Goddess Kara
Sei unsere Toilexxe!
Red Rose !!!Das neue Domina-Studio !!!
Sei unser LUSTOBJEKT!
Domina Filme & Chat
Catherine Bizarr
Lady C. Winter
Psychologische Dominanz & Rollenspiele Miss Hella
Bizarrlady Medea

Re: Als Domina halbwegs anonym bleiben?

Fr, 13.Mär 2015, 17:32
Flagheart: Ich bevorzuge Dominas, die eine gewisse Erfahrung haben und deshalb wäre ich am Anfang nicht zu dieser Dame gegangen. Aber ansonsten finde ich, dass wir solche Dominas brauchen! Frauen, die reflektieren, sich damit auseinandersetzen und auch beruflich eine Alternative haben. Und wer sagt den, dass diese Dame keine Leidenschaft gehabt hätte?

Was ich im Forum ab und zu lese, ist mir schon bewusst, dass einige 18-jährige Jungdominas mögen, die kaum eine berufliche Alternative habe und denen man einreden kann, dass ihnen die Welt gehört und sie die pure Leidenschaft sind. Erstaunlicherweise verschwinden die dann nach einigen Monaten und die Freier ziehen wieder weiter. Oder diejenigen Freier die hören müssen, dass die Domina naturveranlagt ist, nur ihren Neigungen nachgeht und den Sklaven einfach benutzt ohne seine Wünsche zu berücksichtigen.

Wie gesagt wurde, ist praktisch in jedem (Neben)Beruf das finanzielle von Bedeutung und dies sagt noch nichts, ob man Leidenschaft hat oder nicht.

Re: Als Domina halbwegs anonym bleiben?

Fr, 13.Mär 2015, 17:55
cm hat geschrieben:Flagheart: Ich bevorzuge Dominas, die eine gewisse Erfahrung haben und deshalb wäre ich am Anfang nicht zu dieser Dame gegangen. Aber ansonsten finde ich, dass wir solche Dominas brauchen! Frauen, die reflektieren, sich damit auseinandersetzen und auch beruflich eine Alternative haben. Und wer sagt den, dass diese Dame keine Leidenschaft gehabt hätte?

Was ich im Forum ab und zu lese, ist mir schon bewusst, dass einige 18-jährige Jungdominas mögen, die kaum eine berufliche Alternative habe und denen man einreden kann, dass ihnen die Welt gehört und sie die pure Leidenschaft sind. Erstaunlicherweise verschwinden die dann nach einigen Monaten und die Freier ziehen wieder weiter. Oder diejenigen Freier die hören müssen, dass die Domina naturveranlagt ist, nur ihren Neigungen nachgeht und den Sklaven einfach benutzt ohne seine Wünsche zu berücksichtigen.

Wie gesagt wurde, ist praktisch in jedem (Neben)Beruf das finanzielle von Bedeutung und dies sagt noch nichts, ob man Leidenschaft hat oder nicht.
CM: ich bevorzuge auch Dominas mit Erfahrung, aber eben keine Damen die sich damit nur etwas dazu verdienen wollen, denn dann kann man davon ausgehen, das es eben rein nur um finanzelle Interessen geht, ( Ausnahmen bestätigen die Regel) sondern ich bevorzuge nur Damen die dies auch wirklich professionell betreiben, bei dennen man(n) nicht zum "Geldessel" wird

Nochmal: der Beruf Domina ist ein Job und in jedem Job muss man Geld verdienen, aber denoch kann mir niemand erzählen, das: wenn ich es nur des Geldes wegen tue dann meinen Job auch gut mache.....denn zu jedem Job gehört auch eine gewisse Motivation, Lust und Interesse, wer nur das Geld darin sieht scheitert meistens.....

Und wer allen ernstes: zu einer 18 Jährigen unerfahrenen Domina geht die noch grün hinter den Ohren ist, und meint er könnte da eine gute Domina erwarten.... der ist selbst schuld, wenn er dann nur eine Entäuschung erlebt......denn nur die Erfahrung macht es aus...... des weiteren haben gerade die richtig jungen Dominas meist kein Benehmen, sind Rücksichtslos, und Egoistisch ( Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel) aber frau wird nicht gleich zur Domina nur weil sie sich schnell mal eine Peitsche kauft, dazu gehört viel mehr......

Schönen Tag

Viele Grüße
Flagheart
Dominanz ist ausdruck von Führungstärke, und nicht von Narzissmus
Man(n) geht lieber zur Domina, und nicht zur Dummina oder Femdumm

Re: Als Domina halbwegs anonym bleiben?

Fr, 13.Mär 2015, 18:54
Also Unrecht hat Flagheart aber auch nicht. Eine Domina muss Geld verdienen, ganz klar, aber wie jeder andere kann sie ja nur wirklich gut sein, wenn sie auch das, was sie macht, gerne macht. Eine gewisse Veranlagung sehe ich auch als notwendig an.

Ansonsten merkt man(n) das und kommt sich, wie bei vielen, ausgebeutet vor. Passiert ja bei denen, die plötzlich auf Domina machen, weil das lukrativer ist.
Mit Jungdominas habe ich übrigens auch nicht die besten Erfahrungen gemacht, viele fand ich zudem recht hochnäsig.

Allerdings hatte ich es jetzt so verstanden, dass die TE zwar eine Veranlagung hat, aber aufgrund der Verdienstmöglichkeiten, speziell vor dem Hintergrund der gewünschten Anonymität, ihr Vorhaben aufgegeben hat, weil es sich nicht lohnt und das finde ich absolut legitim. Ist halt eine Businessentscheidung.

Und auch wenn die Studiopreise einem hoch vorkommen, aber wenn man den Anteil für das Studio abzieht, die Zeit berücksichtigt, die für Vor- und Nachbereitung draufgeht berücksichtigt, dann dürfte der reale Stundenlohn nicht so hoch sein! Und das muss ja (bestenfalls) voll versteuert werden, Sozialabgaben, Krankenversicherung etc.
Und wenn dann in einer Stadt wie Berlin vielleicht ein Überangebot besteht und dadurch die Preise sinken, dann kann ich mir gut vorstellen, dass sich das nicht wirklich lohnt.

Re: Als Domina halbwegs anonym bleiben?

Fr, 13.Mär 2015, 19:09
Atitost hat geschrieben:Also Unrecht hat Flagheart nicht. Eine Domina muss Geld verdienen, ganz klar, aber wie jeder andere kann sie ja nur wirklich gut sein, wenn sie auch das, was sie macht, auch gerne macht. Eine Veranlagung sehe ich auch als notwendig an.
Ich denke dass dieser Beruf als Dienstleistung auch ohne Veranlagung geht und ich halte beide Formen für legitim und praktikabel.

Re: Als Domina halbwegs anonym bleiben?

Fr, 13.Mär 2015, 19:17
paul49 hat geschrieben:
Ich denke dass dieser Beruf auch ohne Veranlagung geht und ich halte beide Formen für legitim und praktikabel.

Wenn sie den Job trotzdem gut macht, dann ist das natürlich legitim, auch wenn sie keine Veranlagung hat!
Aber ich denke schon, dass das schwer ist, wenn man jeden Tag etwas macht, was man gar nicht mag, dann gut darin zu sein...
Ich glaube ich könnte da keine gleichbleibende gute Qualität liefern.

Aber natürlich, wenn es so ist...

Re: Als Domina halbwegs anonym bleiben?

Fr, 13.Mär 2015, 21:33
Das Problem ist, dass Ihr (die Kunden) überhaupt keine Ahnung davon habt, was Frau in diesem Beruf wirklich drauf haben muss.
Ok, müsst ihr ja auch nicht, denn ihr zahlt ja dafür.

Ich muss auch nicht wissen, wie der Koch im Restaurant mein Essen hingekriegt hat.
Aber lasst euch trotzdem nach 30 Jahren Erfahrung und ungefähr 50 ausgebildeten Dominas sagen:
"Veranlagung" gibt es nicht.
Es gibt bestimmte Grundvoraussetzungen in der Persönlichkeit einer Frau, ohne die es nicht geht:
Empathie, Menschenkenntnis, Zuverlässigkeit, Verantwortungsgefühl, Mitleid, Phantasie, Herz, verstand und noch so einige Dinge.

Der von euch so ersehnte "Sadismus" ist die letzte Eigenschaft, die eine Profidomina braucht, um langfristig Erfolg zu haben. Eigentlich ein Witz.... ist aber so.
Gruss von
Lady MacLaine

Re: Als Domina halbwegs anonym bleiben?

Fr, 13.Mär 2015, 23:00
Lady MacLaine hat geschrieben:Das Problem ist, dass Ihr (die Kunden) überhaupt keine Ahnung davon habt, was Frau in diesem Beruf wirklich drauf haben muss.
Ok, müsst ihr ja auch nicht, denn ihr zahlt ja dafür.

Ich muss auch nicht wissen, wie der Koch im Restaurant mein Essen hingekriegt hat.
Aber lasst euch trotzdem nach 30 Jahren Erfahrung und ungefähr 50 ausgebildeten Dominas sagen:
"Veranlagung" gibt es nicht.
Es gibt bestimmte Grundvoraussetzungen in der Persönlichkeit einer Frau, ohne die es nicht geht:
Empathie, Menschenkenntnis, Zuverlässigkeit, Verantwortungsgefühl, Mitleid, Phantasie, Herz, verstand und noch so einige Dinge.

Der von euch so ersehnte "Sadismus" ist die letzte Eigenschaft, die eine Profidomina braucht, um langfristig Erfolg zu haben. Eigentlich ein Witz.... ist aber so.
Gruss von
Lady MacLaine
Warum stellst du dich Persönlich als Maßstab für alle Dominas auf ?!

Ich habe schon viele Dominas kennengelernt, und das nicht NUR in einer Session, und ich weiss ganz genau, wie Dominas so ticken...

Natürlich hast du recht, mit deinen Grundvorausetzungen, das sollte und muss jede Domina mit bringen.....

Aber uns als Gäste als unwissende Passanten zu sehen, "die nur den Geldschein einer Dame in die Hand drücken", und eine Domina als Lusthelferin betrachten und nicht auch als Frau sehen, finde ich schon sehr anmaßend.....

Ich kann auch nicht für alle Gäste einer Domina sprechen, aber ich habe bis jetzt jede Domina auch als Frau gesehen und einfühlsam behandelt, und eben NICHT als "Lusthelferin gegen Geld"..... ich sehe in erster Linie den Menschen, und dann das Geld

Viele Grüße
Flagheart
Dominanz ist ausdruck von Führungstärke, und nicht von Narzissmus
Man(n) geht lieber zur Domina, und nicht zur Dummina oder Femdumm

Re: Als Domina halbwegs anonym bleiben?

Fr, 13.Mär 2015, 23:50
Flagheart hat geschrieben:
Warum stellst du dich Persönlich als Maßstab für alle Dominas auf ?!

Ich habe schon viele Dominas kennengelernt, und das nicht NUR in einer Session, und ich weiss ganz genau, wie Dominas so ticken...

Natürlich hast du recht, mit deinen Grundvorausetzungen, das sollte und muss jede Domina mit bringen.....

Aber uns als Gäste als unwissende Passanten zu sehen, "die nur den Geldschein einer Dame in die Hand drücken", und eine Domina als Lusthelferin betrachten und nicht auch als Frau sehen, finde ich schon sehr anmaßend.....

Ich kann auch nicht für alle Gäste einer Domina sprechen, aber ich habe bis jetzt jede Domina auch als Frau gesehen und einfühlsam behandelt, und eben NICHT als "Lusthelferin gegen Geld"..... ich sehe in erster Linie den Menschen, und dann das Geld

Viele Grüße
Flagheart
Das ist geradezu lächerlich unsachlich und offtopic.

La Marfa
klassische Domina http://www.la-marfa.com
Aus- und Fortbildungen und Coachings http://www.bdsm-akademie.com

Re: Als Domina halbwegs anonym bleiben?

Sa, 14.Mär 2015, 14:33
La Marfa hat geschrieben: Das ist geradezu lächerlich unsachlich und offtopic.
Das aber auch:
Lady MacLaine hat geschrieben:Das Problem ist, dass Ihr (die Kunden) überhaupt keine Ahnung davon habt, was Frau in diesem Beruf wirklich drauf haben muss.
Ok, müsst ihr ja auch nicht, denn ihr zahlt ja dafür.

Ich muss auch nicht wissen, wie der Koch im Restaurant mein Essen hingekriegt hat.

Re: Als Domina halbwegs anonym bleiben?

Sa, 14.Mär 2015, 23:44
Danke an alle für das anhaltende Interesse an meinem Thread. Danke vor allem an die, die Verständnis für meine Situation geäußert haben und/oder mir Tipps gegeben haben.

Und jetzt ein paar Worte an die Männer, die mich sogleich als eine identifiziert haben, "die ja nur auf das schnelle Geld aus ist."
Ich habe von Anfang transparent gemacht, dass mein Grund für den gewünschten Einstieg in den Beruf Geld ist. Wie schon andere hier bemerkt haben, bliebe ich, wenn das keine Rolle spielen würde, wohl einfach wie bisher im privaten Bereich. Auf fetlife, in der SZ, Joyclub usw. im wimmelt es nur so von Malesubs, die eine Spielpartnerin suchen, wie ihr wohl wisst.

Dass mir hier nun von einigen Leuten die Veranlagung abgesprochen wird, darauf gehe ich gar nicht groß ein. Nur soviel: Am Anfang des Threads steht deutlich geschrieben, dass ich seit vielen Jahren in der Szene aktiv bin.
Der Punkt ist dabei eigentlich, dass es überhaupt nicht Eure Sache ist, wie ich privat geneigt bin.

Aussagen wie die von flagheart zeigen mir immerhin eines ganz deutlich: dass es richtig ist, doppelt und dreifach darüber nachzudenken, ob dieser Beruf für mich geeignet ist.

Einer der Hauptgründe warum Sexarbeit für Frauen durchaus sehr schwierig ist, ist die Vorstellung vieler Männer (sicher nicht aller, wie sich ja auch im Thread zeigt!) sie könnten eine Frau kaufen. Bei der "normalen" Prostituierten geht dieser Anspruch oft mit einer sexueller Ausbeutung einher, deren furchtbare Dimensionen allgemein bekannt sind.

Bei der Domina verhält es natürlich aufgrund der Rollenverteilung etwas anders.
Aber von einer solchen Dame zu erwarten, dass ihre Neigungen, Gefühle, Motivationen und Phantasien außerhalb des Studios auf die Vorstellungswelt eines devoten Menschen zugeschnitten sein sollen, ist männliches Besitzdenken par excellence. Da muss man als Domina wohl sehr aufpassen, dass man nicht ganz schnell Sklavin solcher Ansprüche wird. -- und dementsprechend schon frühzeitig lernen, wie man die Stärke entwickelt, sich davon abzugrenzen.

Liebe Männer, versteht bitte, dass ihr nur die Session kauft und nicht die Frau als Gesamtpaket. Wichtig ist ja wohl nur, wie schon andere geschrieben haben, dass sie ihre Arbeit zuverlässig, verantwortungsvoll und gut macht und die Illusion der Dominanz überzeugend verkauft. Denn wie dominant man im eigentlichen Wortsinne als Domina überhaupt sein kann, ist meiner Meinung nach schon recht strittig -- "der Kunde ist König", dieser Spruch trifft wohl auf jedes Gewerbe zu, dass einen am Leben erhalten soll.

Vielleicht ist die Domina Eurer Träume ja in der Realität tatsächlich eine naturdominante Hardcoresadistin, die sich am liebsten nur von Blut und Tränen ernährt.
Vielleicht ist sie aber auch nur eine verdammt talentierte Schauspielerin, die sich in Fetischkleidung wohl fühlt und ihren Job ernst genug nimmt, um eine äußerst zufriedenstellende Leistung abzugeben.
Vielleicht ist sie in Wirklichkeit aber auch eine passionierte Sklavin, die privat am liebsten die Stiefel ihres Masters leckt und sich von ihm im Schulmädchenkostüm übers Knie legen lässt. (Diese Vorstellung ist wohl ein Abturn für einen devoten Mann, aber eigentlich kann es ihm ja auch zugute kommen, wenn eine aus eigene Erfahrung weiß, wie man jemanden ins Subspace befördert ;))
Und selbst wenn sie eine "echte" dominante Sadistin ist, die ihre Veranlagung zum Beruf machen will, gibt es sicher auch Tage und Wochen, wo sie ihre Arbeit nervt. Und sicherlich sind auch nicht alle von ihr angebotenen Praktiken ihre Lieblingspraktiken. Und trotzdem wird sie Euch eine tolle Session bereiten. Das habt ihr auch verdient, wenn ihr so viel Geld hinlegt. Aber alles darüber hinaus geht euch überhaupt nichts an.

Re: Als Domina halbwegs anonym bleiben?

So, 15.Mär 2015, 10:06
@paul49
Ich stimme Dir 100prozentig zu, so und genauso ist es!

@Lady Kat T.
"Vielleicht ist sie aber auch nur eine verdammt talentierte Schauspielerin, die sich in Fetischkleidung wohl fühlt und ihren Job ernst genug nimmt, um eine äußerst zufriedenstellende Leistung abzugeben."

Ob naturveranlagt oder eine sehr gute Schauspielerin mehr verlange ich persönlich als Kunde auch nicht von der Dame. Ich kaufe schließlich nur die Dienstleistung (übrigens gilt das auch für die Prostitution) in der mir von einem Menschen meine Träume und Wunschvorstellungen erfüllt werden sollen. Das die Dame eine meinen Vorstellungen nach gewisse Ausstrahlung besitzen sollte, ist natürlich selbstverständlich, sonst hätte ich u.a. gar kein Interesse an einer Session.

Das mein Geld für die Frau der Hauptgrund zur Ausübung ihrer Tätigkeit als Domina bzw. Freizeitdame ist, ist mir natürlich klar. So blauäugig bin ich nicht, dass ich das in Frage stelle.

Eine zufriedenstellende Leistung kann auch erbracht werden, wenn man eine Sache nur des Geldes wegen tut. Ich gehe meinem Job auch nur des Geldes wegen nach und liefere zufriedenstellende Leistungen ab, ohne gleich begeistert von der Ausübung meiner Tätigkeit zu sein.

Wenn z.B. eine Freizeitdame Zungenküsse anbietet, soll Sie mir im Spiel nur die Illusion von Leidenschaft vermitteln, ohne mich wirklich mögen zu müssen. Kommt dies gut rüber, bin ich als Kunde sehr angetan und geneigt abermals mein Geld bei dieser Dame abzuliefern. Und die Dame weiß, dass Sie damit einen weiteren Kunden an sich gebunden hat, der zu ihrem Auskommen beiträgt.

So verhält es sich auch bei der Domina, die durch Kundenbindung ihr Auskommen absichert und sich so Stammkunden heranzieht. Eine einfache pragmatische Sichtweise!

Re: Als Domina halbwegs anonym bleiben?

So, 15.Mär 2015, 11:19
Lady Kat T. hat geschrieben:Danke an alle für das anhaltende Interesse an meinem Thread. Danke vor allem an die, die Verständnis für meine Situation geäußert haben und/oder mir Tipps gegeben haben.

Und jetzt ein paar Worte an die Männer, die mich sogleich als eine identifiziert haben, "die ja nur auf das schnelle Geld aus ist."
Ich habe von Anfang transparent gemacht, dass mein Grund für den gewünschten Einstieg in den Beruf Geld ist. Wie schon andere hier bemerkt haben, bliebe ich, wenn das keine Rolle spielen würde, wohl einfach wie bisher im privaten Bereich. Auf fetlife, in der SZ, Joyclub usw. im wimmelt es nur so von Malesubs, die eine Spielpartnerin suchen, wie ihr wohl wisst.

Dass mir hier nun von einigen Leuten die Veranlagung abgesprochen wird, darauf gehe ich gar nicht groß ein. Nur soviel: Am Anfang des Threads steht deutlich geschrieben, dass ich seit vielen Jahren in der Szene aktiv bin.
Der Punkt ist dabei eigentlich, dass es überhaupt nicht Eure Sache ist, wie ich privat geneigt bin.

Aussagen wie die von flagheart zeigen mir immerhin eines ganz deutlich: dass es richtig ist, doppelt und dreifach darüber nachzudenken, ob dieser Beruf für mich geeignet ist.

Einer der Hauptgründe warum Sexarbeit für Frauen durchaus sehr schwierig ist, ist die Vorstellung vieler Männer (sicher nicht aller, wie sich ja auch im Thread zeigt!) sie könnten eine Frau kaufen. Bei der "normalen" Prostituierten geht dieser Anspruch oft mit einer sexueller Ausbeutung einher, deren furchtbare Dimensionen allgemein bekannt sind.

Bei der Domina verhält es natürlich aufgrund der Rollenverteilung etwas anders.
Aber von einer solchen Dame zu erwarten, dass ihre Neigungen, Gefühle, Motivationen und Phantasien außerhalb des Studios auf die Vorstellungswelt eines devoten Menschen zugeschnitten sein sollen, ist männliches Besitzdenken par excellence. Da muss man als Domina wohl sehr aufpassen, dass man nicht ganz schnell Sklavin solcher Ansprüche wird. -- und dementsprechend schon frühzeitig lernen, wie man die Stärke entwickelt, sich davon abzugrenzen.

Liebe Männer, versteht bitte, dass ihr nur die Session kauft und nicht die Frau als Gesamtpaket. Wichtig ist ja wohl nur, wie schon andere geschrieben haben, dass sie ihre Arbeit zuverlässig, verantwortungsvoll und gut macht und die Illusion der Dominanz überzeugend verkauft. Denn wie dominant man im eigentlichen Wortsinne als Domina überhaupt sein kann, ist meiner Meinung nach schon recht strittig -- "der Kunde ist König", dieser Spruch trifft wohl auf jedes Gewerbe zu, dass einen am Leben erhalten soll.

Vielleicht ist die Domina Eurer Träume ja in der Realität tatsächlich eine naturdominante Hardcoresadistin, die sich am liebsten nur von Blut und Tränen ernährt.
Vielleicht ist sie aber auch nur eine verdammt talentierte Schauspielerin, die sich in Fetischkleidung wohl fühlt und ihren Job ernst genug nimmt, um eine äußerst zufriedenstellende Leistung abzugeben.
Vielleicht ist sie in Wirklichkeit aber auch eine passionierte Sklavin, die privat am liebsten die Stiefel ihres Masters leckt und sich von ihm im Schulmädchenkostüm übers Knie legen lässt. (Diese Vorstellung ist wohl ein Abturn für einen devoten Mann, aber eigentlich kann es ihm ja auch zugute kommen, wenn eine aus eigene Erfahrung weiß, wie man jemanden ins Subspace befördert ;))
Und selbst wenn sie eine "echte" dominante Sadistin ist, die ihre Veranlagung zum Beruf machen will, gibt es sicher auch Tage und Wochen, wo sie ihre Arbeit nervt. Und sicherlich sind auch nicht alle von ihr angebotenen Praktiken ihre Lieblingspraktiken. Und trotzdem wird sie Euch eine tolle Session bereiten. Das habt ihr auch verdient, wenn ihr so viel Geld hinlegt. Aber alles darüber hinaus geht euch überhaupt nichts an.
Liebe Lady Kat T.

Auf deinen Vorwurf kann ich nur sagen; zu so einer "Domina" wie dir, der es nur ums Geld geht würde ich auch nicht gehen wollen....

Ich sag nur eines ich bin auch in der privaten SM-Scene unterwegs und weiss das die meisten ( Ausnahmen bestätigen die Regel) privaten Femdoms meinen sie hätten die Dominanz erfunden, die meinen allen ernstens: eine Studiogänger bezw. Gast einer Domina würde diese Frau nur für seine Lustzwecke missbrauchen und benützen, und eine Profi-Domina ist ja gar nicht dominant.. allrerdings laufen solche privaten Femdoms nur einem falschen Klischee hinterher.... die Realität ist ANDERS

Erstens kann sich eine gute erfahrene Domina in ihre Gäste einfühlen, sie hat eine Dominanz die nicht egoistisch ist, sondern andere auch akzeptiert so wie sie sind, ( was privaten Femdoms schon mal sehr schwer fällt), eine Profi-Domina muss auch flexibel sein können, denn nicht jeder Gast ist gleich.....deshalb ist sie aber denoch in ihrer Dominanz authentisch, denn es gibt auch Gäste so wie ich z.B. die vor und nach der Session Augenhöhe wollen, ich möchte mich auch als Gast fühlen können, und habe keine Lust schon an der Tür mit der Peitsche begrüsst zu werden, für mich spielt sich SM in einer Session ab, und deshalb gehe ich nur zu einer Domina die mich auch so akzeptiert wie ich bin, wer das anders sieht soll das anders sehen, Menschen sind nunmal verschieden und nicht jeder hat gleiche Neigungen, etwas Tolleranz kann da nicht schaden.....

Zweitens: Ich versuche immer bei einem Besuch einer Domina, mit ihr respektvoll umzugehen, ich bin einfühlsam und die Bedürfnisse der Dame versuche ich auch zu verstehen ,auch die Stimmung und die Laune einer Dame ist nicht immer gleich auch das versuche ich zu akzeptieren ich kaufe jedenfalls KEINE Domina und ich kaufe auch KEINE Lusterfüllung.....mir ist wichtig das sie auch Spaß an SM findet, und eben nicht Geld die dominiernde Stellung bei SM einnimmt..... natürlich bin ich auch Kunde/Gast und möchte das meine Vorstellungen erfüllt werden, das ist mein gutes Recht als Gast, aber denoch läuft das NICHT so ab,das man(n) eine Domina eben als Wunscherfüllerin gegen Geld behandelt,

Ich sags mal ganz allgemein:

Also bitte ihr privaten Femdoms (die es auch als Profi-Dominas versuchen wollen): die ihr meint, nur ihr wärt dominant weil ihr euch um die Bedürfnisse eucheres Sklaven nicht kümmert, und nur euchere persönliche narzisstische Dominanz und nur euchere Bedürfnisse sieht, lernt mal das Dominanz nicht bedeutet nur an sich zu denken, sondern auch andere dabei zu sehen und zu akzeptieren,und das geht NICHT durch Geld sondern nur nur durch Tolleranz......

Viele Grüße
Flagheart
Dominanz ist ausdruck von Führungstärke, und nicht von Narzissmus
Man(n) geht lieber zur Domina, und nicht zur Dummina oder Femdumm

Re: Als Domina halbwegs anonym bleiben?

So, 15.Mär 2015, 11:32
Nur das wir uns nicht falsch verstehen. Ich spreche keiner Dame, die ihre Dominanz professionalisiert hat, diese Dominanz ab. Ich meinte mit meinen Worten folgendes:
Wenn man in einer kapitalistisch organisierten Gesellschaft mit einer Arbeit überleben will, dann muss man Kompromisse eingehen. Die Notwendigkeit, Kompromisse eingehen zu müssen, beißt sich natürlich mit dem Anspruch auf Dominanz in gewisser Hinsicht. Aber das ist ein eigenes und sicherlich auch hier schon öfter diskutiertes Thema.

Ansonsten bleibt mir nur zu sagen, dass ich es schade findest, dass Du hier FemDoms gegen Dominas ausspielen möchtest. Beide haben ihre Berechtigung in der Szene.

Re: Als Domina halbwegs anonym bleiben?

So, 15.Mär 2015, 12:58
Flagheart hat geschrieben: Auf deinen Vorwurf kann ich nur sagen; zu so einer "Domina" wie dir, der es nur ums Geld geht würde ich auch nicht gehen wollen....
Du hast ihren Beitrag nicht wirklich gelesen, oder?
Sie hat deutlich geschrieben dass sie privat eine "Veranlagung" hat. Dass professionelle Dominas Geld verdienen, ist nun wirklich kein Ausschluss-Kriterium, sonst kannst ja gleich zu Hause bleiben...
Lady Kat T. hat geschrieben: Liebe Männer, versteht bitte, dass ihr nur die Session kauft und nicht die Frau als Gesamtpaket. Wichtig ist ja wohl nur, wie schon andere geschrieben haben, dass sie ihre Arbeit zuverlässig, verantwortungsvoll und gut macht und die Illusion der Dominanz überzeugend verkauft.
Danke, aber das war mir schon klar. cool
Gesperrt

Zurück zu „Offtopic Dominaforum“