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Nein, früher war das nicht anders..

Fr, 12.Jun 2009, 23:17
Hallo,
Lady Katarina hat geschrieben:Nochmal SM ist sexuell motiviert.
Ja, das ist so. Bei mir jedenfalls, ob das bei Ihnen zutrifft kann und will ich nicht beurteilen. Steht mir micht zu, da wir uns (leider) nicht kennen.
Lady Katarina hat geschrieben:Früher mag es häufig vorgekommen sein, dass das noch anders war. Das ändert sich heute Göttin sei Dank.
Nein, da widerspreche ich äusserst heftig.. BDSM war immer und seit jeher sexuell motiviert, daran hat sich auch in den letzten 2000 Jahren oder noch länger nichts geändert.

Nero hat sich an den Qualen der Deliquenten im Löwenkäfig ergötzt, will jetzt jemand widersprechen, wenn ich dem Nero sexuelle Erregung bei seinen Untaten unterstelle ???

BDSM hat immer einen sexuellen Hintergrund, heute wie auch vor 2000 Jahren. Nur haben meines Erachtens nach die Menschen in den vergangenen Jahrhunderten gelernt, damit in dem gemeinsamen Kontext von Safe, Sane und Consensual umzugehen und das einvernehmlich zum gemeinsamen Erleben lustvoller Elemente im Sexualleben einzubringen.

Gruß

NippleTorture

Die Kaatrina mag es besonders hart ..

Fr, 12.Jun 2009, 23:38
Hallo,
Lady Katarina hat geschrieben:Das ändert sich heute Göttin sei Dank.
Ach Du dickes Ei, wenn das der Benedikt liest...
Der kommt glatt vom Vatikan nach Wien eingeflogen und wird Dich im Namen der KK sofort der heiligen Inqusition unterziehen ...

Gruß

NippleTorture

Sa, 13.Jun 2009, 07:56
somebeing hat geschrieben:@ Gast-H

mein angebot dir in den hintern zu treten war eine antwort auf deine 1. beleidigende pm, deine zweite kann ich nicht mehr beantworten, das ist mir alles zu blöd.
Vielleicht könntet Ihr Euch ja treffen, Euch gegenseitig in den Allerwertesten treten und hättet sogar Spaß dabei....

Wär' das was? %klatsch%

Sa, 13.Jun 2009, 08:00
Guten Morgen,

@ Morten:

Na wenn Du dich getroffen hast und eine Session hattest, hast Du ja dafür auch was bekommen - ob gut oder schlecht spielt ja ansich mal keine Rolle.
Es ging ja um die besagten Mädels (oder Kerle, die sich hinter Fotos verstecken) und Geld für lau verlangen und Männer, die einfach Geld wo hinschicken ...

Wenn es gepasst hat, ist es doch fein - Ausnahmen wird es auch hier - wie überall im Leben geben! :-D

@ NippleTorture:


Upps, ich hätte das vielleicht nicht so vereinfacht darstellen sollen. Aber da meine Posts eh oft länger werden, passiert es mir manchmal, dass ich etwas vereinfacht darstelle.

Natürlich war und ist SM - zumindest natürlich der einvernehmliche BDSM, den wir SMler (er)leben in der Regel sexuell motiviert und dient einzig und allein dem Genuß - also eine Erweiterung der Sexualität und nicht dafür, irgendein Defizit zu kompensieren oder Probleme zu bewältigen. Das war aber früher öfter der Fall - darauf war die Aussage gemünzt!

Und ja - auch wenn wir uns nicht kennen - für mich ist SM natürlich einvernehmlich und sexuell motiviert - sehe ich ihn ja als eine Erweiterung meiner Sexualität und ich genieße ihn sehr. Privat wie im Studio. Ich gehöre also nicht zu den Domsen, die z.B. ihre Aversion gegen das männliche Geschlecht ausleben oder gar irgend welche Agressionen abbauen möchten. Es soll ja auch Dominas geben, die den "Beruf" gewählt haben um nicht mehr im "normalen" Gewerbe zu arbeiten ...

Was ich meinte war - dass es früher schon häufiger vorkam, dass man SM z.B. deshalb lebte (auch und vielleicht gerade in Studios) um etwas zu kompensieren. Die Gründe warum man SM außer des Genusses wegen noch ausleben kann, sind natürlich sehr vielseitig.

Aber das ist dann natürlich nicht der BDSM, den wir aus Genuß und Leidenschaft und vor allem Lust erleben!


Nero hat sich an den Qualen der Deliquenten im Löwenkäfig ergötzt, will jetzt jemand widersprechen, wenn ich dem Nero sexuelle Erregung bei seinen Untaten unterstelle ???

Das kann natürlich sein, kann aber auch aus anderen Gründen motiviert gewesen sein. In vielen Fällen kommt es bei solchen Personen ja auch um das Ausleben von Macht - die natürlich nicht gesund sein kann - für keinen der beiden.
Zumindest war es aber nicht einvernehmlich und somit hast Du natürlich recht als Du mir widersprochen hast - hätte meine Aussage etwas anders formulieren müssen.

Echter Sadismus kann und wird in vielen Fällen natürlich auch sexuell motiviert sein.

Heute ist auch (und auch darauf war es bezogen) die Aufklärung besser und erfolgt meist früher.
Die Menschen lernen schon früher, lockerer und freier mit ihrer Sexualität umzugehen. Die Jugend von heute lernt viel früher was ihnen gut tut und was nicht.
Daher und weil die guten Informationen viel leichter und besser zugänglich sind, lernen die Menschen, ihre Sexualität selbstbestimmt, genußvoll und frei zu erleben - wozu natürlich auch BDSM gehört. Und daß Erotik, Sex und BDSM zusammengehören - das weiß halt der SMler von heute und danach sucht er sich auch die Herrinnen aus.
Was ja auch ihr gutes Recht ist - warum sollten sie darauf auch verzichten? Alle die es nicht brauchen/möchten finden ja auch ihr Deckelchen - nur versteh ich nicht, warum man das so verteufeln muß, wenn jemand seinen SM eben mit Erotik und Sex erleben möchte!???

Alles Liebe,
Katarina
+ + + Junge Dominanz aus Leidenschaft + + +

~ ~ ~ Ich kreiere meine eigene Welt, – unabhängig von den Klisches und Regeln anderer Dominas und Sklaven! ~ ~ ~

Sa, 13.Jun 2009, 09:51
Zum Thema "Die Gelddomina als neuer Typ Domina":

Wenn ich über einen neuen Typ Domina spreche, meine ich ganz sicher nicht die zahllosen "Moneydommes", die im Internet herumgeistern. Die sind für mich ohnehin ein absolutes Rätsel. Die Gelddomina als solches ist gerade in Zeiten der Finanzkrise nichts Ungewöhnliches. Ich kann mir aber absolut nicht erklären, was einen Menschen dazu treibt, einen Geldbetrag oder gar soviel, dass er sich in seiner eigenen Lebenshaltung beschränken muss, an eine Frau zu schicken, die er nicht kennt und von der er nicht einmal weiß, ob sie überhaupt existiert, und wenn ja, ob sie so aussieht wie auf der jeweiligen Homepage.

In der Tat bieten aber auch viele gestandene und reale Dominas auf ihren Websites Gelddomination an. Ich finde das eher abschreckend und kann insofern, falls Lady Mac Laine diese Dominas meint, ihre Kritik ausnahmsweise und bei allem Befremden über den Unterton ihrer Beiträge, das ich nicht zum ersten Mal empfinde und mit Lady Katarina teile, nachempfinden. Wenn aber eine Domina ihren Job exzellent macht, ist es mir aber eigentlich egal, ob sie auch Gelddomina ist oder nicht. Vor dem Erstkontakt wirft es aber bei mir ein eher ungutes Licht auf sie.

Letztlich gibt es nichts, was es nicht gibt, und wer Geld ohne Gegenleistung ausgeben möchte, ist selber schuld und muss das mit sich selbst ausmachen. Vermutlich ist das Geschäft als solches noch nicht einmal sittenwidrig und zivilrechtlich nichtig, weil ja das "Nichts Bekommen" gerade sein Sinn und Zweck ist.

Zum Thema "Verschwimmen von SM und Sexualität bei den "neuen" Dominas":

Meine sexuellen Empfindungen vor, während oder nach einem Dominabesuch sind etwas Privates, das ich nicht hier oder in irgendeinem anderen Forum teilen möchte. Grundsätzlich ist das ein Thema, das in einen Raum gehört, in dem ich mit einer Frau allein bin. Deswegen möchte ich das Thema aus einem anderen Blickwinkel angehen:

Mir kommt diese ganze Dominaszene mitunter unglaublich dogmatisch und schablonenhaft vor. Da ist auf der einen Seite die Herrin, auf der anderen Seite der Sklave, es geht meist um Macht und Unterwerfung und um eine Art von Rollenverteilung. Wenn ich mich durch die Studiowebsites klicke, sehe ich meist das gleiche: Etwas schwarze düstere Räume mit geschlossenen Vorhängen, häufig untermalt durch schwere, düstere Musik, den klassischen Dreiklang Lack, Leder, Latex, die klassischen Utensilien, es wirkt eigentlich häufig etwas bedrückend und genormt...

Wenn eine neue Domina mit neuen Ideen, in diese doch eher autoritäre und von Normen geprägte Welt einbricht, kann ich mir schon vorstellen, dass Unruhe entsteht. Wenn sich diese Domina dann auch noch durchsetzt, dann wird sie zur Konkurrenz und es wird schnell die Arie "Früher war alles besser" angestimmmt. Das ist normal und solllte uns nicht weiter beschäftigen. Ich persönlich finde es gut, wenn die Distanz der SM-Szene etwas verloren geht, sie sich neuen Stil- und Spielrichtungen öffnet und Dominanz berührbarer wird. Ich mag es, wenn eine dominante Dame mich z.B. anpackt und mit einem Judowurf auf den Boden wirft, mich unvermittelt durchkitzelt, lacht und mich neckt und mit ihren körperlichen Reizen spielt. Ich mag es auch, wenn mir eine Domina während der Session unvermittelt sagt, dass sie mich als Mann interessant und attraktiv findet. Für mich ist das ein Ausdruck von Selbstsicherheit, Selbstbewusstsein und Überlegenheit und hat mit Sexualität im engeren Sinne nichts zu tun.

Mein Traum ist ein Dominastudio mit hellen, weißen Wänden, offenen, großen Fenstern, durch welche die Sonne hereinstrahlt, eine gut gelaunte, lachende Domina, die nicht Distanz, sondern Nähe ausstrahlt, die züchtigt und umarmt, sanfte klassische oder erhebend-sphärische Musik, eine Art Wellness-Atmosphäre, denn letztlich ist der Besuch bei einer Domina etwas, was Körper und Seele gut tun und für den Lebensalltag stark machen und aufbauen soll...Ich wünsche mir so eine Art "Haus am See"...

Sa, 13.Jun 2009, 10:41
Meinem Posting sende ich ein freundliches Hallo bevor.

Auf der ersten Seite dieses Internetthreads hat Klaubla sich darüber geäußert, dass "seine" Form von Devotismus und "sein" Empfinden von Dominanz und SM nur noch selten durch Damen der professionellen Garde vertreten und somit verkauft werden.

Dieses Empfinden, welches ich durch den weiteren Wortklang von Klaubla, als enttäuschend erachte, versuchte dieser also zu hinterfragen.

Eine der zusammengefassten Fragen lautete:
- Weswegen wird es für mich, trotz aufwallender und überschwemmender Domina-Werbeauftritte, immer schwieriger eine autenthisch, dominant veranlagte Domina zu finden, welche es versteht mich und meine devoten Neigungen zu packen und zu befriedigen?

Laut meiner Auffassung und meinem Verständnis, hat - Seitens der professionellen Damen - nur LadyMacLaine versucht auf diese Frage einzugehen. Sicherlich ist der schriftliche Wortlaut hierbei nicht überaus feinsinnig gewählt, doch der durchschimmernede Grundtenor versuchte Klaubla eine - vielleicht von vielen - Erklärungen zu liefern.

Auch andere Forumsteilnehmer (aus der nicht professionellen Damenliga) schienen die geäußerten Zweifel von Klaubla zu erkennen und suchten nach Erklärungen.

Die Abschweifungen in jegliche Seitenwinde, mögen Klaubla sicherlich nur wenig Aufschluss vermitteln.
- Aber ging es nicht gerade darum - um Klaublas Eröffnungsposting ?
- Weswegen werden meine devoten Leidenschaften nicht mehr richtig befriedigt?
- Gibt es noch käufliche Dominanz, die nicht durch den Schoß der Dame getrieben wird?
- Wie kann ich bei der stetigen Massenbewerbung von dominanten Damen meine Domina herausfiltern, wenn die Werbeauftritte oftmals etwas vorgaukeln, was es vor Ort nicht anzutreffen gilt?
- Haben andere Gäste ebenfalls solche Schwierigkeiten in Bezug auf die richtige Damenwahl?
- Fühlen sich andere Gäste auch in ihrer SM-Neigung übersättigt und unbefriedigt ?

Da sich meine Antwort, wenn auch grundlegend anders formuliert, dem Ansinnen von LadyMacLaine annähern würde, unterlasse ich meine weitere Einbringung, denn eine Sache habe ich erkannt:
Ich bin kein Gast - ich sollte also die Fragen, die expliziet an Gäste gerichtet wurde, auch nicht erklären wollen.

Trotzallem hoffe ich noch auf viele Beiträge innerhalb dieses Threads, denn das Eingangsposting empfinde ich als hoch interessant und nachvollziehbar.

Sonnige Grüße hinterläßt >> Madame Zarah
Meine Dominanz liegt in deiner Sehnsucht verborgen
dich auf unwegsamen Pfaden meinen Gedanken zu nähern,
um deine Neigungen und deine Gelüste durch MICH zu nähren. > Madame Zarah

http://www.madame-zarah.de

Sa, 13.Jun 2009, 11:00
Heutzutage gibt es viele angeblich dominante Damen, welche dies eben nur für Geld sind....daheim wartet manchmal sogar der wahre Dom. Sie tun es eben, weil es da viel Kohle zu verdienen gibt. Punkt aus.

Auf der einen Seite ist es mir egal, wie die Leute ihr Geld verdienen, solange sie es nicht auf meine Kosten tun. Und genau da ist der Knackpunkt. Sie tun es eben doch! Nicht was Geld angeht, sondern was die Gedanken der devoten und masochistischen Männer angeht. Denn die werden "versaut" für richtige Dominanz.

BDSM ist mittlerweile chic. Und auch der Kerl der einfach nur mal gern unten liegt, meint nun: ups ich bin ja sooo devot. Nein, sind sie eben nicht!

Ich suche wahre Unterwerfung und finde sie immer seltener! Weil es immermehr Männer gibt, die sich in dieser Welt der Dominanz und Devotion tummeln obwohl sie völlig fehl am Platz sind. Da die Spreu vom Weizen zu trennen ist manchmal schon richtig nervig.

Ich spiele gern und oft, aber dann bin ich unberührbar. Wer das nicht akzeptieren kann und will- Pech gehabt. Und ich spiele nicht nach Wunschzettel sondern ihm Rahmen seiner Möglichkeiten mein eigenes Kopfkino real aus. Sicherlich ist das etwas was mich geil macht. ABER das bedeutet noch lange nicht, dass ich mich soweit herab lasse, mich zu vergessen und es mit demjenigen zu treiben. PAH! Ich habe nix gegen guten geilen Sex. Doch ich lasse nicht jeden der vor mir kniet zwischen meine Schenkel!


Und an dieser Stelle wäre der Platz und Zeitpunkt für meinen Lieblingssklaven:
Es ist seine Aufgabe und es hat sein einziges Bestreben zu sein, mich bedienen zu dürfen, wie, wann und in der Art und Weise, wie allein ich es bestimme! Und sein Erguss ist dabei nicht vorgesehen! Das gibts mal als Belohnung, als Aufgabe oder um ihn ruhig und ausgeglichen zu halten.

Das ist ein Privileg, dass sich derjenige hart, sehr hart verdienen muß. Dafür muß er sich schon herausragend zeigen, sich auf Dauer von den anderen abheben.

Und das geht halt nicht innerhalb nur einer Session.

Sa, 13.Jun 2009, 13:00
@Lady Manou:

Also, du hast da auch irgendwas nicht verstanden- vielleicht liest du dir Katharinas Beiträge einfach noch mal durch.
Denn ich denke dann wird klar, das auch ihre oder meine dominanten Vorstellungen und auch deine einem Lustprinzip entspringen und es gar nichts aber auch gar nichts damit zu tun hat das unsere "sexuelle" Motivation von irgendjemandem aufgezwungen wird.
Hätte ich meine Neigungen zu BDSM nicht und den Genuß hierbei den dominanten Part zu übernehmen, wäre ich sicher definitiv überzeugende Swingerin, weil ich sexuelle Abwechslung genieße, da ich Betrug i.d. Beziehung ganz klar ablehne. So what?
Worüber reden wir?
Das eine hat mit dem anderen nichts einher, es wäre sicher mal eine völlig andere Dynamik in der Diskussion wenn man mal von dem Trip der sexuellen Berührbarkeit runterkäme.

Da spielten auch sehr bemerkenswerte Attribute wie Authentizität versus Künstlichkeit hinsichtlich Dominanz eine Rolle. Wie ist es damit?
Sind die Damen aufgesetzt oder sind sie natürlich und überzeugend in ihrer Dominanz?

Ich kann mir vorstellen Klaubla sollte in den Händen Lady Mc Laine's, Madame Zarah's, oder Lady Manou's all seine Vorstellungen erfüllt bekommen, es gibt sie doch, die jene welchen, die er sehnsüchtig sucht.

Daher ist es sicher kein Nachteil das sich nun die unterschiedlichsten Gattungen zu Worte meldeten.

Um McLaine's Wortlaut zu übernehmen:
Und wenn mir einer die Muschi "vollsabbert" der kann sich warm anziehen. Aber hundertpro. Bah.

Sa, 13.Jun 2009, 13:30
Ich bin ja gespannt, wann die Moderation wieder ans topic mahnt, welches Klaubla eröffnet hat und in Zitaten auszugsweise Folgendes fragte:
"Ich will dominiert werden und will nicht einer Domina als Lustsklave dienen müssen."
und
"Dadurch wird es mir immer schwerer gemacht meine devoten Neigungen überhaupt noch ausleben zu wollen.
Geht es anderen auch so?"

Klaubla korrigiere mich, wenn ich mich irre, aber:

Nicht! warf er die Frage auf, ob es einer Dame, die sich Domina nennt angemessen ist, GV, AV und / oder OV anzubieten.

Stattdessen sucht er eben keine Dame, die ihn zwingt, ihre womögliche aufkommende sexuelle Lust zu bedienen, wenn sie denn bei der gebuchten Domina aufkeimt, sondern eine sexuell unnahbare Domina.
Und offensichtlich wollte er Meinungen und Ratschläge von anderen Gästen, wie sie mit dem Thema umgehen, wie sie exakter suchen können etc., damit sie eben nicht in solche Sessions geraten.

Marfa
klassische Domina http://www.la-marfa.com
Aus- und Fortbildungen und Coachings http://www.bdsm-akademie.com

Sa, 13.Jun 2009, 13:49
Lady Marfa schrieb:
Nicht! warf er die Frage auf, ob es einer Dame, die sich Domina nennt angemessen ist, GV, AV und / oder OV anzubieten.

Nun diesen Stein brachte dann wohl LadyMc Laine's statement ins Rollen.
Und so rollte und rollte er.... :-D

Fakt ist doch:
Der Kerl hat zu dienen mit allem drum und dran, basta... und nicht mit "ich hätt gern hiervon ein bißchen und davon ein bißchen" %lach%
(Ich weiß, der Spaß wird mir noch nachhängen...)

Sa, 13.Jun 2009, 14:13
Roxana Sallés hat geschrieben:Fakt ist doch:
Der Kerl hat zu dienen mit allem drum und dran, basta...
Und was machst du dann mit dem Gast, der dir im Vorgespräch deutlich erklärt, dass er keine sexuellen oder körperlichen Zuwendungen deinerseits während seiner Session wünscht? Den musst du dann ja konsequent zuendegedacht wegschicken, auch wenn sonst alles passt.

Marfa, die sich nun selber offtopic vorwerfen muss
klassische Domina http://www.la-marfa.com
Aus- und Fortbildungen und Coachings http://www.bdsm-akademie.com

Sa, 13.Jun 2009, 14:18
Natürlich gilt dieser Fakt NUR für wahre Masochisten!!! Alle Anderen können sich getrost in der Fetischlandschaft umsehen, für Jeden ist bestimmt was dabei!

Aber um zum Thema dieses Postings zurückzukehren, Klaubla versuch
es doch mal bei dieser Dame hier (ist auch schon länger im Geschäft:

http://my.domina.ws/madame-catarina/
http://www.madame-catarina.com/
http://www.myspace.com/madamecatarina

Weiß jetzt nicht, wie alt das Statement der ersten Adresse von Ihr ist!

Sa, 13.Jun 2009, 14:46
@Lady Marfa:

Diese Gäste kommen nicht zu mir, da ich erwarte das sich Mann mit meinen Vorlieben im Vorfeld näher beschäftigt.

Desweiteren ist das vollsabbern meiner Muschi (meinem Lustzentrum) nichts was ich verbindlich anbiete und ich werde auch sehr selten danach gefragt, es wird nicht grundsätzlich erwartet. Und bei diversen Erwartungen lehne ich ab. Ganz einfach.
Ich praktiziere sozusagen ein intensives facesitting mit meinem Hintern.
Ich genieße durchaus guten Cunillingus, wenn ich Lust dazu verspüre. Aber ich besch... mich nicht selbst.
Dieses Thema führt allerdings oft zu Irritationen.

Sa, 13.Jun 2009, 16:07
Hallo,
mit viel Interesse habe ich den Werdegang dieser Diskussion verfolgt und dabei festgestellt, dass der Verlauf mancher Klarstellungen nicht ganz so viel mit meinen gestellten Fragen gemeinsam hatte. Ganz im Gegenteil, in vielen Postings habe ich nur die Selbstdarstellung verschiedener Forumspersönlichkeiten erkannt.

Natürlich gibt es die berührbaren Dominas, die aus Leidenschaft auch Leckdienste anbieten. Auf jeden Fall wird dies hier ja immer wieder geschrieben.
Allerdings finde ich es sehr erstaunlich, dass ausgerechnet diese Dominas sich daran festfressen, wenn ein Mensch eine andere Form der Unterwerfung sucht.
Ich wollte hier gar nicht wissen warum sich die Dominas lecken lassen, denn die Erklärungen kann jeder hier in ungezählten, vorangegangenen Postings nachlesen.
Außerdem bin ich alt genug um mir darüber und über die Ursprünge von Angebot und Nachfrage selbst ein Bild zu machen.
Mit Sicherheit gehe ich davon aus, dass fast alle Dominas, die sich laut ihren Erklärungen gerne Lecken lassen, diese Dienstleistung ganz schnell wieder einstellen würden, wenn der Markt nur noch nach Unberührbarkeit verlangt. Dann wäre bei den meisten Dominas die Leidenschaft für dieses Angebot wahrscheinlich sehr schnell wieder erloschen. Aber auch darüber möchte ich nicht diskutieren, denn da habe ich eine sehr klare Meinung die auch nicht wegdiskutiert werden kann. Buhrufe und Gegendarstellungen werden mir da auch kein anderes Denken vermitteln, denn meine Meinung ist keine negative Beurteilung für diese dienste sondern nur meine wertungsfreie Erkenntnis.
Laut meiner Denkweise soll also Jeder das leben und lieben was er möchte, auch wenn das die Berührbarkeit der Dominas ist.

Aber ich suche einfach etwas anderes.

Die Empfehlung von Mistress Roxana
Ich kann mir vorstellen Klaubla sollte in den Händen Lady Mc Laine's, Madame Zarah's, oder Lady Manou's all seine Vorstellungen erfüllt bekommen, es gibt sie doch, die jene welchen, die er sehnsüchtig sucht.
empfinde ich dabei eher als zynisch vorgetragen und mir gegenüber verhöhnend..

Nein, ich wollte etwas anderes. Lady Marfa und Madame Zarah haben meine Fragen klar erkannt.

Also nochmals von mir in klaren Worten zusammengefasst.

Ich bin ein Freund der klassischen und unberührbaren Dominanz. Ich will keine berührbaren Dienste für mich nutzen sondern ich möchte endlich wieder eine Domina kennenlernen die es versteht mich auch ohne diese ganzen Leckdienste und körperlichen Annährungen an sich zu fesseln.
Diese Erfahrungen konnte ich bereits bei zwei Dominas erleben, die ich als treuer Stammkunde besucht habe, bis sie sich leider ins Privatleben zurückgezogen haben.
Natürlich möchte ich meine neue Herrschaft auch gerne anschauen, aber ich will nicht einfach nur ein schönes Fetischmodell.
Mittlerweile bin ich die Suche nach einer neuen Herrin aber mit Zunahme leid, denn ich finde bei der großen Werbeüberschwemmung einfach nicht den richtigen Topf zu meinem Deckel.

Und je öfter ich gefrustet festelle, dass meine Bemühungen wieder bei einer falschen Domina gelandet sind, und das obwohl die Homepage mir so viel versprochen hat, je mehr verliere ich den Wunsch weiter zu suchen.
Da ich aber vom Grunde meines Wesens den starken Drang nach einer dominanten Herrschaft habe, kann ich auch einfach nicht aufhören zu suchen.
Ich wollte einfach wissen ob andere Männer bereits gleiche Erfahrungen und Enttäuschungen gesammelt haben.
Ob es Männer gibt die sich aus diesem Grund vieleicht ganz aus dem SM-Bereich zurückgezogen haben.
Oder ob ich übersättigt und falsch im Denken bin. (Diese Frage kann natürlich nur ich selbst mr beantworten.)
Und natürlich suche ich Ratschläge und andere Denkansätze.

Den Hinweis von AV finde ich Beispielsweise sehr nett, auch wenn die genannte Madame Catarina zu weit entfernt von mir lebt,
Allerdings scheint es so, als ob Madame Catarina noch eine wirkliche Herrin ist, genauso wie ich sie suche.

Ich hoffe, dass meine Fragen jetzt etwas klarer formuliert sind und ich hoffe, dass sich niemand auf den Schlips oder die Schleife getreten fühlt.

Jeder soll nach seiner Facon selig werden.
Klaubla

Sa, 13.Jun 2009, 17:55
Viele deinerÄußerungen sprachen mir aus der Seele und ersparen einem nun richtungsweisendes Eingreifen.
Schön, dass du noch mal an dein Anliegen erinnert hast, Klaubla.

Inhaltlich läuft es meiner Meinung darauf hinaus, dass die Betrachtungsweisen betr. klassischer Dominas, die von ihrer gesamten Persönlichkeit, Struktur und Authenzität in der Lage sein sollen, dich zu fesseln, geistig zu binden, mit Haut und Haaren zu dominieren, stets subjektiv sind.

Heißt, was dem einen gefällt, geht bei dem anderen oft nur unter ferner liefen durch.

Natürlich könnte ich dir nun eine Reihe Namen aufzählen, bei welchen ich meine, dass du es mal versuchen solltest, nur bin ich der Auffassung, dass der beste Ratschlag für dich Folgendes darstellt:

Informiere dich über Damen, die von ihren Beiträgen und Äußerungen im Forum sowie anderer Medien dich am ehesten ansprechen, wende dich mit deinem Anliegen direkt an die Dame deiner Wahl...ich denke, am Anfang wäre Kontaktaufnahme per E- Mail sinnvoll.

Jemand, der die Dinge so prägnant in Worte fassen kann, wie du, sollte mit dieser Strategie bestimmt schnell fündig werden.

Und für übersättigt halte ich dich nicht.
Du hast halt einige Male erlebt, wie gut es sein kann, dürftest dich weitgehend an das Erlebte orientieren und besitzt ein berechtigtes, höheres Anspruchsdenken - im Prinzip gehts nur darum für dich, eine dominante Frau zu finden, die in diesem Denken mit dir synchron geht.


DomHunter
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