Da habe ich ja was angerichtet....
Und wahrscheinlich hat Kranker auch recht, wenn er meint, dass ich mich mit diesem Thread in Gefahr begehe, mich zu wiederholen, aber mir brennt das Thema einfach unter den Nägeln. Nicht, weil ich hier (frisch) im Forum nur rumnörgeln möchte, sondern weil ich wissen möchte, wie es euch da draussen bei diesem Thema so ergeht. Nicht, um eine gemeinsame enttäuschte Sklavenfront zu bilden, sondern um die Tücken von Kommunikation zu diskutieren. Dieser Thread ist das beste Beispiel dafür.
Jetzt wiederhole ich mich wirklich (ist das letzte Mal, versprochen

) :
Um mal ein bißchen konreter zu werden: seit 10 Jahren gehe ich relativ regelmässig in Studios. Vieles, was meine Phantasie heute anregt, habe ich in Session zum ersten Mal kennengelernt. Aber vieles ist auch seit nun bald 20 Jahren gleich geblieben und das erzähle ich auch immer im Vorgespräch:
1.) Ich liebe Gewichte (Klammern) an Brustwarzen und Schwxxz.
2.) Zum Schluß möchte ich kniend und geohrfeigt vor der Herrin kniend abspritzen.
3.) Keine Nadeln und keine Hodenquetschungen - Lust und Schmerz sollten sich insgesamt die Waage halten.
Ist jetzt kein sooo enges Korsett, aber selbst diese Eckpfeiler scheinen schon genug "Drehbuch" zu sein, um es einfach zu ignorieren.
Manchmal ende ich ohne eine einzige Klammer (60 Minuten in der Hoffnung: "Jetzt gleich....vielleicht jetzt...), mal als halbe Gummipuppe, mal als Lecksklave und und und. Ich bin nicht schüchtern, druckse im Vorgespräch nicht vage herum.Komme als Privatperson - lasse also die Macht, die ich in meinem Beruf ausüben kann, vor der Türe. Bin bei jedem Studiobesuch auf ein GEMEINSAMES Erlebnis aus und könnte auch mit einer Abweisung leben. Kein Problem. Aber wenn nach einem Vorgespräch gesagt wird: "Na, das dürfte ja nicht allzu schwer sein", dann richte ich mich darauf ein, wenigstens den kleinsten gemeinsamen Nenner zu treffen.
Möchte mit der gleichen Toleranz aufgenommen werden, welche die Damen auch fordern. Und wenn es nicht einige rühmliche Ausnahmen gegeben hätte (z.B. Lady Alexa damals in Stuttgart oder Louiza), dann würde ich gar nicht merken, wie schief das manchmal laufen kann. Von privaten Beziehungen ganz zu schweigen, aber die habe ich ja absichtlich NICHT angesprochen, weil dieser Vergleich immer hinken wird.
@ Lady Tara:
Dieser rüden Tonfall kam dann doch überraschend, zumal mich Ihre Homepage wieder hoffen lies, daß es doch noch Menschen in diesem Business gibt, die während des Spiels noch Menschen bleiben und keine selbstgefällige Machtjunkies. Die die Möglichkeiten eines GEMEINSAMEN Trips noch für selbstverständlich halten.
@Lady Marfa
Der Vergleich mit dem Restaurantbesuch stammt übrigens von Stella. Und ja: manchmal habe ich auch Lust auf Restaurants wie das "Weisse Haus", wo Überraschung zum Konzept gehört, aber trotzdem bleibt auch dort ein Wiener Schnitzel ein Wiener Schnitzel und mutiert nicht zum Jägerschnitzel.
Natürlich macht gerade das Vorhandensein einer anderen Persönlichkeit aus, daß ein Spiel entsteht. Wenn ich eine 1:1 Umsetzung meiner Phantasien möchte, dann hole ich mir einfach mit Kopfkino einen runter. Enttäuschungen ausgeschlossen
@ Roxana:
hoffe mit obenstehender Beschreibung die Frage beantwortet zu haben?
@irredentia:
Wohl wissend, daß der Technikervergleich hinkt, nannte ich auch das Beispiel des Architekten, dessen Werkzeuge ähnlich komplex sind.
Für Geld bekommst du immer nur Ware, nicht mehr. Willst du mehr, mußt du wohl die Mühe einer Beziehung auf dich nehmen. Aber da hast du noch weniger Aussicht, durch trotziges Fordern etwas zu ereichen.
DAS ist für mich eine wahre Bankrotterklärung. Schon mal was von Liebe gehört? Eine private S/M Beziehung wird einzigartig durch Liebe, mit Liebe. Das ist der ganze Trick.
@ Helmut
Vielen Dank für die Tips, aber wie Du an meinem Posting erkennen kannst, bin ich von solchen Drehbuchvorstellungen weit entfernt. Werde aber gerne mal bei Tanja und/oder Undine vorbeischauen. Danke.