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Mo, 04.Apr 2005, 19:23
Hure, Nutte, Prostituierte, Domina, Bizarrlady und was nicht noch alles. %schlaf%

Wenn ich zum Haareschneiden gehe, dann gehe ich zu einer Friseurin. Wenn ich verspannt bin, dann gehe ich zu einer Masseurin. Wenn ich Dominanz mit Körperkontakt erleben will, dann gehe ich zu einer Bizarrlady (soweit sie denn sowas anbietet). Wenn ich dominiert werden will, dann gehe ich zu einer Domina. Für mich ist das alles Dienstleistung, also entsprechend sind die Frauen für mich Dienstleisterinnen.

Wie überall gibt es davon halt gute, sehr gute und auch weniger gute.

Wenn die Frauen sich selber Huren oder Domina nennen wollen, bitte, sollen sie machen. Ich nenne sie nicht so. Wobei ich den Begriff Domina schon irgendwie gediegener finde als Hure.
Conrad, nur echt mit dem C

Mo, 04.Apr 2005, 19:40
Ich habe keinen Intimkontakt und eine Audienz hat nicht zwingend den männlichen Höhepunkt als Zielvorgabe. Sollte jemand auf die Idee kommen mich als Prostituierte zu bezeichnen, dann würde ich ihn rauswerfen. Freier bitte draußen bleiben. *g*

Die Dienstleistungsmentalität finde ich wirklich abstoßend. Wer Tribut leistet, zahlt für meine Zeit. Benimmt er sich meinen Wünschen entsprechend, wird er Erfüllung finden. Erfüllung meint hier nicht unbedingt den Samenerguss.

Unsere glücklich-machenden Schubladen - sie leben hoch!

Kopfschüttelnd,

Lady Wanda

Mo, 04.Apr 2005, 21:13
Sehr geehrte Lady Wanda,

ich fürchte, hier machen Sie es sich ein wenig zu einfach! Nur weil Ihnen der Begriff nicht gefällt, fällt seine Benutzung unter "Schublade". Das klingt schon so schön negativ!

Aber Sie hätten sicher nichts dagegen einzuwenden, würde man Sie Domina nennen. Ist das keine Schublade? Sie selbst nennen sich Lady. Ist das keine Kategorisierung?

Wenn ein Gast kommt, und sagt Ihnen, er sei ein Masochist, ist auch dies eine Schublade, in die er sich packt. Finden Sie das auch kritikwürdig? Nein, denn manche Benennungen klären den Sachverhalt. Dafür ist Sprache da! Wenn jemand kommt und sagt, er sei devot, oder masochistisch oder was auch immer, erleichtert es das Vorgespräch. Wenn Sie sagen, Sie sind eine Domina, erleichtert dies die sinnvolle Kontaktaufnahme.

Nur, weil sich manche Menschen in den einschlägigen Begrifflichkeiten nicht auskennen (ich finde das überhaupt nicht verwerflich), heißt es noch lange nicht, dass die Begrifflichkeiten schlecht sind. Und wenn jemand sich erkundigt, welche Wortwahl die angemessene ist, so finde ich das hier ausgesprochen berechtigt!

Fremder,
der auch eine Weile zwischen Domina, Bizarrlady, Aktiv-/Passivlady, Switcherin, Zofe, Sklavia und weiß der Teufel, was noch alles, nicht trennscharf unterscheiden konnte - und dennoch sind die Unterschiede schubladengroß!

Mo, 04.Apr 2005, 21:26
r mich ist dieser Sachverhalt einfach: Ich möchte nicht "Prostituierte" genannt werden, weil ich keine bin.

Wäre ich eine, würde ich Verkehr und Intimkontakt gegen Geld bieten. Der Schwachpunkt bei der Definition aus dem Lexikon ist der, dass wir noch definieren müssen was genau eine "sexuelle Dienstleistung" ist.

Mein Protest kam vor allem deshalb zustande, weil die Endlosdiskussion über Tributhöhe, Billig-Domination und Dienstleistungs-blablabla noch nachschwingt.

Etwas Weises fand ich im Rahmen dieser Diskussionen hier im Forum:
Wer eine Dienstleistung sucht, der wird auch nur eine Dienstleistung bekommen.
Ein Freier, der seine Domina als Dienstleisterin begreift, wird nichtmal einen Hauch von dem finden, was ich als BDSM empfinde.

Natürlich vertrete ich keinen Anspruch der Allgemeingültigkeit. Meine Meinung ist - wie immer - rein subjektiv.

Herzlichst

Lady Wanda

Mo, 04.Apr 2005, 21:58
Sehr geehrte Lady Wanda,

ich hatte bereits nach Ihrem ersten Posting geahnt, was Sie meinten, aber nun erst mit Ihrem zweiten Posting ausdrückten. Sie wehren sich nicht gegen die Einteilung in Schubladen (wie Sie es am Ende Ihres ersten Postings glauben machten). Sie möchten nur nicht in die falsche Schublade geraten!

Fremder,
der das legitim findet, aber Ihre verallgemeinernde Kritik an den Schubladen immer noch nicht versteht - sie helfen doch sogar bei der Abgrenzung!

Mo, 04.Apr 2005, 23:14
LadyWanda hat geschrieben: Sollte jemand auf die Idee kommen mich als Prostituierte zu bezeichnen, dann würde ich ihn rauswerfen. Freier bitte draußen bleiben. *g*

Die Dienstleistungsmentalität finde ich wirklich abstoßend. Wer Tribut leistet, zahlt für meine Zeit. Benimmt er sich meinen Wünschen entsprechend, wird er Erfüllung finden. Erfüllung meint hier nicht unbedingt den Samenerguss.

Unsere glücklich-machenden Schubladen - sie leben hoch!

Kopfschüttelnd,

Lady Wanda
Wieso rauswerfen, das muss er doch wirklich nicht böse gemeint haben.

Und was ist an der Dienstleistungsmentalität falsch ? Das fand ich persönlich sehr gut. Wenn du das auch als beleidigung siehst, dann setzt du dich ja nicht nur über normale Huren was schon schlimm genug ist, du hällst dich auch noch für was besseres als alle anderen Dienstleister und das finde ich nun wirklich.......

Und sagt soetwas nicht auch was über die person aus ?
Ich meine eine ordentliche Domina müsste doch erkennen wie der Gast es gemeint hat und es dann nicht gleich auf die Goldwage legen sondern auch drüber stehen.

Und rein rechtlich bist du eine Prostituierte also dürfte es dich auch nicht zu sehr beleidigen. Das es unter den Prostituierten inzwischen verschiedene rollen gibt ist ja eine ganz andere sache und wie man sieht gehen selbst da die meinungen auseinander.
zumindest ist es ein zeichen wenn man soetwas gleich als beleidigung sieht und herausgeworfen wird, dann kann man auch freundlich sagen, bitte, ich möchte so nicht genannt werden......

LadyWanda hat geschrieben: Wer eine Dienstleistung sucht, der wird auch nur eine Dienstleistung bekommen.
Ein Freier, der seine Domina als Dienstleisterin begreift, wird nichtmal einen Hauch von dem finden, was ich als BDSM empfinde.
Erst mal sollte man jede Diskousion trennen.

Aber wo ist denn der Unterschied. Es wird immer eine Dienstleistung sein, es sei denn der Sklave sieht sein Gegenüber wirklich als Herrin, und die Dame den Sklaven wirklich als letzten Dreck.
Dann kommt das mit dem Tribut auch hin, weil der Sklave ja dann für ein GUTES Leben der Dame sorgen soll.
Und die Dame sieht den Sklaven auch nicht als Gast sondern als Sklaven.....
Dann ist es in der Tat keine Dienstleistung mehr, sondern real, aber dann dürften auch keine Tabus beachtet werden da der Sklave ja Sklave ist, er müsste auch mehr zeit bei ihr verbringen etc.....es müßte eigentlich schon rein privat sein.
Aber ich denke solche Verhältnisse sind selten und von der Daame auch gar nicht gewünscht.
Sie will einfach etwas besseres sein als andere und dann geht die Tribut frage eigentlich von vorne los.
Es gibt auch sexuelle Dienstleistungen die z.B. nur Massagen oder SM Massagen ( seit kurzem in der SM Lounge ) anbieten und wo dann teilweise auch richtiger SM zu haben ist. Es gibt Huren die auch nicht mit dem Gast schlafen sondern nur Handmassagen und NS anbieten was ist mit diesen Damen.
Ich denke da Du Huren auch in eine ( falsche ) Schublade steckst.
Selbst da sind die Bereiche sehr groß

Di, 05.Apr 2005, 00:47
Eine Diskussion die ich nicht verstehe.

Wenn ich zu einer domina gehe, will ich meinen spaß; nicht mehr und nicht weniger.

Wie die Person sich tituliert ist doch absolut uninteressant. Mir ist es wichtig, dass sie ihren Job beherrscht und nichts anderes. Diese Scheindiskussionen und teilweise Rechtfertigungen, was für tolle Menschen alle sind, ist doch augenwischerei.

Ich gehe zu der dominanten Frau (egal welcher Job) weil ich ihr vertraue... und nicht zu dem Beruf. Von mir aus könnte die Dame auch bei Aldi oder Plus die Wursttheke ein und ausräumen, wenn sie nebenbei als Domina gut arbeiten würde, wäre es mir sprichwörtlich wurscht... und ich würde sie in ihrer Person achten.

dieter
"Zwei Wege boten sich mir dar, und ich ging den, der weniger beschritten war - und es veränderte mein Leben."

(Robert Frost)

Di, 05.Apr 2005, 03:14
gefällt mir dein posting,
gerade die unscheinbaren sind ja sehr gut,
und gerade mit denen die teilweise gar nix mit sm oder prostitution am hut haben habe ich meine besten erlebnisse.
leider sehr selten inzwischen.....

Keine Endlos-Schleife, aber...

Di, 05.Apr 2005, 05:33
Wie bereits richtig geschrieben wurde - wenn ich nicht schwul bin, heißt das nicht, dass ich etwas gegen Schwule habe... So verhält es sich wohl auch hier. Was die Rechtslage findet, ist mir hier relativ egal, denn die das Gesetz weiß über BDSM ungefähr soviel wie eine Fliege an der Wand vom Kategorischen Imperativ.

Es ist tatsächlich so, dass ich gewissen Anrufern eben keinen Termin gebe. Was ist daran verwerflich? Wenn es nicht passt, würde es ohnehin für beide Seiten ein Reinfall werden.

Auch wenn es vermutlich vergebens ist:
Wir reden hier nicht nur von Rollenspielen mit Abspritzen am Ende. Es geht mir darum, dass der Dienstleistungsgedanke jede Begegnung mit einer Herrin zur Farce macht. Das ist wie eine Parodie - und oft genug hab ich es jetzt auch so ablaufen sehen. Denkt darüber mal nach.

Wollt Ihr eine Herrin oder wollt Ihr eine Dienstleisterin, die die Herrin spielt... Jedem das seine, aber letztere bitte nicht zu mir.

Herzlichst

Lady Wanda

Di, 05.Apr 2005, 05:53
Ich will eine Dienstleisterin, die ein bischen Herrin spielt, aber auch nicht zuviel davon. Dazu stehe ich und ich weiß, dass damit einige Dominas nichts anfangen können. Ist auch ok für mich.

Warum will ich keine Herrin? Weil ich zu dem Teil der SMler gehören, die eben SADO und MASO erleben wollen, die eben einfach nur bizarren Sex mit ein paar Schmerzen wollen. Für die Schmerz an bestimmten Körperstellen eben kein Schmerz sondern Stimulanz ist.

Diejenigen, die eine Herrin brauchen, sind die Subs, die Devoten. Da ich aber nunmal nicht devot bin, sondern dass auch nur spielen könnte, kann ich mit einer Domina, die Herrin sein will, nicht so viel anfangen. Die Spiele unterscheiden sich eben deutlich. Beide Varianten haben ihre Berechtigung! Es gibt da weder ein besser noch ein schlechter.

Und Lady Wanda, mit Deinem Posting zeigst Du deutlich, dass auch Du offenbar denkst, eine Herrin ist was Besseres als eine Domina, die Bizarrsex anbietet (egal ob mit Intimkontakt oder nur mit abmelken).
Die Domina denkt, sie ist was besseres als eine Hure........eine Kette ohne Ende. Jedenfalls habe ich Dein Posting so interpretiert, was die Gefahr birgt, dass ich es falsch interpretiert habe.
Grüße

Latexus
Bild

Re: Keine Endlos-Schleife, aber...

Di, 05.Apr 2005, 10:51
Nun, über das Thema kann man lange diskutieren. Wahrscheinlich gehört Lady Wanda nach ihren Äußerungen zu den wenigen Damen die keine Dienstleistung anbieten sondern nur an ihre eigene naturveranlagung denken und sich für den Zeitaufwand entschädigen lassen. Das kann sein. Ich kann es nicht beurteilen. Aber es ist wohl unbestritten, dass 99 v.H. der Damen (sorry...eher wohl 99,99 v.H. der Damen) die sich im web und in einschlägigen Magazinen präsentieren... doch eine klar und eindeutige Dienstleistung anbieten und das gegen ein paar Euro.

Alles andere ist doch Augenwischerei und verdreht die Fakten.

In dem Sinne...

lg

dieter
"Zwei Wege boten sich mir dar, und ich ging den, der weniger beschritten war - und es veränderte mein Leben."

(Robert Frost)

Di, 05.Apr 2005, 11:57
Es ist doch eigentlich nicht erforderlich, die einzelnen Begriffe abzugrenzen. Lady Wanda lässt sich ihre Zeit bezahlen, aber tun das alle anderen Damen, die im sexuell orientierten Bereich arbeiten, nicht auch?

Letztlich kommt es doch nur darauf an, welches Benehmen gefordert wird, und was erlaubt ist, und was nicht. Auch eine Dame im üblichen horizontalen Gewerbe hat ihre Grenzen und Regeln, die entweder akzeptiert werden oder nicht.

Es ist doch nichts weiter als eine Illussion zu glauben, dass ein Sub nur auf die Wünsche und Vorstellungen der Herrin fixiert ist, und dass er keine sexuelle Lust empfindet, für die er doch letztlich bereit ist, einen Tribut zu entrichten. Dabei kommt es nicht wirklich auf den erlebten Orgasmus an. Schließlich gibt es viele Wege, sexuelle Lust zu empfinden. Dominas bieten da eine ganz spezielle Möglichkeit an, was jedoch nicht dazu berechtigt, den Anschein zu erwecken, dass es nicht um eine sexuelle Dienstleistung geht.

Alles ist doch nur eine Frage des gegenseitigen Respekts. Ich trete einer Dame stets mit Respekt gegenüber, dabei ist es unerheblich, mit welchen Vorstellungen ich antrete, und welche letztlich akzeptiert werden.

Liebe Lady Wanda: wenn ein Sklave ihre Füße küssen möchte, so doch bestimmt nicht, um ihnen einen Gefallen zu tun bzw. ihnen einen Dienst zu erweisen. Letztlich macht es ihn doch an, das tun zu dürfen, was sicherlich an seiner Erregung deutlich werden wird. Sie sind es vielmehr, die dem Sklaven einen Gefallen tut, ihm einen Dienst erbringt. Als Gegenleistung zahlt der Sklave dann dafür.

Glauben sie etwa, sie könnten einem Sklaven tatsächlich ihren Willen aufdrücken? Meinen sie wirklich, dass ein Sklave etwas zulässt, was ihm absolut nicht passt? Sie können ja mal versuchen einen Facesiiting-Fan, der etwas Atemreduktion mag,ausschließlich mit ihren Stiefeln zu erziehen. Diese Erzeihung wird er wohl kaum bezahlen wollen, er wird sicherlich den Tribut zurückverlangen oder erst gar nicht eine session buchen. Sie werden letztlich dem Anwärter in der einen oder anderen Weise entgegenkommen, um ihre eigene Existenz zu sichern. Auch wenn sie einge Wünsche ablehnen, werden sie doch auf bestimmte Sachen eingehen.

Alle gewerblichen Dominas verkaufen letztlich sexuelle Phantasien, die meist aus Männerträumen stammen. Möglicherweise sind das ernüchternde Worte. Sie sind aber nicht böse gemeint. Was soll denn daran so schlimm sein, wenn eine Domina einfach sagt:
Ich bin eine Wishmistress, niemand kann so tief in die Abgründe der männlcihen Seele schauen wie ich. Ich treibe Männer in den sexuellen Wahnsinn und lasse sie in neuen Welten versinken. Diese Fähigkeiten verkaufe und vermarkte ich und ebringe eine Dienstleistung.

Wir sind euch doch dankbar, dass ihr spezielle Wünsche erfüllt, wofür wir gerne zahlen. Da ist doch eine Bezeichnung unwesentlich. Es ist jedoch verlogen, so zu tun, als wäre ein Sub etwas, womit man nach Lust und Laune alles machen kann. Ein Sub zahlt einer Domina Geld, um sexuelle Befriedigung zu erfahren. Auf welche Weise er dies tut, ist doch völlig egal.

..meiner Meinung....

Di, 05.Apr 2005, 13:17
Ich gebe Lady Wanda in ihrem posting vollkommen Recht, von meinem persönlichen empfinden her. Nachvollziehen kann ich sicherlich auch andere Meinungen, wichtig ist doch, wie man sich selbst sieht. Egal ob Mann oder Frau.
Latexus reflektiert sich und weiß, daß für ihn dadurch nur bestimmte Damen in Frage kommen, völlig in Ordnung und EHRLICH!
Ebenso kommen für Lady Wanda sowie mich nur bestimmte Sklaven,Masochisten, Diener, etc in Frage. Wie wir schon im Hildesheim Posting schrieben: Nicht im Sinne einer Dienstleistung. Auch EHRLICH und keinesfalls als etwas besseres fühlend.

Wichtig ist doch, daß beide Seiten in der gemeinsamen Zeit Spaß haben,sich Respekt entgegenbringen, auch wenn eine Seite die andere in dem Spiel gegebenenfalls Verachtung suggeriert.
Wie las ich in einem vorangegangenen Posting? Eine Prostituierte verkauft Intimkontakt, eine Domina Sex im Kopf?
Ich mag die Aussage, sie trifft den Nagel auf den Kopf.

Dies ist nur meine Meinung, aber ich bin froh, daß ich hier mal wieder ein interessantes Posting ohne Tiefschläge sehe( nehmen wir die unglückliche Wortwohl von Bernd Bremen mal aus)

Einen sonnigen Tag wünscht
Mme Charlotte

Re: Keine Endlos-Schleife, aber...

Di, 05.Apr 2005, 14:00
LadyWanda hat geschrieben: Wie bereits richtig geschrieben wurde - wenn ich nicht schwul bin, heißt das nicht, dass ich etwas gegen Schwule habe...
Darauf wurde auch schon richtig geantwortet, es sagt es aber doch indirekt aus aus....
LadyWanda hat geschrieben: Was die Rechtslage findet, ist mir hier relativ egal, denn die das Gesetz weiß über BDSM ungefähr soviel wie eine Fliege an der Wand vom Kategorischen Imperativ.
Da wäre ich mir nicht so sicher, ich bin sicher das es auch hier eine Menge Freaks gibt. AUßerdem ging es bei dem Punkt um Beleidigung, und ich kann jemanden nur Beleidigen in dem ich ihn beleidige, und das ist nun mal fest vorgegeben was eine Beleidigung ist und was nicht.
Muss es ja auch, weil sonst wäre eine derartige Entscheidung ja auch sympatie Sache !
LadyWanda hat geschrieben: Es ist tatsächlich so, dass ich gewissen Anrufern eben keinen Termin gebe. Was ist daran verwerflich? Wenn es nicht passt, würde es ohnehin für beide Seiten ein Reinfall werden.
wieder auf einen anderen Blatt.
LadyWanda hat geschrieben: Wollt Ihr eine Herrin oder wollt Ihr eine Dienstleisterin, die die Herrin spielt... Jedem das seine, aber letztere bitte nicht zu mir.
Und wo ist da der Unterschied. Ich denke das geht in die richtung was ich geschrieben habe, der Sklave ist echt nix wert oder wo siest du den Unterschied zwischen Herrin und Dienstleisterin. Ich erwarte für mein Geld einfach einen ordentlichen Dienst und eine ordentliche Leistung.
Zuletzt geändert von bernd-bremen am Di, 05.Apr 2005, 22:15, insgesamt 1-mal geändert.

Di, 05.Apr 2005, 15:58
Lady Wanda hat folgendes geschrieben:
“Die Dienstleistungsmentalität finde ich wirklich abstoßend.
Wer Tribut leistet, zahlt für meine Zeit.”


Madame Charlotte hat folgendes geschrieben:
“Wie las ich in einem vorangegangenen Posting? Eine Prostituierte
verkauft Intimkontakt, eine Domina Sex im Kopf? Ich mag die
Aussage, sie trifft den Nagel auf den Kopf.
Wie wir schon im Hildesheim Posting schrieben: Nicht im Sinne
einer Dienstleistung. Auch EHRLICH und keinesfalls als etwas
besseres fühlend.”



Ich glaube es euch wenn ihr sagt das ihr euch nicht als etwas besseres
fühlt aber ich glaube ich weiss auch wo euer Problem liegt.
(ich hab kein Problem...ich weiss, ich weiss)

Dienstleistung (jemandem seine Dienste anbieten) und Domina,
Herrin ist ein Widerspruch. Egal ob Intimkontakt, Sex im Kopf
oder die reine Anwesenheit. Wenn ich dafür bezahlt werde ist
auch das eine Dienstleistung.

Ihr wollt echte Dominas sein aber ihr wollt auch Geld damit verdienen.
Also darf eure Leistung keine Dienstleistung sein. Wenn ich mir
meine Kundschaft so aussuche das sich deren Vorlieben mit meinen
Decken und ich als Domina dann immer das machen kann was mir
spass macht, ich also keine Kompromisse eingehen muss, erbringe
ich trotzdem eine Dienstleistung für die ich mich bezahlen lasse!
Wenn ich die Bezahlung als Tribut bezeichne und statt Dienstleistung
sage “zahlt für meine Zeit” dann haben wir es anders umschrieben
aber es bleibt das gleiche. Ist das dann nicht irgendein Fantasiegebilde
das ich mir geschaffen habe um Domina und gewerblich tätig sein unter
einen Hut zu bringen? Brauche ich das um in meinen eigenen Augen
glaubwürdig zu bleiben?


Lady Wanda hat folgendes geschrieben:
“Etwas Weises fand ich im Rahmen dieser Diskussionen hier im Forum:
Wer eine Dienstleistung sucht, der wird auch nur eine Dienstleistung
bekommen. Ein Freier, der seine Domina als Dienstleisterin begreift,
wird nichtmal einen Hauch von dem finden, was ich als BDSM empfinde.”

Das kann natürlich sein aber es geht doch in diesem Posting eindeutig um
die Einstellung des Sub im Kopf mit der er zu einer Domina geht. Das es
trotzdem eine Dienstleistung ist kann doch gar nicht bezweifelt werden
solange ich mich dafür bezahlen lasse.
National organisation of men against amazonian masterhood
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