Wenn das nun so wäre, wieso unterscheidest du dann auch selber zwischen Sklavia, Zofe und Domina, aber nicht zwischen Domina und Bizarrlady? Führen und leiten gute Sklavias ihre Gäste nicht auch in ihren professionellen Sessions? Halten Sklavinnen sich nicht ebenfalls jahrelang auf dem harten Markt, haben Erfahrung, etc, wie hier für Damen konstatiert wird, die sich Dominas nennen sollen/dürfen?Tanja hat geschrieben:
Ich persönlich habe jahrelang passive Dienste als Sklavin angeboten, ohne je GV im Programm gehabt zu haben.
Das Schildchen "Sklavin" wurde weder von mir noch von meinen Gästen je angezweifelt.
Wie bereits im vorigen Posting beschrieben, hat Domina für mich etwas mit der Fähigkeit zu tun, jemanden zu führen und zu leiten.
Diese Fähigkeit fällt nicht vom Himmel. Sie hat mit Erfahrung, Routine und Einfühlungsvermögen zu tun.
Für mich verdient jede Frau das Schildchen "Domina" (egal, wie sie sich nennen mag und welche Praktiken sie anbietet), die sich auf dem harten Markt über Jahre halten kann.
Wieso also wird zwischen Domina und Sklavia unterschieden? Doch wohl, weil es im Sinne der Angebotskennzeichnung und -kategorisierung sinnvoll ist, zu unterscheiden, wenn es denn möglich ist und wenn es Begriffe dafür gibt? Nehme ich zumindest an. Und dann folglich logisch, wieso nicht eine dominante, berührbare Dame Bizarrlady nennen?
Oder auch wie ein anderer Mitschreiber äußert
geniesser67 hat geschrieben:
Bizarrladies bieten auch sadistische und dominante Praktiken an [...]
Wer behauptet, dass Bizarrladies nicht auch sehr dominant sein können? Ich klassifiziere nicht, sondern bin dankbar, wenn die Dame meines Herzens klar kommuniziert, was möglich ist und was nicht.
Nun, in verbogene und nicht verbogene, in komplizierte und unkomplizierte, in eine gewisse Sparte und die anderen SM´lerinnen zu unterscheiden, finde ich als SMerin schon arg geschmäcklerisch, wenn man im gleichen Absatz andere des Schubladendenkens bezichtigt. Aber wenn diese Unterscheidung schon gewünscht ist, wieso ihr dann nicht per Bezeichnung Ausdruck geben?Roxana Sallés hat geschrieben:
Jede doch einfach so wie sie fühlt, wie sie es verinnerlicht.
Aber sicher würde ich mir niemals das absprechen lassen was ich fühle und mir als Domina sicher nicht gewisse sexuelle Vorlieben verbieten, weil andere in Schubladen denken.
Ich schließe mich hier Tanja trällernd an.
Ganz deutlich kann man zumindest erkennen wie unkompliziert zumindest eine gewisse Sparte von SM'lerinnen damit umgeht, die ihre Sexualität durchaus auch in ihrem Job ausleben und sich nicht verbiegen lassen.
Ach ja, und wie heißen dann all die guten Dominant-Dienstleisterinnen, die keine innere Neigung haben?Bizarrliebhaber hat geschrieben:Wichtig ist doch ob man seine Dominanz auslebt!
Dominanz daraus leitet sich nun mal Domina ab.
Für mich hat eine Domina echte Neigung und es ist egal
wie sie sich dabei nennt.
Und wie ist dann deinen eigenen Unterscheidungskriterien nach die Bezeichnung für die Dienstleisterin, die es nicht dominant genießt, sondern lediglich zulässt, weil Gast es gekauft hat?Bizarrliebhaber hat geschrieben:Ob sie dominant genießt wie der Sklave danach lechtzend
sie mit der Zunge verwöhnen will???
Der Begriff Domina wurde inzwischen durch die zahllosen Bizarrladies, die z.T. Sex bis zum GV anbieten, aufgeweicht ... du verstehst die Parallele, Jürgen?Bizarrliebhaber hat geschrieben:Der Begriff Bizarrlady wurde inzwischen durch die zahllosen
Fickmäuschen die sich nur mal nen Latexrock
anziehen oder wie Du selbst so schön in einem leider
oder zum Glück wohl in diesem Forum nun abgeschlossenem
Thema sich eine Peitsche bei E-Bay Kaufen und
sich Lady ... nennen so aufgeweicht das sich
niemand der echte Dominanz lebt und das tun z.B
Tanja und Roxana ohne Frage so bezeichnen lassen
wollen.
Also unterscheidest du doch auch. Statt nun deinem Vorschlag folgend Domina Skala 50 für eine Bizarrlady und Domina Skala 100 für eine unberührbare Domina zu sagen, ist es dann nicht netter, Bizarrlady und Domina zu sagen? Ich glaube, dass z.B. Roxana, von dir als Domina Skala 50 tituliert, sich nicht angemessen angeredet fühlt, oder?Jagged hat geschrieben:Wenn eine "Domina" sich nicht "berühren" läßt, dem Gast aber trotzdem bis zur Sehnenscheidenentzündung einen runter holt, die "Bizarrlady" dagegen sich auch die Pussy lecken läßt: Ist das wirklich ein kategorialer Unterschied? Ich finde nicht. Ich finde, einen Unterschied zwischen "Domina" und "Bizarrlady" zu machen ist eher künstlich. Tatsächlich ist das alles eher eine Skala von 0 bis 100---und glücklicherweise wollen wir ja auch nicht alle die 100, so bleibt für jedes Tierchen sein Pläsierchen.
Vielleicht ist es auch historisch zu betrachten. Da wurde auch mal irgendwann zwischen Bäcker und Konditor unterschieden, weil es anscheinend irgendwann notwendig wurde, weil zum ursprünglichen Beruf Bäcker der des Konditors zusätzlich entstand, und irgendwann wurde diese Unterscheidung obsolet, und es entwickelte sich der Universalanbieter "Bäckerundkonditor", so wie es Lady MacLaine für die Dominas und Bizarrladies ja ebenfalls prophezeit - für die Zukunft. Aber heute gibt es eben noch die "Domina", bei der es körperliche Angebote nicht in einer Session und nicht zu kaufen gibt.
Das sind jetzt mal wertfrei meine Anregungen aus euren Argumenten zu der derzeit stattfindenden Positionierungsdiskussion in einer sich noch relativ neu entwickelnden Dienstleistungsbranche der Dominantberührbaren.
Oder ist es vielleicht anders herum, und die Dominantberührbare ist das Urmodell des Berufs, der sich Domina nennt? Dann sollten wir vielleicht versuchen, eine Bezeichnung für Dominantunberührbare zu finden, ganz im Sinne meines Vorschreibers, den ich hier noch mal zitieren möchte
Marfageniesser67 hat geschrieben: Ich klassifiziere nicht, sondern bin dankbar, wenn die Dame meines Herzens klar kommuniziert, was möglich ist und was nicht.






