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Mi, 13.Aug 2008, 09:55
Ich nehme jetzt nur mal "eure" Argumente. Ich denke, dann wird es den Vorschreibern selber deutlich, oder?
Tanja hat geschrieben:
Ich persönlich habe jahrelang passive Dienste als Sklavin angeboten, ohne je GV im Programm gehabt zu haben.
Das Schildchen "Sklavin" wurde weder von mir noch von meinen Gästen je angezweifelt.

Wie bereits im vorigen Posting beschrieben, hat Domina für mich etwas mit der Fähigkeit zu tun, jemanden zu führen und zu leiten.

Diese Fähigkeit fällt nicht vom Himmel. Sie hat mit Erfahrung, Routine und Einfühlungsvermögen zu tun.

Für mich verdient jede Frau das Schildchen "Domina" (egal, wie sie sich nennen mag und welche Praktiken sie anbietet), die sich auf dem harten Markt über Jahre halten kann.
Wenn das nun so wäre, wieso unterscheidest du dann auch selber zwischen Sklavia, Zofe und Domina, aber nicht zwischen Domina und Bizarrlady? Führen und leiten gute Sklavias ihre Gäste nicht auch in ihren professionellen Sessions? Halten Sklavinnen sich nicht ebenfalls jahrelang auf dem harten Markt, haben Erfahrung, etc, wie hier für Damen konstatiert wird, die sich Dominas nennen sollen/dürfen?
Wieso also wird zwischen Domina und Sklavia unterschieden? Doch wohl, weil es im Sinne der Angebotskennzeichnung und -kategorisierung sinnvoll ist, zu unterscheiden, wenn es denn möglich ist und wenn es Begriffe dafür gibt? Nehme ich zumindest an. Und dann folglich logisch, wieso nicht eine dominante, berührbare Dame Bizarrlady nennen?

Oder auch wie ein anderer Mitschreiber äußert
geniesser67 hat geschrieben:
Bizarrladies bieten auch sadistische und dominante Praktiken an [...]

Wer behauptet, dass Bizarrladies nicht auch sehr dominant sein können? Ich klassifiziere nicht, sondern bin dankbar, wenn die Dame meines Herzens klar kommuniziert, was möglich ist und was nicht.

Roxana Sallés hat geschrieben:
Jede doch einfach so wie sie fühlt, wie sie es verinnerlicht.
Aber sicher würde ich mir niemals das absprechen lassen was ich fühle und mir als Domina sicher nicht gewisse sexuelle Vorlieben verbieten, weil andere in Schubladen denken.


Ich schließe mich hier Tanja trällernd an.
Ganz deutlich kann man zumindest erkennen wie unkompliziert zumindest eine gewisse Sparte von SM'lerinnen damit umgeht, die ihre Sexualität durchaus auch in ihrem Job ausleben und sich nicht verbiegen lassen.
Nun, in verbogene und nicht verbogene, in komplizierte und unkomplizierte, in eine gewisse Sparte und die anderen SM´lerinnen zu unterscheiden, finde ich als SMerin schon arg geschmäcklerisch, wenn man im gleichen Absatz andere des Schubladendenkens bezichtigt. Aber wenn diese Unterscheidung schon gewünscht ist, wieso ihr dann nicht per Bezeichnung Ausdruck geben?

Bizarrliebhaber hat geschrieben:Wichtig ist doch ob man seine Dominanz auslebt!
Dominanz daraus leitet sich nun mal Domina ab.
Für mich hat eine Domina echte Neigung und es ist egal
wie sie sich dabei nennt.
Ach ja, und wie heißen dann all die guten Dominant-Dienstleisterinnen, die keine innere Neigung haben?
Bizarrliebhaber hat geschrieben:Ob sie dominant genießt wie der Sklave danach lechtzend
sie mit der Zunge verwöhnen will???
Und wie ist dann deinen eigenen Unterscheidungskriterien nach die Bezeichnung für die Dienstleisterin, die es nicht dominant genießt, sondern lediglich zulässt, weil Gast es gekauft hat?
Bizarrliebhaber hat geschrieben:Der Begriff Bizarrlady wurde inzwischen durch die zahllosen
Fickmäuschen die sich nur mal nen Latexrock
anziehen oder wie Du selbst so schön in einem leider
oder zum Glück wohl in diesem Forum nun abgeschlossenem
Thema sich eine Peitsche bei E-Bay Kaufen und
sich Lady ... nennen so aufgeweicht das sich
niemand der echte Dominanz lebt und das tun z.B
Tanja und Roxana ohne Frage so bezeichnen lassen
wollen.
Der Begriff Domina wurde inzwischen durch die zahllosen Bizarrladies, die z.T. Sex bis zum GV anbieten, aufgeweicht ... du verstehst die Parallele, Jürgen?
Jagged hat geschrieben:Wenn eine "Domina" sich nicht "berühren" läßt, dem Gast aber trotzdem bis zur Sehnenscheidenentzündung einen runter holt, die "Bizarrlady" dagegen sich auch die Pussy lecken läßt: Ist das wirklich ein kategorialer Unterschied? Ich finde nicht. Ich finde, einen Unterschied zwischen "Domina" und "Bizarrlady" zu machen ist eher künstlich. Tatsächlich ist das alles eher eine Skala von 0 bis 100---und glücklicherweise wollen wir ja auch nicht alle die 100, so bleibt für jedes Tierchen sein Pläsierchen.
Also unterscheidest du doch auch. Statt nun deinem Vorschlag folgend Domina Skala 50 für eine Bizarrlady und Domina Skala 100 für eine unberührbare Domina zu sagen, ist es dann nicht netter, Bizarrlady und Domina zu sagen? Ich glaube, dass z.B. Roxana, von dir als Domina Skala 50 tituliert, sich nicht angemessen angeredet fühlt, oder?

Vielleicht ist es auch historisch zu betrachten. Da wurde auch mal irgendwann zwischen Bäcker und Konditor unterschieden, weil es anscheinend irgendwann notwendig wurde, weil zum ursprünglichen Beruf Bäcker der des Konditors zusätzlich entstand, und irgendwann wurde diese Unterscheidung obsolet, und es entwickelte sich der Universalanbieter "Bäckerundkonditor", so wie es Lady MacLaine für die Dominas und Bizarrladies ja ebenfalls prophezeit - für die Zukunft. Aber heute gibt es eben noch die "Domina", bei der es körperliche Angebote nicht in einer Session und nicht zu kaufen gibt.

Das sind jetzt mal wertfrei meine Anregungen aus euren Argumenten zu der derzeit stattfindenden Positionierungsdiskussion in einer sich noch relativ neu entwickelnden Dienstleistungsbranche der Dominantberührbaren.
Oder ist es vielleicht anders herum, und die Dominantberührbare ist das Urmodell des Berufs, der sich Domina nennt? Dann sollten wir vielleicht versuchen, eine Bezeichnung für Dominantunberührbare zu finden, ganz im Sinne meines Vorschreibers, den ich hier noch mal zitieren möchte
geniesser67 hat geschrieben: Ich klassifiziere nicht, sondern bin dankbar, wenn die Dame meines Herzens klar kommuniziert, was möglich ist und was nicht.
Marfa
klassische Domina http://www.la-marfa.com
Aus- und Fortbildungen und Coachings http://www.bdsm-akademie.com

Mi, 13.Aug 2008, 10:06
ich muss jetzt noch mal meinen senf dazu geben.

als ich angefangen hab, wurde mir folgende unterscheidung beigebracht:

1. klassische domina, lässt sich nicht anfassen

2. berührbare domina, lässt sich anfassen

3. alles andere: bizarrlady.

und ich habe hier im forum immer wieder das gefühl, dass die dominas auf die bizarrladies herabschauen, weil das ja keine "richtigen" dominas sind.

und das geht mir ziemlich auf den keks!

und jetzt wird hier wieder rumgeeiert....

kann ich mich jetzt domina nennen auch wenn ich mit einigen gästen verkehr habe?

lg

astrid

nachtrag:

ich habe vor 2 jahren in einem kölner studio einen tag probe gearbeitet.

dort wurde mir erklärt, dass ich als bizarrlady keinerlei aktive praktiken mehr ausüben dürfe, wenn ein gast eine domina berühren wolle, müsse er halt 2 damen buchen, die domina plus sklavin oder bizarrlady.

an diesem tag hatte ich auch eine session, bin vollkommen arglos reingegangen und wurde im wahrsten sinne des wortes verprügelt, hatte spuren die noch eine woche lang zu sehen waren.
Zuletzt geändert von GastAst am Mi, 13.Aug 2008, 10:20, insgesamt 1-mal geändert.

Mi, 13.Aug 2008, 10:14
@ Domhunter

Zitat "Ich glaube, eine übergeordnete Defintion gibt es für diese Dinge nicht.

Für die Dienstleisterin ist es eine Frage der persönlichen, individuellen Sichtweise und, wie man sich dabei am wohlsten fühlt.

Domina sein bedeutet sicher weitaus mehr als Berührbarkeit oder nicht. Es ist auch persönlichkeitsbedingt, hat etwas mit Souveränität zu tun, Intelligenz und Reife"

ich stimme dir voll und ganz zu.


Aber trotzdem bin ich erstaut einige "Frauen" sich selber in eine
Schublade stecken wollen ?? Sei es drum ich für meinen Teil
unterscheide nicht ob sie sich nun so oder so betitelt für mich steht
"Sie" ja im Vordergrund.

Komo

Unterscheidungen

Mi, 13.Aug 2008, 10:21
Hallo Marfa,

ich unterscheide nicht zwischen Sklavia, Sklavin oder Zofe.

Sind für mich alles Begriffe, die eine Person kennzeichnen, die passive Dienste anbietet.

Genauso geht es mir mit Domina/Bizarrlady/Göttin/unberührbar/berührbar/Sexarbeiterin/Lady...

Sind für mich alles Begriffe, die eine Person kennzeichnen, die aktive Dienste anbietet.

Wo packen wir bloß das ganze Switcherpack hin, das womöglich noch GV anbietet? Pfui Spinne (Achtung: Ironie on).

Das Problem ist m.E. tatsächlich, daß viele Gäste und Kolleginnnen unter Bizarrlady eine "noch nicht fertige Domina" verstehen.

Die arme Bizarrlady muß sich also sozusagen so lange anfassen lassen, bis sie es in die oberste Liga der unberührbaren Damen geschafft hat.

Und weil wir armen, armen Bizarrladies uns noch betatschen lassen müssen, dürfen wir uns eben nicht Domina nennen, sagen die "echten" Dominas.

Das empfinde ich als abwertend.

Warum darf ich mich in den Augen der unberührbaren Damen nicht Domina nennen?

Lieben Gruß,
Tanja
_______________________
www.lady-tanja-hamburg.de
http://blog.lady-tanja-hamburg.de
www.galerie-de-sade.de/Hamburg/Lady-Tanja-a302.html

Mi, 13.Aug 2008, 10:22
Och Lady Marfa ich verstehe die Parallele ganz gut :-D :-D

Deswegen kann ich auch hier eine gewisse
Stutenbissigkeit erkennen.

Für mich persönlich geht es um echte Dominanz.

Das ich was gegen Dominas oder Bizarrladys habe
die dieses nur gekonnt spielen sollte klar sein.

Unklar ist mir aber was unnahbare Dominas
gegen nahbare Dominas haben.
Oder gegen ehemalige Sklavias oder Bizarrladys
deren Neigung sie offen ausleben (Dieses auch privat zb bei
Veranstaltungen im Catonium etc)
die sich Dominas nennen.

Die benehmen sich komischerweise wenn es um die Definition
Domina geht anders denkenden Ladys gegenüber so wie mein Hund der mit dem setzen von Duftmarken
sein Revier abstecken will.

Mal ehrlich zur Sprache gebracht ne neue Domina
bedeutet weniger Gäste.

Anstatt das es ihnen nun um wirklichen und wahren
SM geht und mit recht an unprofessionellen
Sessions Kritik üben weil es eine Dame nur wegen des
Geldes macht üben sich hier die damen der
wahren SM Szene in Grabenkämpfen.

Soviel zur vielgelobten Toleranz von SMlern




winke winke
Jürgen
Für das was Frauen mit sich machen um gut
aus zu sehen würde jeder Gebrauchtwagenhändler in den Knast kommen

Mi, 13.Aug 2008, 10:24
Hallo, Komo,

genau das ist es.

Ein Titel ist Schall und Rauch, für mich persönlich völlig unwichtig und höchstens dafür gut, dem Interessenten vielleicht irgendwelche erste Hinweise zu geben, mit wem er es zu tun hat....

Aber so tickt unsere Gesellschaft nunmal, wir brauchen für alles einen Titel...bei der Polizei ist es der mittlere, gehobene und höhere Dienst, dort ist vom Polizeioberwachmeister bis zum Polizeidirektor alles haarklein aufgebröselt.

So setzt sich das überall fort.

Sogar hier im Forum haben wir unterschiedliche Klassifizierungen vom einfachen User bis hin zum Höchsten, Unglaublichsten aller Gefühle, dem " Senior- Moderator "-----------> :-D :-D

Nein, für mich sind es lediglich die Eindrücke, die ich gewinne und die letztendlich zählen, wenn ich es mit einem Menschen zu tun habe.

Fernab jeden Schubladendenkens.


DomHunter
( ...Strap-it-On... )
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http://www.flash-emotions.com
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http://www.domina-portrait.com

Mi, 13.Aug 2008, 10:45
Guten Morgen allerseits,

wie schon erahnt, ist es eine farbenfreudige Diskussion.

Vielleicht sollte man mein Posting noch einmal gründlicher nachlesen, da ich explizit betonte, dass ich KEINE Ressentiments , geschweige denn eine Wertung gegenüber berührbare Damen empfinde und deutlich gemacht habe, dass ich durchaus froh bin, dass es Damen gibt, die sich dieser Art der Dominanz hingeben.

Die „Ideologische“ Frage dahin gehend stelle ich nicht weil ich eine oder die Andere für „besser oder schlechter“ halte. Respekt habe ich vor Damen wie Tanja, die sich in ihrer Entwicklung weiter bewegt haben und von der ich einfach weiß, dass sie sämtliche SM Praktiken die sie anbietet auch beherrscht und ihre Unberührbarkeit sicher nicht wahllos vergibt (verkauft), sondern als wertvolles Geschenk an die Gäste verteilt, die sich gemeinsam mit Tanja durch Ihr SM gekämpft haben. (diesen Satz schrieb ich schon einmal und übernehme ihn hier gern noch einmal!)

Die Frage nach Domina oder Bizarrlady stellte sich für mich erneut, nachdem ich Roxana´s Zitat aus dem anderen Threat gelesen hatte:
Zitat:
Wenn eine Domina ihre Dominanz unterstreichen muß, indem sie Unberührbarkeit als Erkennungsmerkmal vorgibt, dann ist es doch gut, wenn dir dies genügt, um dich zu überzeugen wie du wirklich unterscheiden kannst
Ich lächele vor mich hin über diese Art der Reduzierung.


Nun, als nicht berührbare dominante Dame, stellte sich für mich die Frage, worauf bezieht sich denn Roxana in ihrer berührbaren Dominanz? In dem sie über die Unberührbaren lächelt? Sie selbst sie in Schubladen steckt und uns unberührbaren REDUZIERT und unterstellt das dies die einzige dominante Veranlagung ist? Mit keinem Wort habe ich gesagt, dass die Dominanz durch Unberührbarkeit abhanden kommt.
Wie definierst du denn deine Dominanz? Dadurch das du dich lecken lässt? Dadurch das du glaubst, uns deine Sichtweise als „Einzig wahre“ immer und immer wieder vor zu beten?

Und Roxana, ich kann sehr wohl die berührbare Dominanz nachvollziehen. Bevor ich mich im Profi Bereich für Unberührbar entschied, habe ich durchaus auch die berührbare Dominanz im Privaten Leben genossen und manchmal genieße ich sie auch heute, privat wohlgemerkt!

Für mich zeichnet sich Dominanz durch viele Dinge aus. Sicher nicht durch die Unberührbarkeit oder durch diverse Praktiken, die eine jede von uns beherrscht.
Den Einwand von dir liebe Tanja, dass sich eventuell Gast darunter eine Lerndomina oder Jungdomina dahinter verbergen könnte, kann ich noch am ehesten gelten lassen.
Ebenfalls ist es sicher so, wie Jürgen schreibt, dass heute der Name Bizarrlady mit „billigen Fi…mäusen“ belegt ist und sich sicher keine dominant veranlagte Frau auf diese Stufe stellen will.

Mir ging es darum die ewigen gegenseitigen Vorwürfe endlich einmal aufzuräumen. Und das schaffen wir hier gerade doch sehr gut.
Dominanz zeichnet sich für mich eher wie DomHunter beschrieben hat aus: Intelligenz, Souveränität und Reife sind sehr gute Stichworte. Leider kommen vielen diese Attribute abhanden wenn sie sich selbst definieren.

Bei dir Roxana habe ich eindeutig das Gefühl das dir hier und da ein paar stillere Momente gut tun würden. Du greifst immer wieder an und stichelst mit deinen kleinen Randbemerkungen am Ego einiger Damen. Mich eingeschlossen. Und ja- das verführt mich dann doch irgendwann dazu, diese Diskussion zu suchen.
Es ist ein Angriff gegen dich, dass gebe ich unumwunden zu, nachdem ich deine Antwort in dem obig genannten Posting gelesen habe.
Ich weiß das Tanja oder manch eine andere berührbare Domina sehr wohl den Status Domina für sich beanspruchen und auch nach meiner persönlichen Definition „verdient haben!“ Bei dir jedoch, lese ich eher immer wieder die Verachtung die du unberührbaren Damen entgegen bringst.
Immer wieder unterstellst du uns, dass wir uns ja einen Teil der Lust nicht nehmen würden, das wir uns ausschließlich auf unsere Unberührbarkeit zurückziehen würden.
Die Entscheidung unberührbar zu sein hat andere Gründe, die du nicht gelten lassen kannst und willst. Du bist diejenige die die Schubladen aufmacht und einsortiert und meinst bewerten zu dürfen und es auch tust!
Daher möchte ich mich logischerweise von einer Dame wie dir abgrenzen.

Domina bedeutet einfach mehr. Die Definition von DomHunter ist schon mal ein guter Anfang. Dominanz ist mehr als irgendwelche Praktiken zu beherrschen. Es ist eine persönliche Einstellung und Ausstrahlung, die ich auch ohne Heels und Fetischklamotten ausleben kann. Da dürfen deine Gäste gern anderer Meinung sein, immerhin lebt ihr ja auch gemeinsam Eure bizarren Gelüste aus.

Aber wenn wir ehrlich sind, die unberührbare Dominanz zieht wesentlich weniger Gäste, als wenn Gast alles bekommen kann bei seiner „Göttin, Domina, Herrin oder …Bizarrlady“.
Wenn dann noch der Oberbegriff der Domina völlig ungeschützt bleibt, wir uns nicht mehr im Angebot abgrenzen können, weil sämtliche Begriffe unter dem Oberbegriff Domina laufen, wie sollen wir dann unsere Nischen behalten? Immerhin hat sich in einer anderen Diskussion ja bereits geklärt, dass die unberührbare Dominanz durchaus auch bei einigen Gästen eine Rolle spielt.

Tanja- zu deiner Frage stelle ich entgegen: Wie sollen wir unberührbaren Damen uns denn nennen?

So- mittlerweile sind unendlich viele Postings eingegangen die ich erst einmal in Ruhe nachlesen werde, Einzelheiten habe ich zum Teil ja schon verwenden können.


Herzliche Grüße
Lady Tara
Es ist viel wertvoller, stets den Respekt der Menschen
als gelegentlich ihre Bewunderung zu haben.

http://www.galerie-de-sade.de/Hamburg/L ... a2438.html
http//www.sm-feeling.de

Unberühr

Mi, 13.Aug 2008, 11:02
Hi Tara,

vielen Dank für Deine netten Komplimente. *freu*

Zu Deiner Frage, wie unberührbare Damen sich nennen sollen...

Wie wäre es mit Domina?

Warum nennen wir nicht alle Damen, die in der Lage sind, im Sinne von Einfühlungsvermögen und Führung ein Spiel zu leiten, Dominas?

Warum muß es denn unterschiedliche Begrifflichkeiten geben?

Du unterscheidest bei anderen Praktiken doch auch nicht.

Für mich gibt es jedenfalls unberührbare Dominas und berührbare Dominas.

Und dann gibt es kleine F...mäuschen, die so tun, als wären sie dominant.

Oder andersrum gefragt, wie darf ich mich denn nennen?

Lieben Gruß,
LadyTanja

@Jürgen
Nun bin ich offline...Nutze die Gelegenheit, schneller zu sein als ich.
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www.galerie-de-sade.de/Hamburg/Lady-Tanja-a302.html

Mi, 13.Aug 2008, 11:27
Mit Begriffsdefinitionen kommen wir nicht weiter - jede(r) versteht darunter etwa anderes und da Domina wie MBA kein geschützter Titel ist, darf ihn jede verwenden.
Wenn ich eine Dame besuche, ziehe ich "nicht berührbare" Damen vor. Warum?
Erstens reizt es mich beim professionellen BDSM (privat ist es anders) relativ wenig eine Dame zu lec... oder zu fic... Im Hinterkopf kann es ab und zu diese Phantasie geben, aber ich möchte dies in der Realität nicht erleben!
Zweitens denke ich, dass jemand der nicht berührbar ist sowie einige Jahre in diesem Geschäft überlebt hat für mich die bessere Domina ist, da sie (mit einer höheren Wahrscheinlichkeit) es versteht meine Phantasien zu verwirklichen - Praktiken richtig anwenden, dass richtige Umfeld schaffen, psychologisch auf mich einzugehen, etc. Falls sie in der Anwendung von BDSM völlig unfähig wäre, hätte sie kaum überlebt. Anders gesagt ist es bei dem heutzutage riesigen Angebot eine Möglichkeit eine gewisse Selektion zu treffen.
Drittens habe ich in guten Studios schlechte Erfahrungen mit Bizarrladies gemacht (Domina war gerade beschäftigt und ich habe dann Domina/Bizarrlady gebucht bzw. mehrere Damen waren involviert - Dominas wie Bizarrladies) - verbal hat es nicht gestimmt und auch die ganze Session war enttäuschend. OK, dies heisst nicht, dass es bei allen Bizarrladies so ist, aber ich denke schon, dass relativ unerfahrene Damen als Bizarrladies angepriesen werden um zu schauen, ob es funktioniert. Fluktuation bei Bizarrladies ist ja in den bekannten, guten Gross-Studios auch um einiges höher als bei Sklavinnen und Dominas. Dies ist wenigstens mein Eindruck.

Mi, 13.Aug 2008, 11:35
Ich freue mich doch ob der sachlichen Diskussion, das nur vorab.

Es scheint sich auch eine Mehrheit zu bilden, die beiden Fraktionen, den Berühr- wie auch Unberührbaren, die Bezeichnung "DOMINA" nicht verwehrt.

Per Definitionem finde ich keine Erklärung einer Bizarrlady - vielleicht können wir uns darauf einigen, dass nicht das "Lecken des Allerheiligsten" Unterscheidungskriterium ist, sondern der Akt an sich?

Wie seht Ihr das?

Viele Grüße vom
Geniesser67 winke winke
Männer werden nicht erwachsen, ...
die Spielsachen werden nur teurer.

Re: Unberühr

Mi, 13.Aug 2008, 11:47
Tanja hat geschrieben: Für mich gibt es jedenfalls unberührbare Dominas und berührbare Dominas.

Und dann gibt es kleine F...mäuschen, die so tun, als wären sie dominant.

Oder andersrum gefragt, wie darf ich mich denn nennen?
Genau, Tanja, andersherum. Wieso nicht die Fickmäuschen Fickmäuschen nennen, wenn sie es doch sind, und die Dominantberührbaren Bizarrladies, und die Dominantunberührbaren Dominas. Wieso schaust du nicht zweifelnd in die andere Richtung und stellst die Bezeichnung Bizarrlady für Fickmäuschen in Frage?
Und sind dann Dienstleisterinnen, die rein dominant spielen, aber keine Neigung haben, auch Fickmäuschen, weil sie "nur so tun"?

Und mal ehrlich, die von Jagged vorgeschlagene Bezeichnung "Skala n (0 - 100) Domina" will doch wohl keine(r) ernsthaft, oder?

Und egal wie man die jeweilige Richtung nennt, es gibt in jeder Spielart Könnerinnen und Anfängerinnen, Lernende und Unverbesserliche, stabil in ihrer Richtung Ruhende und sich woanders hin Entwickelnde. Ich kenne auch die Geschichten von einigen Instituten, wo eine Domina als Zofe oder Sklavia anfangen muss und lehne dies komplett ab.

Nur um das endgültig klarzustellen: Ich schaue nicht auf Bizarrladies herab, ich schaue zu ihnen hinüber. Ich respektiere sehr wohl ehrlich kommunizierte, verantwortungsbewusst ausgeübte Angebote, und ich werte anders nicht als besser oder schlechter.

Marfa

PS: @ Jürgen

da du mich im ersten Satz deines Postings adressierst, keimt die Frage, ob du die Stutenbissigkeit und die Aversion gegen Dominantberührbare auch auf mich beziehst.
klassische Domina http://www.la-marfa.com
Aus- und Fortbildungen und Coachings http://www.bdsm-akademie.com

Mi, 13.Aug 2008, 11:59
Das Statement:
Geschichten von einigen Instituten, wo eine Domina als Zofe oder Sklavia anfangen muss und lehne dies komplett ab.
schreckt mich auf - eine solche Praktik ist doch kontraproduktiv. Sicher sollte eine verantwortungsvolle Domina (egal, wie berührbar sie auch ist :-D ) wissen, was sie mit ihrer Technik auslöst (und da ist das eigene "gespürt haben" sicher hilfreich). Sie dazu aber zwingen, halte ich für sehr fragwürdig.

Herzlich,
Geniesser67 winke winke
Männer werden nicht erwachsen, ...
die Spielsachen werden nur teurer.

Mi, 13.Aug 2008, 12:15
Wie cm da richtig schrieb
Geschützt ist der Begriff nicht.
Und unterscheiden tut der bewußt eine Bizarre Wunscherfüllerin
suchende Gast auch ob er zu einer berührbaren oder unberührbaren "Domina" geht.

Tanja hat recht
Roxana hat recht
und Du hast auch recht.

Ihr alle seid aber getandene Frauen die sich Jahre
lang in dem Gewerbe gehalten haben und sich
jede für sich selbst einen individuellen Ruf
aufgebaut haben.

Ihr habt alle die nötige Erfahrung und Reife
Die Kreativität und das Einfühlungsvermögen
auf euren gegenüber im Spiel.

Und damit gehört Ihr alle zu einer zunehmend kleiner
werdenden Minderheit der in diesem Forum gepriesenen Damen an.
Ich möchte nicht alle damen guten Rufes nun aufzählen
Es sind noch verdammt viele.

Aber anstatt euch von jenen abzugrenzen und dann
auch ein fass aufzumachen die es der reinen
Geldgeilheit wegen tun, habt ihr nichts besseres
zu tun als euch mit Standesgedünkel und Bezeichnungen
herumzuschlagen und euch gegenseitig nun offen
zu attakieren.

Klar Roxana postet oft und viel und zu
vielen Themen in vielen Bereichen.
Ich schätze aber ihre auffallende Intelligenz
und ebenfalls das was sie dazu zu sagen hat
genau so wie die Beiträge von einer Madame Zarah,
Lady Tara, Tanja, Marfa,Lady Mc Laine usw und so fort.

Aber es steht doch nun jedem User frei zu schreiben.
Allen anderen Ladys doch auch.
Wo ist nun das Problem????

An einem Posting???
Wohl kaum!!!!!
AUCH ICH HABE SCHON RICHTIGEN BULLSHIT GESCHRIEBEN.

An der Thematiesierung wie sich nun wer nennt kanns
doch auch nicht liegen.
Roxana hat je wohl nicht erst gestern
behauptet Domina zu sein.
Ihre wahre Leidenschaft habe ich schon vor zwei
Jahren zu spüren bekommen %klatsch% %klatsch% auspeitschen

Und dem sticheln gehen doch aber Schubladengedanken
anderer voraus.
Siehe Taras Hinweislink beim Eingangsposting

http://www.dominaforum.net/forum/viewto ... 950#102950

Jeder ist halt Persönlichkeit auf andere Art
Und solange das echt Dominant ist ist es auch gut so


Zum Glück hat sich in der Zwischenzeit Tanja
nicht eingeloggt


:-D :-D


winke winke
Jürgen
Für das was Frauen mit sich machen um gut
aus zu sehen würde jeder Gebrauchtwagenhändler in den Knast kommen
Antworten

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