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Diskussion um mögliche Geschäftskonzepte

Fr, 02.Feb 2007, 00:07
überarbeitet:

Dieser Thread war zwar meinerseits ursprünglich anläßlich einer konkreten Frage zu Stornogebühren eröffnet worden, de facto entpuppte sich aber eine lange Diskussion zu möglichen Geschäftskonzepten im SM-Profibereich überhaupt. Ich finde, letztendlich kristallierte es sich heraus auf die allgemeine Frage:

Kann SM eine Dienstleistung sein wie jede andere auch?


und auf das konkrete Thema:


Wie kann eine Domina, die nur auf Termin arbeitet, verhindern, daß sie

a) von Fakern absichtlich

b) von seriösen Kunden aus spontaner Unverbindlichkeit heraus

versetzt wird?

Ich könnte mir vorstellen, daß klare Geschäftskonzepte im Business-Stil helfen, z.B. daß die Vereinbarung von Stornogebühren bei verbindlichen Buchungen zumindest die Variante b) verhindert bzw. reduziert.

Auch eine Vorab-Anzahlung wäre denkbar, erscheint mir aber weniger praktikabel wegen der häufig erwünschten Anonymität. Ein seriöser Kunde aus Variante b) könnte hingegen die Stornogebühr beim vereinbarten Ersatztermin als Aufpreis mitbringen.....

-----

Ich kürze nun alle Beiträge auf ihre wesentlichen Inhalte. Dabei entfallen die Begriffe, die meine Leserinnen als beleidigend/herabsetzend empfanden, die jedoch nicht so gemeint waren. Dennoch dürft ihr mir gerne noch schreiben, wie ich mich besser und sensibler hätte ausdrücken können - ein solcher Hinweis hilft mir weiter, während mich der Vorwurf, respektlos zu sein, verwirrt und verletzt. Ich richte ein Topic "Respektlosigkeit/Political Correctness" ein....
Zuletzt geändert von sara am Mi, 14.Feb 2007, 00:31, insgesamt 5-mal geändert.

Fr, 02.Feb 2007, 08:57
Das ist das Leben als Pro-Domme.

Im Übrigen sind deine Beiträge leichter zu lesen, wenn du hier und da mal einen Absatz machst ... grad dieses "Weiss auf Schwarz" in der Masse gibt echt lustige Farben in den Augen wenn man zu lange liest.
Da hilft ein Absatz ganz enorm ;-)

Liebe Grüsse
Nala

Fr, 02.Feb 2007, 09:57
Hi Kindchen!
Jetzt lernste halt mal die Realitäten kennen!
Es realtiviert sich halt alles, wenn man selbst an der Front steht und nicht nur als kleine Klugscheisserin mal die Nase in ein Profistudio steckt:-)))
Wie meine wehrten Vorrednerinnen schon sagten:
"Willkommen im Club!"
*jetztmalfiesgrins"
Gruss aus Berlin
Lady maclaine

Fr, 02.Feb 2007, 10:07
Wie sagte schon mein damaliger Ausbilder: " Lehrjahre sind keine Herrenjahre " :-D

Der Vertreter muss es schlicht hinnehmen, wenn Kunde ihn wieder wegschickt oder vor verschlossener Tür steht.

Der Handwerker muss nochmal wiederkommen, wenn er niemanden antrifft und wird sicher nichts in Rechnung stellen für die Umsonst- Anfahrt, weil sonst u. U. der gesamte Auftrag annulliert wird und der Auftrag an die reichlich vorhandene Konkurrenz gehen würde.

Und Domina muss mit geplatzten Terminen leben. Gibt ja auch zuverlässige Gäste.

Strategien zur Terminabsicherungen wurden hier übrigens en masse im Forum besprochen, einfach mal die Suchfunktion betätigen.

DomHunter
( ...Strap-it-On... )
Bild
Bild
http://www.flash-emotions.com
Bild
http://www.domina-portrait.com

Muß Wirklichkeit so bleiben?

Fr, 02.Feb 2007, 10:09
überarbeitet:

Habe nicht jede/r Selbständige trotzdem das Recht, seine/ihre eigenen Bedingungen zu gestalten?

Wenn der selbständige Handwerker nunmal die Umsonst-Anfahrt in Rechnung stellt und z.B. das Risiko der Annulierung des Gesamtauftrags lieber in Kauf nimmt und zumindest ausprobiert, ob das für ihn noch funktioniert?

Vielleicht macht er sich ja gerade deshalb selbständig, DAMIT er seine eigenen Bedingungen definieren kann? Ist das dann per se schlecht und böse?

Eventuell wird er herausfinden, daß sich seine Selbständigkeit so nicht rentiert. Vielleicht geht er dieses Risiko aber bewußt ein und sucht einen für sich selbst akzeptablen Weg, auch mit weniger Einnahmen??? Müssen ihn seine Kollegen dafür verachten?
Zuletzt geändert von sara am Mi, 14.Feb 2007, 00:52, insgesamt 3-mal geändert.

Fr, 02.Feb 2007, 10:10
<--sich grinsend an Ihre Kolleginnen anschließt.

Einer meiner ersten Beiträge hier, war die selbe verzweifelte Frage an die Männer die hier lesen.

Eine liebe Kollegin rief damals die Zahl von 80% der Termine auf, die nicht erscheinen.

Ich war entsetzt! :shock:

Heute weiß ich- es ist die Realität! duz
Auch wenn hier immer wieder einige betonen, dass Sie sich das nicht vorstellen können und es jedem respektvollem Umgang miteinander widerspricht.
Soll ich jetzt schreiben : "So sind Männer nun mal?" :-D

Also - mach´s dir bequem und freu dich wenn Termine erscheinen...

winke winke Lady Tara
Es ist viel wertvoller, stets den Respekt der Menschen
als gelegentlich ihre Bewunderung zu haben.

http://www.galerie-de-sade.de/Hamburg/L ... a2438.html
http//www.sm-feeling.de

Fr, 02.Feb 2007, 10:33
Hallo sara,

begreife einfach, die Verbindlichkeit die Menschen in Ihrem Alltag leben, werden wir nicht bekommen.

Wir sind "nur" die Domse die am anderen Ende vom Telefon hockt.
Es ist Ihnen egal ob du wer weiß was an Vorbereitungen getroffen hast!
Den Respektvollen Umgang den du erwartest, den wirst du nicht bekommen.
Also - gewöhne dich gleich daran!

All die Diskussionen die hier darüber schon geführt wurden, haben in all den Jahren keine umsetzbare Lösung gefunden..aber wer weiß:
Solltest ausgerechnet du diejenige sein, die eine wirklich funktionierende Lösung für dieses Problem findet, dann sei so freundlich uns lass uns alle daran teilhaben :-D
winke winke Lady Tara
Es ist viel wertvoller, stets den Respekt der Menschen
als gelegentlich ihre Bewunderung zu haben.

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Fr, 02.Feb 2007, 11:20
Terminversetzer, späte Absagen?

Da schliesse ich mich meinen Kolleginnen an. Willkommen im richtigen Leben. Gewöhn dich dran.

Abgesehen davon machst du dich meiner Meinung nach mit deinem seitenlangen Gejammer darüber total lächerlich.

Und bitte nimm dir Nalas Rat zu Herzen und mache Absätze. Ich habe es bisher nicht geschafft deine Beiträge komplett durchzulesen, ich überfliege das nur.

Gruss
Lady Lotus
Am 1. Tag erschuf Gott den Hund.
Am 2. Tag erschuf Gott den Menschen, damit der sich um den Hund kümmert.
... Punkt 3 - 6 (Ihre Signatur ist zu lang.)
Am 7. Tag wollte Gott sich ausruhen, aber sie musste mit dem Hund "Gassi gehen".
©LadyLotus

Verbindlichkeit

Fr, 02.Feb 2007, 11:33
@yasmin: WIE ich mir das vorstellen würde, habe ich schon geschrieben. Die Vergabe eines Alternativ-Termins müßte an die Zahlung der Stornogebühren gekoppelt werden. Die müssen nichtmal wahnsinnig hoch sein, d.h. sie müssen nicht unbedingt eine Entschädidung für den kompletten Abend darstellen, aber sie sollen das Bewußtsein schärfen und der Gedankenlosigkeit bzw. Unverbindlichkeit vorab entgegenwirken. Bei intelligenten Menschen halte ich das für möglich.

Wenn nach den Preisen gefragt wird, müßte frau gleich dazusagen, wie die Konditionen sind und was "verbindliche Reservierung" bedeutet. Auf die Parallele zu freiberufl. Escortladies verweisen, die sich ihre Zeit ja auch in ihrer Freizeit "freischaufeln". Escortagenturen arbeiten oft mit Anzahlungen, ich halte die Stornoregelung jedoch bei Einzeldamen für praktikabler.
Zuletzt geändert von sara am Mi, 14.Feb 2007, 00:55, insgesamt 1-mal geändert.

Re: Verbindlichkeit

Fr, 02.Feb 2007, 12:13
sara hat geschrieben:Wer von euch arbeitet überhaupt ohne feste Studiozeiten NUR auf Termin? Wie setzt ihr die Prioritäten mit der ständigen Verfügbarkeit? In welche privaten Pläne laßt ihr euch "reinpfuschen" und welche sind euch "heilig"? Das wäre eher der Austausch, den ich mit den Ladies hier wünsche. Also: WIE genau arrangiert ihr euch denn mit eurem Frust?
Ich empfange genau wie du auch nur nach Terminvereinbarung ohne feste Zeiten. Aber ich nehme nicht jeden der um einen Termin ersucht. Abgesehen davon, daß Vorlieben und Vorstellungen zusammenpassen müssen spielt auch noch Symphatie und Interesse meinerseits an der Person eine sehr grosse Rolle.

Als nächstes gibt es bei mir keine kurzfristigen Termine. Einzige Ausnahe sind Stammgäste die ich schon lange kenne. Da ich pendle ist natürlich Vorraussetzung, daß ich in der richtigen Stadt bin. Aber die meisten Stammgäste wissen schon länger vorher wann in etwa sie einen Termin haben wollen und fragen schon 2 Wochen vorher an ob ich in dieser oder jener Woche hier oder da bin.

Möchte ein Gast einen Termin und ich habe zur selben Zeit bereits was anderes vor hat der Gast eben pech. Ich würde deshalb keine anderen Vorhaben absagen. Auch hier einzige Ausnahme bei Stammgästen. Nur passiert das selten weil ich sowieso immer zeitig genug meine Termine kenne. Ist ein Termin vereinbart muss dieser zwei Stunden vorher nochmal bestätigt werden. Ohne Bestätigung kein Termin.

Alles in allem zählt bei mir Qualität statt Quantität. Stammgäste versetzen einen nicht bzw. sagen rechtzeitig ab und für Erstgästen ist es inzwischen schon sehr schwer bei mir überhaupt einen Termin zu bekommen.

Mit all dem Belihu das ich ich veranstalte bin ich die letzten Jahre nicht mehr versetzt worden und Absagen kamen immer rechtzeitig.

Da ich nicht auf auf diese Einnahmen angewiesen bin kann ich mir den ganzen Heckmeck erlauben. Wie schon geschrieben: Qualität statt Quantität.

Bezüglich Vor- und Nachbereitung rechne ich immer 1 Stunde zusätzlich zur Sessionzeit, die der Gast zum Vor- und Nachgspräch, duschen usw. mit anwesend ist und für mich 1 Stunde zum vorher stylen, Raum herrichten und nacher putzen. Mit den Vorbereitungen fange ich erst an wenn die Terminbestätigung gekommen ist.

Da ich pro Tageszeit nur einen Termin annehme habe ich immer genug Luft dazwischen wenn es mal länger dauert, weil Session so gut läuft oder ich verquatsche mich nacher mit dem Gast, oder was auch immer.

Tabuzeit ist bei mir zwischen 22 Uhr und 8 Uhr früh. Tabutage gibts für Stammgäste nicht, für Erstgäste und solche die noch nicht oft bei mir waren sind Tabu der Samstag, der Sonntag und alle Feiertage.

Zuguterletzt hast du irgendwo mehrfach geschrieben du erwartest dies und du erwartest jenes von Gästen bzw. Termininteressenten.

Du kannst gar nichts erwarten denn dich gibts noch nicht lange genug, daß du von Stammgästen oder gar langjährigen Stammgästen sprechen kannst. Das wären aber die einzigen von denen du noch was erwarten könntest.

Gruss
Lady Lotus
Zuletzt geändert von LadyLotus am Fr, 02.Feb 2007, 12:25, insgesamt 1-mal geändert.
Am 1. Tag erschuf Gott den Hund.
Am 2. Tag erschuf Gott den Menschen, damit der sich um den Hund kümmert.
... Punkt 3 - 6 (Ihre Signatur ist zu lang.)
Am 7. Tag wollte Gott sich ausruhen, aber sie musste mit dem Hund "Gassi gehen".
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