JD hat geschrieben: ↑Do, 14.Mai 2020, 21:57
Hi Moro,
Ich schließe mich deiner Ausführung zu 100% an, leider :-/
Hinzufügen möchte ich noch die Sicht der Dienstleisterin. Auch sie muss abwägen, ob sie sich in eine Session begibt unter der allseits bekannten Ansteckungsgefahr. Tricky
VG
JD
Jepp, das wird dann jeweils die individuelle Entscheidung zweier aufeinander treffender Menschen sein. Ich selbst lasse mich ganz sicher nicht von Lebensfreudezerstörern a la Worst-Case-Lauterbach und Co jahrelang einsargen, dazu ist mir meine Lebenszeit zu schade und zu wertvoll. Zumal der Superimpfstoff wahrscheinlich erst mal gar nicht kommt, weil das Virus durch Mutationen eben doch überleben wird.
Wenn aber z.B. die Lady schon positiv getestet ist, kommt es nur noch auf mich an, es gibt es keine Probleme mehr und den Mummenschanz kann man sich dann auch sparen.
Abgesehen davon ist aus meiner Sicht zu viel Hysterie im Spiel. Oder hat man jemals festgestellt, dass SM-Studios besonders gefährliche Ansteckungsorte für Grippe gewesen wären? Ich will Covid damit nicht der Grippe gleichsetzen, aber die Tröpfcheninfektion als solche ist definitiv eine Gemeinsamkeit.
Da sind Diskos, überfüllte Bars und Großveranstaltungen wie Konzerte, Bierfeste, Karnevalssitzungen etc. doch eine ganz andere Risikokategorie. Ich habe mich allein 2018 / 19 jedenfalls mindestens zwei Mal auf Konzerten angesteckt, bei einer SM-Session noch nie.
Also ist meine rein persönliche Devise: nicht verrückt machen lassen, selbst abwägen und immer die alte Regel im Hinterkopf behalten, dass es für jede Regel Umgehungsmöglichkeiten gibt - man muss sie nur finden. Das ist der Gang des Lebens, egal ob bei Juristen, die die Gesetzesschlupflöcher schon vor der Verabschiedung kennen (man könnte auch vermuten vorsätzlich bereits eingebaut haben) oder im Bereich der Kriminalität, die den Gesetzeshütern immer ein paar Schritte voraus ist.
Was ich allerdings nicht mehr mache: mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen. Das habe ich lange Zeit aus Überzeugung getan, mittlerweile bin ich froh, ein Auto zu haben - und bis auf weiteres bringen mich keine zehn Pferde mehr dazu, einen Bus oder eine S-Bahn oder einen Maskenballzug zu besteigen.