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Re: Erste Erfahrung gemacht nun etwas ratlos

So, 19.Mai 2024, 13:25
Ja, mich regt es auch auf. Eine Domina verkauft bspw. nicht ihren Körper sondern ihre Dominanz, aber erklär das mal unseren Politikern und Feministinnen.... Es ist einfacher, mit einer Betonmauer zu sprechen.

Das Problem, was wir zur Zeit sehen und was die Forderung nach einem Sexarbeitsverbot überhaupt herbeigeführt hat, ist die unter der damaligen rot-grünen Regierung verabschiedete Gesetzgebung zum vermeintlichen Schutz der Prostitutierten. Statt dass eine Besserung eintrat, kam es zum krassen Gegenteil. Es gibt in der Tat Zwangsprostitution und Menschenhandel, weil alles komplett falsch aufgesetzt wurde vom Gesetzgeber. Und nun herrscht -wie immer- Schwarz-Weiß-Denken. Verbot versus alles ist erlaubt.

Leider muss ich Dir sagen, dass ich schon mit Damen aus dem gewerblichen Bereich gesprochen habe, die mir durchaus bestätigten, dass speziell Männer aus gewissen Kulturkreisen sie herablassend und grob behandelten. Es gibt durchaus Männer, die meinen, Geld gegen Sex bedeutet "Lass die Sau raus". Dass dies natürlich total falsch und respektlos ist, wissen wir. Aber erzähl das mal diesen gewissen Herren....
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Wenn die Peitsch' knallt auf mich nieder, werd' ich glücklich, immer wieder!
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Domina, rotz in meine Fresse - auf dass ich Dich niemals vergesse!

Re: Erste Erfahrung gemacht nun etwas ratlos

So, 19.Mai 2024, 14:35
Peitschenfutter hat geschrieben:
So, 19.Mai 2024, 13:25
Ja, mich regt es auch auf. Eine Domina verkauft bspw. nicht ihren Körper sondern ihre Dominanz, aber erklär das mal unseren Politikern und Feministinnen.... Es ist einfacher, mit einer Betonmauer zu sprechen.

Das Problem, was wir zur Zeit sehen und was die Forderung nach einem Sexarbeitsverbot überhaupt herbeigeführt hat, ist die unter der damaligen rot-grünen Regierung verabschiedete Gesetzgebung zum vermeintlichen Schutz der Prostitutierten. Statt dass eine Besserung eintrat, kam es zum krassen Gegenteil. Es gibt in der Tat Zwangsprostitution und Menschenhandel, weil alles komplett falsch aufgesetzt wurde vom Gesetzgeber. Und nun herrscht -wie immer- Schwarz-Weiß-Denken. Verbot versus alles ist erlaubt.

Leider muss ich Dir sagen, dass ich schon mit Damen aus dem gewerblichen Bereich gesprochen habe, die mir durchaus bestätigten, dass speziell Männer aus gewissen Kulturkreisen sie herablassend und grob behandelten. Es gibt durchaus Männer, die meinen, Geld gegen Sex bedeutet "Lass die Sau raus". Dass dies natürlich total falsch und respektlos ist, wissen wir. Aber erzähl das mal diesen gewissen Herren....
Also was das geltende Gesetz der damals Rot-Grünen -Regierung angeht, möchte ich widersprechen. Das derzeitige Gesetz ist doch gut und ausreichend, es fehlt nur an der Durchführung gegen Zwang und Gewalt vorzugehen, denn das wäre im derzeitigen Gesetz ja klar geregelt, und anstatt das gegen Zwang und Gewalt richtig vorgegangen wird, meint man durch ein generelles Verbot bezw diesem nordischen Model, diese Probleme zu lösen, derweil würde in diesem Fall die Situation erst verschlimmert werden, denn damit schadet man nur den Vernünftigen, Kriminelle hingegen haben sich von Verboten dieser Art noch nie beeindrucken lassen ! Nein es sollte das aktuelle Gesetz weitergeführt werden, nur vielleicht? mit angepassten Veränderungen, wie z.B. einer Trennung zwischen Domina und Prostituierten und Dominastudio und Bordell, es sollte alles in unterschiedlichen Sparten aufgeteilt sein, wie es eben auch im Handwerk der Fall ist, würde für mehr Durchblick sorgen.

Fakt ist aber eines ein Verbot jedlicher Art durch nordisches Model oder was auch immer führt zu keiner Besserung, in Frankreich z.B. hat sich dadurch die Situation verschlechtert, weil alles in Illegale abgetriftet ist.

Und den Sexarbeitsgegenern geht es NICHT wirklich um Menschenrechte oder Frauenrechte, sondern dennen geht es nur um Moral und ihrer extremistischen Ideologie, für die ist Sexarbeit grundsätzlich etwas was sie nicht haben wollen, dabei ist es ihnen völlig egal, ob Frauen das freiwillig machen, ihre Freude dabei haben, und ihre Existenz darin sehen. Denn wo sind Frauenrechte, wenn einer Frau ihr freiwillig gewählter Job weggenommen wird ? Im dem man ihren Gästen verbietet ihre Dienstleistung in Anspruch nehmen zu dürfen. Das dahinter auch menschliche Schicksale stehen, wie drohende Armut, Sozialfälle, und Existenzvernichtung , ist den Sexarbeitsgegnern völlig egal

Es ist echt traurig, was wir momentan für eine Verbotskultur haben. Wo bitte ist da noch die Demokratie?

Und natürlich gibt es auch wie überall in jeder Branche, auch Kunden die unmöglich sind, das ist leider unsere respektlose Gesellschaft, aber pauschalisieren würde ich denoch nichts.

Re: Erste Erfahrung gemacht nun etwas ratlos

So, 19.Mai 2024, 21:49
Peitschenfutter hat geschrieben:
So, 19.Mai 2024, 13:25
Das Problem, was wir zur Zeit sehen und was die Forderung nach einem Sexarbeitsverbot überhaupt herbeigeführt hat, ist die unter der damaligen rot-grünen Regierung verabschiedete Gesetzgebung zum vermeintlichen Schutz der Prostitutierten. Statt dass eine Besserung eintrat, kam es zum krassen Gegenteil. Es gibt in der Tat Zwangsprostitution und Menschenhandel, weil alles komplett falsch aufgesetzt wurde vom Gesetzgeber.

Hallo Peitschenfutter,

da der Thread inzwischen sowieso völlig entgleist ist, will ich mich auch noch dazu äußern.

Mit deiner Aussage greifst du meiner Ansicht nach aus zwei Gründen zu kurz.

Der erste ist, dass du so tust, als wäre die Rechtslage aus Lust und Laune so geändert worden. Das ist nicht der Fall. Im Vorfeld wurde in einer Gerichtsentscheidung festgestellt, dass Prostitution nicht per se sittenwidrig ist (leider finde ich das Aktenzeichen nicht mehr). Damit war ein Großteil der bisherigen Gesetzgebung nicht mehr zu halten und viele Alltagspraktiken, wie das jederzeitige anlasslose Durchsuchen von Prostitutionsstätten ohne richterlichen Beschluss ebensowenig.

Deshalb versuchte man sich an einer Neuregelung, die möglichst unumstößlich ist. Ergebnis war das Prostitutionsgesetz, drei Paragraphen. Darin wird die rechtliche Situation der Dienstleistung geregelt. Dann werden noch ein paar Einschränkungen zum Weisungsrecht bei abhängig beschäftigten Prostituierten festgeschrieben. Der zweite Teil hat sich im Nachhinein als unnötig erwiesen.

Dazu kam noch der Gedanke (nicht Teil des Gesetzes), weitere Details an der entsprechenden systematischen Stelle zu konkretisieren. Ein Beispiel wäre gewesen Prostitutionsstätten ins Arbeitsstättenrecht aufzunehmen. Das ist aber nicht geschehen.

Als zweites begehst du den Fehler cum quod ergo propter quod. Nur wegen des zeitlichen Zusammenhangs hältst du einen kausalen Zusammenhang für erwiesen. Das kann, muss aber nicht der Fall sein. Im selben Zeitraum fand auch die EU-Osterweiterung statt und nach und nach wurde auch die Freizügigkeit für Arbeitskräfte von dort eingeführt.

Das heißt, ab dem Moment war es ohne viel bürokratischen Aufwand möglich, in Deutschland zu arbeiten. Damals war das Wohlstandsgefälle noch viel größer als heute, was auch seinen Teil dazu beigetragen haben könnte, dass eine größere Zahl osteuropäischer Erotikdienstleisterinnen nach Deutschland gekommen ist.

Es ist also keinesfalls gesagt, dass das Prostitutionsgesetz der Rot-Grünen Bundesregierung der alleinig ausschlaggebende Punkt war. Noch weniger, dass man es so lassen können hätte wie davor.

Re: Erste Erfahrung gemacht nun etwas ratlos

Mo, 20.Mai 2024, 08:52
Mxmts hat geschrieben:
Sa, 11.Mai 2024, 13:00
Hallo Gemeinde :)
Mein erster Beitrag! Hoffe das ist die richtige Stelle.

Und jetzt? Keine Ahnung. Ich glaube ich bin Opfer meiner eigenen, vagen Erwartungshaltung geworden. War das in der Session wirklich was ich wollte?
Die Session war gleichzeitig merkwürdig unpersönlich und aufgesetzt aber dann auch wieder so intim und eindringlich wie sonst nichts zuvor.

Mir geht es gut, aber nun fühle mich etwas ratlos.
Drei tips an den Threadersteller ganz kurz zwischen dem ganzen Geschwafel:
1) nicht die Domina definiert was Dir gefällt sondern Du
2) innerhalb von den ersten paar Sessions findest Du das raus umd es entwickelt sich mit der Zeit weiter
3) sehr wichtig im paysex kontext ist zu lernen respektvoll mit Sexworkern umzugehen, Deine interessen sachlich und verständlich vermitteln zu können und in bestimmten Grenzfällen so darzulegen, dass es für die Anbieterin, egal ob mit Goldkanten-Prädikat Domina oder ohne, keinen Gesichtsverlust bedeutet sie zu bedienen und sie damit comfy ist

Re: Erste Erfahrung gemacht nun etwas ratlos

Di, 21.Mai 2024, 10:19
Mxmts hat geschrieben:
Sa, 11.Mai 2024, 13:00
Hallo Gemeinde :)
Mein erster Beitrag! Hoffe das ist die richtige Stelle.

Nun ist es endlich passiert. Hatte den Gedanken zu einer Domina zu gehen schon seit einiger Zeit. Letzte Woche hatte ich den für mich Sprung ins kalte Wasser vollzogen und es war… okay?
Nicht schlecht, nicht gut - einfach okay.

Aber vielleicht eines nach dem anderen.
Hatte mich sehr lange über verschiedene Dominas/Studios informiert. Vielleicht hab mich auch überinformiert. Was ist der perfekte Kunde/Sklave? Was macht eine Session richtig gut? Wie verhalte ich mich gegenüber einer Domina? Unzählige Forenbeiträge und Blogposts gelesen.

Dann ging es recht schnell nachdem ich wusste zu wem ich möchte. Kontaktaufnahme - Terminvereinbarung - und dann der große Tag.
War glaube ich selten so aufgeregt wie die letzten 5 min vor dem Termin und in den ersten Momenten im Vorgespräch.

Das Studio war top organisiert, diskret und gemütlich. Aber als ich da dann so saß… das war alles so surreal. Ein bisschen wie im Film. Die Chemie zwischen uns war okay, so ganz war der Draht glaube ich aber nicht da.

Die anschließenden 60 min vergingen wie im Flug. Fußerotik, dann noch pegging - genau das was ich mir gewünscht hatte. Aber… irgendwie sind meine Gedanken immer mal wieder abgedriftet. “Mach ich das so richtig?” “Muss ich mehr sprechen?” “Wow..das fühlt sich gut an! Moment.. jetzt nicht mehr so..oder doch?” “Oh verdammt, dieses eine Paket muss noch routiniert werden..”

Den Höhepunkt hatte ich fast erreicht, dann doch nicht mehr, was auch in Ordnung war da dann bei mir eh nichts mehr ging. Nachtgespräch war nett, alles jut.

Und jetzt? Keine Ahnung. Ich glaube ich bin Opfer meiner eigenen, vagen Erwartungshaltung geworden. War das in der Session wirklich was ich wollte?
Die Session war gleichzeitig merkwürdig unpersönlich und aufgesetzt aber dann auch wieder so intim und eindringlich wie sonst nichts zuvor.

Mir geht es gut, aber nun fühle mich etwas ratlos.
Werde ich nochmal in eine Session gehen? Vielleicht, keine Ahnung.

Um das ganze Geblubber noch zumindest mit ein paar Fragen fürs Forum abzuschließen: wie waren eure ersten Sessions und wie schafft ihr es euch wirklich auf das was passiert einzulassen?
Hattet ihr schon Dinge in einer Session erlebt von denen ihr wisst dass das voll euer Ding ist, dann aber im Moment gar nicht genzündet hat?
Leider habe ich erst mit Mitte 20 angefangen, meinen devoten Phantasien, die ich schon lange hatte, nachzugehen. Aber ich traf glücklicherweise meistens auf verständnisvolle Dominas, die aus meinen aufgeregten Äußerungen im Vorgespräch heraushörten, was ich will und das auch toll umsetzten. Oftmals spürten die Damen was mir gefällt, bevor ich es wusste. Eine "Überinformation" vor dem Studiobesuch war damals allerdings kaum möglich, da Informationen nur aus gedruckter Literatur zu bekommen waren. Mir ist übrigens bis heute wichtig, im Vorgespräch eher zu sagen, was ich nicht will und der Domina ansonsten Freiraum in der Ausgestaltung der Session zu lassen. Das Abarbeiten von "Drehbüchern" mag ich nicht.

Natürlich braucht es seine Zeit, bis man weiß, was man will und auch ich habe mehr als einmal nach einer Session, in der wieder einmal eine zuvor gesetzte Grenze überschritten wurde, in den Spiegel gesehen und mich gefragt, ob ich das auch zukünftig wieder erleben will. So hatte ich zum Beispiel früher im Vorgespräch NS abgelehnt und dann später in der Session förmlich darum gebettelt...

Auch ich hatte einzelne Damen, zu denen der Funke nicht übersprang und einmal erlebte ich in einem Studio eine Session, die ich im Nachhinein als Katastrophe bezeichnen würde. Aber insgesamt war es meistens toll, vor allem, wenn es um die sukzessive Erweiterung von Grenzen ging.

Übrigens schaffe ich es auch heute noch nicht, ein oder zwei Stunden im Studio voll konzentriert zu sein. Auch meine Gedanken schweifen gelegentlich ab und ich denke zum Beispiel daran, was ich heute noch erledigen will. Auch eine schmerzhaft unbequeme Körperhaltung kann irgendwann das Kopfkino von "geil" auf "hoffentlich ist es bald vorbei" umschwenken lassen.
Viele Grüße
Franky

Re: Erste Erfahrung gemacht nun etwas ratlos

Do, 23.Mai 2024, 08:00
@flFranky_hot:

Im Grunde genommen, handhabe ich es auch so: Das Wichtigste sind die Tabus, die man direkt abklären sollte. Dann vielleicht 3 der Präferenzen aufführen, auf die man abfährt, und die Session nimmt ihren Lauf.

Das mit dem Abschweifen passiert manchmal, aber man sollte dagegen echt ankämpfen, denn das kann alles zerstören.
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Re: Erste Erfahrung gemacht nun etwas ratlos

Do, 23.Mai 2024, 08:43
Ich habe es in den Sessions eigentlich auch immer so gehalten, dass ich die absoluten Tabus abgesteckt habe und
ein, zwei Sachen die bitte vorkommen sollen.
Ansonsten habe ich der Lady freie Hand gelassen, was eigentlich auch immer sehr gut geklappt hat.
Man sollte immer daran denken, die einentliche Macht in unserem Spiel, hat immer der passive Part.

Gussman75
"Valar Morghulis" "Valar Dohaeris"

Re: Erste Erfahrung gemacht nun etwas ratlos

Do, 23.Mai 2024, 11:02
Gussman75 hat geschrieben:
Do, 23.Mai 2024, 08:43
Ich habe es in den Sessions eigentlich auch immer so gehalten, dass ich die absoluten Tabus abgesteckt habe und
ein, zwei Sachen die bitte vorkommen sollen.
Ansonsten habe ich der Lady freie Hand gelassen, was eigentlich auch immer sehr gut geklappt hat.
Man sollte immer daran denken, die einentliche Macht in unserem Spiel, hat immer der passive Part.

Gussman75
Mittlerweile eine Sache, die ich gebetsmühlenartig vor der Session erwähne, ist dass die Domina bitte bei den Ohrfeigen aufpassen soll wegen potentiellem Knalltrauma.

Ich hatte mal in Stuttgart eine Session, bei welcher ungefragt plötzlich eine Sklavin reingerufen wurde. Die Herrin fragte, ob ich (gegen Aufpreis) diese Dame ins Spiel einbauen wolle, was ich verneinte. Das fand ich etwas unpassend, irgendwie. Seither habe ich auch erwähnt, dass es mir wichtig ist, dass ich mich voll und ganz nur auf die eine Herrin konzentrieren will, was indirekt ausschließen sollte, dass man im Studio auf die Idee kommt, wieder eine Gespielin ungeplant reinzurufen.
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