
Re: Zwangsprostitution
So, 07.Jul 2019, 09:22Lady Velvet Steel kam, schwang die Keule und siegte...


Ist bei mir genau dasselbe bis auf die USt die Ihr ja auch im Rahmen der ESt Erklärung geltend machen könnt.Lady Velvet Steel hat geschrieben: ↑Sa, 06.Jul 2019, 21:39Aber nicht vergessen, nach den 50% Abgaben gehen noch mal 19% USt, dann Kosten für KV, ESt, evtl. GewSt etc. weg. Also 200 Sessionpreis, 100 nimt der 50% Laden, dann fast 19€ USt. etc, bleibt micht mehr so viel. Summasumarum macht ne Session von 1h ca. 3h Aufwand, da sinds dann nur mehr ca. 20 brutto oder so.
Das mit der Stunde ist eine Beispiel-RechnungToy1978 hat geschrieben: Was machst Du denn die anderen zwei Stunden?
Und bleiben viele Gäste nicht eher länger als 60min?
Das ist hier so ein typisch bigottes und Huren-Stigma verbreitendes Statement. Pfui Bäh.Nighty_from_Mars hat geschrieben: Männer haben im Vergleich zu Frauen fast keine Chancen im horizontalen Gewerbe und kommen doch auch klar ohne sich zu prostituieren.
Ich hätte jetzt eher so mit 2 Stunden Verwaltungskram pro Woche gerechnet und 2h Vor-/Nachbereitung/Putzen pro Tag. Wenn das so viel ist - könntet Ihr mit einem automatisierten CRM System bestimmt viel Zeit sparen.Lady Velvet Steel hat geschrieben: ↑So, 07.Jul 2019, 16:09Das mit der Stunde ist eine Beispiel-RechnungToy1978 hat geschrieben: Was machst Du denn die anderen zwei Stunden?
Und bleiben viele Gäste nicht eher länger als 60min?
1 Stunde Session,
1 Stunde zusätzliche Beschäftigung direkt damit: Vorgespräch, Duschen, Nachgespräch, Duschen, Putzen (Bad und Sessionraum), Abrechnung
Was an unsichtbarer Arbeit anfällt:
Kundenkommunikation, Buchhaltung, Marketing (Social Media, Strategieplanung, Fotoshoots, Werbeplattformen bespielen, etc.), Ausstattung (besorgt sich ja nicht von selbst das Zeug), Weiterbildung, Materialpflege, ...
Es gibt schon einige Gäste, die länger bleiben als 60 Minuten, aber 60 Minuten ist so die Standardsessiondauer. ca. 65% meiner Sessions sind 1h, dann nochmal 20% 2h und der Rest verteilt sich auf kürzer oder länger.
Ja, da verschätzt sich der Laie ja gerne mal.Toy1978 hat geschrieben: Ich hätte jetzt eher so mit 2 Stunden Verwaltungskram pro Woche gerechnet und 2h Vor-/Nachbereitung/Putzen pro Tag
Naja, selbst in Berlin gibt es noch grosse Läden, die grundsätzlich 50/50 nehmen, als eine Ausnahme, so wie du es darstellst, kann ich das nicht bestätigen. Gottseidank ist es weniger geworden und feste Tagespreise (auch blöd das unternehmerische Risiko komplett auf die Mietenden umzulegen), angemessenere Prozentregelungen oder stundenbasierte Abrechnungen nehmen schon zu.DomHunter hat geschrieben: Nur kurz zu den 50 Prozent Abgaben, auf die sich viele festbeißen: Früher war das nicht unüblich, aber auch damals schon eher die Ausnahme, heute kenne ich kein Studio
Nicht jede Prostituierte hat mit USt. zu tun, ich z.B. falle unter die Kleinunternehmerregelung und komme nicht auf die Einnahmen, bei denen ich mich mit USt. rumschlagen müsste.Toy1978 hat geschrieben: ↑So, 07.Jul 2019, 09:46Ist bei mir genau dasselbe bis auf die USt die Ihr ja auch im Rahmen der ESt Erklärung geltend machen könnt.Lady Velvet Steel hat geschrieben: ↑Sa, 06.Jul 2019, 21:39Aber nicht vergessen, nach den 50% Abgaben gehen noch mal 19% USt, dann Kosten für KV, ESt, evtl. GewSt etc. weg. Also 200 Sessionpreis, 100 nimt der 50% Laden, dann fast 19€ USt. etc, bleibt micht mehr so viel. Summasumarum macht ne Session von 1h ca. 3h Aufwand, da sinds dann nur mehr ca. 20 brutto oder so.
Unterschied: Mein Stundensatz ist niedriger (es wird trotzdem 50% einbehalten vom Arbeitgeber), Überstunden sind mit dem Gehalt abgegolten, dafür habe ich aber auch 40h / Woche garantierte Auslastung.
Was machst Du denn die anderen zwei Stunden?
Und bleiben viele Gäste nicht eher länger als 60min?
(Ich zB komme mit 1h überhaupt nicht hin, weder mental noch körperlich)
Ich weiß nicht wie Du aufgrund meiner Aussage zu dieser Interpretation kommst. Das Gegenteil ist der Fall. Ich respektiere Prostituierte für das was sie machen und finde dass ihr Job die gleiche, wenn nicht mehr Anerkennung verdient als andere.Lady Velvet Steel hat geschrieben: ↑So, 07.Jul 2019, 16:09Das ist hier so ein typisch bigottes und Huren-Stigma verbreitendes Statement. Pfui Bäh.Nighty_from_Mars hat geschrieben: Männer haben im Vergleich zu Frauen fast keine Chancen im horizontalen Gewerbe und kommen doch auch klar ohne sich zu prostituieren.
Hier wird deine Abfälligkeit gegen Anbietende sexueller Dienstleistungen richtig deutlich.
Vielleicht respektierst du andere Berufe auch mal so wie den der Prostituierten. Kunden wie du sind der Grund, warum "Regalbefüller" auf den Boden spuckend den Einzelhandel hinter sich lassen. Glaub mal, da arbeiten nicht nur Bratzen. Aber das Bildzeitungsniveau, was täglich so einkaufen kommt und bei Kleinstbeträgen auch noch meint sich benehmen zu können wie ne offene Hose, will man mit seinem Intellekt gar nicht noch bespaßen müssen und dabei gleich mit verblöden.Nighty_from_Mars hat geschrieben: ↑Fr, 12.Jul 2019, 16:07Ich weiß nicht wie Du aufgrund meiner Aussage zu dieser Interpretation kommst. Das Gegenteil ist der Fall. Ich respektiere Prostituierte für das was sie machen und finde dass ihr Job die gleiche, wenn nicht mehr Anerkennung verdient als andere.Lady Velvet Steel hat geschrieben: ↑So, 07.Jul 2019, 16:09Das ist hier so ein typisch bigottes und Huren-Stigma verbreitendes Statement. Pfui Bäh.Nighty_from_Mars hat geschrieben: Männer haben im Vergleich zu Frauen fast keine Chancen im horizontalen Gewerbe und kommen doch auch klar ohne sich zu prostituieren.
Hier wird deine Abfälligkeit gegen Anbietende sexueller Dienstleistungen richtig deutlich.
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