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Wie verhält man sich im Negativfall?

Di, 15.Feb 2005, 12:22
Hallo Forumler,
Bei Typen wie xxx ist es doch meistens der Typ Mann, der noch nicht mal den Mut hat, es der Dame direkt oder später persönlich zu sagen - und das finde ich wirklich erbärmlich. Wenn ich mal eine schlechte Session erlebt habe, dann äußere ich es bei der Dame, aber veröffentliche nicht im Nachhinein aus Frust solche defamierenden Statements im Internet... manche Leute scheinen aber sonst wohl nichtts zu tun zu haben...
Angeregt durch dieses Schriftwerk irgendwo hier im Forum, stelle ich mal die Frage, wie mit einer schlechten Dominaleistung umzugehen ist. Ich habe nicht so viel Erfahrung mit schlechten Sessions - die meisten sind gut! Mein Problem ist eher, dass ich so oft - trotz Terminvereinbarung - vor verschlossener Türe stehe. Aber das ist ein anderes Thema.

Wenn es mal eine schlechte Session gab, habe ich dies früher der Dame direkt danach gesagt, habe in höflichem Ton meine Kritik geäußert. Nie, wirklich niemals, führte dies zu einem positivem Ergebnis. Vielmehr waren Sätze wie "wenn es dir hier nicht gefällt, musst du eben woanders hingehen" oder "ich mache, was ich will" oder Ähnliches die Regel. Eine ernsthafte Kritikfähigkeit ist mir nie untergekommen.

Deshalb bin ich dazu übergegangen, keine Kritik mehr zu äußern, und nur diese Dame eben künftig auszulassen.

Wie haltet ihr das? Habt ihr schon erlebt, dass konstruktive Kritik, höflich geäußert, zu einem gewünschten Ergebnis, also Einsicht, geführt hat?

Gruß, Fremder
der jetzt schon weiß, dass nun reihenweise Damen antorten werden "ich bin für solche Kritik stets dankbar", sich dann aber darüber wundert, dass die Realität so gänzlich anders aussieht

Di, 15.Feb 2005, 14:25
Gute Frage. hängt meines Erachtens von der Dame ab und von den eigenen Menschenkenntnissen.
Für mich ist es auch von Bedeutung, ob die Session unzufriedenstellend war, aufgrund der mangelnden Chemie, etc. - was halt einfach ab und zu passiert und auch OK ist oder aufgrund von "Fehlern" wie Nicht-Berücksichtigung von Tabus, Nicht-Einhaltung von Versprechen, Zeit, etc., was für mich einfach nicht akzeptabel ist.

Oftmals macht es Sinn, die Session zu verarbeiten und dann später mit weniger Emotionen z.B. per Email die Punkte aufzuführen, die nicht zufriedenstellend waren. Wichtig ist, nicht persönlich zu werden (was man leider einigen Kommentaren in diesem Forum entnehmen kann) und evtl. auch die positiven Punkte hervorzuheben.

Andere Variante bei grösseren Studios ist, mit der Chefin dies kurz zu besprechen, was mir 2 Mal schon was gebracht hat.

Aber wie Du, bin ich damit auch vorsichtig, da ich auch z.T. die Erfahrung mangelnder Kritikfähigkeit gemacht habe und das Gefühl habe, dass einige Dominas überhaupt nicht kritikfähig sind - schliesslich ist der Gast ja ein Sklave und hat keine Ansprüche zu stellen.

Dilemma ist, dass ich bei wirklich guten Dominas, wovon es in Deutschland eine Vielzahl gibt, mich kaum je beschweren musste oder dann haben sie es oftmals selber gemerkt, dass die Session nicht zu meiner Zufriedenheit abgelaufen ist und das Thema selber angesprochen. Von der Seite einer "gute" Domina ist dies vermutlich relativ ähnlich, da ich schon denke, dass die meiste negative Kritik einfach von den Gästen kommt, die völlig falsche Erwartungen hatten, Querulanten sind, etc. und es schwierig ist, auf diese Personen einzugehen.

Bei den "schlechten" Dominas hingegen, bringt Kritik -auch berechtigte - ja idR nichts.

Di, 15.Feb 2005, 16:29
Ein wirklich interessantes Thema.

Ich habe schon viele Sessions erlebt, die nicht nach meinem Geschmack waren.

Mit der Kritik, die ich stets sachlich zu pflegen übe, können oder wollen in der Tat die wenigsten Dominas umgehen. Auch wenn es sich im Vorespräch meist ganz anders angehört hat.

Ich habe es mir abgewöhnt, Kritik zu üben - es brachte nie was.
Ausnahme: Dominas, bei denen ich schon öfter war und dann plötzlich was nicht stimmte, die waren dann meist auch kritikfähig.

Alles andere macht nur Ärger. Ich strafe sie lieber indem ich nicht wieder hingehe und mein Geld woanders lasse.

Auf jeder Schulung "Umgang mit dem Kunden" (und im gewerblichen Studio sehe ich mich als Kunden) lernt man, der schweigende Kunde ist der gefährliche. Er kommt nicht wieder und verbreitet seine Unzufriedenheit...

Den wenigsten Ärger habe ich eigentlich immer dann wenn ich eine Domina für eine kurze günstige Session zum testen buche und wenn ich merke, da geht mehr dann gehe ich halt wiederhin und bleibe nächstes mal länger.

Di, 15.Feb 2005, 18:33
Habe nun eben doch schon einige Sitzungen in meinen SM-Jahren.....erleben können.

Meine Feststellungen dazu:

Ich glaube, man sollte die Erwartungshaltung als Gast nicht zu hoch schreiben. Meiner Meinung nach ist es fast unmöglich bei einer "normalen" Session.... evtl. schon beim 1 x bei einer Domina das zu erreichen, was man vielleicht wirklich hofft oder denkt. Auch sollte man als Gast begreifen, dass die Domina trotz ihrer evtl. Erfahrung, auch nur das gesprochene Wort aus dem Vorgespräch kennt.

Etwas schief laufen, kann immer. Im Nachgespräch sollte man ehrlich und offen mit seinen Gefühlen umgehen. Und man sollte der Lady im Nachgespräch in vernünftiger Weise sagen, was nicht "so gut" war. Dabei sollte eigentlich jeder in der Lage sein, dass im vernünftigen Wort rüberbringen zu können. also...die Lady...und auch der sub. Man kann es ja positiv darstellen, dass man bei einem evtl. weiteren Termin dies...oder jenes...intensivieren kann...oder weglassen sollte.


Wenn etwas asbolut in die Hose geht bei der Session, bleibt nur die eine Möglichkeit, die Session abzubrechen, bzw. nicht mehr zu der Dame bzw. in das Studio dann zu gehen. Solche Fällen liegen für mich dann z.B. vor, wenn die Frau sich nicht an abgesprochenen Tabus hält...........oder sonst irgendwie vergesslich ist. :-)...!

Eine Frau....die mir bei einem Nachgespräch sagen würde: "Ich mache das, was ich will...ich bin ja dom..."...für die hätte ich nur ein mildes lächeln über. Denn "dom.." darf die Dame dann sein, wenn wir im Studio sind...und nicht beim Vor- oder Nachgespräch.


dieter
"Zwei Wege boten sich mir dar, und ich ging den, der weniger beschritten war - und es veränderte mein Leben."

(Robert Frost)

Di, 15.Feb 2005, 18:56
tja das ist wirklich mal eine gute frage. das problem ist halt, das viele Damen sich immer noch als MAss aller dinge sehen - ich übe nach wievor kritik - wozu ist das nachgespräch den sonst da - aber auch hier muss ich feststellen, das sich die wenigsten ladys kritik zu herzen nehmen - ich habe in meinem allerallerersten Studiobesuch erlebt, das ich aufgrund meiner kritik geld zurückbekommen habe ... das war damals bei Beate von Braun in Bremen - ich wollte eigentlich zu Beate - war auch soweit alles klar, ich bereits unter der dusche etc - da kam Frau von Braun in die Dusche und erklärte mir, das sie nun doch keine Zeit für mich hätte - ich konnte wählen zwischen wieder gehen und Geld zurück oder bleiben und eine andere Lady wählen - da ich mich damals nach langen hin und her endlich durchgerungen hatte, bin ich geblieben - die session ging so gerade über die bühne - aber war nicht das was ich mir vorgestellt habe - dies sagte ich auch Frau von Braun und bekam 50% des damaligen obulus zurück. aber heutzutage ist es halt anders - wenn ich nur überlege wie der gute Helmut von MC herauskompromitiert wurde - oder wenn ich sehe das dem Forum ein Strafantrag angedroht wurde von einer Lady, wenn wir 2 schlechte postings über sie nicht entfernen - ( die betreffenden Postings wurden von uns in einen für "normale" User nicht zugänglichen Bereich verschoben - aber nicht gelöscht - bis wir das geklärt haben ) so ist das nunmal heutzutage - die Damen meinen sie stehen über allem - deswegen habe ich mir auch angewöhnt sie nicht mehr als "Maß aller Dinge zu sehen" - sie sind nix anderes als "wunscherfüllerinnen" und vor allem nix anders als Sklavinnen unseres Geldes - wenn wir nicht wären, waären sie auch nicht - das heisst nicht das ich die Ladys nicht achte - aber ich denke mir halt meinen teil. ich bin nett - sag wenn es mir gefallen hat, und sage auch wenn mir etwas nicht gefallen hat - ABER: wenn ich das erstemal bei einer Lady bin - dann halte ich mich noch zurück, weil vom erstenmal kann man wenig beurteilen - die Lady oder man selber kann einen schlechten tag haben - irgendetwas kann immer mal schiefgehen - wir sind alle nur menschen - doch spätestens nach dem 2 oder 3 besuch sollte man das maul aufmachen - oder aber einfach nicht mehr hingehen ....

immerhin haben wir heutzutage ja das internet und dieses forum - wobei auch das uns nicht vor irrtümern schützt - nur weil Sklave XY schreibt das es IHM gefallen hat, muss es mir nicht auch gefallen haben - wenn ich als Strapon Freak schwärme das es gut war muss das nicht heissen das ein Flagellant bei der Lady gut aufgehoben ist ... das müssen wir alles immer und immer wieder bedenken ... jeder eindruck den wir gewinnen ist subjektiv ....

wish
Bild

Di, 15.Feb 2005, 21:55
tja, dieses thema wird bei manchen damen bestimmt nicht gut ankommen. lediglich die wirklich guten werden sich generell kritik auch zu herzen nehmen.
persönlich habe ich bisher wirklich schlechte erfahrungen nur bei bordelldominas gemacht, diese waren kritik gegenüber überhaupt nicht aufnahmefähig....naja, bin halt nicht mehr hingegangen
mittlerweile bevorzuge ich studios....wahrscheinlich bis zu meiner ersten echten schlechten erfahrung dort
ansonsten waren die nachgespräche bisher immer sehr aufschlussreich für beide seiten.

Mi, 16.Feb 2005, 01:30
Hallo alle,

nach einer Session biete ich jedem Gast ein Getränk an und ermögliche ein Nachgespräch in ruhiger Athmosphäre. Ich denke soviel Zeit muss auch in einem grossen Studio immer übrig sein.

Leider ist die Geschichte vom Dauernögler kein Mythos sondern bittere Wahrheit und leider werden wir Dominas manchmal sogar für Hellseherinnen gehalten.

Ob nun gerechtfertigt oder nicht - wie auch immer. Es gilt sich die Kritik im Nachgespräch anzuhören und dann eigene Schlüsse daraus zu ziehen. Ein unzufriedener Gast der seine Kritik losgeworden ist, geht bestimmt mit einem nicht ganz so miesen Gefühl.

Gruss
Lady Lotus
Am 1. Tag erschuf Gott den Hund.
Am 2. Tag erschuf Gott den Menschen, damit der sich um den Hund kümmert.
... Punkt 3 - 6 (Ihre Signatur ist zu lang.)
Am 7. Tag wollte Gott sich ausruhen, aber sie musste mit dem Hund "Gassi gehen".
©LadyLotus

Mi, 16.Feb 2005, 07:24
Es kommt ja auch immer drauf an, wie und auf welche Art und Weise Kritik vorgetragen wird und ob sie berechtigt ist.

Sicher ist der Dauernörgler einfach von einem zu Recht unzufriedenen Gast leicht zu unterscheiden und entsprechend könnte man die Prioritäten setzen.

Manchmal sprechen auch die Tatsachen für sich. Wenn z. B. eine Session nur 40 Minuten anstatt den vereinbarten 60 gedauert hat, dann wurde zweifelsfrei eine Vereinbarung gebrochen, egal, warum es verkürzt wurde :-)

Aber ich gehe hier mit den meisten konform - die Erwartungshaltung ist groß, wenn ich zur hochbezahlten Domina gehe. Kritik im Nachhinein macht nur dann Sinn, wenn auf diese passend reagiert wird ( z. B. bei " halbierter " Session die Möglichkeit bekommen, den Rest nachzuholen mit sofortiger Terminvereinbarung ).

Mein persönlicher Motivationstip lautet: Ankündigen, daß ein ausführlicher Bericht über die Session im Forum folgt.
Damit ist allen geholfen!


DomHunter
( ...Strap-it-On... )
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http://www.flash-emotions.com
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http://www.domina-portrait.com

Outing als Forumler

Mi, 16.Feb 2005, 08:36
Das ist ja interessant! Ich sage niemals, dass ich an so einem Forum teilnehme, auch nicht hinterher. (Ja, eine Ausnahme gab es gerade kürzlich; nicht wahr, Lady MacLaine? Aber da ist meine Identität auch eher auf anderem Wege 'rausgekommen, und ich bin dort schon Jahren ein zufriedener Kunde).

Mir käme das ein wenig wie Erpressung vor. Auch eine dominante Lady kann sich nicht von so einem subtilen Druck befreien. Wenn sie immer dabei denkt, "was wird der jetzt wohl schreiben...", ist sie befangen. Möglicher Weise mag das fallweise die Qualität der Session steigern, aber wenn das notwendig ist, um eine gute Session zu erreichen, dann tut es mir echt leid. Dann bin ich dort lieber nicht zu Gast!

Das Argument, dass man es ja erst nach der Session sagt, zieht auch nicht, denn auch hier gilt der alte Sepp-Herberger-Spruch: "Nach der Session ist vor der Session!" Und wenn ich nicht vorhabe, dort wieder hinzugehen, kann ich es mir auch sparen.

Nein, da halte ich es für deutlich besser, über Negativerlebnisse unangekündigt (-gedroht) hier zu posten. Das hat dieselbe Außenwirkung, und wenn wir alle das tun (ja, hier ist eine kollektive Strategie gefordert), dann wird sich der Service einiger weniger Damen schnell entscheidend verbessern, ansonsten sie alsbald vom Markt verschwunden sein werden.

Übrigens solltet ihr euch wundern, wie viele Dominas dies hier aufmerksam verfolgen.

Fremder,
der die Frage nur akademisch gestellt hat, da er in der weitaus überwiegenden Anzahl der stattgeundenen Sessions glücklich und zufrieden nach Hause ging

@Mods/Admins: Ich meine, dieses Thema könnte auch einen eigenen Thread vertragen, berührt es doch die Ausgangsfrage nur peripher!

Kritik

Mi, 16.Feb 2005, 09:51
Obwohl Fremder eine Antwort von "professioneller" Seite
ja schon im Vorfeld fast ad absurdum geführt hat, möchte ich es doch versuchen.
Whismaster hat die Sache kurz und knapp auf den Punkt gebracht:
- sie sind nix anderes als "wunscherfüllerinnen" und vor allem nix anders als Sklavinnen unseres Geldes -
Das ist so, das war so und das wird in Zukunft so sein!!
Aber, wär es nicht endlich einmal an der Zeit im Jahre des Herren 2005
auf den Boden dieser Tatsache zu kommen??
Und diesen ganzen Schmus von "Göttinnen" und "Livestyle-Dominas" in die Tonne zu hauen?
Die gibt es nicht, die gab es nie und wird es auch nie geben!
Zurück zum Thema Kritik: Wenn wir grobe Verstöße gegen die Regeln (Zeitverkürzung, Vergessen von Requisiten oder Missachtung von Tabus) mal außer acht lassen, denn da sollte der Gast wie oben schon erwähnt einfach nicht mehr hingehen, ist es nicht so, dass der Besucher manchmal gar nicht selber weiß, was eigentlich "falsch" war??
Kann es nicht sein, dass die vielen Träume, Phantasien und unerfüllten Wünsche im Vorfeld eines lang ersehnten Besuches eine so unglaubliche Erwartungshaltung erzeugen, dass es für eine Normalsterbliche (Domina) fast unmöglich ist, diese (und oft in nur 30 oder 40 Minuten)
tatsächlich zu erfüllen??
Und dass bei einer Nachfrage im Nachgespräch gar keine differenzierte Antwort möglich ist, da der Gast nur eine unbestimmte "Enttäuschung" fühlt, die er nicht in Worte fassen kann oder will.
Die Realität im Studio ist einfach so, dass kaum ein Besucher wirklich über das Erlebte sprechen will. Ganz besonders, wenn es eben nicht optimal war.
Ich bringe meinen "Domina-Lehrlingen" immer bei, dass sie nie auf konstruktive Kritik hoffen sollen, sondern immer nur ehrlich zu sich selber sein sollen: "War es gut, oder war es schlecht und warum?"
Ich glaube, dass eine Lösung dieses Problems nur dann in Sicht ist, wenn sich beide Seiten (!) endlich von dieser unsinnigen Glorifizierung verabschieden und sich vor und nach dem Spiel als gleichberechtigte Partner eines "Handels" begegnen.
Gruss aus Berlin
Lady MacLaine

Mi, 16.Feb 2005, 12:35
Der Begriff "LifestyleDomina" ist nicht unsinnig, sondern einfach nur durch unangebrachte und häufige Verwendung herabgewürdigt worden.

Ursprünglich sollte der Begriff wohl signalisieren, dass die Lady auch im nonprofessionellen Bereich gerne dominiert. Außerdem signalisiert er einen gewissen Anspruch an den eigenen Lebensstandard und die Art und Weise, ob und wie man SM in sein Leben integriert.

(Zum Vergleich: Es sollte sich auch niemand als niveauvoll bezeichnen. Die anderen erkennen es im Ernstffall auch von alleine....)

Für meinen Teil erwarte ich als Domina, aber in erster Linie als Mensch Respekt. Ich möchte nicht als "Sklavin des Geldes von XY" bezeichnet werden und mich vor allem auch nicht so fühlen.
Mich beschleicht auch das Gefühl, dass Man(n) sich mit dieser Auffassung um ein paar sehr intensive Erlebnisse bringt, die eben mit einer Diensteistung nicht zu vereinbaren sind.

Zum eigentlichen Thema:
Ich habe bei nicht optimalen Sessions die Erfahrung gemacht, dass Männer ein wenig brauchen um zu wissen, an was genau es jeweils gelegen hat. Was nicht stimmte, was fehlte, was vielleicht nicht richtig rüberkam. Kritik bekam ich ein paar Tage später über Email. Das hat wohl auch den Vorteil, dass der Mann dann losgelöst von meiner Anwesenheit leichter Kritik äußern kann.

Ich beiden Fällen negativer Kritik hatte ich das Gefühl, dass insgesamt eine Erwartungshaltung vorhanden gewesen war, die nicht mit den Gegebenheiten und meiner Person harmonierte, die aber im Vorfeld nicht zu erkennen war. Ist diese im Vorfeld erkennbar, lehne ich eine Session lieber ab.

Ich habe beiden geantwortet und meine Sicht der Dinge dargelegt. Ein dritter Fall hatte sich nach der Session lobend geäußert und dann in einem anderen Forum eher neutral berichtet. Das fand ich seltsam, hab es aber nicht weiter kommentiert.


Herzliche Grüße

Lady Wanda

Mi, 16.Feb 2005, 15:21
Ich glaube, dass Lady Mc.Laine aus Berlin am treffensten formuliert hat.
99,9 v.H. der Damen die als Domina arbeiten, sind keine Lifestyle-dominas... oder was auch immer. Ich würde niemals eine Domina als Göttin bezeichnen; finde das bedingt nach meiner Empfindung unpassend.

Auch Herrin Karina hat es gut formuliert; kann man, wenn etwas schief läuft nicht innerhalb der Session reden? Eine Domina, mit der ich innerhalb der Session nicht als Mensch reden kann, sorry....wird mich im höchstfall nur 1 x als Gast erleben.

Und bzgl. der Lady Dark Angel... kann ich nur schmunzeln und gehe mal davon aus, dass es mehr symbolisch gemeint ist, dass sie einen sub...den "Neigungsbogen"....mehrfach vor die füße geworfen hat. Sorry...mit einem Neigungsbogen, kann ich wohl nicht alles beantworten....und mit "anhaken"...und "ankreuzen".... nun, da wäre ich schon etwas leicht irritiert.Ist nicht jede domina im Endeffekt im weitesten Sinne eine "Wunscherfüllerin".... die sich in einem profi Studio anbietet?...Will sie nicht im Endeffekt Geld verdienen?... Aus reiner Liebe zu SM...auch wen sie noch so real veranlagt sein sollte, wird sie sicherlich nicht z.B. 3 x 8 Std. in der Woche...oder noch länger im Studio ihre Zeit absitzen.

Ein Neigungsbogen mag einen "guten k l e i n e n Überblick" vielleicht in einzelnen Fällen geben, aber ich halte da die Formulierung von Lady MacLaine für besser, die ganz klar auch darauf hinweist, dass eine Lady es wohl nie schaffen wird, bei einem 1. Besuch...innerhalb von z.B. 60 Minuten tiefste Wünsche und Träume zu erfüllen. Ich brauchte dafür mindestens mehrach 61 Minuten :-)

lg
dieter
"Zwei Wege boten sich mir dar, und ich ging den, der weniger beschritten war - und es veränderte mein Leben."

(Robert Frost)

Mi, 16.Feb 2005, 16:50
Ich muss mal eben was richtig stellen :

Meine Aussage:
sie sind nix anderes als "wunscherfüllerinnen" und vor allem nix anders als Sklavinnen unseres Geldes - wenn wir nicht wären, waären sie auch nicht
sollte nicht im geringsten Abwertend gemeint sein - ich achte und schätze jede professionelle Domina aufs äusserste ! Ich betrachte sie mit hochachtung und trete Ihnen immer respektvoll gegenüber - den sie sind das was wir männer brauchen, sie sind perfekte schauspielerinnen die es uns ermöglichen in fast jede welt abzutauchen die wir uns wünschen. mich stören halt nur die sog. "Lifestyle" Dominas die sich als das mass aller dinge der welt sehen !



@Lady Dark Angel :
Nur ging es in meinem Fall um Neigungen/Praktiken die nicht gerade alltäglich sind und auch nicht in jedem Studio autentisch ausführbar, weil die Lokation fehlt!


Siehe:
http://www.residenz-cobra.de/05keller-C.html

Bilder der Kellertrakte in der Residenz Lady de Cobra. Um einen geringen Einblick zu bekommen was ich meine.
was bitte ist an den räumen den besonderes ??? ein alter keller mit ein paar sinnlosen schmiererein an den wänden und ein paar SM Möbeln drin - sorry aber ich finde das ein gute Domina auf diesen ganzen Kram verzichten kann . eine gute Domina ist auch in einer Besenkammer ein gute Domina - und wirklich guter SM ist sowieso Kopfsache ! ein eingerichtetes studio macht noch lange keine gute Domina - ein Ferarri zu besitzen heisst ja auch nicht gleich das man ein guter Autofahrer ist - aber das ist ein anderes thema und gehört nicht hierher ....

The Wishmaster
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