Do, 17.Dez 2009, 21:00
von leathercosimo
Hier kommt der versprochene Bericht über meinen Besuch bei Madame Kyra letzten Dienstag. Bitte erwartet aber keine Schilderung der einzelnen Praktiken. Denn was sagen Begriffe wie "Stiefel lecken" oder "Strapon-Fick" wirklich aus? Ich möchte Euch aber daran teilhaben lassen, wie es mir ging.
Es war jedenfalls wieder ein traumhaftes Erlebnis für mich.
"Es kommt nicht darauf an, wie sehr man jemanden liebt, sondern wer man ist, wenn man mit ihm zusammen ist" so ungefähr sagt es William Hurt in seiner Rolle als Reiseführerautor Leary in "Die Reisen des Mr. Leary" und er begründet damit die Trennung von seiner Frau, die er immer noch liebt, und die Zuwendung zu seiner Geliebten, bei der er sich emotional als vollständige Person zuhause fühlt.
Genau so geht es mir, wenn ich bei Madame Kyra bin. Der, der ich dann dort bei ihr bin, der ist mehr "ich" als ich sonst irgendwo bei irgendwem bin. Frei und gebunden in einem, mit Sehnsucht und Erfüllung zugleich. Ob ich weine, weil ihre Hiebe jede Anspannung der äußeren Welt vertreiben, und alles in mir fließen lassen, oder mir die Tränen nach der Session vor Glückseligkeit auf dem Sofa neben ihr sitzend die Wangen herunter kullern: Ich bin ganz bei mir und meinen Gefühlen, nichts anderes strömt auf mich ein. Ist das Meditation?
Ich bin inzwischen bereit, jede ihrer Handlungen und Gesten, jedes ihrer Worte als Geschenk zu empfangen und zu genießen, auch die, die ich als schmerzhaft oder unangenehm empfinde. Den Dreh dazu hat sie mir selbst vermittelt."Nimm jeden meiner Schläge mit einem Lächeln auf" befahl sie mir bei unserem letzten Treffen und hat damit einen Schalter bei mir umgelegt.
"Es kommt nicht auf die Härte der Schläge an, sondern darauf, wohin sie Dich tragen" war auch einer ihrer Sätze, die so viel von ihrer erhabenen Klugheit verraten.
Sich tragen lassen, sich in ihre Hände geben und ihr bedingungslos vertrauen, sich ihr hemmungskos hingeben, das erst ermöglicht meine vollkommene Ekstase, ein wilder Ritt zwar, aber ich werde dadurch reich beschenkt.
War die Session allein schon unbeschreiblich, so setzte sie unserer Begegnung danach noch das Sahnehäubchen auf. Madame Kyra sagte nämlich zu mir, ich zog mch gerade wieder an, "ich gebe dir gleich noch Geld zurück". Verdutzt fragte ich sie, weshalb. "Wir waren ein paar Minuten früher fertig." Sie wollte mir tatsächlich einen Teil meines Tributs zurückgeben, weil ich wirklich nur wenige Minuten (wie ein prüfender Blick auf meine Armbanduhr bewies) zu früh gekommen war. Sowas habe ich noch nie erlebt und es beweist ihren edlen Charakter.
Selbstverständlich habe ich mich nicht darauf eingelassen, und es war dann im Nachgespräch noch sehr schön und freunschaftlich vertraut. Da sie terminlich nicht so eng getaktet war, reichte es diesmal sogar für eine zweite Zigarette danach.
Madame Kyra ist eine wirkliche Zauberin und Göttin und ich fiebere jetzt schon dem Tag entgegen, an dem ich sie wieder besuchen kann.
PS: Ich fand es übrigens ebenfalls hilfreich, dass ich mich an diesem Tag voll auf diese Session vorbereiten konnte. Ich denke, da können wir Sklaven unseren Herrinnen auch etwas Gutes tun, wenn wir nicht zu abgehetzt bei ihnen erscheinen und uns voll auf sie einstellen können.