Anfang der Woche musste ich mich einer hochnotpeinlichen, kleinen Operation beim niedergelassenen Chirurgen unterziehen. Sagenwamal: Eine kurze, aber überaus heftige Session Analplay, bei der meine Grenzen nicht nur getestet, sondern klar überschritten wurden. Und ein Safeword hamse mir auch nicht gegeben. Wenigstens war alles komplett AOK-gesponsert...
Was ich gemerkt habe, und jetzt jeden Tag beim Verbandswechsel inclusive Herumgepopel in meinen rohen Fleisch wieder merke: Ich war schon immer ein Jammerlappen beim Arzt und bin es immer noch. Objektiv sind die Schmerzen harmloser, als bei mancher Session, die *nicht* von der AOK finanziert wird, aber das hilft mir kein bisschen.
Natürlich ist mir klar, dass der Witz beim S/M das Um-erotisieren des Schmerzes ist, und dass das natürlich beim Arzt eher nicht geht, trotzdem sollte man meinen, dass man als gelegentlich praktizierender Masochist ganz allgemein etwas fitter wird im Umgang mit Schmerzen---aber kein bisschen bei mir!
Wie ist das bei euch?
Maso sein: Hilft das im normalen Leben?
Mi, 18.Feb 2009, 19:51"Eine Frage bleibt: Was will das Weib?"
S. Freud
S. Freud




