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Goddess Kara

Mi, 13.Aug 2008, 12:20
@ Lady Marfa

So wie Du mich zitiert hast und Deinen Kommentaren dazu
zu urteilen nach:

EINDEUTIG JA

Aber nichts für ungut
Vielleicht ist es auch nur verkehrt rübergekommen
winke winke
Jürgen
Für das was Frauen mit sich machen um gut
aus zu sehen würde jeder Gebrauchtwagenhändler in den Knast kommen

Mi, 13.Aug 2008, 12:32
Ubrigens war das zweite Zitat von Lady Tara was sich auf
Lady Roxana bezieht ein aus dem Zusammenhang gerissenes
Zitat weil es eine direkte Antwort auf das Posting des Users Love Hengst
war der seinerseits eine Schublade aufmachte

winke winke
Jürgen
Für das was Frauen mit sich machen um gut
aus zu sehen würde jeder Gebrauchtwagenhändler in den Knast kommen

Mi, 13.Aug 2008, 13:37
Meine Güte!
Manche Diskussionen hier erinnern mich fatal an den Film:
"Und täglich grüsst das Murmeltier......."

Es scheint wohl keine neuen Themen für die Gemeinde mehr zu geben

@Tara: Das ist doch alles Mumpitz.
Es ist doch völlig schnurz und piepe, wie wir uns nennen, was wir anbieten, ob wir es aus Leidenschaft oder Geldgeilheit tun, ob wir privat Vanilla oder Hardcore leben usw...usw...

Das einzige Argument was zählt ist Folgendes:
Sind meine Gäste zufrieden und habe ich (finanziellen) Erfolg mit dem was ich anbiete, oder eben nicht?
Keine Bizarrlady nimmt mir persönlich auch nur ein Quentchen Butter von der Stulle:
Sie kann etwas, was ich nicht kann und ich kann etwas, was sie nicht kann.
Und gut ist.

Klar werden die Margen der Dommsen immer schmäler.
Ist halt der Lauf der Zeit.
Aber anstatt die Schuld bei den anderen (den leckbaren Kolleginnen) zu suchen, würde ich erst einmal bei mir selber anfangen, wenn es im Portemonai übersichtlicher wird %red%
Du hast oben die "Nischen" erwähnt.
BINGO!

Hast du eine Vorstellung, wieviel Kohle ich in den letzten Jahren investiert habe, um genau so eine "Nische" zu besetzen und damit erfogreich zu sein? Ich denke nicht.
Klar, es macht Mühe, den immer gieriger werdenden Markt zu befriedigen und wer zu spät kommt, den bestraft nun halt mal das Leben.

In diesem Sinne
Lady Maclaine

Mi, 13.Aug 2008, 13:59
@LadyTara:

bizarrliebhaber schrieb:

Ubrigens war das zweite Zitat von Lady Tara was sich auf
Lady Roxana bezieht ein aus dem Zusammenhang gerissenes
Zitat weil es eine direkte Antwort auf das Posting des Users Love Hengst
war der seinerseits eine Schublade aufmachte
Das unterstreiche ich an dieser Stelle nochmal.
Ich empfinde es einfach nur berechnend wenn man dies zusammenhanglos für sich nutzt, um es dann völlig verquer darzustellen und mich in meiner Art als Domina zu agieren, vor allem völlig falsch darzustellen.
Berührbarkeit ist bei mir weder käuflich noch biete ich sie an.
Nahbarkeit ist für mich dagegen sehr wichtig, Vertrautheit aufbauen, alle Sinne stimulieren und das tue ich in erster Linie für mich.
Erotisch meine Macht auszuspielen bedeutet nicht automatisch und ausschließlich oraltechnisch zu genießen.
Aber wenn meiner Lust enstspricht, aber vor allem "gekonnt" und hingabevoll" ist, ja dann fordere ich es auch durchaus ein!
Ein pures facesitting geht für mich einher, das ich es als "dirty" und eben auch als machtvoll empfinde, blank auf einem Gesicht zu sitzen.
Ja, er soll mich ganz intensiv wahrnehmen, von mir benutzt werden ohne nur ein Fingerchen rühren zu können.
Ich empfinde eine Züchtigung mit dem Rohrstock als ebenso lustvoll.
Die Lust meines Gegenübers pusht mich hoch, hauptsache er teilt meine Vorlieben, die im Vorfeld klar abgesteckt sind, nichts ist verbindlich-bis auf seine Tabus.
Ich denke deutlicher kann ich meine Sichtweise, die ich durchaus als dominant erkläre nicht machen.
Wichtig ist, das ich mich im reinen damit fühle, selbstbewußt und bestimmend immer bei meinen Leisten bleibe und kein Geld der Welt meine Leistung beeinflussen kann. Ich bin nicht bestechlich und tue nichts was mich nicht herausfordert, wo die Chemie nicht 100%ig paßt.
Und ja, so sehe ich mich in der Kategorie von 0-100 bei absoluten 100 zwink

Und das gestehe ich aber auch allen anderen zu, nicht ich spreche irgendwem etwas ab, sondern umgekehrt und ich lasse mir die Dominanz nicht absprechen, so oft und so gern es auch immer wieder versucht wird.

Ich habe in diesem Posting um das es ursprünglich geht einen Spruch verurteilt, in dem eine Dame "scheinbar" zu verstehen gab, das man eine Domina ganz klar an ihrer "Unberührbarkeit" erkenne.
Und ich empfinde solche Weisheiten "dumm", diskriminierend und alles andere als intelligent.
Hier wurde also im Prinzip auf ein Nichts reduziert.
Und wenn das allein eine gute Domina ausmachen würde, na dann ist es kein Wunder, wenn die Herren immer öfters in die Sch.... greifen.
Ich denke, das macht meine Reaktion doch wohl wesentlich verständlicher.
Du hast scheinbar nicht diesen Zusammenhang erkannt, aber wäre es nicht souveräner gewesen, dann erst mal nachzuhaken?
Souveränität - übrigens meiner Meinung nach auch ein wesentliche Eigenschaft.


Also bitte, Tara.

Mi, 13.Aug 2008, 14:17
LadyMcLaine schrieb:
Das einzige Argument was zählt ist Folgendes:
Sind meine Gäste zufrieden und habe ich (finanziellen) Erfolg mit dem was ich anbiete, oder eben nicht?
Richtig, und immer wieder sehe ich nicht nur hier, sondern in unmittelbarer Umgebung, das die Ladys nicht sich selbst überdenken wenn es nicht so gut läuft sondern grundsätzlich die Schuld woanders suchen.
So, und da gibt es richtig tolle Damen dazwischen die Leckdienste vom feinsten verbindlich anbieten und genießen-und es reicht dennoch nicht. Tagelang Ebbe.

Seltsam, oder? Woran haperts dann?
Vielleicht doch daran das man nicht sich selbst ist? Das man es gar nicht so toll überspielen kann, wenn die eigene Lust und Überzeugung fehlt.
Wen man "ihn" bespielt, weil kein anderer mehr eventuell kommt in nächster Zeit?
Könnte doch auch sein? Ich schreibe bewußt: Könnte...

Redet man sich ein, doch eigentlich verdammt gut auf seinem Gebiet zu sein, so das der Verdienst doch stimmen sollte und alles Unrecht kann doch nur an daran liegen, das sich die eine auch mal unverbindlich verwöhnen läßt?
Ja, Mumpitz.

Entweder paßt's oder paßt nicht!
That's all.


Ich bin gespannt und schau heut Nacht nach Studioschluß noch mal rein.%raucher%

Mi, 13.Aug 2008, 18:03
Ihr Lieben,


Marfa schrieb:
Wieso nicht die Fickmäuschen Fickmäuschen nennen, wenn sie es doch sind, und die Dominantberührbaren Bizarrladies, und die Dominantunberührbaren Dominas
Liebe Marfa, wir sind ja oft einer Meinung, doch diesmal muß ich widersprechen:
Es will mir einfach nicht in den Kopf, daß ich mich - ginge es nach einigen unberührbaren Damen - nicht Domina nennen darf.

Ich biete eine "Praktik" an, die unberührbare Damen nicht anbieten.

Und schon bin ich nicht mehr dominant? Schon soll ich nicht mehr das können, was eine Domina ausmacht?

Sorry, das ist mir wirklich zu abgehoben und scheint mir ein echtes Problem der Unberührbaren Damen zu sein.
Dieses Schubladendenken erlebe ich gerade dort immer wieder.

Unberührbare Ladies sind doch nichts Besonderes, nur weil sie sich nicht zwischen die Beine schauen lassen.

Sie sind genauso Sexarbeiterinnen wie ich auch, also nehme ich für mich auch in Anspruch, mich Domina nennen zu dürfen.

Ich empfinde dieses Schubladendenken als abwertend. Und da können unberührbare Ladies noch so oft betonen, daß es das nicht wäre.

Der Unberührbarkeits-Heiligenschein-Gral, den diese Frauen vor sich hertragen, nervt.

Wer meine persönliche Entwicklung verfolgt hat, weiß, daß ich mir durchaus Gedanken um Begrifflichkeiten gemacht habe.

Aus "kleintanjadev" - der devoten, masochistischen Zofe/Sklavin - wurde irgendwann Bizarrlady Tanja.

Eben WEIL ich das Gefühl hatte, mich noch nicht Domina nennen zu können.
Es fehlte mir sicher nicht an Einfühlungsvermögen, aber an Erfahrung.

Der Titel Domina erschien mir - damals - ein paar Schuhnummern zu groß.

Doch ich bin längst hineingewachsen.

Und ich sehe es vermaledeit nicht ein, nun auch noch unberührbar werden zu müssen, um zur wahren Domina aufsteigen zu dürfen.

Sorry, was für ein Quatsch.

Oh...und Gäste habe ich durch diese Wandlung übrigens durchaus verloren.

Aktive Gäste, die mit einer kleintanjadev nicht zurechtkommen, weil sie anfing, aktiven Service anzubieten.
Wechselspieler, die meinen passiven Service nun nicht mehr geniessen können.

Tja...und hinzugewonnen habe ich all die Gäste, die nie zu einer dominanten Lady gehen würden (ob nun unberührbar oder berührbar) die gleichzeitig passive Dienste anbietet.

Und meiden werden mich die Gäste, die nach einer unberührbaren Dame suchen, wie z.B. cm.

So what.

Auf jeden Topf passt doch ein Deckelchen.

Lady MacLaine schrieb:
Aber anstatt die Schuld bei den anderen (den leckbaren Kolleginnen) zu suchen, würde ich erst einmal bei mir selber anfangen, wenn es im Portemonai übersichtlicher wird
Danke. Du sprichst mir aus der Seele.

Ich kenne einige unberührbare Damen, die genug finanzielle Erfolge haben...weil sie gut sind.

Und ich kenne einige berührbare Damen, die auf keinen grünen Zweig kommen...weil sie nicht gut sind.

So einfach ist das.

Tara schrieb:
Unberührbarkeit sicher nicht wahllos vergibt (verkauft), sondern als wertvolles Geschenk an die Gäste verteilt, die sich gemeinsam mit Tanja durch Ihr SM gekämpft haben. (diesen Satz schrieb ich schon einmal und übernehme ihn hier gern noch einmal!)
Da muß ich Dir leider widersprechen, auch wenn Dich die Aussage an sich ehrt. :)

Für mich ist meine Berührbarkeit eine Praktik wie viele andere auch, die ich anbiete.
Ob nun Bondage, schlagen, lecken lassen...ist mir persönlich völlig wurscht.

Da ich keinen Hype um meine Unberührbarkeit mache, ist es kein "Geschenk", das ich bei Sympathie vergebe.

Wer nach Bondage fragt, wird verknotet.
Wer nach Schlägen fragt, wird gehauen.
Wer nach NS fragt, wird angepisst.
Und wer nach lecken fragt, wird zwischen meine Beine gelassen.

Auch wenn die unberührbaren Damen es partout nicht verstehen wollen...mir ist es tatsächlich egal, ob mir der Gast sympathisch ist oder nicht.

Es ist nur eine Praktik für mich.

Lieben Gruß,
LadyTanja aka Domina Tanja
_______________________
www.lady-tanja-hamburg.de
http://blog.lady-tanja-hamburg.de
www.galerie-de-sade.de/Hamburg/Lady-Tanja-a302.html

Mi, 13.Aug 2008, 18:17
%klatsch% %klatsch% %klatsch% %klatsch% %klatsch%
%hula%

Alle Beiträge von Lady Mc Laine, Roxana und Tanja haben den
Nagel auf den Kopf getroffen

Ich kann es so schreiben weil es sich um echte DOMINAS
handelt die es neben dem schnöden Mammon
(Sonst würde es dieses Forum ja gar nicht geben)
echte und wahre Überzeugungstäterinnen sind




winke winke
Jürgen
Für das was Frauen mit sich machen um gut
aus zu sehen würde jeder Gebrauchtwagenhändler in den Knast kommen

Mi, 13.Aug 2008, 19:18
Wir wollen HIER also keinerlei Unterscheidung der Begrifflichkeiten – schade, da wird der Sprache doch enorm viel Wert und Aussagekraft genommen. Denn selbst die Sprache bedient sich der Begrifflichkeiten. Wäre Dem nicht so, na, dann könnten wir ja alle gemeinsam etwas grunzen.

Naja – egal – wer will schon sprechen, wenn das geschriebene Wort anscheinend hinlänglich wirkt und Gegrunze nicht wirklich verständlich ist.

Wir kommunizieren also in diesem Forum – welches genaugenommen noch nicht einmal „Domina" Forum heißen dürfte – wäre ja mal wieder eine Schublade – eine Begrifflichkeit – sozusagen der Stein des Anstoßes.

Also diskutieren wir hier im Forum für sexuelle Dienstleistungen – Prostituierten Forum – oder wie auch immer wir jetzt diesen Ort benennen wollen,
können,
überhaupt noch dürfen.

Ah, ich vergaß – Namen – Klassifizierung – Benennung – eventuell sogar Hinweis gebend auf das Geschlecht – verdammte Benennung.

O.k., muß ich also anders anfangen.
Ich bin also professionelle Prostituierte (Im Volksmund – Hure. Doch der Volksmund darf sicherlich auch nichts mehr beim Namen nennen.)
– Demnach empfange ich Freier (Schublade für den bezahlenden Gast) und keine Gäste.

Und nun möchte ich, jetzt und hier – in diesem Prostituierten Forum, bzw. dem Forum ohne richtungsgebenden Namen – allen interessierten Freiern einreden, dass ich mich neigungsbedingt und in dem Moment meiner innerlichen Herrschaft, Dominanz und Ekstase
über den Willen meines Freiers stelle, damit dieser mich in meinen sexuellen Gelüsten befriedigt
Klingt super toll – klingt total ehrlich – wirklich – bedenken wir doch nur, dass es Tage gibt, da erscheint nicht ein Freier. – Dafür gibt es aber andere Tage, da werden doch auch schon mal 3 vielleicht auch 4 Freier gezählt.
– Und dann sooooo viel sexuelle Lust – whow – manche normal verdienende Hure würde sich wünschen dermaßen lüstern gelagert zu sein.
Obwohl sorry – ich vergaß – eine Domina kann sich ja selbst aussuchen wann und WEN sie ranlässt.
Dadurch unterschieden wir uns ja von den Huren – oder wie soll das nun den Huren erklärt werden?
Wenn also eine Unterteilung von Begrifflichkeiten nicht existent sein soll – dann darf sich hier auch niemand DOMINA nennen (dies ist nämlich auch eine Begrifflichkeit, eine Schublade.)
Dann sind wir alle professionelle, sexuelle Dienstleisterinnen – Huren.
Dann empfangen wir den Freier und nicht mehr den Gast und hören auf uns durch etliche Postings und Postings und noch mehr Postings, und Erklärungen und Selbstbeweihräucherungen, und Aussagen, Erkenntnissen, erneuten Postings, Postings und nochmals Postings von den anderen Huren abheben zu wollen.
Aber das geht leider auch nicht.
Denn diese Postings werden nur all zu gerne als Werbezweck genommen um auf die „Besonderheit" die gefühlte „Dominanz" auf das „Anderssein" hinzuweisen.
Bleibt letztlich nur die Frage
wie anders?
Anders als was?
Anders als WER?

Anders als etwas das nicht benannt werden darf, einer Begrifflichkeit, welche uns in eine Schublade steckt, beziehungsweise welche eine genauere Definition zulässt?
Bei der Definition geht es mir persönlich nicht um bessere oder schlechtere sexuelle Dienstleistungen.
Ferner geht es mir nicht um eine Bewertung von der Qualität innerhalb einer Begegnung - dafür haben immer nur die beteilligten Personen einen Maßstab mit dem sie werten können und dürfen.
Mir geht es um die Verleugnung von Begriffen und Begrifflichkeiten.

Tja, so ist das wohl mit uns Huren – immer auf der Suche nach einer Sprache die nicht gesprochen werden darf, weil wir angst haben dann im Sprudel der finanziellen Möglichkeiten unterzugehen, beziehungsweise unsere Werbeträchtige Bandbreite etwas einzukürzen.


Und diese Gedanken hegt Karl, Peter, Paul, Bernd, Mariella, Roberta, Gertrude, Gerlinde,
(finaly known as Madame Zarah) oder wie auch immer man mich jetzt nennen möchte.

Grüße aus Hamburg - oder darf man das jetzt auch nicht mehr sagen?
- Also Grüße von irgendwo. Oder wie schreibe ich das jetzt ?

Mi, 13.Aug 2008, 19:32
Wow das war ja viel Schulade auf einmal.

Aber ich glaube gut aufgezeigt das es hier nun
wirklich keinen Königsweg gibt.

Ich glaube jede Verantwortungsvolle Domina
schafft sich aber genügend Freiraum um
sich auf eine Session geistig vorzubereiten, sie
auch hinterher geistig zu verarbeiten und den Kopf für den
nächsten gemachten termin rechtzeitig frei zu bekommen.

Und auf welche Art sie nun Dominant spielt daraus
darf sie sich nie das Recht absprechen lassen
Domina zu sein.
Erst wenn sie es nicht mehr ist die die
dominierende Rolle ausübt und dieses aus echter
Leidenschaft und Hingabe tut.
Ob sie sich dabei nun lecken lässt oder nicht.
Hauptsache sie bleibt dabei sich selber und
ihrer persönlich gelebten Dominanz treu.

Erst wenn sie das nicht mehr tut befindet
sie sich in Madame Zahrahs verschubladeten
Dominawelt.

Aber wer möchte bitte wem was absprechen???????

winke winke
Der Freier
Jürgen
Für das was Frauen mit sich machen um gut
aus zu sehen würde jeder Gebrauchtwagenhändler in den Knast kommen

Re: Unberühr

Mi, 13.Aug 2008, 19:54
Lady Marfa hat geschrieben:Wieso nicht die Fickmäuschen Fickmäuschen nennen, wenn sie es doch sind, und die Dominantberührbaren Bizarrladies, und die Dominantunberührbaren Dominas. Wieso schaust du nicht zweifelnd in die andere Richtung und stellst die Bezeichnung Bizarrlady für Fickmäuschen in Frage?
Weil es ein Kampf gegen Windmühlen wäre. Klar könnten sich die "berührbaren Dominas", so sie eine Gruppe von Interessierten bildeten, die gross genug wäre, Aufklärungsarbeit leisten, sich die Bezeichnung "Bizarrlady" zurückerobern, wie viele SMer ihre "Perversion" oder homosexuelle das Wort "schwul". Aber wozu? Sich anzuschauen, was der Markt wie nennt, und danach die eigene Berufsbezeichung zu wählen, ist genauso legitim und wesentlich einfacher.
Und meinst du im Ernst, dass sich ein "Fickmäuschen" (was auch immer das nun genau ist) für ihre Werbung Fickmäuschen nennt? Die müssten da nämlich dann auch mitspielen.

"Bizarrlady" wird ja nun munter auf diverse Arten verwendet. In manchen Studios versteht man darunter eine aktiv/passive Dame, in anderen eine aktiv-berührbare, anderswo eine Frau, die Französisch und GV in Fetischklamotten anbietet. Da ich persönlich mich in all diesen Kategorien wiederfinde, bezeichne ich mich tatsächlich als Bizarrlady. Wäre ich rein aktiv und würde (wie Tanja zum Beispiel) professionell nicht vögeln wollen, würde ich mich sicherlich auch "berührbare Domina" nennen. Ich weiss noch, wie sie genervt war, weil damals auf ihre Werbung als Bizarrlady ständig Anfragen nach GV kamen. Ähnlich wird es den unberührbaren Dominas gehen, wenn sie alle Nase lang erklären müssen, dass sie sich nicht lecken lassen, wenn die Hälfte der "Dominas" das aber doch tut. Es gibt aber auch Leute, die mit "Domina" Lack- und Lederklamotten verbinden, und Dominas, die davon genervt sind, weil sie möglichweise lieber im Businesskostüm oder im Abendkleid dominieren und keine Lust haben, das Fetischpüppchen zu mimen. Es gibt Dominas, die ein Faible fürs "machen" haben (während der Gast möglichst gefesselt oder verbal zur Passivität angehalten ist), andere sitzen lieber auf ihrem Thron und lassen sich anbeten. Brauchen wir für die auch alle Sonderbezeichnungen?

Und, liebe aktive Kolleginnen, auf der passiven Seite sieht es auch nicht einfacher aus - die Tatsache, dass ich masochistisch, aber (zumindest beruflich) nicht submissiv bin, dann aber wiederum als Passive Machtgefälle in einem Rollenspielkontext nett finde, kann ich auch keinem Interessenten in einem Wort, mit einem Begriff erklären.

Da bleibt uns allen nur, eine Bezeichnung zu wählen, die einigermassen passt, den Rest in unserer Werbung auszuformulieren (wozu haben wir denn hier alle eigene Homepages und sind nicht auf den Mund gefallen), und für Anfragende, die offenbar nicht lesen konnten oder wollten, den freundlichen Standardsatz bereitzuhalten "Deine Anliegen werden auf unseren Studioseiten bereits ausführlich behandelt, lies dir doch bitte www... nochmals durch und melde dich gern noch einmal, wenn du darüberhinausgehende Fragen hast." Den kann ich im Schlaf auch bei der dritten Anfrage hintereinander nach Schlucken und Analverkehr (aber Sklavinnen machen sowas doch, und du bist doch auch passiv!) noch in nettem Tonfall runterbeten.
Tanja hat geschrieben:Wer nach Bondage fragt, wird verknotet.
Wer nach Schlägen fragt, wird gehauen.
Wer nach NS fragt, wird angepisst.
Und wer nach lecken fragt, wird zwischen meine Beine gelassen.

Auch wenn die unberührbaren Damen es partout nicht verstehen wollen...mir ist es tatsächlich egal, ob mir der Gast sympathisch ist oder nicht.

Es ist nur eine Praktik für mich.
Dito.
Wieso ausgerechnet daran (und nur daran) die Berufsbezeichnung festgemacht werden soll, weiss ich auch nicht.
Zuletzt geändert von Undine am Mi, 13.Aug 2008, 20:07, insgesamt 1-mal geändert.
Undine de Rivière - Domina und Fetisch-Escort
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Mi, 13.Aug 2008, 19:56
Ihr habt ja Sorgen!!!! Kopfschüttel!!

Schluetz guna
Das hat der liebe Gott nicht gut gemacht.
Allem auf Erden hat er Grenzen gesetzt,
nur nicht der menschlichen Dummheit.

Konrad Adenauer

Mi, 13.Aug 2008, 20:17
Eine sehr interessante Diskussion.
Meiner Meinung nach spielt die Bezeichnung; Domina oder Bizarrlady keine Rolle.
Ich denke die meisten Männer hier suchen sich die Domina oder Bizarrlady nach Ihren Leistungen oder nach dem was Sie anbieten aus.
Ich persönlich bevorzuge eine Dominante Lady, die gleichzeitig nahbar ist und sich auch lecken läst. Trotzdem möchte ich die Kontrolle abgeben und mich Ihr unterordnen.
Ich habe Bizarrladys kennen gelernt die unnahbar sind und ich habe Dominas kennen gelernt die nahbar sind. Da vor jeder Session ein Vorgespräch geführt wird oder schon am Telefon Neigungen und Leistungen besprochen werden ist doch letztendlich egal ob die Dame sich Bizarrlady oder Domina nennt, jede so wie Sie es mag.

Mi, 13.Aug 2008, 20:48
Hallo,
ich möchte mich den Personen anschließen, die keinen Unterschied in der Titulierung der Damen machen.
Mir sind Ladies gefühlsmäßig näher, die in ihren Inseraten auf Berührbarkeit oder Nahbarkeit verweisen.
Nicht weil ich es unbedingt haben möchte, sondern weil es mir im Vorfeld schon etwas vertrauliches suggeriert. Das macht es mir viel leichter mich ihnen zu öffnen.
Das wars.
Antworten

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