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Echtheit im OWK

Mi, 26.Jul 2006, 00:35
Wie viele andere habe auch ich schon vor vielen Jahren von so einem Reich geträumt, und wie viele andere dabei auch Echtheit ersehnt. Ich möchte die Authentizität der OWK-Königin und der dort tätigen Damen ja nicht anzweifeln; aber dennoch vermisse ich einiges:

1.) Wie auch sonst fällt mir auch hier auf, daß es anscheinend nur entsprechend finanzkräftigen Personen möglich ist, in den Status der Sklaverei zu treten. Im Unterschied dazu war es in historischer Sklaverei stets möglich, als völlig mittellose Person sich selbst in die Sklaverei zu verkaufen. Auch mußten Sklavenhalter entsprechend vermögend sein, sich einen solchen Luxus genehmigen zu können. Sklavenhalter waren nicht vom Geld ihrer Sklaven abhängig. Der unternehmerische Charakter, der dem OWK anhaftet, stört für mich daher den Eindruck der Echtheit. So erscheint der Sklave trotz aller Bemühung um Echtheit doch wieder als eine Art Kunde, der durch sein Geld letztendlich „König“ ist.

2.) Meiner Überzeugung nach sind Frauen höher gestellte Wesen als Männer. So sehr ich die professionellen Dominas wie auch die OWK-Damen schätze, fehlt mir ein breiter angelegtes Konzept, weibliche Führung und Herrschaft in der Gesellschaft zu fördern und auszudehnen. Vielleicht mag das daran liegen, daß es Frauen nicht so liegt, entsprechende personelle Strukturen zu bilden, sondern sie eher als einzelne tätig sein wollen. Es fehlt mir an fördernden Angeboten für Damen, die zwar ein Potential zu einer dominanten Lebensführung hätten, aber noch keine entsprechenden Schritte dorthin gesetzt haben. Auch hier sollten finanzielle Mittel interessierter Damen nicht das Entscheidende sein. So erstrebenswert es auch ist. daß männliche Wesen von der weiblichen Macht gezüchtigt und geknechtet werden, scheint es mir doch auch wichtig zu sein, auch andere Dimensionen weiblicher Macht zu fördern und zu pflegen, die letztlich ja auch jenem erstrebenswerten Zustand dienlich sind. Hier wäre solidarisches gesellschaftliches Handeln dominant etablierter Damen doch sehr wünschenswert.

3.) Die beiden Bücher von Königin Patrizia, Abrichtung und Bestrafung des Ehemannes I und II, sind sicherlich ein guter Ansatz im Sinn einer allgemeinen Förderung einer richtigen Eheordnung. Aber leider ist der Band I schon seit längerem nicht mehr erhältlich, wie überhaupt diese Richtung gleichsam im Sand steckengeblieben zu sein scheint. Es steht zu befürchten, daß das OWK zu sehr von einem kommerziellen Sklaventum abhängig ist und verfällt, wenn das Geschäft nicht mehr ausreichend floriert. Der ideelle Aspekt scheint viel zu schwach zu sein, um erträumte Sklaverei bei der Mehrzahl der möglichen Kandidaten verwirklichen zu können. Wo gibt es z. B. ganz praktische Ratschläge für Damen, das geltende Zivilrecht mit allem, was es hergibt, zu nützen, um einen Status zu fördern, der der Sklaverei so nahe wie möglich kommt? Wo gibt es eine Schilderung, welche Möglichkeiten und Vorteile es für eine Dame bringt, konstruktive Dominanz zu üben? undsoweiter undsofort.

Mi, 26.Jul 2006, 11:03
"Es steht zu befürchten, daß das OWK zu sehr von einem kommerziellen Sklaventum abhängig ist und verfällt, wenn das Geschäft nicht mehr ausreichend floriert. Der ideelle Aspekt scheint viel zu schwach zu sein, um erträumte Sklaverei bei der Mehrzahl der möglichen Kandidaten verwirklichen zu können.""

Das stimmt wohl so und ist gut formuliert.

NUR, dieses Problem hat die professionelle Dominaindustrie überall.

Die Damen müssen, wie wir alle, Miete zahlen und haben auch sonst noch so einige Kosten.

Ich frage mich, ob ein Betrieb wie der OWK mit seinem Rieseninventar und damit Rieseninvestitionen auf die Dauer mit kleineren Betrieben mithalten kann. Die Haupteinnahmequellen sind sehr begrenzt. Ein paar Events im Sommer und Filme, Filme, Filme.

Gruß

%klatsch%

Attila

Re: Echtheit im OWK

Mi, 26.Jul 2006, 17:30
leopold hat geschrieben:
1.) Wie auch sonst fällt mir auch hier auf, daß es anscheinend nur entsprechend finanzkräftigen Personen möglich ist, in den Status der Sklaverei zu treten.... So erscheint der Sklave trotz aller Bemühung um Echtheit doch wieder als eine Art Kunde, der durch sein Geld letztendlich „König“ ist.

3.) Die beiden Bücher von Königin Patrizia, Abrichtung und Bestrafung des Ehemannes I und II, sind sicherlich ein guter Ansatz im Sinn einer allgemeinen Förderung einer richtigen Eheordnung. Aber leider ist der Band I schon seit längerem nicht mehr erhältlich, wie überhaupt diese Richtung gleichsam im Sand steckengeblieben zu sein scheint.
Hmmm, da gibt es natürllich einige weitere Aspekte:
1. Nur wer sich Sklaven leisten konnte, konnte Sklavenhalter werden. Ja klar, aber andererseits sollten wir doch froh für jede weibliche Person sein, die überhaupt etwas mit dem Thema anfangen kann. Auch wenn sie zunächst kein Geld hat.

2. Wovon sollte eine Sklavenhalterin denn leben, wenn nicht vom Geld ihrer Sklaven? Ein entscheidender Aspekt bei der historischen Sklavenhalterei war doch, daß sämtliche durch den Sklaven erwirtschafteten Erträge der Herrschaft gehörten! Mit anderen Worten: das komplette Gehalt und das komplette Vermögen wären ab Übergang in die Sklaverei vollständiges Eigentum der Herrin. So gesehen ist der temporäre Tribut doch weitaus milder!

3. Der Habenichts als Sklave hat natürlich doch etwas: seine Arbeitskraft, die er der Herrin klassisch gesehen 24 Stunden täglich zur Verfügung zu stellen hat. Und zwar nach deren Vorstellungen in einer möglichst profitorientierten Tätigkeit! Der historische Preis eines Sklaven richtete sich nach seiner Verwendbarkeit, also seiner Fähigkeit einen wie auch immer gearteten Profit für die Herrschaft zu erwirtschaften.

Als Fazit bleibt, daß Sklavenhalterei schon immer profitorientiert war, sich demnach also nur die äußerliche Ausprägung geändert hat.

Und einmal ganz anders herum gedacht: "Vermögender Gutverdiener sucht für lebenslängliche Sklavenhaltung konsequente Herrin." Das wäre ganz sicher erfolgreich und damit wäre auch das Gefühl des "Kunde seins" weg. Und auch "Fleissiger, begabter Handwerkssklave mit vielseitigen Fähigkeiten sucht lebenslängliche bedingungslose Unterwerfung." dürfte durchaus noch chancenreich sein. %sieh%

4. Die Bücher gibt's nicht mehr, das stimmt leider. Das OWK hat sich in den letzten Jahren sehr stark auf Internetverkauf verlegt und warum da die Bücher auf der Strecke geblieben sind, weiß ich auch nicht. Aber damit

@Attila: Das OWK verkauft via Membership, Dominity-Shop etc. sicher eine ganz beträchtliche Menge Filme, Bücher, SM-Spielzeug via Internet. Ich vermute, daß das wirklich die Haupteinnahmequelle ist und zwar sicherlich eine verhältnismäßig einträgliche, wenn ich mal auf den Besucherzähler unter www.owk.cz schaue. :-D

Insofern gibt das Gelände natürlich rein marketingtechnisch einen genialen Background für solche Internetgeschäfte ab. Ob die Besucher in dieser Lage überhaupt jemals die Mehrheit der Einnahmen erbrachten, wage ich zu bezweifeln. Am Anfang gab's ja das Buch, dann einige Magazine und schon sehr früh die ersten Videofilme. Vielleicht ist das OWK sogar von Anfang an als ein auf Medienwirksamkeit getrimmtes Gelände aufgebaut worden. Und ich denke schon, daß sich das hervorragend rechnet. :)

Die Immobilie war wohl nicht gerade teuer, ein verfallenes Gemäuer. Bleiben Renovierung (zu einer Zeit, wo es dort sicher noch sehr preiswert war) und Einrichtung. Die Damen dürften vermutlich nach Bedarf entlohnt werden und wenn dort niemand gastiert, ist gerüchtehalber nur ein Pförtner anzutreffen - wenn überhaupt.

Viele Grüße vom fan winke winke

Re: Echtheit im OWK

Mi, 26.Jul 2006, 21:35
fanrheinmain schreibt: … aber andererseits sollten wir doch froh für jede weibliche Person sein, die überhaupt etwas mit dem Thema anfangen kann. Auch wenn sie zunächst kein Geld hat.

leopold: Aber ja doch! Hab auch versucht, das irgendwie vorauszusetzen.

fanrheinmain: Wovon sollte eine Sklavenhalterin denn leben, wenn nicht vom Geld ihrer Sklaven? Ein entscheidender Aspekt bei der historischen Sklavenhalterei war doch, daß sämtliche durch den Sklaven erwirtschafteten Erträge der Herrschaft gehörten! Mit anderen Worten: das komplette Gehalt und das komplette Vermögen wären ab Übergang in die Sklaverei vollständiges Eigentum der Herrin. So gesehen ist der temporäre Tribut doch weitaus milder!

leopold: Natürlich war das ein Aspekt, aber nicht alles. Ein Teil der Sklaven diente dem Erwerb, ein anderer den persönlichen Annehmlichkeiten. Diese Teilbereiche finden sich ja auch im OWK. Wovon sollen die Damen leben? Wenigstens teilweise von dicken Vorstands- und Managergehältern, ihren eigenen Handels- und Produktionsbetrieben, Professorinnengehältern u. dgl. Ich bin von den überlegenen natürlichen Fähigkeiten des weiblichen Geschlechts überzeugt, und hier sollte es auch Erfolge gegen die androkratischen Gesellschaftsstrukturen geben. In der Verfassung des OWK ist ja die Überlegenheit des weiblichen Geschlechts über das männliche festgeschrieben, also sollte sich das auch in anderen Bereichen zeigen als lediglich in der Macht der Persönlichkeit innerhalb von Reichsmauern oder Studiowänden. Das Fehlen solcher Bereiche weiblicher Dominanz nagt am Bewußtsein der Echtheit des Bekenntnisses zur weiblichen Überlegenheit. Temporärer Tribut milder? Sicherlich — für den, der Geld hat. Vielen genügt das ja wohl auch, meine Sache ist das aber nicht. Nicht nur, daß ich kein Geld habe, ich bin auch verheiratet (und wirtschaftlich von meiner Herrin abhängig). Allerdings haben wir auch eine nicht gerade kleine Schar Kinder, was per se ständig Geldmangel verursacht. Ich kann nur in 7/24-Beziehungsformen denken, und da ist die Ehe ein guter Rahmen. Es ist aber für einzelne Eheherrinen fast unmöglich, Verbindung zu solidarischen gleichgesinnten Damen zu finden, um Erfahrungen auszutauschen, Anregungen zu gewinnen und Energie für ihre übergeordnete Position zu tanken. Hier ist das Angebot so viel wie null. Wenn die Sklavenhaltung allein als Erwerbstätigkeit besteht, werden sich schwerlich entsprechende Verbindungen bilden. Wo gibt es eine nichtkommerzielle Plattform für weibliche Herrschaft?


fanrheinmain: Der Habenichts als Sklave hat natürlich doch etwas: seine Arbeitskraft, die er der Herrin klassisch gesehen 24 Stunden täglich zur Verfügung zu stellen hat. Und zwar nach deren Vorstellungen in einer möglichst profitorientierten Tätigkeit! Der historische Preis eines Sklaven richtete sich nach seiner Verwendbarkeit, also seiner Fähigkeit einen wie auch immer gearteten Profit für die Herrschaft zu erwirtschaften.

Als Fazit bleibt, daß Sklavenhalterei schon immer profitorientiert war, sich demnach also nur die äußerliche Ausprägung geändert hat.

leopold: Hier muß man auch die Wirtschaftsform bedenken. Die alten Sklavenhaltergesellschaften waren Agrarstaaten. In der modernen Industriegesellschaft aber kann eine Fabrikbesitzerin ihren Sklaven — neben dutzenden oder hunderten Arbeitern und Angestellten — auch zum Gewinn des Unternehmens einen Beitrag leisten lassen und das offizielle Gehalt, das der Sklave bekommt, privat konfiszieren. Eine solche Herrin mag sogar drei oder vier Sklaven haben, sie tragen aber nicht wesentlich zum Unternehmensgewinn bei. Ich halte es aus oben umrissenen Gründen prinzipiell für problematisch, wenn in unserer heutigen modernen Gesellschaft die Sklavenhaltung als Haupt- oder gar einzige Einnahmequelle dient. Das mag wohl den betreffenden dominanten Damen dienen und so manchen zahlungsfähigen Sklaven auf seine Rechung kommen lassen, dient aber nicht so sehr der Sache selbst — der schrittweisen und zunehmenden Ablöse der Androkratie durch die Gynokratie.


fanrheinmain: Und einmal ganz anders herum gedacht: "Vermögender Gutverdiener sucht für lebenslängliche Sklavenhaltung konsequente Herrin." Das wäre ganz sicher erfolgreich und damit wäre auch das Gefühl des "Kunde seins" weg.

leopold: Zweifelsohne. Eine solche Formulierung bringt fast garantiert Erfolg. Ein vermögender Gutverdiener ist für eine Beziehung gleich welcher Art stets ein Magnet. Ob sich dann allerdings Vertrauen und Liebe einstellen, steht auf einem anderen Blatt. Individuell kann man das Kundengefühl natürlich unter Umständen schon loswerden.

fanrheinmain: Und auch "Fleissiger, begabter Handwerkssklave mit vielseitigen Fähigkeiten sucht lebenslängliche bedingungslose Unterwerfung." dürfte durchaus noch chancenreich sein.

leopold: Es wäre zu wünschen, und ich hoffe, daß möglichst wenige auf diese Art enttäuscht werden.


fanrheinmain: @Attila: Das OWK verkauft via Membership, Dominity-Shop etc. sicher eine ganz beträchtliche Menge Filme, Bücher, SM-Spielzeug via Internet. Ich vermute, daß das wirklich die Haupteinnahmequelle ist und zwar sicherlich eine verhältnismäßig einträgliche, wenn ich mal auf den Besucherzähler unter www.owk.cz schaue.

leopold: Ja, das sehe ich auch so.

fanrheinmain: Insofern gibt das Gelände natürlich rein marketingtechnisch einen genialen Background für solche Internetgeschäfte ab. Ob die Besucher in dieser Lage überhaupt jemals die Mehrheit der Einnahmen erbrachten, wage ich zu bezweifeln. Am Anfang gab's ja das Buch, dann einige Magazine und schon sehr früh die ersten Videofilme. Vielleicht ist das OWK sogar von Anfang an als ein auf Medienwirksamkeit getrimmtes Gelände aufgebaut worden. Und ich denke schon, daß sich das hervorragend rechnet.

leopold: Wenn das Geld der Idee dient, hab ich damit keine Probleme. Wenn die Idee dem Gelderwerb dient, allerdings schon. Das würde mich nicht zur Unterwerfung motivieren, sondern zur Flucht.

Abschließend noch einen Blick in Leopolds klassische Novelle ”Venus im Pelz“: Sie war wirtschaftlich in keiner Weise von Gregor abhängig.

Es grüßt leopold der kleine

Do, 27.Jul 2006, 20:34
Glaubt Ihr wirklich, daß es Mickey Mouse gibt, nur weil Ihr einmal im Disneyland wart ? Jedes Theater ist ein Wirtschaftsunternehmen, das etwas verkauft, was auf keinen Fall als Ware bezeichnet werden darf, aber doch eine ist. Was heißt schon weibliche Überelgenheit, wenn sich diese an Männern erweist, die den Traum ihrer Unterlegenheit träumen wollen ?

OWK - Königreich, das an eine Republik seine Steuern zahlt. Wenn eines Tages der männliche Gerichgtsvollhzieher erscheint, um den Pranger zu pfänden, wird keine peitschenschwingende Frau ihn daran hindern können. Ein Staat ist souverän, eine Firma eben nicht.

Na denn…

irredentia

Do, 27.Jul 2006, 23:01
[quote="irredentia"]Glaubt Ihr wirklich, daß es Mickey Mouse gibt, nur weil Ihr einmal im Disneyland wart ? Jedes Theater ist ein Wirtschaftsunternehmen, das etwas verkauft, was auf keinen Fall als Ware bezeichnet werden darf, aber doch eine ist.

leopold: So ist es. Das gleiche gilt für die Musik. Aktuelles Beispiel: Salzburger Festspiele. Deshalb interessiert mich eine solche Musik bei weitem nicht so wie mein eigenes Musizieren — ohne daß ich damit Geld verdiene. So beschränkt sich die Ware auf die Noten, die ich zuweilen kaufen muß — vergleichbar mit dem Rohrstock oder anderen Hilfen.

[quote="irredentia"] Was heißt schon weibliche Überelgenheit, wenn sich diese an Männern erweist, die den Traum ihrer Unterlegenheit träumen wollen?

leopold: Eben, das ist es ja! Bevor ich geheiratet habe, warnte mich eine Bekannte, daß meine Zukünftige mir intellektuell überlegen sei und mir das psychische Probleme einbringen werde. Die wohlmeinende Bekannte kannte mich zu wenig — nicht was meinen Intellekt betrifft, sondern meine Psyche.

[quote="irredentia"] OWK - Königreich, das an eine Republik seine Steuern zahlt. Wenn eines Tages der männliche Gerichgtsvollhzieher erscheint, um den Pranger zu pfänden, wird keine peitschenschwingende Frau ihn daran hindern können. Ein Staat ist souverän, eine Firma eben nicht.

leopold: Gut gesagt und schonungslos ernüchternd! Aber Finanzminister könnte ja eine Frau sein.

Di, 27.Mär 2007, 12:11
Anmeldedatum: 08.01.2005
Beiträge: 217


BeitragVerfasst am: Do, 27.Jul 2006, 20:34 Titel: Antworten mit Zitat
Glaubt Ihr wirklich, daß es Mickey Mouse gibt, nur weil Ihr einmal im Disneyland wart ? Jedes Theater ist ein Wirtschaftsunternehmen, das etwas verkauft, was auf keinen Fall als Ware bezeichnet werden darf, aber doch eine ist. Was heißt schon weibliche Überelgenheit, wenn sich diese an Männern erweist, die den Traum ihrer Unterlegenheit träumen wollen ?

OWK - Königreich, das an eine Republik seine Steuern zahlt. Wenn eines Tages der männliche Gerichgtsvollhzieher erscheint, um den Pranger zu pfänden, wird keine peitschenschwingende Frau ihn daran hindern können. Ein Staat ist souverän, eine Firma eben nicht.

Na denn…

irredentia

Leider habe ich mich erst heute angemeldet und dieses entdeckt. Ich möchte Irredentia zustimmen. Erst wenn das OWK ein souveräner Staat wäre, ginge es in die Realtität. Nun, und das es das wohl niemals geben wird, sollten wir uns wirklich über die Hintermänner mehr Gedanken machen. Es ist, wie bereits erwähnt, eine Firma. Aber sollte sich tatsächlich mal ein souveräner Frauenstaat gründen, würden die USA unter George W. Bush dort einmaschieren :-D . auspeitschen
Ich würde gern das 24/7-Eigentum einer extremen Herrin werden.

Di, 23.Okt 2007, 16:56
Remington Steele hat geschrieben:Die zehn Peitschenhiebe waren ziemlich heftig, zumal es bitterkalt war (Minusgrade) und das Gebäude - das große längliche, in dem sich, zumindest damals, auch ein kleiner Swimming-Pool befand - nicht beheizt war und ich vor Kälte zitterte wie Espenlaub. Allerdings wurde mir durch diese kleine Abreibung ruck-zuck warm und ich war selber ziemlich baff, dass die beiden OWK-Ladys mich daraufhin schlafen schickten. Ich lag in jener Nacht noch recht lange in meinem dunklen, schäbigen Kämmerlein (es gab kein Licht) wach und ließ den abgelaufenen Tag Revue passieren. Übrigens stellte es schon eine Begünstigung dar, dass ich in diesem Gebäude übernachten durfte; ursprünglichen war vorgesehen gewesen, mich bei den Pferdeställen unterzubringen, aber das wäre bei der grimmigen Kälte selbst für OWK-Verhältnisse wohl nicht mehr zu rechtfertigen gewesen.
Der Sinn der Übung lag auf der Hand: Ich sollte in jener Woche eine kleine Gehirnwäsche verpasst bekommen und zu einer willenlosen, schuftenden, jämmerlichen Kreatur umfunktioniert werden. Die körperlichen Züchtigungen sollten nur dazu dienen, meine Unterwürfigkeit zu festigen. Von wegen Sex!

Wie gesagt, ich hab's gerade mal zwei Tage dort ausgehalten, ohne jeden erotischen Kontext fand ich das Ganze doch ziemlich daneben. Trotzdem denke ich ganz gern an meinen Aufenthalt im OWK zurück. Ich war mit diesen Frauen ganz allein in diesem kleinen Zauberreich und war ihnen wirklich hilflos ausgeliefert, sie hätten alles mit mir anstellen können, wonach ihnen der Sinn stand, leider erschöpften sich ihre Neigungen in rauchen, essen und fernsehen. Die Stille und Abgeschiedenheit in dieser verschneiten Winterlandschaft sorgten zusätzlich für eine seltsame und bizarre Atmosphäre. Die 1000 DM konnte ich natürlich abschreiben, aber das war mir wurscht. Sicherlich wird es Leute geben, die sich dort gut aufgehoben fühlen, aber eines sollte jedem Interessierten klar sein: Das OWK ist kein Dominastudio.

Gruß

Remington Steele
Welche Damen waren das ? Würde mich schon interessieren :-D

Realität

So, 28.Okt 2007, 01:29
”Erst wenn das OWK ein souveräner Staat wäre, ginge es in die Realtität.“

Es fragt sich: Was ist Realität? Ist Realität vom Staat und seiner Rechtsordnung abhängig? Teilweise schon, aber eben nur teilweise. Worum geht es denn beim OWK? Um einen Staat oder um Sklaverei? Um gespielte oder reale Sklaverei? Der Rahmen des Privat–”Staates“ soll doch wohl nur Mittel zum Zweck sein. Also lautet die Kernfrage: Gespielte oder reale Sklaverei? Hier habe ich hinsichtlich Realität allerdings auch meine Bedenken. Erstens kann der „Sklave“ jederzeit das OWK verlassen — das wird vom gesetzlichen Rahmen Tschechiens festgelegt, auf dessen Hoheitsgebiet das OWK liegt. (Anderseits gibt es auch in den Rechtsordnungen der Staaten jeweilen Beziehungs– und Verpflichtungsumstände, aus denen man nicht entweichen kann wie aus dem OWK, so daß in solchen Fällen real eine größere Nähe zu einer Art Sklaverei besteht als im OWK) Zweitens — und das finde ich besonders desillusionierend — ist die Voraussetzung für den ”Sklaven“–Status eine entsprechende Zahlungsfähigkeit in Geld, was sich von jeder historischen echten Sklaverei grundlegend unterscheidet. Wer verarmt und am Verhungern war, konnte sich selbst in die Sklaverei verkaufen. Aus der Karolingerzeit etwa ist ein konkretes Beispiel bekannt: Ein Freier verkaufte sich selbst in die Sklaverei, um seine Ehefrau vor dem Hungertod zu retten. Etwas, das man mit Geld bezahlt, kann niemals reale Sklaverei sein. Sklaverei kann nur real sein, wenn man sich selbst verkauft oder durch Gewalt, Drohung u. ä. in Besitz genommen und weitgehend entrechtet wird. Das liegt in der Natur der Sache. Allerdings würde ich nicht sagen, daß es ähnliches in europäischen Staaten trotz oder wegen ihrer Gesetze nicht geben könne.
leopold
Männer sind dazu da, Frauen nicht zu widersprechen.

Re: OWK

Di, 11.Mär 2008, 20:14
taake hat geschrieben:@Dominus

Nein. Meine Eindruck bin dass es sind nur für dominante Frauen und devote Herren. Steht auf erste site des HP, keine zutrite für dominante Herren. www.owk.com

MfG
taake

...abgesehen davon erzählte mir ein Insider, dom. Herren seien so oder so nicht gern gesehen.

------
Außerdem wüsste ich gern, wie ein solcher Vertrag/Bogen im Vorraus aussieht und welche Ausschlußgeschichten seiner Gesundheit/selbst angekreutzt werden müssen.
Oder irre ich mich? Ich bitte um Aufklärung..

Lady G.

Mo, 07.Apr 2008, 11:08
Was mir bei vielen Lady`s die im OWK arbeiten aufgefallen ist das die Kleidung billig wirkt und sogar teilweise kaputt ist ! Beispiel Mia Bild 7 Reißverschluss ausgerissen !

Für ein Haus was so perfekt sein will ist der Kleidungsstil sehr Schlecht !!

OWK zum Verkauf

Fr, 08.Aug 2008, 23:20
Werte Forumsgemeinde

Es scheint wohl, dass es ernst gilt. Das Areal des OWK steht zum Verkauf: http://www.reality.cz/cgi/detail?ord=S11-126033
Nur, bei dem Kaufpreis (EUR 8.150.000,00) werden die noch lange darauf sitzen bleiben, denn für das Geld gibt es schönere Anwesen.
Ich kann mir auch vorstellen, dass der eine oder andere Interessent etwas verwundert sein wird, wenn er das Objekt besichtigen sollte... :-D
Wie nennt man das Sexualorgan des Sklaven? - Gehirn :-)
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