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Sa, 01.Jan 2005, 15:41
Hallo Lady Elisa


Nicht ohne Grund lerne ich in meinem Studio viele Sklaven kennen, die in Studios negative Erfahrungen gemacht haben, weil die Damen mit Ihren Utensilien nicht umgehen können.
Ich finde, das dies eher auf eine schlechte Domina zutrifft. Hat das wirklich was mit der Erfahrung als passiv zu tun???? Ich kenne Dominas die keine passive Erfahrung haben, aber trotzdem mit Ihren Utensilien gut umgehen können. Ich habe aber auch keine Probleme, wenn die Dame schon passive Erfahrung hat.

Hotslave

Mo, 03.Jan 2005, 10:26
Ich glaub schon das man mit passiven Erfahrungen z.b. die schlagwirkungen von Peitschen oder Rohrstöcken besser einschätzen kann und dann als aktiver sie auch besser benutzen kann.

Di, 04.Jan 2005, 11:08
Für mich ist das Thema einfach zu beantworten JA

Sex, zu dem wohl auch die meisten SM Phantasien zählen, spielt sich überwiegend im Kopf ab. Die Domina spielt mit den Phantasien ihres Gastes, sie nähert seine Phantasie mit ihren Vorlieben, Erfahrungen und Tools an. Irgendwie muss sie sich aber auch in ihr Gegenüber versetzen können. Da hängt er nun, wie wirkt es, wenn er mich sieht, wie wirkt es wenn er mich nur spürt, was wird passieren, wenn ich JETZT eine der „Grenzen“ überschreite...

Ein sehr klares dominantes auftreten, welches ich im ersten Schritt nicht auf SM beschränke, verschenkt oft viele Möglichkeiten sein Gegenüber zu erreichen. Vgl. Chef im Befehlston. Es ist die Aufgabe von Führungspersonen, und hier gehe ich dann wieder zurück zu SM und zur Domina, seine kommunikativen Möglichkeiten, seine Techniken und Tools auf beiden Seiten der Skala, also die harte Schule und die weiche Schule, zu erweitern. Den Chef um die motivierend freundliche Komponente zu erweitern.

Eine Domina mir Erfahrungen in beiden Lagern des SM Spiels wird sich dann wohl besser auf ihr Gegenüber einstellen können. Sie kann aus eigener Erfahrung die Dosierung abschätzen. Mal ehrlich, sonst muss sie es durch trial und error bei verschieden empfindenden Probenten versuchen. Das ist wohl auch ein Grund, warum Damen mit einer gewissen Berufserfahrung den Jungen Dominahasen die Show stehlen J
Sie wissen z.b. die Peitsche richtig(!) zu dosieren.

Ich glaube es gibt mehrere Wege eine gute Domina zu werden:
Den langen Weg mit viel Erfahrung als Domina
Die Abkürzung mit Erfahrung in beiden Lagern

Aber Konfuzius hatte dazu eine andere Meinung ....

Di, 04.Jan 2005, 22:28
es gibt drei Wege klug zu handeln:

- durch Nachahmung, das ist der leichteste
- durch Nachdenken, das ist der edelste
- und durch Erfahrung, das ist der bitterste Weg

Das kann man drehen und wenden, das gilt immer.

Mi, 05.Jan 2005, 11:52
@Tanja
wenn sich die drei klatschenden Smilies auf die 3 Wege klug zu handeln beziehen, so kann ich das Lob nicht für mich beanspruchen. Das gebührt in diesem Fall nur dem alten, weisen Mann aus der Reich der Mitte.

Do, 06.Jan 2005, 20:09
Ohh Tanja, was hast Du da nur angerichte?

Ich plane gerade für meinen nächsten Studiobesuch (Alibi usw.) und habe mich dabei erwischt, wie ich versch. Sub Damen in die nähere Auswahl eingeschlossen habe. Aber was soll ich dann mit der Lady machen?? Keine Ahnung!! Siehst Du, was Du mit Deinem Beitrag in mir angerichtet hast? Eine völlige Orientierungslosigkeit.... ;-)

Ich glaube aber ein Versuch ist es vielleicht wert. Wer weiss was da herauskommt. Ich kann ja mal mit einer Bizarr Dame anfangen meine vorhandene (??) dom Seite zu erkunden.

völlige Orientierungslosigkeit

Fr, 07.Jan 2005, 11:23
Hallo Frechdachs,
Ohh Tanja, was hast Du da nur angerichte?
Tschuldigung :) :) .

Also, mit einer komplett passiven Dame, die keinerlei Wechselspiele anbietet, würde ich an Deiner Stelle nicht anfangen.

Aus meiner eigenen Erfahrung weiß ich, daß ich bis vor kurzem Wechselspielern hilflos gegenüber stand, weil ich echt nicht wußte, was ich mit denen jetzt machen soll.

Ich hab immer gedacht, wozu gehen Switcher zu einer Sklavin, wenn sie eigentlich mit der Passiven nichts anfangen können!?
Ich kann ja mal mit einer Bizarr Dame anfangen meine vorhandene (??) dom Seite zu erkunden
Das ist auf jeden Fall eine gute Idee. Denn wenn Du feststellst, daß Dich das "oben" spielen nicht kickt (oder nicht lange genug für eine ganze Session), dann besteht ja die Möglichkeit des Wechselns.

Das ist dann für beide Seiten sicher befriedigender, als wenn Du zu einer rein passiven Dame gehst.

Ich wünsche Dir viel Erfolg, und würde mich freuen, wenn Du hier im Forum von Deinen Erfahrungen berichten würdest. :)

Liebe Grüsse
Tanja

Fr, 07.Jan 2005, 17:09
Hallo an alle,

über dieses Thema habe ich mich mit etlichen Frauen (passive/aktive) unterhalten. Ich muß gestehen, dass ich das bewundere, dass Damen in diesem Gewerbe beide Seiten anbieten und ausleben.

Manchmal, wenn wir zusammen saßen und uns darüber unterhielten, wie das Gefühl sei, sich das von einem Gast gefallen zu lassen oder wie man die Hemmschwelle übergeht. Ist es das reine Kapital oder doch eine eigene Neigung die man entwickelt??

Ich wollte es wissen und aus Spass hat mir mal ein Mädel auf meinen Hintern gehauen und SORRY, ich muß gestehen es gefiel mir nicht. Trotzdem die Bewunderung an die jenen die es tun.

Meinerseits bleibe ich bei meiner dominanten Schiene und meiner Beobachtung der Pathologie des Mannes und lasse weiterhin meinen Adrenalinspiegel steigen indem ich Schmerzen zufüge und meinen Spass daraus habe die Führung zu behalten.

Nette Grüße an alle in diesem Beitrag

Fr, 07.Jan 2005, 19:13
@Domina-Jasmin
genau das was Du beschreibst ist oft das Dilemma, es ist jedenfalls meines.

Im Job zähle ich eher als der Rammbock. Es werden keine Gefangenen gemacht. Ähnlich ist es wohl zu Hause. Das ist wohl auch ein Grund, warum ich meine SM Phantasie woanders ausleben muss. Meine Frau währe mit einer DOM Rolle überfordert?

Da ich außerhalb des Studios eher DOM bin, aber man beachte auf der reinen kommunikativen(!) Basis, ist es für mich ein Bedürfnis ein "Gleichgewicht" herzustellen. Ich bin im Studio devot, aber auch aufsässig und frech um mehr Stafmaßnahmen ggf. zu provozieren (mein Nick).

D.h. verbal Dom, physisch Sub.

In meiner berufl. Entwicklung habe ich versucht, mir die Softskills für einen weichen Stil anzueignen, ein Ausgleich zu meinem wild-west Auftreten.

Jetzt stellt sich die Frage, ob es mir auch gelingt, im SM mein Spektrum zu erweitern. Hier einfach mal zu schauen wie ich mir einer ggf. dom. Rolle umgehe.

Ich kann aber nachvollziehen, das der Klaps auf den Hintern für jemanden der DOM ist nichts bringt. Es ist nur ein "Angriff". Anders könnte es sein, wenn man als Dom die Kontrolle aus der Hand gibt. Also nicht dominant anordnen " hau mir mal auf den Hintern", sondern erst die Kontrolle verlieren und dann ...

Fr, 07.Jan 2005, 19:32
Hallo Frechdachs,

schön beschrieben. Dieser Forum allgemein gefällt mir immer besser.

Zu dem Thema noch mal:

Ich versuchte privat mich auch irgendwie fallen zu lassen aber das ging in die Hose, genau wie meine zwei Ehen, die es gern mal gesehen hätte, dass ich mal nicht die führende Rolle gespielt hätte.

Zudem liegt es auch an meiner Art und Lebensweise der kroatischen Abstammung. Wir Frauen haben es nie leicht mit unseren Landsmännern gehabt, deswegen auch die intensive dominante Ader, die wie eine Mauer wir um uns herum aufgebaut haben.

Habe aber leider viele devote Frauen erlebt, die darunter sehr litten, wenn die Session vorbei war und Tränen der Hilflosigkeit und des Schmerzes folgten. Aber dennoch Frauen erlebte, die diese Neigung wirklich hatten. Man sollte sich wirklich nicht wegen des Geldes seine Grenzen überschreiten, man sollte sich nicht verlieren.

Gruß Domina Jasmin

Tränen

Sa, 08.Jan 2005, 15:26
Hallo Domina Jasmin,
Habe aber leider viele devote Frauen erlebt, die darunter sehr litten, wenn die Session vorbei war und Tränen der Hilflosigkeit und des Schmerzes folgten.
Wenn die Frauen weinten, weil sie litten (und zwar "UN-SMig"), ist das sicher keine gute Basis, um als Passive SM zu praktizieren.

Ich für meinen Teil weine sehr oft nach Sessions, die mein Herr mit mir macht. Für mich sind Tränen eher eine Verarbeitung meiner verschiedenen Emotionen und ich empfinde sie eher als Glück.
Man sollte sich wirklich nicht wegen des Geldes seine Grenzen überschreiten, man sollte sich nicht verlieren.
Das sehe ich genau so. Darum habe ich ja auch jahrelang keinen dominanten Service angeboten, weil ich mich damit verkauft hätte.

Gerade in unserem Beruf (und als Passive sicher noch ein wenig mehr) sollte frau sehr genau darauf hören, ob Grenzen überschritten werden und ob das, was frau anbietet, wirklich Spaß macht.

Ich z.B. biete keinen GV an (nicht, weil mir das keinen Spaß machen würde :-D ), sondern weil ich auch privat SM praktiziere, und mein Herr der einzige ist, dem das Privileg des GV gebührt.

Liebe Grüsse
Tanja

Sa, 08.Jan 2005, 21:13
kleintanja wrote:
Ich für meinen Teil weine sehr oft nach Sessions, die mein Herr mit mir macht. Für mich sind Tränen eher eine Verarbeitung meiner verschiedenen Emotionen und ich empfinde sie eher als Glück.
So eine viertel Stunde nach dem Verlassen des Studios, habe ich mein erstes emotionale Hoch. Das schwappt dann richtig über mich hinweg. Dieses Hoch ist durch eine massiven Bezug auf die Dame gekennzeichnet. Jetzt erreicht die Macht, welche die Domina in der Session aufgebaut hat, ihr Maximum. In diesem Moment wäre ich absolut steuerbar durch ebend jene Dame. Wie ein Zombie.

Weinen? Nein, dafür bin ich wohl zu "kalt". Die Domina bricht aber temporär in meine emotionale Kälte einen Riss...

Klingt konträr zu meiner SUB Rolle, ist es aber nicht.

Tränen

So, 09.Jan 2005, 10:55
Hallo Frechdachs,
Dieses Hoch ist durch eine massiven Bezug auf die Dame gekennzeichnet. Jetzt erreicht die Macht, welche die Domina in der Session aufgebaut hat, ihr Maximum. In diesem Moment wäre ich absolut steuerbar durch ebend jene Dame. Wie ein Zombie
Sehr schön beschrieben. :)
Nein, dafür bin ich wohl zu "kalt"
Hmmm, ist es nicht eher so, daß Frauen näher am Wasser gebaut haben und sich ihre Tränen "gestatten", während Männer gelernt haben, daß sie nicht weinen dürfen?

Ich würde es nicht als kalt bezeichnen, nur weil Du nicht weinst. Schließlich ist die Aussage "steuerbar wie ein Zombie" ein sehr schöner Ausdruck für die Emotionalität, die Du empfindest.

Ich weise meine Spielpartner vorab darauf hin, daß meine Tränen Ausdruck des Glücks sind.
Trotzdem ist es für die meisten meiner Spielpartner zuerst sehr befremdlich, daß solche Sturzbäche aus meinen Augen kommen.

Jeder verarbeitet Emotionen anders. Bei mir sind es halt Tränen, bei Dir ist es ein "Marionetten-Gefühl". Kälte ist das sicher nicht :) .

Liebe Grüsse
Tanja
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