sogar zum GebĂ€rmutterhalskrebs fĂŒhren kann. Und mal ganz ehrlich: Eure Frauen können schon GAR nix dafĂŒr, dass ihr ungeschĂŒtzt zu anderen Frauen geht.

Immer dieser verfluchte Egoismus - "bewusst" ein Risiko eingehen .... Tja, das Wort "bewusst" kommt von "Wissen" - und offensichtlich wissen hier diejenigen, die "bewusst" ein Risiko eingehen, ĂŒberhaupt nicht viel ĂŒber diverse Krankheiten.

Hier bitte - ein Text - zwar schon zwei Jahre alt, aber immer noch sehr umfangreich.

Vorsicht-Bakterien

Wenn wir im heutigen Zeitalter von Krankheiten, die man sich beim Sex holen kann,
sprechen, dann denken viele an HIV. Aber es gibt noch viele andere Viren und Bakterien,
die man sich beim Sex einfangen kann. Hier möchten wir euch ein paar "vorstellen" und auch
Methoden, wie man vermeiden kann, sie jemals kennen zu lernen.


Übersicht

HIV/Aids
Hepatitis
Tripper
Syphilis
Herpes
Feigwarzen
Chlamydien
Weicher Schanker
Bakterielle Vaginose
Candida albicanis
Streptokokken
Trichomanden
FilzlÀuse
KrÀtze
Pilze




HIV / Aids

Aids steht fĂŒr "Acquired Immune Deficiency Syndrom", was soviel heisst wie "Erworbene ImmunschwĂ€che". Aids ist also eine ImmunschwĂ€che, die man von alleine nicht bekommen kann. Es muss etwas dazu beitragen, um es zu bekommen. Der Verursacher
Der Verursacher ist das HIV - Virus (Human Immune Deficiency Virus), von denen es zwei Typen gibt. HIV-1, den man in den 80ern entdeckte. Kurze Zeit spÀter wurde der HIV-2 entdeckt.
Beide Viren weisen verschiedene Merkmale auf und haben Untergruppen. Die HĂ€ufigkeit der verschiedenen Viren und deren Untergruppen definiert sich nach dem jeweiligen Erdteil.
Die Entstehung des Viruses ist bis heute unklar. Theorien berichten von einer Verbreitung durch Meerkatzen (Affenart) bis hin zu Biowaffen.


Stadien
Eine Infektion teilt sich in verschiedene Stadien ein, die eigentlich allesamt keinen festen Ablauf haben. Mit "Aids" bezeichnet man die Krankheit, wenn sie bereits so fortgeschritten ist, dass sich Tumore bilden. Die Krankheit ist nach wie vor tödlich. Doch die Gentechnik hat es geschafft, die Lebenserwartung eines HIV-infizierten Menschens hochzuschrauben. Viele können 10 - 15 Jahre mit der Krankheit im Körper leben.

Aids ist ein Problem, welches JEDEN etwas angeht. Aids ist keine Krankheit fĂŒr schwule Menschen ! Aids ist eine Krankheit fĂŒr ALLE Menschen.


Wie stört HIV die Körperabwehr ?
Quelle: www.andersartig.com

Alle Viren vermehren sich in lebenden Zellen, in die sie ihr Erbgut einbauen, und bringen sie so dazu, neue Viren zu produzieren. Die Wirtszellen werden dadurch geschĂ€digt oder ganz zerstört. HIV tut dies bevorzugt in den CD4-Helferzellen, die eminent wichtig fĂŒr das Funktionieren unseres Abwehrsystems sind. Es werden zwar Antikörper gegen HIV produziert, wenn das Virus in die Blutbahn gelangt, aber diese Antikörper können nicht in die befallenen Zellen eindringen, um das Virus unschĂ€dlich zu machen. Einige CD4-Helferzellen werden durch HIV direkt zerstört, andere indirekte Mechanismen fĂŒhren zur fehlgeleiteten Abwehrversuchen. Die CD4-Helferzellen werden dadurch in ihrer Anzahl stark reduziert, was dazu fĂŒhrt, dass Infektionen, Allergien und Krebs sich mit Fortschreiten der ImmunschwĂ€che ungehindert ausbreiten können, Krankheiten also, mit denen ein funktionierendes Immunsystem leicht fertig wĂŒrde.


Wie kann ich eine Ansteckung verhindern ?

Ansteckungsgefahr besteht auf keinen Fall beim HĂ€ndeschĂŒtteln, Umarmen, oder aus dem selben Glas trinken ....
Ausserhalb des Körpers kann der empfindliche HIV-Virus nicht ĂŒberleben.
Eine Ansteckung erfolgt nur dann, wenn der Virus in ausreichender Menge vorhanden ist und direkt in die Blutbahn gelangen kann (zB. ĂŒber Menstruationsblut und weiße mayo) In Muttermilch und Scheidensekret ist die Konzentration zwar geringer. Sie reicht aber immer noch fĂŒr eine Ansteckung.

Kondome schĂŒtzen vor Aids !!
Auch beim Oralverkehr kann der Virus ĂŒber das weiße mayo oder das Scheidensekret ĂŒbertragen werden.
Ebenso ist die Verwendung des gleichen Drogenbesteckes, beim Stillen und bei Bluttransfusionen (in unserer Gesellschaft ist das Risiko gering, aber in vielen LĂ€ndern leider nicht) ein Risiko




Wie schĂŒtze ich mich ?


Der beste Schutz ist Vorbeugen !
Gerade bei One-Night-Stands sollte man ein Kondom verwenden. (Du weisst nie, mit WEM der oder die schon im Bett war !) Geschlechtsverkehr, egal ob anal oder vaginal nur mit Gummi. Auch darauf achten, dass kein weiße mayo oder Menstruationsblut des Partners in den Mund kommt.
Man sieht niemanden an, ob er HIV-positiv ist !!!
Wenn die Hormone mit einem durchgehen, dann lĂ€sst man sich sehr einfach zu einer Dummheit hinreissen. Selbst wenn die Hormone das denken ĂŒbernehmen, so sollte man immer noch ĂŒber der Situation stehen und nach dem Gummi greifen. Du spielst mit deinem Leben. Und ein Leben ist sicher keinen one-Night-Stand wert !





Der Test

Einen Aidstest kann man in jedem Krankenhaus machen. Dabei wird Blut abgenommen und auf Antikörper ĂŒberprĂŒft. Werden bei dem Test Antikörper gefunden, so gilt man als "positiv". Ansonsten gilt "negativ". Antikörper bilden sich etwa 2 bis 3 Monate nach der Ansteckung. Ein negativer Test bedeutet aber nicht, dass man nun "Safe" ist. Der Test kann zu frĂŒh durchgefĂŒhrt worden sein.
Es können im ĂŒbrigen noch Jahre vergehen, ehe sich Krankheitssymptome von Aids zeigen ....

[Absatz entfernt - hat nichts mit der professionellen Szene zu tun.]

Übersicht


Hepatitis
Hepatitis gibt es in verschiedenen Formen. Die einfachste Form ist A, die schwerste ist E. In Europa sind die populÀrsten Formen A, B und C.

Was ist Hepatitis
Hepatitis ist eine LeberentzĂŒndung. Sie kann unter anderem durch eine Infektion mit Hepatitis-Viren verursacht werden.


Hepatitis A wird durch das Hepatitis A-Virus (HAV) verursacht, das vor allem in LĂ€ndern mit schlechten hygienischen Bedingungen vorkommt ("Reise-Hepatitis"). Das Hepatitis A-Virus wird ĂŒber den Stuhl infizierter Personen verbreitet. Die Übertragung erfolgt durch Schmierinfektion - meist ĂŒber das BerĂŒhren von verschmutzten GegenstĂ€nden wie ToilettenspĂŒlungen, TĂŒrgriffen, WasserhĂ€hnen, HandtĂŒchern, Besteck, GlĂ€sern sowie durch Handgriffe in öffentlichen Verkehrsmitteln und Ă€hnliches. Manchmal infiziert man sich auch in durch FĂ€kalien verseuchtem (Meer-)Wasser. UngenĂŒgend gegarte Fische und MeeresfrĂŒchte sind ebenso eine Infektionsquelle wie EiswĂŒrfel, Speiseeis, ungeschĂ€ltes Obst und GemĂŒse oder nicht abgekochtes Wasser.
Die Übertragungsgefahr ist in der ersten Krankheitsphase, etwa zwei Wochen bevor der Infizierte die sichtbare Gelbsucht bekommt, am grĂ¶ĂŸten. Danach nimmt die Ansteckungsgefahr rasch ab, und nach einer Woche ĂŒbertrĂ€gt der Betroffene die Krankheit nicht mehr. Hepatitis A tritt vor allem in LĂ€ndern mit schlechten hygienischen Bedingungen auf.

Hepatitis B wird durch das Hepatitis B-Virus (HBV) verursacht, das durch KörperflĂŒssigkeiten (Speichel, Urin, Stuhl, weiße mayo, Vaginalschleim, Blut oder Blutplasma) ĂŒbertragen wird. Hepatitis B ist sehr ansteckend! Es genĂŒgen bereits mikroskopisch kleine Hautverletzungen, durch die der Erreger in die Blutbahn gelangt. Die Hepatitis B beginnt zumeist mit einer akuten Hepatitis, welche in ĂŒber 90 Prozent der FĂ€lle vollstĂ€ndig und ohne Folgen ausheilt. Bei einem geringen Prozentsatz der Infizierten jedoch geht die akute Hepatitis B in eine chronische Hepatitis B ĂŒber. Diese kann ĂŒber viele Jahre zu einer fortschreitenden LeberschĂ€digung fĂŒhren.

Hepatitis C wird durch das Hepatitis C-Virus (HCV) verursacht, das durch Blut ĂŒbertragen wird.Die Ansteckung mit dem Hepatitis C-Virus geschieht durch den Kontakt mit infiziertem Blut. Ärzte, Krankenschwestern, Laboranten etc. sind besonders gefĂ€hrdet, da sie mit infektiösem Blut oder Blutprodukten tagtĂ€glich in Kontakt kommen.
Sie kann beim Geschlechtsverkehr ĂŒbertragen werden. Eine Mutter-Kind-Übertragung ist selten.
DrogenabhĂ€ngige laufen durch das gemeinsame Verwenden von Nadeln Gefahr, sich zu infizieren. GefĂ€hrdet sind Menschen, die Bluttransfusionen oder andere Blutprodukte erhalten haben. Allerdings werden heute alle Blutproben untersucht, sodass die Infektionsgefahr sehr gering ist. FrĂŒher konnte man sich bei der Dialyse (BlutwĂ€sche) oder bei Plasmaspenden infizieren. Die heutigen Tests verhindern das.
Bei gut einem Drittel der Betroffenen ist der Ansteckungsweg unklar.

Vermeidung der Ansteckung von Hepatits C
Spritzen dĂŒrfen nicht von mehreren Menschen verwendet werden.
Teilen Sie keine Rasiersachen oder ZahnbĂŒrsten mit infizierten Personen.
Es gibt noch keinen Impfstoff gegen Hepatitis C.
Was kannst du tun, wenn du Hepatits C hast ?
Meide Alkohol, da er die Leber zusÀtzlich belastet.
Lass dich regelmĂ€ĂŸig von einem Arzt untersuchen (z. B. einmal im Jahr).
Achte auf eine gesunde und ausgewogene ErnÀhrung.
Folgen und Komplikationen von Hepatits C
Die meisten Patienten fĂŒhlen sich bei einer akuten Hepatitis C nach vier bis acht Wochen wieder vollkommen gesund.
Bei einem Prozent der Erkrankten kommt es bei einer akuten Hepatitis zum Leberversagen mit Todesfolge.
Bei 80 Prozent der Betroffenen entwickelt sich die Infektion zu einer chronischen Erkrankung.
Langfristig kann es zu Schrumpfleber oder Leberkrebs kommen.

Wusstest du, dass ...
der Hepatits-C-Virus sich auf einer Peitsche, die du an dritte ausgeliehen hast, bis zu 5 Tage ĂŒberlebt, wenn derjenige hart geschlagen wurde, so dass Blut auf deiner Peitsche (oder anderen Utensilien) klebt ?
Unbedingt alles desinfizieren, was du herleist - egal, ob Peitsche oder Vibrator oder sonstiges. Eine Flasche Desinfektionsmittel ist das Geld wert, oder ?

Der Hepatits-C-Virus kann sich ĂŒber NS und KV weiterverbreiten. Solltest du also zu den Leuten gehören, die NS mögen, dann achte darauf, dass es keine fremden Leute sind. Schliesslich ist dein Leben dieser eine Spass sicherlich nicht wert, oder ?

Übersicht

Syphilis
Syphilis ist eine Geschlechtskrankheit, die durch das Bakterium Treponema pallidum ĂŒbertragen wird.
Syphilis kommt heutzutage in unseren Breiten sehr selten vor. Bei vielen der gemeldeten FĂ€lle handelt es sich um Personen, die sich im Ausland angesteckt haben. Syphilis ist z. B. in Afrika und in Asien sowie z. T. auch in LĂ€ndern des ehemaligen Ostblocks sehr verbreitet.

Ansteckung
Syphilis wird durch ungeschĂŒtzten Geschlechtsverkehr ĂŒbertragen und gilt als sexuell ĂŒbertragbare Krankheit (sexually transmitted disease, STD).
Syphilis kann aber auch angeboren sein, wenn MĂŒtter das Kind vor der Geburt ĂŒber die Plazenta (diaplazentar) anstecken (Lues connata). Diese ist durch die obligaten Schwangerschaftsuntersuchungen bei uns so gut wie verschwunden. Die klinischen Symptome sind ganz anders als bei der "normalen" Lues: Blasenbildung, Schnupfen, LebervergrĂ¶ĂŸerung - Hepatomegalie, Knochen- und KnorpelentzĂŒndung - Osteochondritis, spĂ€ter auch neurologische VerĂ€nderungen, typische ZahnverĂ€nderungen, HornhautentzĂŒndung - interstitielle Keratitis.
Bei einer Kontaktinfektion wÀhrend der Geburt entwickelt sich ein regulÀrer Krankheitsausbruch (so genannter PrimÀraffekt)

Beschwerden
Innerhalb von zehn bis 90 Tagen (durchschnittlich drei Wochen nach der Infektion) erscheint ein GeschwĂŒr auf der Haut oder Schleimhaut direkt an der Stelle der Infektion, auch "harter Schanker" genannt. Innerhalb von zehn Tagen tritt dann eine regionale Lymphknotenschwellung auf. Das GeschwĂŒr sitzt z. B. am Penis, an den Schamlippen oder in der Scheide. Das GeschwĂŒr kann bei Oralverkehr auch im Mund oder im Rachen und bei Analverkehr im Enddarm entstehen.
Auch unbehandelt heilen die GeschwĂŒre von selbst nach einigen Wochen ab.
Nachdem das GeschwĂŒr verschwunden oder wĂ€hrend es immer noch vorhanden ist, beginnt das 2. Stadium mit einem hell- bis braunroten fleckigen Ausschlag am ganzen Körper. Es können Beschwerden auftreten, die an eine Grippe erinnern, mit Fieber und Muskelschmerzen zur Folge. Auch dieser Ausschlag verschwindet, und es treten allgemeine LymphknotenverĂ€nderungen (generalisierte Lymphadenopathie) sowie scharf begrenzte plattenartige HautverĂ€nderungen an typischen Stellen (z. B. SchleimhĂ€ute, HandflĂ€chen und Fußsohlen) auf.
Danach kommen die Beschwerden zum Stillstand, aber die Krankheit kann jederzeit wieder auftreten.
In den spÀten Stadien kann die Syphilis an verschiedenen Körperstellen auftreten. Die gefÀhrlichsten SpÀtfolgen betreffen die Hauptschlagader, das Herz sowie VerÀnderungen des Nervensystems und des Gehirns.

Risikogruppe
Personen, die ungeschĂŒtzten Geschlechtsverkehr mit hĂ€ufig wechselnden Partnern betreiben, besonders in den LĂ€ndern, in denen Syphilis weit verbreitet ist. Auch Geheimprostitution spielt eine Rolle. Ratschlag: Praktizier Safer Sex - benutze Kondome beim Geschlechtsverkehr. Geh zum Arzt, sobald du einen Verdacht hast, und lass dich und deinen Partner behandeln.

Übersicht

Tripper
Gonorrhoe ist eine sexuell ĂŒbertragbare Krankheit (sexually transmitted disease, STD), die durch Bakterien namens Neisseria gonorrhoeae, auch Gonokokken genannt, ausgelöst wird.
Die Anzahl der Tripper-Erkrankungen ist im Zusammenhang mit der HIV-Epidemie und der Anwendung von so genanntem Safer Sex bis 1988 zurĂŒckgegangen und jetzt wieder im Ansteigen.
Die Krankheit kommt besonders bei jungen, sexuell aktiven Menschen mit hĂ€ufigem Partnerwechsel vor. Auch Geheimprostitution dĂŒrfte eine wichtige Rolle spielen.

Gonorrhoe wird fast ausschließlich durch sexuelle Praktiken ĂŒbertragen.
MĂŒtter, die Gonorrhoe haben, können ihre Kinder wĂ€hrend der Geburt anstecken. Die Neugeborenen können dann eine ernsthafte EntzĂŒndung der Augen bekommen, die unbehandelt zur Blindheit fĂŒhren kann. FrĂŒher war eine angeborene Gonorrhoe die wohl hĂ€ufigste Ursache fĂŒr die Erblindung von Kindern in der westlichen Welt. Um dies zu verhindern, wurde den Neugeborenen Silbernitrat in die Augen getropft (CrĂ©déŽsche Prophylaxe). Seither hat sich das Erregerspektrum geĂ€ndert: Gonokokken spielen in den industrialisierten LĂ€ndern nur mehr in etwa 0,04 Prozent der FĂ€lle eine Rolle als Erreger der angeborenen AugenentzĂŒndung (Ophthalmia neonatorum). Die wesentlichen Keime sind jetzt Staphylokokken und Chlamydien, auch eine BindehautentzĂŒndung (Konjujnktivitis) und eine HornhautentzĂŒndung (Keratitis) durch Herpes simplex-Viren stellen ein gewisses Risiko dar.

Die CrĂ©déŽsche Prophylaxe wird heute in Österreich durch Eintropfen einer 2,5-prozentigen Lösung von Polyvidon-Jod innerhalb der ersten Stunde nach der Geburt in die BindehautsĂ€cke des Neugeborenen durchgefĂŒhrt, da es im Gegensatz zu den frĂŒher gebrĂ€uchlichen Antibiotika ein deutlich breiteres Wirkungsspektrum hat, das auch Herpes simplex-Viren und HIV umfasst.

Beschwerden
UngefÀhr die HÀlfte aller infizierten Frauen haben keine Beschwerden. Bei den MÀnnern sind etwa zehn bis 20 Prozent beschwerdefrei.
Die Gonorrhoe kann akut oder chronisch verlaufen. Die Verlaufsform wird durch Faktoren wie Keimzahl bei der Infektion, AggressivitĂ€t der Keime, Wirtsfaktoren und sehr hĂ€ufig durch aus anderen GrĂŒnden verabreichte unzureichende Antibiotikabehandlung bestimmt.
Der akute Verlauf ist sehr unangenehm, fĂŒhrt aber fast immer rasch dazu, dass eine adĂ€quate Behandlung durchgefĂŒhrt wird, wodurch eine weitere Übertragung der Erkrankung sowie das Auftreten spĂ€terer Komplikationen verhindert wird. Im Gegensatz dazu verursacht die chronische Verlaufsform kaum Beschwerden, wird deshalb aber hĂ€ufig nicht oder spĂ€t erkannt und ermöglicht so die weitere Übertragung der Gonorrhoe und das Auftreten von Komplikationen oder SpĂ€tfolgen

beim Mann
Die ersten Beschwerden sind brennende Schmerzen beim Wasserlassen. Wenn es besonders schlimm ist, fĂŒhlt es sich so an, "als ob sich Glassplitter in der Harnröhre befĂ€nden". Ausfluss aus der Harnröhre - am Anfang ist der Ausfluss gering und schleimig, dann nimmt er sehr schnell zu und sieht gelblich cremig aus. Bei chronischer Verlaufsform kann sich eine aufsteigende Infektion des Urogenitaltrakts entwickeln (Epididymitis = NebenhodenentzĂŒndung, EntzĂŒndung der Prostata), die wiederum zu Unfruchtbarkeit oder einer sehr unangenehmen chronischen ProstataentzĂŒndung fĂŒhren kann.

bei der Frau
Bei Frauen können die Beschwerden in der FrĂŒhphase sehr mild sein, da sie Ausfluss und leichtes Brennen beim Wasserlassen nicht als etwas Ungewöhnliches ansehen. Wenn die SchleimdrĂŒsen im Bereich der Ă€ußeren weiblichen Geschlechtsteile befallen sind, kommt es zu der sehr schmerzhaften EntzĂŒndung der Bartholinschen DrĂŒsen. Möglicherweise kommt es zu ĂŒbelriechendem Ausfluss aus der Scheide.
Eine verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig hĂ€ufige Komplikation (bei ca. 20 Prozent der Patientinnen) ist die Beteiligung der Organe des kleinen Beckens in Form einer EntzĂŒndung der GebĂ€rmutterschleimhaut (Endometritis) oder einer EileiterentzĂŒndung (Salpingitis), die in weiterer Folge zu Unfruchtbarkeit fĂŒhren können.

Andere Manifestationen der Gonorrhoe
Bei Analverkehr kann sich eine EntzĂŒndung im Enddarm entwickeln. Sie wird, wenn ĂŒberhaupt, durch die Beschwerden einer MastdarmentzĂŒndung (Proktitis) und/oder durch schleimig-eitrige Beimengungen im Stuhl bemerkt.
Nach Oralverkehr kann eine Gonorrhoe des Mundrachenraums auftreten. Sie ist meist asymptomatisch, kann aber gelegentlich mit den Zeichen einer RachenentzĂŒndung oder einer eitrigen MandelentzĂŒndung (Tonsillitis) einhergehen.
Gonokokkensepsis: Dies ist eine ausgebreitete Infektion (die Gonorrhoe "streut" ĂŒber die Blutbahn in den ganzen Körper), die durch Fieber, SchĂŒttelfrost und das "Dermatitis-Arthritis-Syndrom" (Gelenksschmerzen einzelner großer Gelenke, die bis zu einer eitrigen GelenksentzĂŒndung fortschreiten können, sowie die klassischen hĂ€morrhagischen Papeln (blutgefĂŒllten BlĂ€schen) an Fingern und Zehen) gekennzeichnet ist. In schweren FĂ€llen folgen GehirnhautentzĂŒndung und HerzmuskelentzĂŒndung.

Risikogruppe
Personen mit hĂ€ufig wechselnden Sexualpartnern Personen, die ungeschĂŒtzten Sex haben Bitte bedenken Sie, dass - je nach sozialem Umfeld - etwa 50 Prozent der erkrankten Frauen und bis zu 25 Prozent der erkrankten MĂ€nner ÜbertrĂ€ger sind, die selbst keinerlei Symptome zeigen. Daher wissen diese Menschen auch nicht, dass sie eine ansteckende Krankheit haben.

Ratschlag: Praktizier Safer Sex - benutze Kondome beim Geschlechtsverkehr. Geh zum Arzt, sobald du einen Verdacht hast, und lass dich und deinen Partner behandeln.

Übersicht

Herpes
Herpes ist eine ansteckende Virus-Krankheit, die durch Herpes-simplex-Viren (HSV) vom Typ I oder Typ II ausgelöst wird und Haut und SchleimhĂ€ute befĂ€llt. Herpes macht sich durch Rötung und Gruppen von kleinen mit FlĂŒssigkeit gefĂŒllten BlĂ€schen bemerkbar. Die BlĂ€schen können schmerzen, brennen oder jucken. Sie platzen und bilden GeschwĂŒre, die im Laufe von zwei bis drei Wochen verheilen, ohne Narben zu hinterlassen. Herpes wird durch engen körperlichen Kontakt, oft durch Geschlechtsverkehr, ĂŒbertragen und tritt an den Geschlechtsteilen und am After auf. Beim Oralsex kann ein LippenblĂ€schen auf die Geschlechtsteile ĂŒbertragen werden - oder umgekehrt.
Es gibt zwei verschiedene Typen von HSV. Beide können die Haut und die SchleimhÀute des ganzen Köpers angreifen. HSV Typ I, die hÀufigste Form, ist in der Regel auf den Mund und die Lippen begrenzt. HSV Typ II betrifft besonders die Geschlechtsteile. Etwa 80 Prozent der erwachsenen Bevölkerung haben Antikörper gegen den HSV Typ I in ihrem Blut. Etwa zehn Prozent der Bevölkerung haben Antikörper gegen den HSV Typ II.

Ansteckung
Herpes genitalis ist in erster Linie eine Geschlechtskrankheit. Falls Sie Herpes haben und schwanger sind, sollten Sie mit Ihrem Arzt darĂŒber sprechen. Bei der Geburt kann das Herpesvirus auf das Kind ĂŒbertragen werden, weshalb eine Behandlung mit speziellen Medikamenten und eventuell eine Kaiserschnitt-Entbindung erwogen werden soll. HSV greift die Zellen der Oberhaut an, es bilden sich mit FlĂŒssigkeit gefĂŒllte BlĂ€schen. Von der Oberhaut bewegen sich die Herpes-Simplex-Viren ĂŒber die Nervenbahnen zu den Wurzeln der Nerven, wo das Virus bestehen bleibt. Ist Ihre Immunabwehr zum Beispiel auf Grund einer anderen Erkrankung vermindert, reaktiviert sich das HSV und löst die Herpeserkrankung erneut aus.

Beschwerden
Die primÀre Infektion (erstmaliges Auftreten der Krankheit) kann sehr unterschiedlich verlaufen:
Der erste Herpesausbruch beginnt drei bis neun Tage, nachdem man sich angesteckt hat. Manche Menschen haben keine oder nur sehr leichte Beschwerden. Andere können schwere Beschwerden wie zum Beispiel Fieber, Muskelschmerzen und Kopfschmerzen haben. Begleitet werden diese Symptome von brennenden Schmerzen an den Geschlechtsteilen und/oder am After. Es können Probleme beim Wasserlassen auftreten. Die BlĂ€schen werden zu GeschwĂŒren, die im Laufe von zwei bis drei Wochen verheilen.

Chance auf Heilung
Eine Herpesinfektion heilt innerhalb von zwei bis drei Wochen meist von selbst ab. Das Virus bleibt aber stĂ€ndig im Körper, und die Krankheit kann immer wieder neu ausbrechen. Die meisten Menschen mit dem schlafenden Virus fĂŒr Herpes genitalis im Köper haben keine oder nur wenige AusbrĂŒche.
Die ersten Anzeichen eines Ausbruchs sind ein unangenehm prickelndes oder stechendes GefĂŒhl im Schambereich. Es können wenige Stunden bis Tage vergehen, bis sich die kleinen BlĂ€schen auf der Haut bilden. In sehr schweren FĂ€llen kann sich Herpes von den Geschlechtsteilen ĂŒber GesĂ€ĂŸhĂ€lften bis hin zu den Schenkeln ausbreiten. Beim Oralsex kann sich Herpes genitalis auf Mund und Rachen ausbreiten und zu einer sehr schmerzhaften HalsentzĂŒndung fĂŒhren. Bei Analsex kann Herpes auf den After ĂŒbertragen werden und blutigen Ausfluss sowie Schmerzen am After verursachen.

Herpes genitalis-AusbrĂŒche sind oft wesentlich schmerzhafter als gewöhnliche LippenblĂ€schen. Trotzdem ergeben sich bei manchen Menschen nur geringe Irritationen oder gar keine Beschwerden.
Falls Sie Herpes genitalis haben, sollten Sie beim Geschlechtsverkehr ein Kondom benutzen. Auch wenn sie keine Wunden haben, können Sie den Sexualpartner anstecken. Manche Beschwerden, die als Irritation oder HĂ€morrhoiden gedeutet werden, können in Wirklichkeit auf Herpes genitalis zurĂŒckzufĂŒhren sein.

Vorbeugen
Benutzen Sie Kondome, auch beim Oralsex.
Vermeiden Sie Sex wÀhrend der Zeit, in der Sie oder Ihr Partner einen Ausbruch von Herpes genitalis haben.

Herpes genitalis entwickelt sich sehr unterschiedlich. Manche Menschen haben ihr Leben lang keine oder seltene AusbrĂŒche, wĂ€hrend andere unter regelmĂ€ĂŸigen AusbrĂŒchen leiden. Die HĂ€ufigkeit der AusbrĂŒche nimmt glĂŒcklicherweise mit dem Alter ab.

Übersicht

Feigwarzen
Feigwarzen zĂ€hlen zu den Geschlechtskrankheiten. Sie sind Folge einer Infektion mit Papillom-Viren (HPV). Feigwarzen sind stecknadelgroße, blumenkohlartig aussehende Gewebswucherungen, die an den Geschlechtsteilen, am After und im Enddarm entstehen und zu kirschgroßen Gebilden heranwachen können.
Die Papillom-Viren können in Untergruppen gegliedert werden. Einige davon sind behandlungsresistenter als andere. Einige Untergruppen dieser Viren sind an der Entstehung bestimmter Krebsformen (z. B. Krebs des GebÀrmutterhalses) ursÀchlich beteiligt. Feigwarzen zÀhlen zu den hÀufigsten durch Viren bedingten Geschlechtskrankheiten. Die Anzahl der FÀlle ist in den letzten 20 Jahren stark gestiegen. Besonders gefÀhrdet sind junge Menschen.

Ansteckung
Feigwarzen werden meist durch sexuellen Kontakt ĂŒbertragen.
In seltenen FĂ€llen kann es zu einer indirekten Ansteckung kommen, zum Beispiel nach dem Gebrauch eines verschmutzten Handtuchs.
Kinder können durch den Geburtsvorgang angesteckt werden.
Voraussetzung fĂŒr die Entstehung von Feigwarzen sind Feuchtigkeit, kleine Verletzungen der Haut oder auch Immunabwehrstörungen und EntzĂŒndungen.

Beschwerden
Feigwarzen treten frĂŒhestens zwei bis vier Wochen nach der Ansteckung auf. Oft vergehen mehrere Monate, bevor die Warzen sichtbar werden.
Feigwarzen können vereinzelt oder in Gruppen vorkommen.
Sie schmerzen kaum, verursachen aber Juckreiz.
Sie sehen sehr unterschiedlich aus: flach, knotig oder blumenkohlartig.
Bei MĂ€nnern sitzen die Feigwarzen oft am Penisschaft oder auf der Vorhaut. Sie können auch bei der HarnröhrenmĂŒndung, am After oder im Enddarm sitzen.
Bei Frauen treten Feigwarzen an den Schamlippen, in der Scheide, am GebĂ€rmutterhals, nahe der HarnröhrenmĂŒndung oder am After auf.
Feigwarzen können so flach sein, dass sie unsichtbar und mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen sind. Gelegentlich brennen und jucken sie.

Ansteckungsgefahr
Geschlechtsverkehr mit hÀufig wechselnden Partnern
UngeschĂŒtzter Geschlechtsverkehr

Ratschlag: Praktizier Safer Sex - benutze Kondome beim Geschlechtsverkehr. Geh zum Arzt, sobald du einen Verdacht hast, und lass dich und deinen Partner behandeln.

Übersicht

Chlamydien
Chlamydien sind Erreger die zur Gruppe der Bakterien gezÀhlt werden. Es gibt verschiedene Arten von Chlamydien, von denen die Chlamydiae trachomates am hÀufigsten sind. Es gibt verschiedene Subtypen, die verschiedene Erkrankungen verursachen:
das Trachom, eine entzĂŒndliche Augenerkrankung, die die hĂ€ufigste Ursache fĂŒr Erblindung in EntwicklungslĂ€ndern darstellt die Geschlechtskrankheit "lymphogranuloma venereum" sowie die in den Industriestaaten hĂ€ufigste Ursache fĂŒr eine HarnröhrenentzĂŒndung mit ihren Komplikationen (EileiterentzĂŒndung, u.andere, s.unten). Diese ist die ĂŒber Geschlechtsverkehr hĂ€ufigst ĂŒbertragene Krankheit und wird in unseren Breiten im allgemeinen Sprachgebrauch als die Chlamydieninfektion bezeichnet und hier beschreiben.

Chlamydieninfektionen sind mit einer geeigneten Therapie (Antibiotika) behandelbar. Auf Grund der möglichen Folgen und Komplikationen sollten sie ernst genommen und behandelt werden.
Gefahr besteht vor allem fĂŒr junge Menschen. Infolge der Infektion kann bei jungen Frauen eine schwere UnterleibsentzĂŒndung auftreten. Die EntzĂŒndung kann ohne Behandlung zu Unfruchtbarkeit fĂŒhren.

Ansteckung
Chlamydien sind sexuell ĂŒbertragbar.
MĂŒtter mit einer Chlamydien-Infektion können ihre Kinder wĂ€hrend der Geburt anstecken. Bei infizierten Kindern kann dies zu AugenentzĂŒndungen sowie in seltenen FĂ€llen zu einer LungenentzĂŒndung fĂŒhren.

Die Beschwerden machen sich 7 bis 21 Tage nach der Ansteckung bemerkbar.

Beschwerden
Die Infektion ist oft mit geringfĂŒgigen oder gar keinen Beschwerden verbunden. Das gilt sowohl fĂŒr MĂ€nner als auch fĂŒr Frauen.

Bei MĂ€nnern ist die EntzĂŒndung der Harnröhre das hĂ€ufigste Symptom. Das Harnlassen ist - bei gleichzeitig starkem Harndrang - erschwert. Es kommt zu einem ziehenden Schmerz in der Harnröhre und zu schleimig-eitrigem Ausfluss. Beim Urinieren juckt oder brennt es.

Bei Frauen kommt es zu vermehrtem, gelbgrĂŒnlichem Ausfluss aus der Scheide und zum Brennen wĂ€hrend des Wasserlassens. Es können EntzĂŒndungen der GebĂ€rmutterschleimhaut und der Eileiter vorliegen. Im Bauchinneren kann es durch eine Infektion mit diesem Erreger zu Verwachsungen kommen, die bei verstĂ€rkter DarmtĂ€tigkeit zu ziehenden Beschwerden fĂŒhren können. Eine Chlamydien-Infektion im Enddarm fĂŒhrt zu schleimig-eitrigem Ausfluss und Schmerzen, sowie zu einer Tendenz zum Durchfall.
In Bezug auf Schwangerschaften besteht der Verdacht, dass es bei positivem Erregernachweis vermehrt zu vorzeitigen Wehen bzw. vorzeitigem Blasensprung und FrĂŒhgeburtlichkeit kommen kann. Nach der Entbindung können hĂ€ufiger EntzĂŒndungen der GebĂ€rmutter auftreten.

Risikogruppen
Personen mit hÀufig wechselnden Partnern
Personen, die ungeschĂŒtzten Geschlechtsverkehr praktizieren

Ratschlag: Praktizier Safer Sex - benutze Kondome beim Geschlechtsverkehr. Geh zum Arzt, sobald du einen Verdacht hast, und lass dich und deinen Partner behandeln.

Übersicht

Weicher Schanker (Ulcus molle)
Der "weiche Schanker" spielt in unseren Breiten eine untergeordnete Rolle bei den sexuell ĂŒbertragbaren Erkrankungen. Es besteht Meldepflicht, namentlich bei Therapieverweigerern.
An der Eintrittsstelle entsteht nach zwei bis fĂŒnf Tagen ein Knötchen. Daraus entwickelt sich ein weiches GeschwĂŒr, das sehr schmerzhaft ist. Die Leistenlymphknoten sind schmerzhaft geschwollen und können einschmelzen und aufplatzen. Sie werden dann "Burbonen" genannt. Der Erreger, Haemophilus ducreyi, lĂ€sst sich unter dem Mikroskop erkennen. Er ist gut mit Antibiotika zu therapieren.

Wegen der Ähnlichkeit zur Syphilis sollte diese Erkrankung ausgeschlossen werden.

Als Prophylaxe wÀre auch hier das Kondom zu nennen.

Übersicht

Bakterielle Vaginose
(Haemophilus vaginalis, Gardnarella vaginalis)
Die bakterielle Vaginose ist hĂ€ufigste Störung der Scheidenflora und kann durch Sex ĂŒbertragen werden. Die Bakterien treten vergesellschaftet mit anderen Bakterien, vor allen Darmkeimen, auf. An sich haben sie keinen hohen Krankheitswert, aber sie gelten als Wegbereiter fĂŒr aufsteigende Infektionen, wie z. B. Chlamydieninfektionen.
Die Beschwerden sind vor allem ein nĂ€ssender, weiß-grauer und blasiger Ausfluss sowie der unangenehme fischartige Geruch. Dieser Geruch kann durch Zugabe von zehnprozentiger Kalilauge verstĂ€rkt werden, fĂŒr den GynĂ€kologen ein Hinweiszeichen auf diese Infektion. Unter dem Mikroskop erkennt man Scheidenzellen, die von Bakterien ĂŒbersĂ€t sind, sogenannte SchlĂŒsselzellen (Clue-Cells).
Die Therapie besteht entweder aus Antibiotika in Tablettenform oder ScheidenzÀpfchen. Die Partnerbehandlung erhöht die Erfolgsrate.

Auch hier schĂŒtzen Kondome vor der Übertragung.

Übersicht

Streptokokken
Diese Bakterien gehören zu den verbreitetsten Bakterien auf der Haut aber auch im Darm. Es gibt eine große Anzahl von Erkrankungen, die durch Streptokokken hervorgerufen werden. Die Palette reicht von Scharlach bis zur LungenentzĂŒndung. Am Genitale fĂ€llt vor allem ein ĂŒbelriechender Ausfluss auf.
FĂŒr den GynĂ€kologen sind zwei Arten relevant - die Gruppe A und die Gruppe B:

Die Streptokokken der Gruppe A im Genitalbereich waren vor allem frĂŒher nach der Geburt gefĂŒrchtet, weil sie das "Kindbettfieber" hervorgerufen haben. Das ist die EntzĂŒndung der GebĂ€rmutter und der Eierstöcke mit anschließender Blutvergiftung. Auch heute wird prophylaktisch beim positiven Abstrich ein Antibiotikum gegeben. Die Übertragung wird durch Geschlechtsverkehr begĂŒnstigt, aber auch Monatshygiene spielt hier eine Rolle.

Die zweite Gruppe umfasst die Infektion mit Streptokokken der Gruppe B. Durch die Scheideninfektion kann es bei der Geburt zu einer Übertragung auf das Neugeborene kommen. Dann besteht fĂŒr das Kind die Gefahr einer LungenentzĂŒndung, einer HirnhautentzĂŒndung oder einer Blutvergiftung. Da es sich mitunter um einen sehr schnellen Krankheitsverlauf handelt und die antibiotische Therapie daher des öfteren zu spĂ€t ansetzt, kann dies zum Tod des Neugeborenen fĂŒhren.

Übersicht

Candida albicans
Dieser Erreger ist weit verbreitet. In der Bevölkerung lĂ€sst er sich bis zu 50 Prozent in Mund und Darm finden. Er verursacht heftigen Juckreiz, Brennen und Schmerzen im Genitalbereich. Der Ausfluss ist weiß-bröckelig. Die Haut zeigt rote Knötchen und BlĂ€schen. Der Pilz kann durch Geschlechtsverkehr ĂŒbertragen werden. Im "Ping-Pong-System" flammt die Infektion dann immer wieder neu auf. Deshalb ist bei der Therapie auch an eine Partnerbehandlung zu denken.

Der Nachweis erfolgt mittels Mikroskop, die PilzschlĂ€uche sind gut erkennbar. BegĂŒnstigt wird die Pilzinfektion in der Schwangerschaft durch hormonell bedingte VerĂ€nderungen in der Scheide, hohe Östrogendosen (Ă€hnlich der Pille), bei Antibiotikumeinnahme sowie durch Diabetes.

Die Therapie besteht aus Salben und ScheidenzĂ€pfchen. In hartnĂ€ckigen FĂ€llen gibt es auch Tabletten (nicht jedoch fĂŒr Schwangere). Bei schweren VerlĂ€ufen sollte eine internistische Untersuchung zum Ausschluss etwa einer unentdeckten Zuckerkrankheit angestrebt werden.

Übersicht

Trichomonaden
Diese Einzeller gehören zu den sexuell ĂŒbertragbaren Erkrankungen. HĂ€ufig treten sie gleichzeitig mit einer Pilzinfektion auf. AuffĂ€llig sind der grĂŒnlich-schaumige Ausfluss, die brennenden Schmerzen und der gleichzeitige Juckreiz in der Genitalregion. Der unangenehme Geruch ist meist durch Begleitinfekte mit Bakterien verursacht.

Die Therapie besteht aus einer einmaligen Antibiotikumgabe, mit Partnerbehandlung. Die AnsĂ€uerung der Scheide unterstĂŒtzt die Keimelimination. WĂ€hrend der Schwangerschaft wird ein Pilzmittel gegeben, um die Trichomonaden zu vernichten.

SchĂŒtzen kann man sich durch Kondome.

Übersicht

FilzlÀuse (Pediculosis pubis)
Die FilzlĂ€use, Phthiriasis pubis genannt, werden durch Geschlechtsverkehr ĂŒbertragen, aber auch durch Matratzen und Decken. Die Überlebenszeit der FilzlĂ€use betrĂ€gt darin aber nur 24 Stunden. Sie befallen vor allem Schamhaare, aber auch Achsel- und Körperhaar. Die Inkubationszeit betrĂ€gt drei bis sechs Wochen.
Der Juckreiz, der zu sichtbaren Kratzspuren fĂŒhrt, tritt vor allem im Schamhaarbereich auf. Man kann die LĂ€use gut erkennen - sie haben stark ausgebildete zweite und dritte Beinpaare, mit denen sie sich an den Haaren hautnah festhalten. Die Eier, Nissen, sieht man ebenfalls im Haaransatz. Durch die Bisse kann es zu ekzemĂ€hnlichen HautverĂ€nderungen kommen.

Therapiert wird der Lausbefall z. B. mit Lindan ĂŒber drei Tage. Die Haarentfernung ist nicht notwendig.

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KrÀtze
KrÀtze ist eine ansteckende und stark juckende Hauterkrankung. Verursacher des immer hÀufiger auftretenden Leidens sind KrÀtzmilben. Die befruchteten Milbenweibchen graben kleine GÀnge in die Haut und legen dort ihre Eier ab. Nach ungefÀhr drei Wochen entwickeln sich daraus geschlechtsreife KrÀtzmilben. Eine neue Generation der Milben ist dann in der Lage, sich zu vermehren. KrÀtze breitet sich in Windeseile aus. Besonders dort, wo Kinder und Jugendliche auf engem Raum zusammen sind, ist das Ansteckungsrisiko besonders hoch.

Übertragung
Die KrĂ€tze wird bei engem körperlichen Kontakt mit infizierten Personen ĂŒbertragen. Das Risiko der Ansteckung ist dort am grĂ¶ĂŸten, wo Menschen sehr eng zusammenleben. KindergĂ€rten und Schulen sind ideale Orte fĂŒr die Verbreitung der Milben.
Die Infektion wird oft erst nach Wochen entdeckt. denn erst zu diesem Zeitpunkt kommt es zum juckenden Ausschlag. Der Juckreiz ist besonders in der Nacht unertrÀglich.

HĂ€ufig von den Milben befallen sind:
FingerzwischenrÀume · Handgelenke
Armbeugen
GesĂ€ĂŸ
Haut um den Bauchnabel
Brustwarzen bei Frauen
bei Erwachsenen immer der Genitalbereich
bei Babys und Kleinkindern teilweise HandflĂ€chen und Fußsohlen

Beschwerden
Es entstehen MilbengĂ€nge - das sind feine rötliche Linien, deren Ende als Aufenthaltsort der Milbe leicht erhaben ist. Außer an Kopf und RĂŒcken erscheinen ĂŒberall BlĂ€schen, in deren Mitte die Milbe als kleiner, schwarzer Punkt sichtbar ist. Juckende Hauterscheinungen: Die Patienten kratzen sich an diesen juckenden Stellen, so dass es zu kleinen oberflĂ€chlichen Hautverletzungen kommt. Diese werden von Bakterien besiedelt. Auf diese Weise entsteht schließlich der Eiterausschlag.

Behandlung
Die KrĂ€tze heilt von alleine nicht ab und verschlimmert sich mit der Zeit. Daher ist eine Behandlung unabdingbar. Die Therapie der KrĂ€tze besteht in einer Ganzkörperbehandlung mit einem geeigneten Anti-Skabies-Mittel. Da es immer zu einer geringen Aufnahme dieser Mittel durch die Haut kommt, sind manche PrĂ€parate fĂŒr Schwangere, Stillende und Kinder ungeeignet. Ihr Arzt kann Ihnen sagen, welches Mittel in diesem Fall geeignet ist. Waschen Sie Ihre Kleidung und BettwĂ€sche. LĂŒften Sie die Oberbekleidung vier Tage lang. Die Milbe ĂŒberlebt ohne Wirt lediglich zwei bis drei Tage. Partner und symptomlose Familienmitglieder sollten mitbehandelt werden.

Übersicht


Pilze
Pilze in der Scheide sind fĂŒr jede Frau ein Graus. Jucken, Ausfluss, Brennen - das alles sind Pilze. Man fĂ€ngt sie sich leicht ein und wird sie schwer los.
Betroffene Frauen klagen hauptsĂ€chlich ĂŒber einen Ă€ußerst lĂ€stigen Juckreiz sowie einen wĂ€ssrig-weißlichen, geruchsarmen Ausfluß. Daneben kann auch ein GefĂŒhl von Wundsein, Brennen und Schmerzen bestehen. Bei der gynĂ€kologischen Untersuchung finden sich Rötung, Schwellung und weißliche BelĂ€ge. Die Beschwerden nehmen meist in der WĂ€rme z.B. im Bett zu. Auch vor der Periode klagen viele Frauen ĂŒber mehr Symptome. Hauptverursacher ist Candida albicans. Durch seine hervorragende FĂ€higkeit, sich an die Schleimhaut anzulagern, ist dieser Pilz fĂŒr einen Befall geradezu prĂ€destiniert . Pilzerkrankungen der Scheide werden zunehmend zu einem grĂ¶ĂŸeren Problem. Man findet kaum eine Frau, die nicht irgendwann einmal damit Beschwerden hatte.

Und die Tendenz ist zunehmend: Innerhalb von zehn Jahren hat sich die Anzahl der Infektionen verdoppelt . In der Regel bleibt es nicht bei einer einzigen Erkrankung. Die meisten Frauen haben zwei oder mehr Scheideninfektionen. WĂ€hrend die Mehrzahl der Patientinnen die Beschwerden mit einer entsprechenden Behandlung in den Griff bekommt, gibt es eine wachsende Anzahl von Frauen, bei denen sich Infektion auf Infektion reiht. Kaum ist eine Erkrankung abgeklungen, beginnt schon die nĂ€chste. Diese Frauen leiden meist sehr unter den Beschwerden, die sie in ihrer LebensqualitĂ€t stark beeintrĂ€chtigen. Wie kommt es dazu? Im Prinzip haben es die Pilze nicht leicht, sich auf einer gesunden Scheidenschleimhaut anzusiedeln. Auch hier findet sich der glatte Überzug mit Immunglobulinen (IgA), den Sie bereits beim Verdauungstrakt kennengelernt haben. Er verhindert das "Andocken" der Pilze. Der stĂ€rkste Gegner der Pilze ist jedoch die normale Bakterienbesiedelung der Scheide. Es sind besonders Lactobazillen und Döderlein-StĂ€bchen, die bei jeder Frau die Scheide bewohnen. Sie sorgen fĂŒr einen dreifachen Schutz: Zum einen sind sie Freßfeinde der Pilze und haben kein Interesse daran, "Mitesser" hereinzulassen. Zudem sorgen diese NĂŒtzlinge durch ihre Stoffwechselprodukte fĂŒr ein saures Scheidenmilieu, das einer Pilzvermehrung nicht zutrĂ€glich ist. Schließlich sollen vor allem die Lactobazillen die "AndockfĂ€higkeit" der Pilze herabsetzen.

Risikofaktoren
· An erster Stelle ist die Anwesenheit des Pilzes im Magen-Darm-Trakt zu nennen. Von dort hat er es nicht weit, bis in die Scheide zu wandern. Alle erwĂ€hnten Risikofaktoren (SĂŒĂŸigkeiten, Antibiotika usw.), die fĂŒr Pilzerkrankungen des Verdauungskanals gelten, erhöhen auch die Wahrscheinlichkeit, einen Scheidenpilz zu bekommen. Eine falsche Reinigungstechnik nach dem Stuhlgang, kann die Infektionsgefahr noch steigern: Wischen Sie stets mit dem Toilettenpapier nach hinten, nie nach vorne in Richtung Scheide! · WĂ€hrend der Schwangerschaft (besonders im letzten Drittel) ist jede Frau vermehrt gefĂ€hrdet. Dies liegt am erhöhten Östrogenspiegel und an der nĂ€hrstoffreicheren Scheidenumgebung. · Auch durch die Pille (Ovulationshemmer) wird solch ein "Schwangerschaftseffekt" erzeugt. Besonders gilt dies fĂŒr PrĂ€parate mit hohem Östrogengehalt. · Antibiotika vernichten die normalen, nĂŒtzlichen Scheidenbewohner. Immer dann, wenn Antibiotika als Tabletten oder als ScheidenzĂ€pfchen oder -salbe angewendet werden, steigt also das Risiko einer Pilzerkrankung erheblich an. · Enge und luftdichte Kleidung (NylonunterwĂ€sche, Strumpfhosen, Slipeinlagen aus Plastik) erhöht Temperatur und Feuchtigkeit, Voraussetzungen fĂŒr das Pilzwachstum. · Auch der hĂ€ufige Gebrauch von Deosprays kann die AnfĂ€lligkeit steigern, da diese Substanzen die Schleimhaut reizen. · Ein Teil der Frauen, die einmal unter einem Scheidenpilz litten, wird diesen nicht dauerhaft los. Er nistet sich ein und wartet auf gĂŒnstige Zeiten. In dieser Phase bestehen auch keinerlei Beschwerden. Wenn sich der Pilz dann vermehrt, denken viele Frauen , sie hĂ€tten sich erneut angesteckt. Dies ist meist nicht der Fall, es ist immer noch der gleiche Pilzstamm, der sie vor einiger Zeit befallen hat. · Wie auch bei anderen Arten von Pilzerkrankungen fĂŒhrt jede SchwĂ€chung des Immunsystems (z.B. Krankheiten) auch zu einem erhöhten Pilzrisiko.

Diagnostic
Bei eindeutigen Symptomen (Juckreiz, Ausfluß) besteht bereits ein hochgradiger Verdacht. Üblicherweise wird ein Frauenarzt/FrauenĂ€rztin eine mikroskopische Untersuchung des Scheidensekretes durchfĂŒhren. Finden sich hier Pilze, ist die Diagnose sicher. Wenn trotz entsprechender Symptome keine Pilze im Mikroskop erkennbar sind, sollte eine Kultur angefertigt werden. In bis zur HĂ€lfte der FĂ€lle lassen sich dann in dieser zweiten Untersuchung Hefepilze nachweisen . Die mikroskopische Untersuchung ist also schneller, aber weniger genau als das Anlegen einer Kultur. Hier hast du erst nach einigen Tagen das Ergebnis.

Therapie
Auf die allgemeinen GrundsĂ€tze der Pilztherapie bin ich bereits eingegangen. Einige Besonderheiten der Behandlung des Scheidenpilzes möchte ich jedoch hier erwĂ€hnen. Bleibt der Scheidenpilz ein einmaliges Ereignis, so ist die Therapie unkompliziert. Meist reicht die Verabreichung von Scheidentabletten und -cremes aus, um die Beschwerden zu beheben. Beispielsweise können Sie Nystatin-Scheidentabletten und Nystatin-Creme benĂŒtzen, die von vielen Firmen angeboten werden. Ob es sinnvoll ist, nach den Ursachen zu forschen, d.h. einen Darmpilz auszuschließen, hĂ€ngt vom Einzelfall ab. Dies ist spĂ€testens der Fall, wenn sich Scheideninfektionen hĂ€ufen. Dann sollte in jedem Fall der Stuhl untersucht werden. Falls eine krankmachende Hefe gefunden wird (was in der Regel der Fall ist), muß diese mitbehandelt werden. Dann sollten auch alle BehandlungsgrundsĂ€tze beachtet werden, die fĂŒr die Therapie des Darmpilzes gelten . In den letzten Jahren werden Scheidenpilze immer hĂ€ufiger mit der einmaligen Gabe einer Tablette behandelt (z.B. FungataÂź) . Über diese Therapie bin ich nicht recht glĂŒcklich. Zwar wird der Scheidenpilz vorĂŒbergehend dezimiert, es gelingt jedoch kaum, alle Hefen in der Scheide vollstĂ€ndig zu entfernen. Die gleichzeitig anwesenden Darmpilze werden so auf keinen Fall bekĂ€mpft, und es kann dann leicht zu erneuten Infektionen kommen. Eine erfolgreiche Pilztherapie besteht also in einer vollstĂ€ndigen Entfernung des Pilzes aus dem gesamten Körper und nicht nur aus der Scheide!

Ein weitere Behandlungsmöglichkeit ist die Verbesserung des Scheidenmilieus. So sind beispielsweise Döderlein-Bakterien in Reinform erhĂ€ltlich (z.B. Döderlein-MedÂź oder VagiflorÂź), die sich leicht in die Scheide einfĂŒhren lassen. Einige Frauen versuchen, das Scheidenmilieu durch Joghurtkulturen zu verbessern. Hierzu wird ein Tampon in Joghurt getrĂ€nkt und dann ĂŒber einige Stunden in der Scheide belassen. Dieser nachvollziehbare Gedanke birgt jedoch eine Gefahr. Die an sich harmlosen Joghurtkulturen können sich im Scheidenmilieu ungĂŒnstig verĂ€ndern. Sie können sogar aggressiv werden und dort mehr Schaden als Nutzen anrichten. Joghurt - damit ist der ungesĂŒĂŸte Naturjoghurt gemeint - ist allerdings als Nahrungsmittel sehr gĂŒnstig. Er verbessert das Darmmilieu und damit die Abwehrkraft und ist daher auch bei Scheidenpilzen zu empfehlen. Allerdings eben nur als Nahrungsmittel! Wenn alle Maßnahmen keinen Erfolg haben, kann es daran liegen, daß einzelne Pilze sich tief in die Schleimhaut eingenistet haben, wo sie vor allen Therapieversuchen geschĂŒtzt sind. Von dort aus vermehren sie sich erneut, wenn "die Luft wieder rein" ist. Zwei Strategien bieten sich dann an: Eine Langzeittherapie und eine Verbesserung der ImmunitĂ€tslage.

Übersicht


(c) by Klartext (Nala)


Und wer JETZT noch ein bewusstes Risiko eingeht, der soll das bitte nur dann eingehen, wenn er ganz allein ist - sobald ein zweiter hinzukommt, sollte man das mit dem zweiten ebenfalls klÀren, ob es wirklich bewusst ist.

In diesem Sinne
Nala
Zuletzt geÀndert von GastNa am Mi, 23.Nov 2005, 15:27, insgesamt 1-mal geÀndert.

Mi, 23.Nov 2005, 10:21
Fakt ist, dass man sich regelmÀssig untersuchen lassen sollte.

Ansonsten obliegt es jedem selbst, was er wann wo macht.
Verantwortung trĂ€gt man ferner nie nur fĂŒr sich selbst, völlig klar.

Wenn ich nun aber alles an Kankheiten herbeizitiere, die es insgesamt gibt auf der Welt, ist das zwar grundsĂ€tzlich nicht falsch, fĂŒhrt aber trotzdem niemals dazu, geradezu perfekt sich immer und stetig gegen alles zu schĂŒtzen.

In der Umsetzung heisst das fĂŒr mich persönlich, dass ich im Laufe meines Lebens vielleicht mal einen Pilz einfange oder mich auch nonsexuell mit ner Grippe infiziere, weil ich keinen Mundschutz getragen habe.

Ich selbst muss beurteilen, ob ich hĂ€ufige oder weniger hĂ€ufige Sexualkontakte habe und wie ich mich schĂŒtzen möchte.
Die beste Medizin ist eh eine glĂŒckliche, monogame Partnerschaft....

DomHunter
( ...Strap-it-On... )
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Mi, 23.Nov 2005, 20:32
Hallo Domhunter,

die Diskussion ist ja etwas in extrem ausfĂŒhrlich medizinische BeitrĂ€ge ausgeartet. War trotzdem interessant zu lesen.

Der beste Satz war trotzdem Dein letzter:

Die beste Medizin ist eh eine glĂŒckliche, monogame Partnerschaft....

WĂŒnsche Euch noch einen schönen Abend.

Gruss
Basari

Mi, 23.Nov 2005, 22:13
DomHunter hat geschrieben:Fakt ist, dass man sich regelmÀssig untersuchen lassen sollte.
Anhand der beschriebenene Inkubsationszeiten ist dies als alleinige Sicherheit nur Augenwischerei.
DomHunter hat geschrieben:Ansonsten obliegt es jedem selbst, was er wann wo macht..
Was ja gar nicht Thema dieses Pfades war, sondern lediglich die ganz sachliche und unzweideutig zu beantwortende Frage nach den Ansteckungsgefahren bei Oralverkehr. Dazu ist hier eine Menge Wisen und vernĂŒnftigerweise unbestreitbare Fakten zusammengetragen worden, was fast lohnen wĂŒrde, den Pfad irgendwo ober zu pinnen *zu den Moderatoren schauend*
DomHunter hat geschrieben:Wenn ich nun aber alles an Kankheiten herbeizitiere, die es insgesamt gibt auf der Welt, ist das zwar grundsĂ€tzlich nicht falsch, fĂŒhrt aber trotzdem niemals dazu, geradezu perfekt sich immer und stetig gegen alles zu schĂŒtzen...
Abgesehen davon, dass wir hier nur die in Mitteleuropa vorkommenden Krankheiten zitiert haben, kann und besonders sollte gerade diese AufzĂ€hlung dazu fĂŒhren, dass sich jeder perfekt und stetig schĂŒtzen kann.

DomHunter hat geschrieben:In der Umsetzung heisst das fĂŒr mich persönlich, dass ich im Laufe meines Lebens vielleicht mal einen Pilz einfange oder mich auch nonsexuell mit ner Grippe infiziere, weil ich keinen Mundschutz getragen habe...
Das ist also deine Hoffnung? Nun gut. GlĂŒcklicher, wenns nur das ist. Aber einen Pilz oder eine Grippe mit PAP3-Viren, Hep C oder gar HIV zu vergleichen, was deine angefĂŒhrten Beispiele implizieren, das ist blind.
DomHunter hat geschrieben:Ich selbst muss beurteilen, ob ich hÀufige oder weniger hÀufige Sexualkontakte habe


Schon mal von "The one wrong fuck" gehört?
DomHunter hat geschrieben:und wie ich mich schĂŒtzen möchte.
Unbenommen, aber verteidige bitte nicht riskantes Verhalten wie ein Löwe als richtig.
DomHunter hat geschrieben:Die beste Medizin ist eh eine glĂŒckliche, monogame Partnerschaft....
Monogamie beider negativ getester Partner ist allerdings die sicherste Safety-Maßnahme, wenn auch keine Medizin. Ob glĂŒcklich ein notwendiges Merkmal ist weiß ich nicht ;-)

Marfa
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Mi, 23.Nov 2005, 23:17
Lady Marfa hat geschrieben: .... Monogamie beider negativ getester Partner ist allerdings die sicherste Safety-Maßnahme, wenn auch keine Medizin. Ob glĂŒcklich ein notwendiges Merkmal ist weiß ich nicht ;-) ...
Oder am besten gar kein Sex. HĂ€tte ich bloß nicht wieder mit dem Zeug angefangen. Da verzichtet man drei Jahre, wird innerhalb kĂŒrzester Zeit zum Sklaven seiner Lust und nun ... nichts als Risiken. %raucher%

Sa, 26.Nov 2005, 13:49
Penibles Zitieren und zum Teil Besserwisserei.

Auch AufklĂ€rung hat seine Grenzen wie auch das HeranfĂŒhren von Zitaten!

Ich denke, es wurde deutlich, dass ich mich auf Nalas letzten Text bezog mit meinem Rat zur regelmĂ€ssigen Ă€rztlichen Untersuchung. Schliesslich möchte ich mögliche Pilze oder andere " Nicht- HIV- Krankheiten " nicht weiterreichen und regelmĂ€ssig fĂŒr mich selbst ein sehr grosses Mass an Gewissheit erhalten, ob ich soweit gesund bin.

Auch eine Impfung gegen Hep. A+B ist selbstverstÀndlich, selbst die jÀhrliche Grippespritze sollte niemals fehlen.

RegelmĂ€ssige Blutuntersuchungen sollten ebenfalls zum Standardprogramm gehören, mein Arzt freut sich jedenfalls ĂŒber seinen Umsatz, den er mit mir machen kann!

Wir haben gelernt, dass HIV nur durch Blut und weiße mayo ĂŒbertragen werden kann. In der Umsetzung heisst das, Frau sollte ihre Tage so eine Woche hinter sich gelassen haben und schon ist eine Infektion an den aktiven Oral- Part extrem unwahrscheinlich.

Mann darf halt nicht in die andere hineinejakulieren oder anderweitig bluten, somit ĂŒbertrĂ€gt er dann ebenfalls kein HIV- Virus, wohlbemerkt alles beim Oralverkehr.

Dies ist der Umkehrschluss des Ganzen und ein Anlass, es auch mal positiv zu sehen.

So halte ich es fĂŒr mich persönlich. VerstĂ€ndnis habe ich, wenn andere im Studio oder sonstwo mehrfach Sexualkontakten ausgesetzt sind und es dort Ă€usserst genau gehandhabt wird. Dort besteht halt eine besondere Verantwortung sich selbst und anderen gegenĂŒber. ( FĂŒrs etwaige Zitat: Betonung liegt auf " besondere " )

Nur wĂŒrde ich in dem Fall auf OV komplett verzichten, das gesparte Geld in 2 Kisten guten Weines investieren und mir dann so den guten Geschmack auf der Zunge holen.....



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Sa, 26.Nov 2005, 17:09
Es ist halt extrem störend, so empfinde ich es jedenfalls, wenn ein Posting Wort fĂŒr Wort zerpflĂŒckt, zitiert und kommentiert wird.

WĂ€re dies mein Forum, wĂŒrde ich zu allererst die " Zitat - Funktion abschaffen!

Beschliessen wir das Ganze damit, das wir unterschiedliche Auffassungen dahingehend haben, welches Mass bzw. Ausmass an Sicherheit erforderlich ist, ohne die Stimmung resp. die Lust völlig zu verlieren.

Auf der Skala von 1 bis 10 erreichst Du eben die 11, wÀhrend ich da zwischen 7 und 8 liege. Mehr ist eigentlich nicht.


DomHunter
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Sa, 26.Nov 2005, 21:48
Lady Marfa,
danke fĂŒr Ihre Einstellung. Ist es doch diese die mich dazu bewogen hat mich auf eine Lady festzulegen, nachdem ich mehrmals feststellen dufte, daß diese trotz ihrer Spiele mit mit meinem Körper besser auf diesen aufpasst als ich es tue. Genau dies ist es was Vertrauen zwischen Doms und Subs schafft, zumindest ist es bei mir so. Ich hoffe, daß andere Ladies Ă€hnlich denken wie Sie. Auch wenn wir uns nicht kennen vielen Dank.
Gesperrt

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