LLL hat geschrieben:
Es ist auch eine grundsätzliche Vorsicht bzw. Unsicherheit dabei, etwas falsch zu machen, vielleicht wollte ich die Brüste streicheln, die Haut liebkosen, also Bewegungen und Handlungen die vertraut sind, die mir gefallen. Aber immer zu fragen "darf ich" bringt es dann auch nicht.
@LLL
Ähnlich sehe ich es auch.
@All
Insbesondere beim "ersten Mal" ist das ein Problem, weil man selbst durch das Machtgefälle in der Session doch stark gehemmt und es eigentlich anders kennt.
Abstrahieren wir das einmal (Bezüge auf eine Session im Studio in Klammern)[FKK-Club-Besuch]:
Studiobesucher sind meiner Meinung nach sexuell sensitiver, experimentierfreudiger und kreativer als der Durchschnittbürger und wahrscheinlich keine "MauselochF I C K E R", insbesondere nicht beim ersten Mal.
Weiterhin dürfte für sie Sex nicht nur als die Lust am eigentlichen Akt (Abspritzen), sondern als das gesamte Erleben drumherum (Session inklusive Dommsenselektion, Kommunikation, Vorgespräch, Nachgespräch) [Clubbesuch mit Sauna, Baden, Entspannung] definiert sein.
Man trifft eine Frau, egal wo (Studio)[Fkk-Club], mit der man klasse kommunizieren (E-Mail, Vorgespräch) [Gespräch an der Bar], flirten (Session) [im "Meetingraum"] und auch erste Zärtlichkeiten austauschen (Session)[auf der Couch] kann, und das Ganze findet auch noch auf einem hohen Niveau mit viel gegenseitiger Aufmerksamkeit, kleinen Neckereien, Augenkontakt, sinnlichen Berührungen [Bespielung] statt.
Nun sind wir an dem punkt wo Undine poppen will.
Geht es nun im geschützen Raum (Studio) ["Verrichtungszimmer"] zum "eigentlichen" Sexualkontakt so ergeben sich für mich zwei Szenarien:
Die bis dahin sinnliche, sensitive, aufmerksame und kommunikative Frau kommuniziert:
A) im tiefsten "Dönerdeutsch" -übertragen gesagt- die Worte "F i c k mich" [dominanter Verkehr] (Mann auf Rückenlage aufs Bett drücken, Gummi drüber, aufsteigen)
B) auf Basis des bisherigen Kommunikationslevels nonverbal, durch passive, verführerische Haltung annehmen denselben Kontext (Undines Schlafzimmerblick vom Studiobett) (Dame:Rückenlage auf dem Bett, Beine breit, "komm"].
Was passiert nun im Mann (aus meiner Sicht):
A) Man glaubt es erst einmal nicht. Nach so toller Kommunikation soll nicht "mehr" möglich sein. Nicht auch nonverbal auf den gleichen Niveaulevel kommunizieren können. Ein tolles Vorspiel mit den tollen Attributen dieser Frau genauso wie das "Vorgeplänkel" zusammen genießen können. Da würde einem etwas entgehen. Dumm rumf i c k e n kann man auch mit "blöden Hühnern".
Hier aber will man mehr und startet die "Umpolung", dh. man fängt an sie zu einem intelligenten zärtlichen Vorspiel zu überreden das dann in ein sich langsam steigerndes Penetrationsspiel(oder ähnliches) steigert. Dazu muss man(n) sich konzentrieren, braucht alle seine Sinne, und auch Verfügungsgewalt über alle Körperteile *grins*
[nicht möglich, da sie dominant ist, man eventuell auch in seinen Handlungen eingeschränkt bzw. fixiert ist und sie ihr Ding durchzieht -> Entäuschung -> Hängolin) [wie im normalen Leben: klappt oder klappt nicht]
B)
wie bei A
[Machtgefälle in der Session hemmt die Generation von aktiven Zärtlichkeiten/Penetrationsspiel & der Geist ist noch durch Session beschäftigt ~ geringe Kreativität -> man(n) kann nicht wie er will -> Hängolin) [wie im normalen Leben: klappt oder klappt nicht]
Und da haben wir das Dilemma:
Eine gute Profidommse weist für den Man(n) immer die Attribute einer interessanten Sexualpartnerin auf, dh sie ist:
attraktiv, kommunikativ, einfühlsam (aus- || unaus-gesprochene Wunscherfüllung) und aufmerksam.
Wenn es also möglich ist eine gute Sessions zu haben, so will man(n) halt auch gigantischen Sex" (nach alter Vatersitte, stinomässig) haben und nicht nur die "Dönerdeutsch" Nummer.
Aber das ist in meinen Augen für den Mann aus o.g. Gründen schwierig.
Das die Domse das ganze Vorspiel nicht braucht, denn sie ist ja schon durch die Session "vorbespielt" und erregt muss man(n) sich erst einmal klarmachen und das auch nochwenn man(n) selber im "abgeflogenen" Zustand in der Session ist.
Aber vielleicht hilft ja diese Beschreibung und der grenzenlose Erfindungsreichtum der betroffenen Damen (den wir von den Quälereien her kennen) diese Situation durch innovative Lösungen und Verhaltensweisen zu entschärfen.
@Undine
Ich bin ziemlich sicher dass das Hängolinproblem nicht existent ist wenn Du eine sogenannte "Frustf i c k n u m m e r" erzeugst/vorhandenist/provozierst.
d.h. wenn die Session schlecht war, er "nicht abgeflogen" ist, du aber trotzdem die Geilheit am Leben erhalten konntest. Vielleicht eben eine geplant/ungeplant schlechte Session bis dahin.
Dann tritt nämlich bei vielen Männern die
"Rachenummer" in Kraft und die heisst :
Der besorg ich es jetzt....
Aber das ist ja nicht Deine Zielstellung, aber vielleicht eine interessante Information und vielleicht eine neue (sehr riskante - für die "Geschäftsbeziehung") Spielidee wenn es sonst nicht klappt.
LG
Rahed