Hey, nichts für ungut, aber so ist es tatsächlich auch. Grundlegend sollte Politik zwar im lokalen/regionalen/nationalen Wirkungskreis beginnen ehe man sich an die globalen Probleme macht, aber manche Probleme sind einfach so weitreichend und notwendig sie anzugehen als dass man warten könnte, bis im Kleinen alles bereinigt ist.AssLickLover hat geschrieben: ↑Do, 02.Mai 2019, 13:13Ich kann meinem Vorredner bzw. Schreiber nur zustimmen. Bei den regierenden Parteien hat man das Gefühl, dass die Sicherung der eigenen Macht das allerwichtigste ist. Zweite Priorität ist, dass Deutschland unbedingt Europa und die Welt retten muss. Und irgendwann weiter hinten in der Prioritätenliste kommt dann das eigene Land bzw. deren Bürger.
Meine gewählten Beispiele wären hierzu der Klimawandel und der immer stärker zunehmende Plastikmüll in unseren Weltmeeren. Statt "zu Hause" mal aufzuräumen (oder weil man weiß, dass der Mensch einfach nicht belehrbar ist, wenn es darum geht seinen Lebensstandard auch nur ein kleines bisschen einzuschränken) erkundet die NASA fröhlich den Asteroidengürtel zwischen Jupiter und Mars, um zu gucken, wann wir auf letzterem einziehen können, weil wir unsere Welt gegen die Wand fahren.
Ja, aber was bleibt denn da reell für die AfD zu argumentieren übrig? Das sind doch alles Phantome, oder wer von uns hat schon wenigstens ein mal mit kriminellem Messerstecher-Gesindel, Sozialschmarotzern mit zig Identitäten und Scharia-Parallelkulturen zu tun gehabt? Ich halte das für keine realen Bedrohungen, sondern etwas, das man den Leuten mit Wahlberechtigung gerne einredet.AssLickLover hat geschrieben: ↑Do, 02.Mai 2019, 13:13Nur die allerwenigsten Leute hier in D haben etwas gegen ECHTE Flüchtlinge. Wohl aber etwas gegen kriminelles Messerstecher-Gesindel, Sozialschmarotzer mit zig Identitäten, Scharia-Parallelkulturen etc. Und solange Frau Merkel & Co das nicht begreifen und entsprechende Gesetze erlassen und auch durchsetzen, solange wird diese Flanke für die AFD offenbleiben.
Das passt damit zusammen, dass man die mediale Wirkung eines Einzeltäters fürchtet und dafür Betonsperren einsetzt. Auch, wenn ein Irrer mit einem LKW in eine glühweintrinkende Menschenmenge rast und dabei "Allahu Akbar" brüllt, bleibt es eine einzelne Tat. So funktioniert das eben mit Statistiken, die bewerten nüchtern und nicht nach geweinter Tränenmenge. Klar ist es schlimm, dass sowas passiert, gar keine Frage; aber von einem einzelnen Täter nun eine Weihnachtsmarktphobie zu entwickeln, nach 20-30 Jahren erfolgreicher Glühweinkater, das halte ich für genauso herbeigezogen wie Angst vor Scharia-Parallelkulturen.AssLickLover hat geschrieben: ↑Do, 02.Mai 2019, 13:13Und wenn uns die Regierung dann eine tolle Statistik präsentiert, nach der die Kriminalität in D rückläufig ist... hm, wie passt das zusammen mit der Tatsache, dass Weihnachtsmärkte neuerdings mit Betonsperren und stark bewaffneten Polizisten abgesichert werden müssen? Wie passt das zusammen mit den Nachrichten, die fast jeden Tag über neue Straftaten von Pseudo-Flüchtlingen berichten? Klar gibt es solche Fälle auch mehr als genug, die von von einheimischen Straftätern begangen werden und wurden. Das ist schon schlimm genug und insbesondere noch lange kein Grund, das mit "ist halt so, gabs schon immer" abzutun und noch mehr dieser Typen zu importieren.
Aber im Ernst? - Ich sehe an jedem Bahnhof mehr Polizisten, wenn die hiesigen Fußballvereine spielen als an irgendwelchen Weihnachtsmärkten.



