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Re: Deutsch lernen

Do, 23.Jun 2005, 18:42
sausauger hat geschrieben:
Und, wie sieht es eigentlich mit deinem Norwegisch aus? :-D winke winke
Schlecht. Aber ich besuche keine norwegischen Foren; deshalb habe ich
auch kein Problem damit. Im übrigen ist mein Vorschlag der einzig praktische,
den ich mir vorstellen kann. Sollte ich jemals norwegische Seiten besuchen wollen, so wäre es wohl an mir, Norwegisch zu lernen. So ist nun mal die
Welt: kommt der Berg nicht zum Propheten, muß der Prophet zum Berg gehen.

Nichts für ungut

Irredentia

Intolerant!

Do, 23.Jun 2005, 19:04
Hallo Irredentia!

Taake ist nun mal Norweger und es hat ihn nach Baden-Würtenberg verschlagen! Für seine SM-Neigung wird er wohl kaum ein norwegisches
Forum mit SM-Informationen für Süddeutschland finden.

Möchtest Du, das er nur noch in English bei Max Fisch postet und unser
Forum meidet.

Ich glaube nicht, dass Du in zwei Jahren forumreifes Norwegisch kannst!

Macht aber Nichts, die Norweger sollen sehr tolerant sein.

Eine Bitte um Entschuldigung halte ich für angebracht!
Gruß von Helmut aus Berlin
Bild

Do, 23.Jun 2005, 19:25
Schön, dass du hier bist, taake! Fühl dich herzlich willkommen geheißen!

@Mods und Admins:

Diesen Ausländer feindlichen Beitrag bitte ich umgehend zu löschen! In einem Forum, in dem so etwas frei veröffentlicht werden darf, möchte mich nicht bewegen. Ich schäme für dich, Irridentia!

Fremder,
sehr befremdet - wird Irridentia auf die Ignore-Liste setzen, findet aber die Leitung sollte ihn nachhaltig entfernen

Do, 23.Jun 2005, 21:30
Also ich fand bisher andere Beiträge von Irredentia so gut, dass ich Eure Reaktionen nicht ganz angemessen finde.

Übrigens ist Domina nicht wirklich ein deutsches Wort. Bizarrlady wohl auch nicht so ganz. ;-)
Und letztlich haben die Begriffschwierigkeiten ja gar nichts mit Taake zu tun, sondern die teilt er mit vielen, unter anderem auch deutschen Studiogästen.
Völkerübergreifender Bildungs-Notstand sozusagen.

Herzlichst

Wanda von Dunajew

Do, 23.Jun 2005, 23:09
Der Beitrag irredentias taake betreffend war typisch deutsch:

Arrogant, eben einfach von oben herab, unsensibel, unhöflich.

So oder so ähnlich geben sich auch diverse deutsche Touristen im Ausland und man kann sich durchaus schämen deshalb.

Wie steht es mit Dingen wie Gastfreundschaft oder einfach mal nett sein?

Auf der anderen Seite werte ich das zart- zurückhaltende " nichts für ungut " irredentias immerhin als einen bemühten Versuch, so etwas Ähnliches wie eine Entschuldigung aus der Tastatur herauszupressen....auf mehr zu hoffen, wäre denn aber auch schon sehr verwegen......und deshalb übernehme ich diesen Part:

Taake, ich entschuldige mich in aller Form für irredentias höchst unfreundliche Worte. Bitte beteilige Dich weiterhin rege in diesem Forum.




DomHunter
( ...Strap-it-On... )
Bild
Bild
http://www.flash-emotions.com
Bild
http://www.domina-portrait.com

Fremdenfeindlichkeit? Diskriminierung?

Di, 16.Aug 2005, 02:51
Hallo,

welcher Unterschied besteht eigentlich, wenn man zu einem Deutschen sagt "lerne erst einmal richtig Deutsch" oder zu einem Ausländer oder, politisch korrekt, ausländisch-stämmigen Deutschen?

Die Grenze, wo eine sogenannte Ausländer- oder Fremdenfeindlichkeit beginnt ist ständig in Bewegung und von politischen, sozialen und wirtschaftlichen Umständen geprägt.

Leider machen es sich die Deutschen auch nach der "Umerziehung" durch die Alliierten Siegermächte am Ende des Weltkrieges II noch immer sehr schwer mit ihrer Vergangenheitsbewältigung.

Daher bieten die Worte "Fremdenfeindlich" usw. immer Sprengstoff - gerade gegenüber demjenigen, gegen den diese verwendet werden.
Es wäre schön, wenn auch die Worte wie "Fremdenfeindlich" hier nicht verwendet würden.
Solche Titulierungen stellen ebenfalls eine Diskriminierung dar, nur ist dieses eben meist nicht bewusst.

An dieser Stelle fällt mir auf, dass
so wenige nicht-Deutsch-stämmige Damen in den Studios arbeiten.
Hat jemand eine Idee, woran das liegen könnte? Vielleicht Diskriminierung? Würde mich interessieren!

schreibt Gasmaske2, der hier auch schwedische Freunde hat.
Zuletzt geändert von Gast am Fr, 19.Aug 2005, 13:22, insgesamt 1-mal geändert.

Mi, 17.Aug 2005, 10:08
Auch Grinch kommt (halb) nicht aus Deutschland, spricht aber relativ gut deutsch, was er seiner akademischen Bildung wohl zu verdanken hat. Den Beitrag von Irredentia empfinde auch ich als Beleidigung. Vom Typ her sehe ich aus wie ein Südländer. Ich habe einen athletischen Körper und bin auch sonst recht gut aussehend, wenn ich die Kommentare von Damen mal Ernst nehmen soll. Von Dominas wurde mir schon einige Male gesagt: Du siehst aber gar nicht so aus, als ob du so etwas (SM) mögen würdest. Auch das ist ein Vorurteil, das ich hasse. Können wir Ausländer nicht SM mögen? Muss ein Sklave denn aussehen wie ein Weichei? Es ist auch schon einmal vorgekommen, dass ich eine Art Antipathie gegen mich gespürt habe, und ich hatte wirklich das Gefühl, dass es an meinem Äüßeren (Herkunft?) liegt, und dass die Domina wohl typisch deutsch war. Der Beitrag von Irredentia lässt bei mir erhebliche Zweifel aufkommen, was die Toleranz angeht, die ich gerade von Dominas erwarte, da diese ja gerade das Exotische, das Außergewöhnliche anbieten.

@ (Miss?) Nala

Ich finde es toll, wie sie hier ihren Standpunkt vertreten. Wenn es meine Damina mal will, würde auch ich mich zur Verfügung stellen. Alleridngs suche ich nicht unbedingt den sex bei Dominas, da ich diesen in meinem Privatleben ausreichend habe. Es ist aber so, dass ich es gerade deshalb als eine Art Unterwerfung empfinden würde, wenn ich auf eine so intime und intensive Art "missbraucht" werde, degradiert zum Befriedigungs-objekt. Diese Erfahrung habe ich noch nicht gemacht und verpasse da wohl etwas sehr Aufregendes.

Sa, 29.Okt 2005, 00:07
Guten Tag,
auch, wenn die letzten Beiträge schon ein wenig zurückliegen, möchte ich etwas zum Thema beitragen - habe halt erst heute dieses Forum entdeckt.

Unnahbare Domina? Es gab einmal eine Zeit, da war dies Konsens und die Damen nannten sich nicht ohne Grund "Stiefelfrauen". Mit der Medialisierung auch von SM haben sich viele Grenzen verwischt, oftmals unter dem Deckmantel der Toleranz und individuell unterschiedlichen Bedürfnisse: und so gibt es Dominas, Bizarrladies, Switcher und was ich sonst noch alles.

Ist uns (Aktiven wie Passiven) damit gedient? Oder wird nur einem Egoismus ohnegleichen das Wort geredet, dass jede/r das Recht haben muss, genau sein/ihr Bedürfnis bis ins Detail hinein erfüllt zu bekommen?
Die angeblich so sozial-gerechte Gesellschaft, die letztlich nur ein Deckmäntelchen für grenzenlose Ich-Bezogenheit ist? In allen Bereichen, auch im Bizarrleben?! Die suggeriert, ich habe das Recht, alles und zwar sofort zu kriegen?

Ich finde, wir sollten uns auf unsere Bestimmung besinnen und bestimmte Konventionen beachten und respektieren. Das Machtgefälle zwischen Domina und Sklave ist bestimmendes Merkmal einer jeden SM-Beziehung. Wie könnte dieses Machtgefälle besser zum Ausdruck gelangen, als durch eine gewisse "Unnahbarkeit"? Andere Verhaltensweisen unterstützen dies: das Siezen der Herrin, der devote Fusskuss, das geduldige Warten auf die Sprecherlaubnis etc.


das muss doch nicht heißen, das es immer bitter ernst zugeht, auch eine Domina muss lachen können, aber für mich ist es undenkbar, dass ein Sklave mit seiner Domina herumalbert, wenn auch nur in der Pause oder nach der Erziehung.

Warum ist es so schwer, zu akzeptieren, dass eine Domina eine besondere Frau ist, die nicht nach Wunschzettel formbar ist, die sich aber gennausowenig beliebig selbst definieren kann?

manchmal empfinde ich die phantasievollen Selbst-Differenzierungen der dominanten Damen als ebenso egoistisch wie die Wunschzettel-Phantasien mancher devoter Möchtegerne. Als Bizarrlady ist sie eben keine Domina. Na und? Aber Sie bekommt dann eben auch nicht den besonderen Respekt, der einer Domina gebührt.

Vielleicht entspringt die Aufweichung des "Unnahbarkeits-Ideals" einer Domina auch einer gewissen Angst: der vor Einsamkeit. In meinem langen SM-Leben habe ich die wenigen echten Dominas als meist doch recht einsame Frauen kennengelernt. Das ist nicht schön, aber es gehört wohl zu dieser Bestimmung. Auch ich möchte nicht gern einsam sein, und doch, als Sklave, wie ich mich verstehe, gehört es wohl dazu. Es sei denn, man gehört zu den wenigen Glüpcklichen, die eine entsprechende Partnerschaft gefunden haben.
Alles andere, sei es Bizarrlady, Kuschel-Dom oder Hobby-Sklave gehört ehrlicherweise für mich in die Kategorie des "Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass" - Egoisten. Sollte man stark genug sein, zuzugeben.

Ist nur meine Meinung, vielleicht gibt es ja ein feedback.

Gruß

francesco
Gehorchen, auch wenn es keinen Spaß macht

Egoismus versus Individualismus

Sa, 29.Okt 2005, 01:53
Hi francesco,

meinst Du nicht dass Du etwas enge Massstäbe anlegst ? Sorry aber irgendwie klingt das ein bisschen nach "früher war alles besser". Ich finde nicht, dass die Tatsache dass mensch sich nicht mit seinen Bedürfnissen nicht an irgendwelche Denkschablonen oder Konventionen anpasst, zutreffend mit Egoismus beschrieben wird, sondern dass es sich dabei um durchaus wünschenswerten Individualismus handelt.
Das Machtgefälle zwischen Domina und Sklave ist bestimmendes Merkmal einer jeden SM-Beziehung.
Einer jeden SM-Beziehung ? Mal ganz abgesehen davon, dass Du damit den kompletten Bereich MaleDom/FemSub (der in der priv. Szene eher die häufigere Variante ist) ausblendest, trifft es in dieser Vereinfachung einfach nicht zu. Wo steht denn das ? Wer hat das denn definiert ? Gibt es eine Bibel für SMler ?

Macht es Sinn einem wie auch immer gearteten Ideal einer SM-Beziehung zu folgen, wenn das im Ergebnis für beide Seiten zu Einsamkeit führt wie Du sagst ?
Wofür zum Teufel leben wir denn ? Um uns einsam der eigenen Bestimmung zu ergeben ? Sorry mich gruselt es dabei, da bin ich dann lieber Egoist, wenn Du es so nennen willst.

Ist auch nur meine Meinung
Grüsse Bernd
Alles verändert sich - wenn Du es veränderst,
doch Du kannst nicht gewinnen, solange Du allein bist
( Ton Steine Scherben )

Sa, 29.Okt 2005, 10:04
Hallo francesco!
Kennst du noch das alte "Wilhelm-Busch-Zitat":
"Eins- zwei-drei im Sauseschritt, läuft die Zeit...... wir laufen mit."
Ich weiß nicht, wie alt du bist, aber ich für meinen Teil habe jetzt schon fast ein Vierteljahrhundert SM auf dem Buckel und damit einen guten Einblick in die "Läufe der Zeit"
Im gleichen Maß, wie sich unsere gesamte Gesellschaft in den letzten 3 Jahrzehnten verändert hat, genauso hat sich dementsprechend die private und professionelle SM-Szene verändert.

Doch sei mal nebenbei bemerkt: Als ich 1985 stolz und glücklich als "klassische Domina" mein Studio eröffnete,
gingen mir schon bald die Augen über, als ich bemerkte was meine (damaligen) Kolleginnen so alles hinter verschlossenen Türen
trieben. Auf deutsch: Wenn der richtige Schein (der große Braune) auf dem Couchtisch lag, war schnell Schluss mit
"Unberührbarkeit und Co".
Das zum Thema: Früher war alles anders.

Doch etwas Grundlegendes hat sich wirklich geändert.
Es würde hier zu weit führen, einen Vortrag über die soziologischen Entwicklungen der modernen Gesellschaft zu halten, aber eines sei doch klar gestellt: Während in den 60iger und 70iger Jahren die meisten Männer eine angepasste, unselbständige Mutti zu Hause hatten, ist doch heute fast jeder mit einer selbstbewußten, autofahrenden,
kreditkartenbesitzenden und mit der Scheidung drohenden "Megäre" verheiratet, die zum Überfluss auch noch sexuelle
Befriedigung anmahnt.
Ist ein bißchen überspitzt, ich weiß, aber das soll so sein.
So wie bestimmte Spielarten (Spanking, Schulspiele usw.) langsam aussterben, genauso sind die klassischen
Rollenbilder "Domina" und "Sklave" zum (schleichenden) Tode verurteilt.
Selbst der devoteste (sofern es ihn überhaupt noch gibt) Besucher im Studio kuckt beim Stiefelkuss beleidigt hoch und sagt: "Herrin, können Sie nicht bitte das Korsett von letzter Woche anziehen, das hat mir viel besser gefallen...."
Und Herrin steht brav auf und zieht sich um.
Glaubst du nicht?
So ist es aber.
Heute geht es kaum noch um Erniedrigung oder Macht.
Ich habe den Eindruck, die Welt außerhalb der Studios ist heute für die Männer grausam, hart und erniedrigend genug -
da wollen sie im Verborgenen Dunkel eigentlich mehr "behütet" und "umsorgt" sein. Das kann natürlich Strafe oder
Erniedrigung beinhalten; aber dahinter will der "Sklave" Verständnis, Fürsorge und Beachtung spüren.
Heute steht das Erleben eines Fetischs im Vordergrund, nicht mehr die Rolle.

Und dann kommt natürlich noch ein wichtiger Punkt dazu: Während es vor 20 Jahren in Deutschland vielleicht 100 Dominas gab, gibt es heute weit über 1000 und der zu verteilende Kuchen ist aber nicht größer geworden!
Schon alleine der wirtschaftliche Druck hat diese Entwicklung beschleunigt. Keine Domina kann heute drei Tage lang warten, bis endlich mal ein "echter" Sklave durch die Tür kommt. Oder einer, der genau ihre persönlichen Vorlieben erfragt. Der ständig wachsende "Domina Tourismus" ist ein markantes Indiz dafür. Oder auch die fast täglich neu
eröffneten "Memberseiten" im Internet. Ich gebe zum Beispiel offen zu, dass ich ohne die Einnahmen aus dem Internet mein Studio in dieser Form (ohne Sklavinnen und ohne normalen Sex) gar nicht mehr erhalten könnte!

Meiner persönlichen Einschätzung nach, wird es in 5 oder 10 Jahren keine "klassischen" Dominas mehr geben.
Alles wird sich in Richtung "Bizarrlady" entwickeln. Es wird immer geheime Wünsche und verbotene Phantasien geben.
Doch wird sich die Art und Weise dieser speziellen "Dienstleistung" noch mehr ändern, als es bis jetzt schon der Fall ist.
Ich weiß, jetzt gibt es (wahrscheinlich) den ultimativen Sklavenaufschrei.......
Aber, ich sitzte nun mal buchstäblich an der "Front" und weiß, wovon ich rede.
Gruss aus Berlin
Lady MacLaine

Sa, 29.Okt 2005, 10:53
Wieder einmal mehr muss ich ihrem Beitrag zustimmen, Lady MacLaine.

Genau - ab einem gewissen Betrag an Geld ist Schluss mit den Dingen, die wichtig sind.

Was allerdings auch vergessen wurde, bei dem engen Raster von francesco der nicht mit seiner Domina herumalbern will und kann, ist eine Switcherbeziehung, ist auch eine Beziehung mit SM-Spielen (also keine 24/7-Beziehung) und ist sogar die Tatsache, dass jeder Mensch individuell seine Art der Beziehung auslebt.

Und am meisten hat mich sein Satz über Respekt schockiert.

Wenn du lieber francesco, Bizarrladies, Zofen und sonstigem (nach deiner Meinung nach) nichts "dominantem" genannt "Domina" Respekt oder mangelnden Respekt entgegenbringst, dann darfst du bei Gott nicht erwarten, dass du Respekt bekommst.
Also Schrei dann bitte nicht laut in den Himmel, wenns denn soweit ist.

Und mal ehrlich - nur die Domina selbst macht sich zur Domina. Es gibt kein Zertifikat, nichts was dazu beiträgt, zu sagen: "DAS ist ne Domina."
In diesem Sinne bist du mit deinem Beitrag völlig fehl am Platze, denn in meinen Augen verdienen ALLE Respekt, die zu dem stehen, was sie sind und was sie gerne tun. Schubladendenken tut einer Gesellschaft nicht gut - und dem Mensch noch weniger. Denn irgendwann, francesco, wirst du mit deinem Schubladendenken eine Lady treffen, die eine enorme Ausstrahlung auf dich hat. Dummerweise wird sie eine berührbare sein. Und dann musst du raus aus deiner Schublade ..... schaffst du das?

Viele herzliche Grüsse
Nala

So, 30.Okt 2005, 13:27
@ Lady MacLaine: Ein sehr interessanter Beitrag. Mich würde interessieren, ob Sie auch grundsätzlich bei langjährigen Besuchern eine Veränderung der Neigungen feststellen oder ob einfach die jüngeren die "älteren" langsam ablösen.


Ich denke schon, dass sich die letzten Jahren einiges geändert hat. Die Erwartungshaltung ist wie in vielen anderen Dingen sicherlich gestiegen. Auch ich habe ab und zu während einer Session den Gedanken, dass die Session jetzt mit dieser Behandlung, diesem Instrument, etc. besser wäre - aber ich sage es nicht, da für mich ein Teil einer Session daraus besteht, dass man den Ablauf innerhalb von bestimmten Grenzen, nicht kontrollieren kann und sollte.
Früher hatte man natürlich weniger Vergleichsmöglichkeiten, heute sind die Erwartungen durch die Vielzahl von Informationen (Internet, Videos, etc.) und durch die zunehmende Anzahl Dominas und Mobilität um einiges höher. Früher kannte man evtl. nur das eine Studio in Augsburg, Duisburg oder wo auch immer, dass man dann auch alle 2-3 Monate besuchte. Heute kennen viele auch Studios in mehreren grossen Städten, anderen Ländern, etc. Übers Internet, Videos, etc. bekommt man neue Ideen und erwartet von einer Session relativ viel an Emotionen und Praktiken - wenigstens geht es mir so. Auch sollte die nächste Session bei der Dame keine einfache Wiederholung der letzten sein, sondern neues beinhalten - sonst geht man einfach zur nächsten Domina.

Man kann sich darüber beschweren oder den alten Zeiten nachtrauen, aber wie schon gesagt wurde, früher war es insgesamt auch nicht besser, sondern einfach anders.

Ich persönlich habe mit Bizarrladies, Dominas, die mal passiv waren oder immer noch sind, etc. kein Problem und auch wenn eine Domina mehr körperliche Nähe anbietet als es sich einige "traditionelle" SMler vorstellen, ist für mich dies OK. Obwohl ich daran nicht interessiert bin. Was mich aber stört, sind Damen die sich als "Domina" verkaufen, jedoch die psychischen und die handwerklichen Kenntnisse nicht haben. Aber auch dies hat es immer gegeben und es liegt an den Kunden, etwas Zeit einzusetzen und zu den richtigen Damen zu gehen. Ich glaube und hoffe nicht, dass die klassische Domina verschwindet, aber eventuell ist es ja gar nicht so negativ, falls sich der "Markt" etwas bereinigt und dann in einigen Jahren weniger, aber dafür klar positionierte (sorry, für dieses schreckliche Marketing-Slang, aber mir fallen keine besseren Worte ein), "klassische" Dominas existieren. Frauen, die diesen Beruf gut, mit Freude (wenigstens soviel wie wir anderen Berufstätigen an unseren Jobs haben) und auch längerfristig ausüben.
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