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Sa, 20.Jun 2009, 23:07
Lady MacLaine hat geschrieben:@Runpax und Lady Katarina:
Ich geb's ja zu: Für einfachere Gemüter ist die Definition "fetischorientierte Begleiterin" nicht so leicht zu verstehen. Da ich an dieser Stelle aber keine Eigenwerbung betreiben will, fragt mich einfach per PM, dann gibts eine leicht zu verstehende Erklärung.
(Oder auf meiner Webseite nachlesen - hilft auch)
Alles klar?
Gruss aus Berlin
Lady MacLaine
Ah... Lady MacLaine, wenn ich richtig verstehe, verpacken sie gerne Menschen in Gummi ohne dabei allzu herrisch aufzutreten.
Zumindest beschimpfen sie ihr Gegenüber nicht und lassen sich nicht stundenlang ihre Schuhe küssen.

Dafür gibts bei ihnen perfekte Bondage bis zur Bewegungsunfähigkeit inkl. diverser Quälereien.

Schön ihr Photo-Vergleich 80er und heute
:-D

Gruss, Runpax

So, 21.Jun 2009, 08:49
da antworte ich einfach mal spontan so:

einfachere gemüter, das sind leute wie du und ich, die schwierigkeiten haben auf anhieb zu verstehen was eine fetischorientierte begleiterin ist.

vielleicht kann man es auch so deuten, dass diese leute geistig etwas minderbemittelt sind.

ich hätte z.b. bei dem wort "begleiterin" nicht auf einen studiobesuch geschlossen.

vg

s.b.

So, 21.Jun 2009, 15:38
Da wir diese Diskussion aber in einem FORUM FÜR SADOMASOCHISTISCHE DIENSTLEISTUNGEN führen, ist es schwierig den Bogen von der Domina zur Begleiterin NICHT zu schlagen.
Darum halt "einfaches Gemüt".........
Gruss aus Berlin von
Lady MacLaine

sorry - ist alles leider sehr offtopic

So, 21.Jun 2009, 17:41
@Lady Astrid: Das kannst du gerne!
Dann buche ich die Bemerkungen von Lady Katarina und Runpax, dass sich mein dominanter Service wohl auf Händchenhalten auf dem Kudamm oder einen Besuch im Kasperletheater beschränkt, auch als Beleidigungen ab....
(Manchmal tut es Not, die ganze Diskussion zu lesen)
Lady MacLaine

@Helmut: Auch Madame Zarah hat des Öfteren den Begriff "Traumbegleiterin" verwendet.

So, 21.Jun 2009, 17:49
Ich gebe zu, dass mir Madame Zarah in vielen tiefergehenden Gesprächen enorm auf die Sprünge geholfen hat, aber ich hatte Freude daran, denn ich lerne gerne dazu...

Also, meine Definition für " Fetischorientierte Begleiterin ":

Eine wissende Frau mit ausgeprägter Fetisch- Neigung, die mich, sowohl im geistigem Sinne, als auch womöglich körperlich, beim Ausleben meiner Fetisch- Neigungen unterstützt oder sogar anleitet.

:-D :-D

...die Umsetzung meiner Träume in die Realität...



DomHunter winke winke
( ...Strap-it-On... )
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http://www.flash-emotions.com
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http://www.domina-portrait.com

So, 21.Jun 2009, 18:49
Lady MacLaine hat geschrieben:@Lady Astrid: Das kannst du gerne!
Dann buche ich die Bemerkungen von Lady Katarina und Runpax, dass sich mein dominanter Service wohl auf Händchenhalten auf dem Kudamm oder einen Besuch im Kasperletheater beschränkt, auch als Beleidigungen ab....
(Manchmal tut es Not, die ganze Diskussion zu lesen)
Lady MacLaine
....
Warum solch eine Trotzreaktion geehrte Lady MacLaine?
In unserem Alter (Epoche der Reife & Lebenserfahrung) geht man doch gelassener mit solchen Dingen um.
Ich fühle mich mit ihrer Bemerkung über einfache Gemüter, die sie ja in Verbindung mit meinem Namen (u.a.) getätigt haben, keines Falls beleidigt.
Allein aus dem Grund schon nicht, weil ich nicht glaube, dass sie sich anmaßen würden,
den Geisteszustand von Menschen zu beurteilen, die sie nur von wenigen Internetpostings her kennen.

Anderenfalls wäre das ja ein Zeichen eines äußerst einfach gestricktem Gemütes - und das haben wir beide nicht - nicht wahr Lady MacLaine?

Gruss Runpax

So, 21.Jun 2009, 20:26
Bevor ich mich in dieser lauteren Runde ein weiters Mal einbringe,
möchte ich einen freundlichen Gruss voranstellen.

Erneut Offtopic innerhalb des Offtopic, können wir hier alle lesen, wie sich an Begrifflichkeiten und vereinzelten Worten festgehangen, hochgezogen und versuchsweise aufgehangen wird.

Ich bin - so gebe ich gerne zu - eine große Liebhaberin des jonglierten Wortes, welches jedoch nicht immer in meinem Sinne aufgeschlüsselt beziehungsweise aufgefangen wird.

Traumbegleitung - ja, ich schrieb es wohl bei Zeiten - für mich zwar nicht mit "fetischorientierte Begleitung" zu verwechseln, doch in dem genannten Rahmen sehr artverwandt.

Demnach habe ich LadyMacLaines beschriebene Begleitung höchstwahrscheinlich richtig aufgeschlüsselt, bin allerdings gewillt an dieser Stelle eine Missverständlichkeit einzufügen, die mir - in einem SM-unorientierten Dienstleistungsgewerbe - widerfahren ist, als ich mir Visitienkarten drucken lassen wollte.

- So gab ich - in der festen Überzeugung einen besonders angenehmen Wortlaut auf meiner Visistenkarte reflektieren zu wollen - meine Vorgabe wie folgt an:
Madame Zarah / niveauvolle, klassische Dominanz für fantasievolle Reisebegleitung der besonderen Art.

Für mich stand überhaupt nicht zur Debatte um welches Ansinnen es sich bei meiner Fromulierung handelte.
Und höchstwahrscheinlich würde auch heute dieser Text auf meinen Visitenkarten stehen, hätte der Layouter nicht beiläufig festgestellt, dass ich bei meinem Job wohl sehr viel durch die Weltgeschichte reise.
Im ersten Moment war ich vollkommen perplex, denn ich fand keinerlei Bezug von meiner Textvorgabe zu diesem Kommemtar. Doch dann schoben sich die Wölkchen meiner Verwirrung zur Seite und ich mußte über das entstandene Missverständnis herzlich lachen.
Ja, ja - so manche Reise ist schon lang und unwegsam.

Verständlichkeiten sind nun einmal nicht immer verständlich.
Trotzallem gibt es innerhalb dieses Threads doch auch gestellte Fragen und Erkenntnisse, die es wert sind, dass sich vereinzelte Gedanken daran festhängen und versuchen zu "entschlüsseln".

- Vereinzelte Wörter - gesplittet und nach eigenem Verständnis mit neuem Sinn besetzt, sollten allerdings keine Sprachbarrieren errichten und ein Thema entwerten.
- Hingegen der laute und scharfe Ton - innerhalb manch einer Tonleiter - DER könnte, meines Erachtens, in vereinzelten Fällen schon etwas "nachgestimmt" und angepasst werden.

Bunte Grüße hinterläßt >>Madame Zarah, die unter einem "Tango-Diesel" den Begriff eines Radios zu erkennen vermag.
Meine Dominanz liegt in deiner Sehnsucht verborgen
dich auf unwegsamen Pfaden meinen Gedanken zu nähern,
um deine Neigungen und deine Gelüste durch MICH zu nähren. > Madame Zarah

http://www.madame-zarah.de

ehrlich oder nicht ehrlich?

Mi, 09.Dez 2009, 00:40
nun jede Domina die wohl das ganze gewerblich betreibt wird nachhaken müssen wo deine neigungen liegen. und sicher gibt es die eine oder andere die sich das selber nicht antun möchte zu spielen wenn es gar nicht zusammen passt. als kunde sollte man sich vielleicht mal klarmachen, dass man genau wie privat auch einen bestimmten rahmen hat. in dem man spielt. der sinn darin liegt wohl lieber ein paar worte mehr an die domina zu richten als zu wenige. und damit meine ich kein festes programm. sondern wegweisend zu sein, bzw abneigungen klar zu legen. dominanz hat nichts mit hellsehen zu tun

Mi, 09.Dez 2009, 09:58
Hallo,

ich glaube, das Thema wird deshalb so kontrovers diskutiert, weil jeder Dominanz und SM für sich anders definiert. Ich konnte zum Beispiel nie nachvollziehen, wenn behauptet wird, dass nur der ein "richtiger Sklave" ist, der sich seiner Herrin bedingungtslos und 24/7 unterwirft. Definitionen helfen aber hier nicht weiter.

Damit ist Klaubla freilich nicht geholfen. Es könnte sein, dass sich mittlerweile zu viele Dominas auf dem Markt tummeln, die weniger aus innerer Überzeugung als vielmehr aus finanziellem Interesse heraus tätig sind. Aus meiner Sicht sollten sie aber dann zumindest sehr gute Schauspielerinnen sein.

Ob der Markt dieses Überangebot sinnvoll bereinigt? Ich bin misstrauisch, wenn behauptet wird, der Markt wird schon alles selbst regeln. Denn im Bereich SM macht es eine gute Werbung dem Kunden schwer zu unterscheiden, oft glaubt der potentielle Sklave das, was er gerne liest. Daher hat Dom Hunter völlig zu Recht u.a. auf dieses Forum verwiesen.

Vielleicht ist auch der Kunde bzw. ein großer Teil der Kunden schuld, wie Lady Mac Laine schreibt. Dominante Ladies, wie Klaubla sie sich wünscht, müssen sich dann vielleicht früher oder später anpassen und verlieren damit einen Teil ihrer Authentizität. Aber ich kann da nur spekulieren.

Aus meiner Sicht gibt es noch genügend klassische Dominas, die zu Klaubla passen. Wenn nun einige Dominas ihre persönlichen Neigungen einbringen, die nicht rein klassischer Natur sind, kann ich selbst das nur begrüßen, zumal sie dadurch noch authentischer werden. Dann ist des einen Freud des anderen Leid - oder war es nicht umgekehrt?

Odysseus

Mi, 09.Dez 2009, 11:39
Odysseus hat geschrieben:Ob der Markt dieses Überangebot sinnvoll bereinigt?
Das halte ich für fraglich, schließlich hat der Markt das Angebot ja geschaffen. Denn es besteht offenkundig steigende Nachfrage weniger nach der "klassischen" Domina sondern mehr nach "Bizarrladies" die ein deutlich erweitertes Spektrum an sexuellen Dienstleistungen im Programm haben. In letzterem Bereich hat es in den letzten Jahren erkennbar einen erheblichen Zulauf gegeben.

Ein Beispiel um es zu verdeutlichen: Es gibt hier in der Stadt ein großes Studio, wo eine neue Webpräsenz online ist. Dort wird jetzt explizit von "Programmen" gesprochen, die ein Gast buchen kann. Aus einer langen Liste kann er sowohl Inhalt (Latex, Klinik, TV, NS, KV, Baby, etc. etc., wirklich ALLES vorhanden) und den Zeitrahmen auswählen. Alles wird quasi à la carte selektierbar, es fehlt nur die elektronische Variante, dass man sich sein indivudielles "Menü" auf der Webseite per Mausklick zusammenstellen kann und dies per Datentransfer an seine Wunschherrin übertrgagen wird. Und dass auch Rollenspiel per E-Mail drin sind, ist fast folgerichtig.

Und wenn man andere Präsenzen von großen Studios im WWW betrachtet, sieht es dort ähnlich aus. Das Angebot wurde maximiert verbreitert um möglichst große Kundenschichten anzusprechen. Der Markt reagiert sehr schnell auf geänderte Kundenansprüche.

Insofern sehe ich deine Ansicht, der Markt würde es schon bereinigen, sehr skeptisch. Allerdings stört mich dieses große Angebot nicht, denn ich bin selbst nicht der "klassische Sklave". :-D Und was ich nicht wll, muss ich nicht haben.

Do, 10.Dez 2009, 06:24
Also ich habe zwar nicht alle Berichte/Postings gelesen, sondern nur bis und mit Seite 3 und die letzten Posting's. Da gab es eine ziemlich grosse Kontroverse zwischen Lady McLaine und Lady Katarina wo ich sagen muss, dass beide auf ihre weise Recht haben. Zum einen sind da die Bizarrladies die auch bis zu einem gewissen Punkt nahbar sind, Was soll denn daran bitteschön so schlimm sein? Jeder Mensch/Sub ist halt eben anders und hat andere wünsche und Fantasien, und Erotik spielt doch darin auch eine grosse Rolle. Denn warum gehen wir Hetero-Sub's denn schliesslich zu Dominas/Herrinen (also zu Weiblichen Doms), wenn uns doch nur der schmerz interessiert? Dann könnten wir ja auch "Rein Hypothetisch" zu den "Masters" gehen, die geben uns sicherlich auch "AUA".

Fakt ist aber auch, dass der Markt wirklich übersätigt ist mit möchtegerne Domsen, die einfach nur auf das schnelle Geld abziehen. Das ist bei den Bizarrladies, wie auch bei den Klassischen Dominas so, wie "macrubber" richtig festgestellt hat.

Aber wer ist denn hier eigendlich der richtige Sub? Ist es derjenige, der auf der Basis von 24/7 leben möchte - oder der, der mit gelegendlichen Besuchen bei einer Domina, seine inneren-dunklen und Fantasiereichen Neigungen ausleben möchte?
Der Mensch ist einfach zu verschieden, um hier eine genaue Position von "Richtig" oder "Falsch" zu vertreten. Zum einen liebe ich die "Klassische Dominaz", aber bin der Bizarren Dominaz auch manchmal sehr angetan. Das kommt daher, dass meine Neigungen nicht "nur" auf schmerzen ausgerichtet sind. z.Bsp. Rollenspiele, die jede Domina anbietet. Da ist doch in gewissen Sinne jede menge Erotik dabei. Strenge Lehrerin/Ungezogener Schüler, Gefängnis Wärterin/Gefangener usw... Da ist doch die Erotik genauso dabei, wie der schmerz, den man in solchen Spielen erhält/erhalten kann.

SM/BDSM und Fetisch ist einfach zu weit verzweigt, um dieses Thema zu Konkretisieren was "Richtig" oder "Falsch" ist.

Das ist einfach meine Persönliche meinung.


Gruss torch

Fr, 11.Dez 2009, 17:59
Der Terminus fetischorientierte Begleiterin ist mE richtig gewählt.

Natürlich, wenn man sich die HPs der Damen anschaut, dann gibt es sie, die unberührbare, peitschenschwingende Stiefellady. Und natürlich wird sie vereinzelt auch nachgefragt.

Aber vorherrschend ist wohl doch die fetischorientierte Begleiterin.

Auf der einen Seite des männlichen Seins gibt es die Ehefrau, wo der Mann versucht pflichtgemäß einmal im Monat ein bisschen in die Gänge zu kommen. Die Liebe zur Ehefrau ist Pflichtgefühl und Verantwortung.

Auf der anderen Seite des männlichen Seins ist die fetischorientierte Begleiterin. Die Liebe zu ihr ist Erotik und Leidenschaft (im Wortsinne). Die fetischorientierte Begleiterin gibt sich mit dem Mann ab, hört ihm zu und nimmt ihn, wenn es sein muss, auch mal in den Arm. Aber an erster Stelle ist sie sinnlicher Genuss. Sie ist die Meisterin der inszenierten Sexualität, die Fachfrau für die Umsetzung männlicher Phantasien. Sie ist die Expertin der Kunst des längeren und besseren Genießens. Spielerisch perfekt ist sie als seine fetsichorientierte Begleiterin die Quelle des männlichen Vergnügens.
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