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Mi, 02.Jan 2008, 22:31
Da ich Undine am 19.12. 07 persönlich kennen lernen durfte, möchte ich auch meine Meinung zu diesem sehr interessanen Thema loswerden. Wenn ich eine Domina besuche möchte ich in erster Linie meine Neigungen ausleben, klingt egoistisch aber dafür bezahle ich nun einmal. Undine gehört zu den Damen, die ich während einer Session ausgesprochen gerne lecken und poppen würde wenn es gewünscht wird. Also Lady Undine nicht den Kopf in den Sand stecken sondern Deine Spielpartner während der Session zu Höchstleistungen anspornen. Dann klappt es auch mit dem Geschlechtsverkehr. Ich bin zwar nur ein einfacher Mann, verspreche aber bei unserer nächsten Session meinen Mann zu stehen wenn ich denn darf. Liebe Grüsse ein ganz entspannter Perlentaucher. winke winke

Überfordert ?

So, 06.Jan 2008, 08:31
Hallo Undine,

ein sehr interessantes Thema mit gegensätzlichen Standpunkten.
Seit ich Studios o.ä. besuche, ist mir die von Dir geschilderte Situation mehrfach passiert, es wurde nicht vorher abgesprochen oder in Erwägung gezogen.
Das waren für mich sehr lehrreiche, wenn auch nicht immer positive Erfahrungen, ein Versagen auf ganzer Linie sozusagen.
Der Unterschied zwischen Kopfkino und Realität ist manchmal zu groß. Ich war überwältigt von dem Angebot und hatte eine Riesige Versagenssangst, weil ich mir vorstellte, dass ich einer von vielen wäre und nur absolute Höchst- und Bestleistungen vollbringen müsste.
Einmal war ich schlicht und einfach von der Session zu ausgelaugt, im Kopf zwar noch erregt, in den Genitalien war eine Übererregung vorhanden, steif ja, aber nichts ging mehr.
Es ist auch eine grundsätzliche Vorsicht bzw. Unsicherheit dabei, etwas falsch zu machen, vielleicht wollte ich die Brüste streicheln, die Haut liebkosen, also Bewegungen und Handlungen die vertraut sind, die mir gefallen. Aber immer zu fragen "darf ich" bringt es dann auch nicht. Also lieber Schnauze gehalten (wie wir halt ziemlich oft, wenn Reden angesagt wäre) und natürlich versagt.
Es war für mich jedesmal ein schweres Unterfangen, alleine die Gedanken von Unterwerfung auf Sex zu richten ...
Aber es waren auch wunderbare, befriedigende Erlebnisse dabei, die mich (ebenso wie Nala ihre) mein Leben lang begleiten werden.

Gruß
LLL

Re: Überfordert ?

Mi, 09.Jan 2008, 10:39
LLL hat geschrieben: Es ist auch eine grundsätzliche Vorsicht bzw. Unsicherheit dabei, etwas falsch zu machen, vielleicht wollte ich die Brüste streicheln, die Haut liebkosen, also Bewegungen und Handlungen die vertraut sind, die mir gefallen. Aber immer zu fragen "darf ich" bringt es dann auch nicht.
@LLL
Ähnlich sehe ich es auch.

@All
Insbesondere beim "ersten Mal" ist das ein Problem, weil man selbst durch das Machtgefälle in der Session doch stark gehemmt und es eigentlich anders kennt.

Abstrahieren wir das einmal (Bezüge auf eine Session im Studio in Klammern)[FKK-Club-Besuch]:
Studiobesucher sind meiner Meinung nach sexuell sensitiver, experimentierfreudiger und kreativer als der Durchschnittbürger und wahrscheinlich keine "MauselochF I C K E R", insbesondere nicht beim ersten Mal.

Weiterhin dürfte für sie Sex nicht nur als die Lust am eigentlichen Akt (Abspritzen), sondern als das gesamte Erleben drumherum (Session inklusive Dommsenselektion, Kommunikation, Vorgespräch, Nachgespräch) [Clubbesuch mit Sauna, Baden, Entspannung] definiert sein.

Man trifft eine Frau, egal wo (Studio)[Fkk-Club], mit der man klasse kommunizieren (E-Mail, Vorgespräch) [Gespräch an der Bar], flirten (Session) [im "Meetingraum"] und auch erste Zärtlichkeiten austauschen (Session)[auf der Couch] kann, und das Ganze findet auch noch auf einem hohen Niveau mit viel gegenseitiger Aufmerksamkeit, kleinen Neckereien, Augenkontakt, sinnlichen Berührungen [Bespielung] statt.
Nun sind wir an dem punkt wo Undine poppen will.

Geht es nun im geschützen Raum (Studio) ["Verrichtungszimmer"] zum "eigentlichen" Sexualkontakt so ergeben sich für mich zwei Szenarien:
Die bis dahin sinnliche, sensitive, aufmerksame und kommunikative Frau kommuniziert:

A) im tiefsten "Dönerdeutsch" -übertragen gesagt- die Worte "F i c k mich" [dominanter Verkehr] (Mann auf Rückenlage aufs Bett drücken, Gummi drüber, aufsteigen)

B) auf Basis des bisherigen Kommunikationslevels nonverbal, durch passive, verführerische Haltung annehmen denselben Kontext (Undines Schlafzimmerblick vom Studiobett) (Dame:Rückenlage auf dem Bett, Beine breit, "komm"].

Was passiert nun im Mann (aus meiner Sicht):
A) Man glaubt es erst einmal nicht. Nach so toller Kommunikation soll nicht "mehr" möglich sein. Nicht auch nonverbal auf den gleichen Niveaulevel kommunizieren können. Ein tolles Vorspiel mit den tollen Attributen dieser Frau genauso wie das "Vorgeplänkel" zusammen genießen können. Da würde einem etwas entgehen. Dumm rumf i c k e n kann man auch mit "blöden Hühnern".
Hier aber will man mehr und startet die "Umpolung", dh. man fängt an sie zu einem intelligenten zärtlichen Vorspiel zu überreden das dann in ein sich langsam steigerndes Penetrationsspiel(oder ähnliches) steigert. Dazu muss man(n) sich konzentrieren, braucht alle seine Sinne, und auch Verfügungsgewalt über alle Körperteile *grins*
[nicht möglich, da sie dominant ist, man eventuell auch in seinen Handlungen eingeschränkt bzw. fixiert ist und sie ihr Ding durchzieht -> Entäuschung -> Hängolin) [wie im normalen Leben: klappt oder klappt nicht]

B)
wie bei A
[Machtgefälle in der Session hemmt die Generation von aktiven Zärtlichkeiten/Penetrationsspiel & der Geist ist noch durch Session beschäftigt ~ geringe Kreativität -> man(n) kann nicht wie er will -> Hängolin) [wie im normalen Leben: klappt oder klappt nicht]


Und da haben wir das Dilemma:
Eine gute Profidommse weist für den Man(n) immer die Attribute einer interessanten Sexualpartnerin auf, dh sie ist:
attraktiv, kommunikativ, einfühlsam (aus- || unaus-gesprochene Wunscherfüllung) und aufmerksam.
Wenn es also möglich ist eine gute Sessions zu haben, so will man(n) halt auch gigantischen Sex" (nach alter Vatersitte, stinomässig) haben und nicht nur die "Dönerdeutsch" Nummer.

Aber das ist in meinen Augen für den Mann aus o.g. Gründen schwierig.
Das die Domse das ganze Vorspiel nicht braucht, denn sie ist ja schon durch die Session "vorbespielt" und erregt muss man(n) sich erst einmal klarmachen und das auch nochwenn man(n) selber im "abgeflogenen" Zustand in der Session ist.

Aber vielleicht hilft ja diese Beschreibung und der grenzenlose Erfindungsreichtum der betroffenen Damen (den wir von den Quälereien her kennen) diese Situation durch innovative Lösungen und Verhaltensweisen zu entschärfen.

@Undine
Ich bin ziemlich sicher dass das Hängolinproblem nicht existent ist wenn Du eine sogenannte "Frustf i c k n u m m e r" erzeugst/vorhandenist/provozierst.
d.h. wenn die Session schlecht war, er "nicht abgeflogen" ist, du aber trotzdem die Geilheit am Leben erhalten konntest. Vielleicht eben eine geplant/ungeplant schlechte Session bis dahin.
Dann tritt nämlich bei vielen Männern die "Rachenummer" in Kraft und die heisst :

Der besorg ich es jetzt....

Aber das ist ja nicht Deine Zielstellung, aber vielleicht eine interessante Information und vielleicht eine neue (sehr riskante - für die "Geschäftsbeziehung") Spielidee wenn es sonst nicht klappt.

LG

Rahed

Sexuell fordernde Frauen

Sa, 12.Jan 2008, 17:57
Erst jetzt bin ich auf dieses interessante Thema von Undine gestoßen. Obwohl schon viele Gedanken dazu vorliegen, noch etwas von mir.

Der Vergleich zwischen SM-Damen und Vanilla-Damen hinkt m.E. ziemlich.

Wenn ich zu einer Vanilla-Dame gehen würde, dann doch in erster Linie um meinen aufgestauten Druck abzubauen. Da gebe ich einen eng abgesteckten Rahmen vor. Vielleicht erst französisch und dann poppen. Da ist es mir doch ziemlich egal, was die Dame dabei empfindet. Da wäre ich absoluter Egoist.

Zu meiner SM-Herrin gehe ich, um mit ihr während des vereinbarten Zeitraumes ein “Spiel“ zu spielen. Ein Spiel was BEIDEN Spaß macht, in dem wir uns gegenseitig hochschaukeln und das dann in der Endphase beiderseits sehr emotional ist.

Dabei versuche ich, meine Tabus und nicht erwünschten Praktiken auf ein Minimum zu reduzieren. Denn, und das wissen wir alle, je größer der Spielraum ist, den eine Herrin hat, je gehaltvoller kann sie das Zusammensein gestalten.

In einem bekannten Hamburger Studio hat mir mal eine Kollegin meiner Herrin die Tür geöffnet, und ich hörte dann wie Sie zu meiner Herrin sagte „Deine grenzenlose Freiheit ist da“.

Und diese Freiheit hat meine Herrin in jeder Session in vollen Zügen genutzt und genossen. Als ich mal zu sehr bei ihren sadistischen Spielen gejammert habe, hat sie mir ins Ohr gehaucht „Du willst mir doch gefallen“, „Du bist doch zu meiner Lusterfüllung hier“ und nach meinen „Ja“ kam dann „also stell doch nicht so an“.

Klar war ich geil bis in die letzte Faser meines Körpers. Und wenn meine Herrin jetzt von mir verlangt hätte, sie zu lecken und so zum Orgasmus zu bringen, ich hätte es selbstverständlich getan und hätte ohne Probleme meinen Kopfschalter von passiv auf aktiv umschalten können.

Aber poppen hätte ich sie zumindest in dieser Phase nicht gekonnt. Ich hätte erbärmlich versagt, und zwar einzig und alleine deshalb, weil ich Angst bekommen hätte. Angst, es meiner Herrin nicht gut genug zu machen, ihren Ansprüchen nicht zu genügen, zu schnell oder gar nicht zu kommen !!

Ich weiß nicht, wie es anderen Subs ergeht, aber für mich ist eine Session dann besonders gelungen, wenn meine Herrin aus wirklicher Überzeugung (und nicht der Euro wegen) hinterher feststellt: „Es war ein Genuß, mit Dir zu spielen, mich an Dir auszulassen. Du hast mir wieder große Freude gemacht“.

Dafür nehme ich gern in Kauf, selber vielleicht nicht den absoluten Kick gehabt zu haben. Den habe ich dann nämlich durch die nachträglich Aussage meiner Herrin.

Und sie kann sicher sein, mich wieder zu sehen, so sie dann will. %frage% %zwinker%

Ein schönes WE, slave-nrw

Re: Sexuell fordernde Frauen

Sa, 12.Jan 2008, 23:40
slave-nrw hat geschrieben: Der Vergleich zwischen SM-Damen und Vanilla-Damen hinkt m.E. ziemlich.

Wenn ich zu einer Vanilla-Dame gehen würde, dann doch in erster Linie um meinen aufgestauten Druck abzubauen. Da gebe ich einen eng abgesteckten Rahmen vor. Vielleicht erst französisch und dann poppen. Da ist es mir doch ziemlich egal, was die Dame dabei empfindet. Da wäre ich absoluter Egoist.

Zu meiner SM-Herrin gehe ich, um mit ihr während des vereinbarten Zeitraumes ein “Spiel“ zu spielen. Ein Spiel was BEIDEN Spaß macht, in dem wir uns gegenseitig hochschaukeln und das dann in der Endphase beiderseits sehr emotional ist.
Heilige und Hure auch noch im Pay-6 differenziert. Und nicht nur auf Ehefrau und....
Jetzt wird es kompliziert...
Nur weil die Einen "cleverer" (SM) sind als die Anderen heißt das noch lange nicht das der Mensch dahinter anders ist.
Und das Originelle bekommst Du halt im Pay-6 nur mit einer stark reduzierten Wahrscheinlichkeit.

Suchen musst Du überall, vielleicht erkennst Du die "Fakes" (trotzdem gute Dienstleister) nur wegen der meist "einfacheren Struktur" Deiner Einstellung und/oder der der Damen im Vanilla Pay-6 leichter.
Auch dort gibt "Highlights" aber wahrscheinlich nicht für so Machos mit Deiner Einstellung.
Aber das liegt wahrscheinllich am Nivea(u). Denn die macht alles glatt und flutschend...

Gruss

Rahed


Der wenn, dann Macho mit Stil ist...
Und "alle" Frauen sind Menschen...
nicht nur die jeweilig "heilige"

So, 13.Jan 2008, 14:00
Rahed rechtgeb, wenn ich das lese:

Da ist es mir doch ziemlich egal, was die Dame dabei empfindet.
Kein Wunder, da bleiben auch die highlights aus.

Roxana

So, 13.Jan 2008, 15:36
Das Thema hatte ich bisher überlesen, finde es aber sehr interessant.

Bei meinem allerersten Erlebnis mit einer dominanten Frau (mir wird gerade klar, dass das nun erst drei Jahre her ist...) habe ich mich auch ein wenig gewundert, als sie mich dann fragte, ob ich nicht nur mit meiner Zunge, sondern auch mit meinem Schwxxz für ihre Lust da sein wollte.

Da ich sie jedoch besucht habe, weil sie mir in jeder Hinsicht klasse gefallen hat und wir nen sehr guten persönlichen Draht zueinander hatten, habe ich mich über das unverhoffte Angebot sehr gefreut und die Möglichkeit genutzt. Wir mussten das dann leider so oft wiederholen, dass mein Hotel schon dicht hatte und ich die ersten Stunden davor nächtigen musste - aber das ist ein anderes Thema ;)

Wenn ich heute mal daran zurück denke, dann kann ich mir vorstellen, was da für einige devote Männer das Problem sein kann - sie haben dann den aktiven Part und nicht den bevorzugten - für sie erregenden - passiven.

Ich habe meine Erlebnisse mit dominanten Damen immer als Möglichkeit einen Fetisch auszuleben gesehen und versucht dafür zu sorgen, dass wir beide den maximal möglichen Spaß haben - genauso verhält es sich übrigens auch bei Sex, der weniger SM lastig ist... ganz soft passiert bei mir eher selten bis nie, daher schreib ich mal nicht dieses unsägliche Wort "Vanilla". Es ist doch gerade der Reiz sämtlicher erotischer Erfahrungen, dass man die Lust des Partners spürt, dass man sich gegenseitig ganz intensiv erlebt... sexueller Egoismus sorgt nicht nur dafür, dass immer weniger Frauen Sex mit einem haben wollen, sondern auch dafür, dass der Sex auch für einen selbst viel unbefriedigender und weniger intensiv wird.

Na ja... als sie dann so auf dem Tisch saß, Beine auf meinen Schultern und ich sie gefickt habe, da habe ich mich sehr gut gefühlt... eben noch gibt sie mir ihren Natursekt, tropft Wachs auf meinen Körper und peitscht mich aus und nun liegt sie da und schreit, weil ich etwas mit ihr anstelle. Das kann sicher einem von Herzen devoten Mann durcheinander bringen - und schwupps ist der kleine Mann ein wirklich kleiner Mann. Da mein Devotometer bei mir bisher keine devoten Tendenzen, dafür aber viele Fetische und eine gesunde Dominanz festgestellt hat, war diese Situation für mich nahezu perfekt - als Domina sollte man aber auch den devoten Mann verstehen, der damit gnadenlos überfordert sein kann.
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