Domina Filme & Chat
Jungdomina Cynthia - erotisch & unberechenbar
Telefonerziehung
Domina Adelle Leonella
Hier Ihre Werbung
Mommy Ultraviolence
Hier Ihre Werbung
Hier Ihre Werbung
Hier Ihre Werbung

Definitionen und Titulierungen - Schubladendenken oder ...

Mo, 20.Jun 2005, 19:19
...Klarheit?


Hallo Ihrs,

Seit einiger Zeit verfolge ich, wie sich eine erhebliche Verschiebung
unter dem Bild der "Domina" verbreitet.

War es früher eher eine Ausnahme, dass eine Domina sich in irgendeiner Form, höher als über das Knie hinaus, berühren ließ, scheint es, als seien heute alle Dominas auch bereit sich im Intimbereich von Ihren Mitspielern berühren zu lassen.
Immer mehr Gäste sitzen uns gegenüber, und glauben, dass alle Dominas ihre Unberührbarkeit aufgegeben haben.

Oftmals sind diese Gäste dann äußerst verwundert, stellen sie fest, dass
es Damen gibt, die sich nicht auf ein sexuelles Geplänkel mit allem
Drumm und Dran einlassen.

Denken alle so?

Wäre es nicht besser die Begrifflichkeiten der einzelnen Damen genauer zu unterteilen, damit mein Gegenüber auch weiss, wem er sich anvertraut?
Um peinliche Situationen, für beide Seiten, zu vermeiden?

Was empfindet ein Gast, hat er mir soeben seine tiefsten Träume benannt um dann festzustellen:

Sie will das nicht- ich stosse auf Ablehnung- ich bekomme einen Korb!
Ich habe mich geöffnet und stehe nun im Regen?

Aus der Sicht der Dame :
Ich muss wieder erklären, dass ich nicht Intim berührbar bin- ich muss
erklären, dass ich diese Form der Zuwendung auf keine Fall wünsche.

In solchen Augenblicken erkläre ich dann wieder und wieder: ich nehme gern in den Arm, ich halte auch fest, ich streichel auch - aber, Du mich nun mal nicht!

Dieser Träumende wäre mit Sicherheit, bei einer berührbaren Dame, besser aufgehoben.
Hätte sich dort auch nach dem Gespräch wohl fühlen können.

Neue Definitionen für die unterschiedlichen Träumereien und Neigungen können bei diesen Problemen eventuell Abhilfe schaffen - und letztlich - und da seien wir mal ehrlich, so neu sind diese Definitionen nicht.

Und doch, wer weiß eigendlich aus welchem Anlaß sich welche Dame Ihre
Betitelung aussucht?

Da gibt es :

Die Bizarrlady
Die Fetischlady
Die ambivalente Dame
Die Switcherin
Die Domina
Die Lustzofe
Die Sklavin
Die Zofe
Die Extremzofe
Von Einzelnamensgebungen, wie Life-Style Domina - Mistress - M´am,
ganz abgesehen.

Wer kann denn all die Namen auch mit Hintergründen belegen?

Wisst Ihr, als unsere Gäste, eigentlich welche Dame was verkörpert?

Ist es nun Schubladendenken, wenn ich mir wünsche, dass wir Ladys uns
nach unseren eigenen Neigungen, und dem, was wir zu geben bereit sind,
den Titel wählen?
Ist es ein Trugschluß, wenn ich annehme, dass wir Damen in diesem Falle von der Vielfältigkeit der Spielplätze besser zu unterscheiden sind?

Was denkt Ihr darüber?

Sinnlose Schubladen oder der richtige Gedankenansatz?

Können unsere Gäste dann von vornherein für sich schon klarstellen, was
sie von einer Dame ungefähr erwarten dürfen?

Helft mir mal - zu sortieren, was ist für Euch besser?

Ich freue mich auf Eure Beiträge

Lady Tara winke winke
Es ist viel wertvoller, stets den Respekt der Menschen
als gelegentlich ihre Bewunderung zu haben.

http://www.galerie-de-sade.de/Hamburg/L ... a2438.html
http//www.sm-feeling.de

Definitionen und Titulierungen - Schubladendenken oder ...

Mo, 20.Jun 2005, 21:41
Hallo Lady-Tara,

Einfach nur Lady fehlte übrigens auch in Ihrer Auflistung, erwischt :)

Grundsätzlich sieht es doch aber so aus, dass die Damen, die Sie meinen, doch eigentlich eine HP haben und sich der Interessierte diese bestimmt auch anschaut.

Da wird es sich doch einrichten lassen, Etwas dementsprechendes kundzutun.

Den Namnesgebungen bestimmt Kriterien zuordnen zu wollen, wird ein Versuch sein, der sich wie eine Seifenblase verhalten wird, einmal, weil die verschiedenen Damen bereits ihre Namen und ihre Vorlieben haben, diese bestimmt nicht ändern werden und auch deswegen, weil sich neue Damen bestimmt ihren Namen nach dem persönlichen Geschmack geben werden, unabhängig von einer Zuordnungsliste.

Dann noch, wo bitte sollte so eine Liste denn stehen und wie werden die Damen darauf aufmerksam?

Mo, 20.Jun 2005, 22:00
Hallo Tara,

ansich keine schlechte Gedankengebung.

Aber das ganze hat einen Haken: keinen Aufhänger.

Also:
Angenommen - ich versuche mich jetzt mal in eine Situation eines Mannes zu versetzen - ich wäre jetzt ein Mann, ein Anfänger;
Ich würde in einem Forum wie diesem einige Beiträge über Dominas suchen, mir Bilder ansehen und schliesslich auf die Webseite der Dame meiner Wahl klicken. Ich lese mir alles durch, lese Dinge, die ich noch nie in meinem Leben gehört habe - stelle aber fest: Das PASST! und vereinbare einen Termin mit besagter - für mich - Traumfrau.
Es folgt ein Vorgespräch und ein tolles Spiel. Alles ist super, denn ich habe die Webseite vorher gelesen, die Bilder geschaut und im Vorgespräch noch meine Phantasien und Wünsche erzählt.

Das ist natürlich optimal.

Wenn ich jetzt ein Anfänger wäre, weiss gerade mal, dass NS Natursekt bedeutet und möchte gerne zu einer Domina. Sofort werde ich mit Begriffen wie denen von dir genannten fast erschlagen. Ich würde erstmal unsicher in der Gegend herumstehen.
Nun bin ich ja ein schlauer Anfänger, google. Da komme ich zu einer Seite, wo eine Dame "Herrin" heisst und nicht nahbar ist. Gut - denke ich - "Herrin" heisst also "nicht nahbar". Nun, als Anfänger, weiss ich natürlich nicht, was "nicht nahbar" heisst. Denn für die eine heisst das nur: kein GV, für die andere heisst es: nichtmal anfassen
Nun komme ich auf die nächste Seite, wo ebenfalls eine Herrin ist. Sie ist sogar in meiner Stadt und würde mir optisch gefallen. Aber - ich habe ja gerade gelernt - "Herrin" = nicht nahbar - also nichts für jemanden wie mich, der gerne auch mal ein bisschen fummelt oder als Lecksklave dienen will.
Also suche ich weiter und finde eine Bizarrlady. Dummerweise ist diese Bizarrlady eine Ambivalente Lady. Ergo: Bizarrlady = aktiv/passiv.
Aber nein, ich will keine Switcherin (oh was bedeutet das jetzt wieder?) sondern eine wirkliche Domina.
So google ich weiter nach Fetischlady - aber dummerweise ist das eine, die Latex als Fetisch hat - und ich stehe leider nicht auf Latex. Also gehe ich weiter und suche und suche, aber - da ich gelernt habe, dass Herrinnen unnahbar sind und Bizarrladies ambivalent sind - fallen alle Damen, die mir auf den ersten Blick gefallen, leider durchs Raster .... eben WEIL die Begriffe derart fixiert wären.
Als Anfänger wäre ich ganz schön verwirrt.

Noch grösser wäre die Verwirrung, wenn ich durch Zufall eine Herrin (unnahbar) finde, die aber plötzlich nahbar ist. Wenn ich plötzlich den Begriff "Bizarrlady" mit dem Begriff einer nahbaren Herrin gleichsetzen müsste (denn vorher war Bizarrlady ja aktiv/passiv). Und endlich habe ich auch herausgefunden, dass Switcher ja auch aktiv/passiv sind und eigentlich Bizarrladies sind, aber jetzt erst gelernt habe, dass Bizarrladies in dem anderen Studio nur nahbare Dominas sind und Herrinnen nicht immer unnahbar sind.

Spätestens jetzt bin ich so verwirrt, dass ich mir denke: Nein danke. Da gehe ich lieber auf eigene Faust los, in ein Studio, erzähle denen meine Phantasie und schaue mal, was dann passiert.

Ich bin der Meinung, dass jede Lady das für sich und für ihre Spielpartner unmissverständlich definieren sollte.
Denn ich für mich kann mich mit keinem dieser Begriffe identifizieren. Titel verleiht man mir - ich verleihe sie mir nicht selbst. Und Namen - da reicht mir "Nala". Für den einen bin ich Herrin Nala, für den anderen Lady Nala - aber für ALLE bin ich Frau. Denn wichtig ist nicht der Name oder der Titel, wichtig ist, dass die Neigungen passen, die optik stimmt und sympathie da ist.

Und weder als Anfänger, noch als Kenner würde ich mir meine Traumfrau nicht nach Namen oder Titel aussuchen - sondern nach Neigung, Optik und Sympathie. Und wenn diese unmissverständlich definiert sind (beschreibungen, Bilder), dann braucht es keine Bizarrlady, keine Herrin oder keine Sklavin vor dem Namen - sondern einfach nur Zeit für ein Spiel. Denn was ich für meinen Spielpartner sein werde, stellt sich erst danach heraus.
Denn selbst die beste Herrin kann für den ein oder anderen soviel Dominanz ausstrahlen, wie ein Glas Wasser.

In diesem Sinne (ich hoffe, ihr seid nicht verwirrt)

Nala

@sausauger
deine Antwort ist klasse.

Nala

Re: Definitionen und Titulierungen - Schubladendenken oder .

Mo, 20.Jun 2005, 22:21
Hallo und guten abend,

ich bin zwar nicht "Ihrs" fühle mich aber dennoch angesprochen.
Ich bin schon einige Tage im SM-Leben unterwegs und gehöre wohl zu der Sorte "Altmodisch, Konserativ".

Also jede Domina ist grundsätzlich "meine Herrin".
Schon da frag ich mich, gehört die "Herrin" mir? Ist Sie mein Eigentum?
Wenn nicht, wieso sage ich "meine"?
Gut, ich sage schlichtweg "Herrin".
Ach, das weiß ich schon beim ersten Besuch, nein schon viel vorher, bei der "Bewerbung", dass sie "die" Herrin ist.
Türe rein, Session gemacht, Türe raus, nächste Dominante Dame (ach ist ja alles Domina) aufsuchen und sofort sagen "Das ist meine Herrin".
Und wie in manch anderen Treads schon angesprochen: Die Dame hat als meine Erfüllungsgehilfin zu funktionieren. Ich bezahle, also bestimme ich." Da frag ich mich nun wieder, wer ist Top und wer sub? Sub bestimmt über Top und diese(r) wird somit zum Untertan.
Es gab Zeiten, da galt SM noch als krankhaft. Wurde auch in einigen Foren oft behauptet, dass es heute auch noch so sei. Wenn etwas falsches oftmals wiederholt wird, wird es dadurch noch lange nicht richtig.
SM und Domina wurde nur hinter vorgehaltener Hand gesagt. SM findet in irgendwelchen dunklen Schmuddelecken statt, hieß es.
Ich habe eine Vielzahl von Damen kennengelernt, die vieles hatten, und wo ich vieles erlebt habe, jedoch Schmuddelecken nie.
Einige Zeit später, als offener darüber gesprochen und SM "modern" wurde, da haben sich dann einige Damen aus dem Rotlichtmilleu schnell in ihrem Zimmer noch zwei Holzlatten und Rundstöcke aus dem Baumarkt geholt, fertig war die Domina.

Und dann kamen die wundersamsten salbungs- und klangvollsten Namen.
Plötzlich wurden sie Life-Style-Dominas. Und genug in die Werbung gesteckt und schon galt man als "The Quenn of SM" -Hatschi! Dieser verdammte Pfeffer aber auch-
Ich tröte mal groß ins Land, dass ich demnächst bei der anderen Queen bin und schon klingeln überall die Telefone und Termine werden vereinbart. Dabei hat es den Anschein, als wären es nicht Königinnen, sondern Königskinder. -Verdammt, wer hat die Kerze ausgeblasen-
Das war dann die Extremzofe.

Und lese ich heute die Erlebnisstorys, so geht ohne Poxxxxxxx, Dominaparfüm (wenn es was eleganter sein soll) gar nix und poppen, lecken, blasen ist an der Tagesordnung.
Ich bring es mal etwas platt rüber, da es im Sprachjargon der neuzeitlichen Sklavengeneration wohl so "am Tag" ist.
Und wenn ich in der Session nicht abspritzen kann, ist die Domme nix wert. Wxxx kann ich mir selbst einen, dafür brauch ich die doch nicht und schon gar kein Heidengeld rauswerfen.
Ich muss meinen Orgasmus haben. Fertig. Aus. Basta.
Was hat ein Orgasmus mit Wxxx, abmelken, spritzen zu tun?
Ich war sehr oft und in sehr vielen Studios und habe sehr oft Orgasmen gehabt. Allerdings im Kopf und nicht zwischen den Beinen. Und habe es in diesem erlebten Zusammenhang auch nie bereut.
Es gab Wochenenderziehungen von freitags bis sonntags, während dieser Zeit ist kein einziger Gast zum abspritzen gekommen, allerdings hatten alle einige Orgasmen.

Zum poppen, lecken, blasen brauch ich keine Domina. Auch keine Jungdomina. Das ist eher etwas für die Strasse.
Früher gab es mal einen guten Ausspruch: "Schuster bleib bei deinen Leisten".
In Zeiten der finanziellen Knappheit tauchen halt immer mehr Damen auf, die schon seit Kindergartenzeiten dominat sind und deshalb wohl auch adelig sind.
Es wurde schon in einem anderen Tread gesagt und wohl gründlichst untersucht und recherchiert, dass mehr als nur die überwiegende Mehrheit neben dem Beruf Domina noch einen Zweitjob haben.
Ich kenne einige der Minderheitsgruppe, die ausschliesslich SM machen. Sie machen es mit Herz und Seele. Mit Verstand und Leidenschaft.
Ich habe es erst kürzlich erlebt und geniesse es noch immer.
Was ich erlebt habe und wie, das sage ich bestimmt nicht hier. Denn 1. ist es der falsche Platz, 2. ist es SM der Art "FSK 18" gewesen und es war weder Poxxxxxxx, noch poppen, lecken, blasen dabei.
Zudem war es mein persönliches Empfinden. Ob es beim nächsten Mal auch wieder so volldoll wird, hängt von der Tagesform aller Beteiligten ab. Würde ich meine Erlebnisse hier kundtun, so entsteht von der Dame, von dem Haus eventuell ein falscher Eindruck. Denn für viele mag es zu soft gewesen sein (kaum vorstellbar, es gab kein Gebrülle und keine niedersten Ausdrücke. Ich bin nicht auf allen vieren rausgekrochen, habe keinen Dreck von Schuhen abgeleckt, bin trotzdem mit Schmerzen mehr als nur konfrontiert worden. Und es gab kein pp, und das was heute "in" ist. )
Lady-Tara hat geschrieben: Denken alle so?
Nein, alle nicht, aber offensichtlich sehr viele der Forumteilnehmer. Dies geht aus den Berichten hervor.

Lady-Tara hat geschrieben:Wäre es nicht besser die Begrifflichkeiten der einzelnen Damen genauer zu unterteilen, damit mein Gegenüber auch weiss, wem er sich anvertraut?
Um peinliche Situationen, für beide Seiten, zu vermeiden?
Das ist wenig hilfreich, denn ob da was geschrieben steht oder nicht, interessiert eine spezielle Gruppe nicht.

Da Sie hier die Grundsatzfrage aufstellen, gehe ich davon aus, dass auch Sie damit konfrontiert, ja belästigt wurden, dass jemand halt "mehr" will.
Aber steht auf Ihrer HP nicht
Lady Tara is untouchable!
?

Lady-Tara hat geschrieben:Und doch, wer weiß eigendlich aus welchem Anlaß sich welche Dame Ihre Betitelung aussucht?


Je klangvoller der Name, desto mehr Kunden und mehr Umsatz. Etwas BWL ist da auch dabei.

Lady-Tara hat geschrieben:Ist es nun Schubladendenken, wenn ich mir wünsche, dass wir Ladys uns
nach unseren eigenen Neigungen, und dem, was wir zu geben bereit sind,
den Titel wählen?
Ist es ein Trugschluß, wenn ich annehme, dass wir Damen in diesem Falle von der Vielfältigkeit der Spielplätze besser zu unterscheiden sind?


Ja da bin ich doch mal gespannt auf Namensgebung: Lady N. (N. steht für Name und nicht als Abkürzuung für irgendeine Dame deren Pseudonym oder wirklicher Name so beginnt) die leckbare. Lady N. die unnahbare. Lady N. die sich auf GV freut. ....

Lady-Tara hat geschrieben:Sinnlose Schubladen oder der richtige Gedankenansatz?
Ich meine es ist der richtige Gedankenansatz, befürchte jedoch, dass es nicht zum gewünschten Erfolg führt, im Gegenteil, Sie werden "in der Luft zerrissen" oder gar sträflich mißachtet.
Im Mittelalter nannte man das "geächtet". Das verstehen heute einige als geachtet.
Lady-Tara hat geschrieben:Können unsere Gäste dann von vornherein für sich schon klarstellen, was sie von einer Dame ungefähr erwarten dürfen?
Wenn die HP eindeutig beschrieben ist, die Gäste dann auch noch lesen und das Gelesene verstehen können, dann ja.

Lady-Tara hat geschrieben:...Klarheit?
Das hieß aber früher "Noch Fragen Hauser?"

wer ist wer, was oder so?

Mo, 20.Jun 2005, 22:21
Guten Abend,
immer wieder die Faszination, hat jemand einen Gedanken - schon ein nicht so häufiges Ereignis - hat dann den Mut, ihn auch noch zu äußern - dafür gibt´s sonst Zusatzpunkte -, wissen sofort sehr viele, da sie schon lange Jahre darüber nachgedacht haben, warum das Ding partout nicht funktionieren kann. Schade eigentlich, die Gründe und Gegenbeweise sind so hübsch formuliert - als wenn da jemand auf gerade diesen Vorschlag gewartet hätte.
(erotische) träume
erodom

Mo, 20.Jun 2005, 22:27
Hallo erodom,

es wird nicht erst seit eben darüber diskutiert. Wir haben im Interna bereits darüber diskutiert. Aus diesem Grund konnten sich einige bereits Gedanken darüber machen (und dazu zähle ich mich). Ausserdem wird es ja nicht seit gestern diskutiert, sondern zieht sich - in stetiger Folge durch die Jahre der Veränderung. Im Laufe der Zeit wird man auch als Professionelle damit Konfrontiert. Und da viele der Damen (wie auch ich) nicht erst seit eben als Professionelle tätig sind, können sich wohl einige dazu Gedanken dazu machen.
Ebenfalls zählt dazu, dass ich keine Anfängerin in Sachen "SM" bin (ich hatte nicht erst vor zwei Minuten mein Outing) und mir im Laufe der Jahre (und der Erfahrungen) meine eigene Definition zugelegt habe. So wie jeder SM für sich definiert.
Auch zählt dazu, dass man nicht immer einer Meinung sein kann.

Natürlich ist es schön, wenn Menschen ihre Gedanken äussern. Aber da gehört der Zusatzpunkt nicht nur Lady Tara, sondern allen einzelnen Menschen hier im Forum, die ihre Gedanken (egal ob Pro oder Contra) kundtun.

So auch ein Zusatzpunkt für dich.

Liebe Grüsse
Nala

Definitionen und Titulierungen - Schubladendenken oder ...

Mo, 20.Jun 2005, 23:04
Hallo noch einmal.

Zu den Ausführungen von rubber möchte ich bemerken, dass mir da Etwas garnicht gefällt und das ist, dass der Anschein erweckt wird, SM ist das Spiel zwischen einem unantastbaren Top und einem Sub.

Das ist doch aber genau das Klischee, welches Außenstehende von der Szene haben.
Oft genug erlebe ich bei meinen Streifzügen durch die Eroscentren, wie sich Männer vor dem Zimmer einer Domina gegenseitig in die Seite knuffen und sich zugrölen: Eh, geh doch einmal zu ihr rein und lass dir den Arsch versohlen!"

Die Welt des SM hat doch aber sehr viele Facetten, so iwe es beim Blümchensex auch nicht nur eine Stellung gibt.

Dazu gehört auch eine berührbare Domina, die dennoch und für den zu ihr passenden Sklaven gerade deswegen seine Traumdomina sein wird.

Es geht doch eigentlich darum, dass die Domina die Kontrolle über das Geschehen hat über das Zusammenspiel und wenn es ihr Spaß macht, diese Kontrolle durch Zulassen/Unterbinden oder auch Erzwingen von Berührungen umzusetzen, so ist auch das eine Art Dominanz.

Gerade Erodom hatte zuletzt ein ganz tolles Posting gemacht http://www.dominaforum.net/forum/ftopic3975.html

Das ist für meinen Geschmack Dominanz pur, wie ich sie z. B. sehr gerne erlebe.

@Nala, danke für dein Kompliment ich gebe es gerne zurück, incl. eines kleinen Kusses, natürlich nur dahin wo du es magst. :)

Di, 21.Jun 2005, 00:16
Nala hat geschrieben:
Angenommen - ich versuche mich jetzt mal in eine Situation eines Mannes zu versetzen - ich wäre jetzt ein Mann, ein Anfänger;
Ich würde in einem Forum wie diesem einige Beiträge über Dominas suchen, mir Bilder ansehen und schliesslich auf die Webseite der Dame meiner Wahl klicken. Ich lese mir alles durch, lese Dinge, die ich noch nie in meinem Leben gehört habe - stelle aber fest: Das PASST! und vereinbare einen Termin mit besagter - für mich - Traumfrau.
Es folgt ein Vorgespräch und ein tolles Spiel. Alles ist super, denn ich habe die Webseite vorher gelesen, die Bilder geschaut und im Vorgespräch noch meine Phantasien und Wünsche erzählt.
Ich erzähle mal wie es sich anno dazumals zugetragen hat, als das Internet anfing und wie ich es gehandelt habe (m)eine Traumdomina zu finden.
Schaute als erstes stundenlang in den Printmedien nach. Da hat es Damen gegeben, die mehr als nur 1 Satz hatten und die gleiche Werbung nicht überall.
War ein bisschen wie in den Urlaubskatalogen. Da steht auch oft vom gleichen Hotel was anderes drin.
Also betrachte ich die verschiedenen Bilder und lese die Texte.
Habe mir ein SM-Lexikon aufgeschlagen (zart-hart hatte es damals schon auf den Seiten)
Dann schaute ich im Internet nach, hatte mir ja heimlich die Internetadresse aufgeschrieben.
In den heften selektierte ich schon mal. Wer kein Internet, der kommt gar nicht in die engere Auswahl.
So habe ich mich mit Begriffen auseinandergesetzt und bin dann schliesslich mit meinem Kopfkino zu der jeweiligen Dame.

Ja, damals hatte ich es um einiges leichter, brauchte mich nicht um Begriffe wie "Life-Style" oder "Bizarr-Lady", "Bizarr-Domina" und so auseinanderzusetzen.

Diese Begriffe sind aus der modernen Zeit, aber was sagen sie aus?
Nala hat geschrieben:Nun bin ich ja ein schlauer Anfänger, google. Da komme ich zu einer Seite, wo eine Dame "Herrin" heisst und nicht nahbar ist. Gut - denke ich - "Herrin" heisst also "nicht nahbar". Nun, als Anfänger, weiss ich natürlich nicht, was "nicht nahbar" heisst. Denn für die eine heisst das nur: kein GV, für die andere heisst es: nichtmal anfassen
Nun dann heißt im Umkehrschluss dass ich bei einer Bizarrlady GV machen kann.
Aber was hat GV mit SM zu tun?
Bin ich bei "Hostessen", "Masseusen" (huch, schon wieder neue Begriffe) oder in der Strasse nicht besser "aufgehoben"?
Strasse zu schmuddelig. Kann ich verstehen. Also ins Eros.

Nala hat geschrieben:Ich bin der Meinung, dass jede Lady das für sich und für ihre Spielpartner unmissverständlich definieren sollte.
So nach dem Motto, "Wenn der mir gefällt, vernasch ich ihn."
Aber was beim nächsten Besuch? Wieder vernaschen (lassen)?

Wenn doch ganz klar geschrieben steht "untachable", oder "Kein Intimkontakt" so sollte dies ausreichend sein.
Wenn eine "Domina" meint, sie is wie im supermarkt, wo alles betascht werden kann, dann hat sie offensichtlich den Begriff Domina nicht verstanden.
Domina im Ursprung aus dem lateinischen "Hüterin des Hauses". Daraus wurde dann später Herrin. Aber schon damals hat sich die Herrin nicht betatschen und begrapschen lassen.
Nala hat geschrieben:Und weder als Anfänger, noch als Kenner würde ich mir meine Traumfrau nicht nach Namen oder Titel aussuchen - sondern nach Neigung, Optik und Sympathie. Und wenn diese unmissverständlich definiert sind (beschreibungen, Bilder), dann braucht es keine Bizarrlady, keine Herrin oder keine Sklavin vor dem Namen - sondern einfach nur Zeit für ein Spiel. Denn was ich für meinen Spielpartner sein werde, stellt sich erst danach heraus.

Damals war es so, wenn nicht mindestens "Herrin" oder "Lady" vor dem Namen stand, so war es keine Domina sondern einen normale Prostituierte. Und ging ich zu ihr und fragte "Du, wie is das, machste auch so in Leder und Peitschen un so?", dann wurde ich als krankhaft, pervers betitelt und fand mich draussen auf der Strasse wieder.
Als diese Branche merkte, da geht mehr Geld bei zu machen, haben sie schnell aufgerüstet.
Heute bekannt aus der "Vorher-Nachher-Schow", früher "Lass dich überraschen". Grade noch bei Obi an der Kasse und jetzt auf der Showbühne als Domina.

Was die Domina für den Spielpartner ist, sollte vorher klar sein und nicht erst im Spiel aus Empfindung und Lust und Laune her.
Nala hat geschrieben:Denn selbst die beste Herrin kann für den ein oder anderen soviel Dominanz ausstrahlen, wie ein Glas Wasser.
Dem stimme ich hundert von hundert zu.

@Lady Tara
Superklasse dieses Thema aufzugreifen, doch ich denke die Bedingungen für eine gute Ernte sind trotz des sehr guten Saatgut nicht gegeben.

Und obwohl Sie es waren die dies geschrieben hat, so stand es doch zuerst in der Rubrik des Studio MZ. Ich gehe davon aus, dass Madame Zarah ebenso der Ansicht ist.
Bei der Vielzahl der Angebote in HH und dem direkten Umland, denke ich ist es schwierig mit der "altmodischen Ansicht und Einstellung Ich bin eine Dame, die nicht die Beine breit macht" zu überleben.
Oder aber Sie sind noch von der aussterbenden Rasse die sagt "lieber wenig und auserlesen, dafür Qualität, als die Masse und Quantität."

Meine Hochachtung.

Gruß rubber
Zuletzt geändert von Gast am Di, 21.Jun 2005, 08:13, insgesamt 1-mal geändert.

Re: Definitionen und Titulierungen - Schubladendenken oder .

Di, 21.Jun 2005, 00:29
@sausauger

Das ist ja die Grundfrage die auch Lady Tara stellt:
Müssen sich alle Damen berühren lassen, nur weil es eine Menge andere auch tun?



Zu den Ausführungen von rubber möchte ich bemerken, dass mir da Etwas garnicht gefällt und das ist, dass der Anschein erweckt wird, SM ist das Spiel zwischen einem unantastbaren Top und einem Sub.
sausauger hat geschrieben: Oft genug erlebe ich bei meinen Streifzügen durch die Eroscentren, wie sich Männer vor dem Zimmer einer Domina gegenseitig in die Seite knuffen und sich zugrölen: Eh, geh doch einmal zu ihr rein und lass dir den Arsch versohlen!"
Das ist aber nicht die Entwicklung durch und von SM. Das ist was ich schon anderweitig gesagt habe dadurch entstanden, dass (zu) viele auf den "Zug SM" aufgesprungen sind.

Ich habe es durch die Streifzüge der (SM-)Stammtische und anderweitig gehört "He, zu der alten musste hin, die kannste so richtig schön durchv.... und dafür gibts dann ein paar Tätscheleien. Wenn de das nicht willst, auch kein Problem"

Das ist m.E. keines Facette des SM, das ist halt normales Strassenmillieu.

Definitionen und Titulierungen - Schubladendenken oder ...

Di, 21.Jun 2005, 00:36
Hallo rubber,

irgendwie schreiben wir aneinander vorbei.

Es geht doch nicht darum, dass der Sklave die Domina angrapschen darf, wie er lustig ist und möchte, sondern darum, dass die Domina auch ihre weiblichen Reize einsetzen kann, wenn sie das möchte und wenn es ihr gefällt, auf solche Art einen Sklaven zu beherrschen.

Es gibt durchaus Dominas, die es genießen, wenn sie einen Sklaven z. B. als Leckdiener benutzen und ich bin der Meinung, was eine Domina machen möchte und was nicht, sollten wir ihr überlassen.

Und wenn sie halt Berührungen und andere sexuelle Dienste von ihren Sklaven einfordert, so bleibt sie dennoch die bestimmende und somit dominante Person, ergo eine Domina.

Im Übrigen, in der Vergangenheit haben auch die Herrinen des Hauses ihre Sklaven nicht nur zur Gartenarbeit herangezogen, sondern durchaus auch als Lustdiener benutzt.

Di, 21.Jun 2005, 08:33
Die Frage, was SM mit Sex zu tun hat, kann ich dir - für mich - beantworten:

SM und Sex (damit meine ich nun nicht den GV sondern generell Sex mit allem drum und dran) hat für mich viel miteinander zu tun. Beides ist eine sexuelle Neigung für mich. Ohne Erotik kein SM.
Für mich persönlich steht es nicht im Vordergrund, den Leuten zu zeigen, wie nieder sie sein sollen/wollen/müssen.
Für mich steht im Vordergrund, dass sie begreifen, dass ich mit den Waffen einer Frau kämpfe, dass sie mir unterliegen werden. DARUM geht es mir.

Ausserdem bin ich diejenige, die das Spiel leitet und führt. Ich kann entscheiden, wann ich jemanden vernasche und wann nicht. Schliesslich ist Sklave für mich - im Spiel - auch dazu da, meine Lust zu befriedigen und nicht nur die Füsse und Waden zu streicheln.

Während für unberührbare Damen der Traum des Unerfüllbaren wichtig ist (dass der Sklave hinter einer Frau herhechelt, die er niemals bekommen wird) ist es für mich wichtig, teilweise die Phantasien - MEINE Phantasien - zu erfüllen.
Warum sollte ich nicht der Natur ihren Lauf lassen, nur weils "Anno dazumal" anders war? Rubber, wir sind im Heute. Heute wagen es die Leute, SM als ihre Sexualität, als Teil ihrer Sexualität anzusehen. Warum soll ich einen Lust- und Lecksklaven ins Eros-Center schicken, wo er möglicherweise als "Perversling" beschimpft wird und das grösste Trauma seines Lebens erlebt?

Ich selbst KANN und WILL SM und Sexualität nicht trennen. Denn für mich ist es nur schön, wenn beides zusammen passiert.

Und noch was:
Warum sind untouchable Dominas bei männlichen Sklaven "untouchable", hingegegen bei weiblichen Sklavinnen nicht?
Warum bekommen Sklavinnen wunderschönen SM und geballte Erotik, während Sklaven ständig wie sabernde, lechzende Hunde in die Ecke gesetzt werden, die dem Leckerbissen - gespannt auf einer Angel - vor ihren Augen nachweinen müssen? Ich kenne keinen dominanten Mann, der untouchable ist.
Denkt Frau dann, sie sei etwas besseres, als der Dom? Nur weil sie in das übliche Klischee der klassischen Domina passt, deren Füsse das einzige sind, was der Sklave je zu berühren hat?

Ist es nicht so, dass der Sklave zu Erfüllung von Wünschen ge- und missbraucht wird? Dass er ausser Aschenbecher-halten und Füsse massieren eben auch die sexuellen Gelüste erfüllen kann - WENN die HERRIN das so will?

Ich für meinen Teil werde mir weder einen klangvollen Namen zulegen, der etwas über meine Neigungen sagen will (denn ich sags mal so: niemand will sich pauschal verkaufen. Bei dem einen bin ich untouchable, weil er beispielsweise so schlimme Zähne hat, dass ich seine Zunge nicht an meinen Brüsten spüren will. Der andere hingegen hängt so herrlichst in seinen Seilen, gefesselt und geknebelt, dass meine Sexuelle Erregung ins Unermessliche geht. Und der nächste - Tja, der hat Fausthandschuhe mitgebracht und unerlaubter Weise selbst angezogen. Klar, dass ich ihm die Möglichkeit gebe, mich zu streicheln - dumm nur, dass er nicht kann) noch werde ich den SM neu erklären oder ein Wörterbuch anlegen, an welches sich die Szene gefälligst zu halten hat.
Denn der Name sagt absolut GAR nichts - aber das wissen wir ja. Weder im normalem Leben sagt der Name etwas über die Person, noch eben im SM-Leben.

Ich bin dafür, dass man die Frau, die man für seine Spiele auserwählt hat, persönlich kennenlernt. Erst dann kann man sagen, ob sie das Verkörpert, was man(n) sich vorstellt. Ob der Eindruck so bleibt, wird sich nach dem Spiel herausstellen - und erst dann weiss ich, was sie für mich sein wird (in Zukunft.)

Alte Zeiten hin oder her.
In alten Zeiten gab es auch ein Adelsgeschlecht. So wie diese Linie sich verwäscht, verwäscht sich auch der SM. Viele in der heutigen Zeit können mit dem klassischen, anfänglichen SM nichts anfangen. Und einige davon sind froh darüber, wenn sie so an die "Schläge auf die Nieren" denken, die sie in der damaligen Zeit von den Dominas kassiert haben - eben WEIL alles hinter vorgehaltener Hand getuschelt wurde.

Bei mir muss die Luft vor Erotik brennen, bevor der SM losgeht.
Nicht jeder Mann, der zu mir kommt, ist der dienende Sklave. Auch dieses Bild hat sich verändert. Manche wollen eine Rolle spielen, andere sind Masochisten, wieder andere sind Gefangene (jene, die gefesselt und geknebelt werden, sich aber nicht hinknien oder submissiv sind). Es gibt die Machtkämpfer, die immer wieder versuchen, die Überhand zu gewinnen. Es gibt die Fetischisten, denen es mehr um das Ausleben ihres Fetisches geht, denn um devote Rollen. Es gibt jene, die einfach nur das Flair des Bizarren geniessen. Es gibt die dominanten Männer, es gibt Männer, die einfach nur gerne fesseln. Es gibt die Rollenspieler, es gibt die Männer, die Switchen wollen.
Es gibt Anfänger, es gibt Kenner, es gibt Stammspielpartner. Es gibt Zufriedene, es gibt Unzufriedene und es gibt eines, was wir - auch wenn wir noch so sehr versuchen zu definieren und zu klären und jedem Kindchen seinen Namen zuordnen: JEDE MENGE PHANTASIEN. Und solange diese nicht zugeordnet sind, braucht man mit einer Zuordnung der Damen nicht zu beginnen. Denn auch ich bekomme Mails von meinen Spielpartnern, in denen sie beteuern, die ganze Webseite von mir gelesen zu haben und mich im nächsten Satz fragen, wann ich im Studio anzutreffen sei.
Ebenso wird es sie geben - jene, die nach GV fragen. Ich sage "Nein" oder ich sage "Das kann ich nicht jetzt entscheiden."
Ebenso wird es die Männer geben, die eine unberührbare Fragen, ob man ihr auch die Brüste lecken darf.

Es liegt in der Natur des Mannes, sich selbst als etwas besonderes darzustellen. Und vielleicht liegt die Besonderheit ja dann darin, dass sich die unnahbare Domina ausgerechnet bei ihm gehen hat lassen und ihm ihre Brüste geboten hat.

Viele liebe Grüsse
Nala

Di, 21.Jun 2005, 10:10
@Nala

Entschuldige liebe Nala,

ich finde jetzt bist Du nicht ganz Vorurteilsfrei den Damen gegenüber die nicht berührbar sind!
Du setzt mit Deinem Posting Deine Art Dein SM auszuleben als einzig richtige ins Licht.
SM ist immer ein subjektives Empfinden von einem Einzelnen!

Das Du Deine sexuellen Neigungen so frei ausleben kannst, darüber freue ich mich - für Dich!
Nur bitte- unterstell nicht mir (oder anderen unberührbaren Damen), dass ich meine sexuellen Neigungen nicht auch auslebe, oder mit der meines Gegenübers nicht ebenso erkenne und behutsam damit umgehe!
Ich streichel auch- ich nehme in den Arm- ich halte fest- ich lasse mich in den Arm nehmen- oder löse vielleicht sogar mal in einem bittersüssen Spiel Ihre allzu unkontrollierten Gelüste nach körperlichem Orgasmus.

Ich bin sicher- das meine Kolleginnen die unberührbar arbeiten ebenfalls diese Wärme und Nähe bereit sind zu geben!

Glaub mir, auch für mich bedeutet meine Art des Spiels ein Ausleben von meiner persönlichen Neigung und Sexualität!
Sex ist nicht nur GV oder Lecken oder blasen!
Orgasmen kann ich ebenfalls im Kopf erleben.
Oder sogar körperlich!
Auch ohne das man(N) mich berührt hat!

Das Bild der frigiden- lesbischen- männerverachtenden- sich nur anbetenden lassenden Domina ist ebenso veraltet, wie das Bild der unberührbaren Dominanz.
Findest Du das nicht auch?

Und auch das klassische Dominanz noch ihren Rahmen hat, beweist das viele Männer zu uns kommen, die sagen :
"Für mich ist es nicht vereinbar mit Dominanz wenn eine Frau sich breitbeinig hinlegt und sagt : Mach´s mir! "

Auch Schläge die auf die Nieren gehen sollten ins Museum gehören- glaub mir- Domina lernt hinzu- und auch unsere Gäste wissen mittlerweile über Gefahren besser Bescheid.
Lernen ist das oberste Gebot für beide Seiten.
Domina die auf psychologischer Ebene arbeitet- mit der sexuellen Lust Ihres Gegenübers spielt, muss sich selbst um so genauer kennen und in der Lage sein Ihr Gegenüber die ganze Zeit "im Griff" zu haben.
Inklusive seiner Lust!

Wenn eine Domina ihre Gefühle und sich selbst nicht unter Kontrolle hat, wie soll sie dann sicher und ohne bleibenden Gesundheitsschäden ihren Gast schlagen können?
Die Zeiten wo der sich "hingebende Masochist" zerschlagen und gebrochen aus den Welten von SM entlassen wurde- sollten vorbei sein!
Mit Deinen Aussagen förderst Du dieses Bild wieder!

Ich habe oft Gäste mir gegenüber sitzen, die sehr wohl um Ihre Tabus und wissen, stell nicht die Männer dümmer hin als sie sind!
Dieses Forum hat ebenfalls dazu beigetragen auch den Männern Informationen zu geben wie sie sich schützen können.

Du bist mir einfach ein wenig zu pauschal mit Deinen Aussagen.
Das vermittelt wieder nur das "alte" Bild der prügelnden und Männerhassenden Domina!
Ich dachte darüber wären wir hinaus?
Vielleicht überdenkst Du das noch einmal?

Lieben Gruß
Tara
Es ist viel wertvoller, stets den Respekt der Menschen
als gelegentlich ihre Bewunderung zu haben.

http://www.galerie-de-sade.de/Hamburg/L ... a2438.html
http//www.sm-feeling.de

Di, 21.Jun 2005, 10:34
ich finde jetzt bist Du nicht ganz Vorurteilsfrei den Damen gegenüber die nicht berührbar sind!
falsch.
Das Du Deine sexuellen Neigungen so frei ausleben kannst, darüber freue ich mich - für Dich!
Nur bitte- unterstell nicht mir (oder anderen unberührbaren Damen), dass ich meine sexuellen Neigungen nicht auch auslebe, oder mit der meines Gegenübers nicht ebenso erkenne und behutsam damit umgehe!
Tara, ich erkenne auch deine sexuellen Neigungen an. Nur kann ich sowieso nur von mir sprechen, so wie du auch von dir sprechen kannst. Also ist mein Posting generell subjektiv und nicht objektiv.

Ich für mich - und das betonte ich auch in meinem Posting: (und zwar einleitend:)

Die Frage, was SM mit Sex zu tun hat, kann ich dir - für mich - beantworten:
Ebenso betonte ich in meinen Postings, dass jeder seine Neigung so unmissverständlich auslegen sollte, dass es für alle klar ist.

Vielleicht kann ich nicht mehr ganz so freundlich an das Thema herangehen, wenn missbilligt wird, dass es keine strikte Unterscheidung der Spielplätze gibt (wir für uns einen, ihr für euch einen).

Ich habe auch im Interna bereits betont, dass Platz für alle da ist.

Ich möchte also nochmals - auch für dich Tara - betonen, dass ich niemanden vorverurteile, nur weil er unberührbar ist. Ich habe eben eine andere Art, meinen SM zu leben. Für mich gehört es dazu, mit meinen Waffen zu spielen.
Und wenn ich mich in die Lage eines Mannes versetze - der demnach so wäre wie ich bin - würde ich es ebenso sehen. Ich wäre ein Mann, der zu einer berührbaren Domina geht.

Was ich aber generell falsch finde, ist die Tatsache, dass wirklich jedes Kind einen speziellen Namen bekommen sollte, nur um es von den anderen Kindern zu unterscheiden.

Du kennst mich jetzt seit 2003. Ich denke nicht, dass ich Vorurteilslastig durch die Welt des SMs laufe.
Allerdings konnte ich - bedingt durch meine Erfahrungen als Switcherin - meinen SM für mich definieren.

Muss ich denn bei jedem einzelnen meiner Postings extra dazuschreiben, dass es meine subjektive Meinung ist und diese nicht der Öffentlichkeitsmeinung entspricht? Sage ich nicht mit meinem Namen darunter, dass es eben ausgerechnet meine Meinung ist, und nicht die deiner oder die von anderen Damen? Muss ich dazu jetzt auch einen Passus schreiben, eine Klausel, die beeinhaltet, dass es sich hier um Nalas Meinung handelt - und zwar ausschliesslich?

Wenn du meine Meinung für Pauschal hältst, ist das in Ordnung. Ich habe lediglich das Bild von der anderen Seite - von meiner Seite - beschrieben. Dein Bild von deiner Seite sieht vielleicht wieder anders aus.

Was mich an der ganzen Sache ärgert - und eher vom Interna aus gegangen ist - ist die Sache mit der missbilligung. Dass es von unberührbaren Damen missbilligt wird, dass sie gefragt werden, ob sie berührbar sind. Das Wort "missbilligen" stört mich in diesem Bild.

Ich weiss, dass dein Beitrag daher rührt - und deshalb der Zusammenhang.

Ich selbst bin der Meinung, dass man nicht alles definieren muss, was in der Welt vor sich geht. Auch ein Regenbogen verwischt mal die Farben ineinander, sodass man eine klare Grenze zwischen den Farben gar nicht sieht. Und genau DAS ist es, was mir soviel Spass an SM und Sexualität bereitet.

Du kannst mich jetzt für Vorurteilslastig halten - es ist mir egal.
Ich für mich definiere meinen SM so wie ich es für richtig halte. Ich lasse mich nicht definieren, denn es ist meine Sexualität. Ich lasse mich nicht in ein Raster einpassen, welches irgendwann mal irgendwo aufgestellt wurde. Und so wie ich dich kennengelernt habe, würdest du das auch nicht mit dir machen lassen. Warum also stellst du diese Definitionsfrage? Leichter wird es dadurch nicht, die Ladies voneinander zu unterscheiden.

Und was meine "nierenschlagende Domse" betrifft: Ich wollte rubber damit nur klar sagen, dass die Alten Zeiten nicht nur gutes hatten - so wie jede Zeit.

Wir leben alle mit der Zeit - wir verändern uns mit der Zeit.
Wir leben in einem Zeitalter, in der freie Entscheidungen - zumindest in unserem Land - toleriert werden (Akzeptanz - davon sind wir noch weit entfernt, solange wir alle - und ich meine alle - definitionen und Unterscheidungen benötigen). Die "guten alten Zeiten" sind vorbei.

Es ist gut, dass es unnahbare Dominas gibt.
Es ist gut, dass es nahbare Dominas gibt.
Es ist gut, dass es Zofen gibt, dass es Ambivalente Damen gibt und dass es Passive Damen gibt.

Es gibt soviele Menschen, die hier in einer dieser Sparte ihre Traumfrau finden.

Im Übrigen pauschalisierst du ebenfalls mit diesem Satz:
"Für mich ist es nicht vereinbar mit Dominanz wenn eine Frau sich breitbeinig hinlegt und sagt : Mach´s mir! "
Ich denke nicht, dass das eine der nahbaren Damen jemals so gemacht hat, wenn es nicht gerade der eigene Partner beim Blümchensex war.
Und ich bin mir sicher, dass auch die Herren, die dir diesen Satz sagen, etwas pauschal sind (mit der Aussage dieses Satzes !!!!).
Wenn eine Domina ihre Gefühle und sich selbst nicht unter Kontrolle hat, wie soll sie dann sicher und ohne bleibenden Gesundheitsschäden ihren Gast schlagen können?
Wenn du damit auf sexuelle Gefühle ansprichst, dann liegst du damit nicht richtig. Hast du denn die Phantasie, ich würde den Kopf verlieren, mich hinlegen und sagen "Komm Sklave, fick mich richtig durch?" Ne sorry, das ist dann auch sehr einfach.
Warum sollte ich in einem Spiel mit den Gefühlen meine Gefühle immer im Kalten lassen?
Mal ist es der Orgasmus über den Kopf, mal der sexuelle Orgasmus, mal der Orgasmus über meine Füsse - aber ich komme zu meinem Spass. Mal bin ich unberührbar mal nicht - ich entscheide das nach meiner Laune. Und GV - kommt vor. Aber bitte denke nicht, dass ich ständig und immer meine Sklaven vernasche.

Ich dachte, du kennst mich besser. Aber offensichtlich habe ich mich da geirrt. Schade. Aber offensichtlich kenne ich dich ebensowenig.
Denn die Tara, die ich kennenlernte, die brauchte keine Definitionen für ihre Dominanz.

Ich denke nämlich, dass unsere Definitionen für uns nicht Domina, Herrin und Co. sein sollten, sondern ausschliesslich unsere Namen, die unseren Gästen sagen, was sie an uns haben: Denn wo Tara draufsteht, da ist Tara auch drin - wie sie SM lebt und liebt. Und wo Nala draufsteht, da ist auch Nala drin - wie sie SM lebt und liebt.

Den Rest - welche definition, welche Art von Herrin, Lady oder Co. es für den Spielpartner sein wird - wird erst definiert, wenn man sich kennt.

Oder etwa nicht?

Liebe Grüsse
Nala

Di, 21.Jun 2005, 11:20
Ja, auch ich bin mir bewußt dass SM eine Variante von Sex ist. Jedoch wird heute meist Sex nur noch mit GV in Verbindung gebracht.

Ich finde es ja auch wunderputzig, dass du eine herrliche Selbstdarstellung gibst und nochmals aufzeigst, dass du halt auch für GV zu haben bist. So kann man Werbung geschickt als eigene Meinung verkaufen.

Nala hat geschrieben:. Ohne Erotik kein SM.
SM ist eine Variante von Sex, darauf denke ich konnten wir uns ja schon mal verständigen.
Jetzt den Unterschied zwischen Erotik und Sex zu erklären sprengt den Rahmen. Zudem bin ich kein Lehrer und betreibe keinen Aufklärungsunterricht.
Ich frag mich aber allen Ernstes ob SM nicht selbst schon Erotik ist.

Nala hat geschrieben: Während für unberührbare Damen der Traum des Unerfüllbaren wichtig ist (dass der Sklave hinter einer Frau herhechelt, die er niemals bekommen wird) ist es für mich wichtig, teilweise die Phantasien - MEINE Phantasien - zu erfüllen.
Im Umkehrschluss dann doch wieder: Wer nicht die Beine breit macht, ist keine richtige Domina.
Nala hat geschrieben: Rubber, wir sind im Heute. Heute wagen es die Leute, SM als ihre Sexualität, als Teil ihrer Sexualität anzusehen. Warum soll ich einen Lust- und Lecksklaven ins Eros-Center schicken, wo er möglicherweise als "Perversling" beschimpft wird und das grösste Trauma seines Lebens erlebt?
Du brauchst keinen ins Eros zu schicken, denn alles was er dort bekommt, bekommt er auch bei dir. So steht es in deinen Aussagen.
Und gerade weil wir im "Heute" sind, wird im Eros auch niemand mehr als "Perversling" beschimpft, denn auch dort wird ja SM verkauft.
Nala hat geschrieben:Ich selbst KANN und WILL SM und Sexualität nicht trennen. Denn für mich ist es nur schön, wenn beides zusammen passiert.
Das sollst du auch nicht, haben wir doch festgestellt, dass SM eine sexuelle Variante ist. Solange nur abgeklärt ist, was SM und was Sex ist.

Nala hat geschrieben:Und noch was:
Warum sind untouchable Dominas bei männlichen Sklaven "untouchable", hingegegen bei weiblichen Sklavinnen nicht?
Sehr interessante Feststellung:

Sie verachtet Männer, deshalb schlägt sie auch mit voller Brunst auf sie ein.
Ich frage dann im weiteren Verlauf deines Posting doch mal ganz provokant weshalb ich bei Sklavinnen zahlen muß, müssen damit sie gezüchtigt werden, während ich nichts bekomme wenn ich gezüchtigt werde.
Der Mannn hat für seine Lüste zu zahlen, die Frau nur zu empfangen.
Ist das dein Heute?
Nala hat geschrieben:Ich kenne keinen dominanten Mann, der untouchable ist.
Jeder Dominus fickt also unbarmherzig seine sub. Was im Leben draussen Vergewaltigung ist, ist drinnen SM.

Nala hat geschrieben:Ist es nicht so, dass der Sklave zu Erfüllung von Wünschen ge- und missbraucht wird? Dass er ausser Aschenbecher-halten und Füsse massieren eben auch die sexuellen Gelüste erfüllen kann - WENN die HERRIN das so will?

Nala hat geschrieben: Bei dem einen bin ich untouchable, weil er beispielsweise so schlimme Zähne hat, dass ich seine Zunge nicht an meinen Brüsten spüren will.
.
Nala hat geschrieben: Ich bin dafür, dass man die Frau, die man für seine Spiele auserwählt hat, persönlich kennenlernt. Erst dann kann man sagen, ob sie das Verkörpert, was man(n) sich vorstellt. Ob der Eindruck so bleibt, wird sich nach dem Spiel herausstellen - und erst dann weiss ich, was sie für mich sein wird (in Zukunft.)

Welch Glück, dass es die "Schläge auf die Nieren" heute nicht mehr gibt.
Heute gibt es Aids und Hepatitis, weil man ja nicht mehr tuschelt.
Auch wenn sich Adelsgeschlecht -aus Geldmangel-verwäscht, so wird ein bestimmtes Klientel davon verschont bleiben. Genauso hoffe ich es beim SM.
Es wäre schade, wenn eine der schönsten Nebensachen der Welt durch Dummheit, Gier und Unvernunft kaputt ginge. Aber was hab ich mit anderen zu tun? Ich will meinen Spaß. Nach mir die Sinntflut. Überhaupt, die Welt ist ja so schlecht und so egoistisch. Alle sagen "Der Rock ist mir näher als das Hemd". Jeder denkt nur an sich, ich aber denke stets an mich.


Nala hat geschrieben:Es liegt in der Natur des Mannes, sich selbst als etwas besonderes darzustellen.
Was ist das bei den Frauen? Ein Missgeschick, eine Laune der Natur?

Durch die falsche Handhabung von SM und ihren Begriffen kommt es im Alltag immer wieder zu verzwickten Situationen, wo es Personen gibt, die auch die in Zusammenhang mit einem freiwilligen Outing oder einem Zwangsouting im privaten oder beruflichen Umfeld oder in der Presse in Schwierigkeiten geraten sind. Etwa weil Vermieter oder Arbeitgeber Ärger machen, weil in einem Scheidungsverfahren das Jugendamt SM für Gewalt hält, etc. Diese Schwierigkeiten reichen von der emotionalen Belastung bis hin zu ganz akuten Problemen wie Mobbing, Kündigung, Abmahnung, Entzug des Sorgerechts für die Kinder.

Was hat das mit der Frage von Lady Tara zu tun?
Es zeigt dass viele zu unbedarft sind und die Sachlage nicht einschätzen wollen oder können. Hauptsache die Kohle stimmt.

Di, 21.Jun 2005, 15:14
Rubber, wenngleich ich Deine Stellungnahme in diesem Punkt sehr wertvoll finde und ich mich mal wieder darüber freue, dass nicht alles Submmissive im Leckdiener-Konsumentenbrei untergeht - so muss ich doch feststellen, dass Deine Kommentare Nala gegenüber etwas tief unter die Gürtellinie (oder soll ich sagen - über die Stiefellinie) gehen...

Ich kann verstehen, was Dich an der Sache anwidert, aber Toleranz muss sein.

Ich hatte zu diesem Thema in dem Thread um Svensklave bereits Stellung bezogen und will mich nicht ewig wiederholen... Berührbarkeit im professionellen Sektor von Lust und Sympathie abhängig zu machen, halte ich auch für eine Illusion. ("Du berührst mich nicht, Du hast schlechte Zähne!" - wie soll das funktionieren...?)

Ich gönne jedem seine Version von SM, aber mein Intimbereich ist kein Wanderpokal. Und mein Reich kein Bizarrpuff.

Liebe Nala, es gibt sehr wohl untouchable Doms. Was aber nicht heißt, dass die anderen Triebtäter sind, Rubber. ;-)

Es grüßt nochmal herzlich

Wanda von Dunajew
Antworten

Zurück zu „Offtopic Dominaforum“