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Schade...

So, 24.Okt 2004, 15:18
Mein Beitrag klingt vielleicht, wie eine Moralpredigt, soll aber keine sein.
Jeder hat das Recht, sein Leben nach seinen Wünschen zu gestalten ohne sich rechtfertigen zu müssen und es steht niemandem zu ihn zu verurteilen.

Traurig ist aber, dass es so viele Männer/ Frauen gibt, die ihre Partner/-innen belügen, betrügen und verarschen (müssen).


Was lief eigentlich schief an dem Punkt, als beschlossen habt mit euren "Vanillas" (ich hasse diesen abwertenden Unterton, der in fast jedem Beitrag mitschwingt) eine feste Beziehung einzugehen?

Heute, Anfang des 21. Jahrhunderts, wo Puffs und Pornos an jeder Ecke zu finden sind und blanke Brüste im Nachmittagsprogramm gezeigt werden, sollte es doch möglich sein sich über seine sexuellen Vorlieben auszutauschen. Ist es so schwer zu fragen: "Gefällt Dir das, was ich grade mache? Was möchtest du? Könnten wir vielleicht dasunddas ausprobieren?" und ein gemeinsames Repetoire an lustbefriedigenden Praktiken aufzustellen?

Klar, wächst man langsam in seine Veranlagung hinein und ist sich anfangs vielleicht nicht sicher, wonach man sucht, aber warum nicht gemeinsam auf die Entdeckungsreise gehen?

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass fast jede Frau ein angenehmes Prickeln empfindet, wenn sie eine Gerte in die Hand nimmt, sich aber anfangs dafür "schämt".
Ein krasser Satz aus dem Munde einer eher introvertierten Freundin: "Ich habe keine Ahnung, was es heißt, dominant zu sein und wie ich anfangen soll. Ich mache mich doch nur lächerlich, wenn ich stümperhaft die Gerte schwinge und meinen Freund ans Bett fesseln will..."


Sagt mir Naivität nach, aber Vertrauen und Ehrlichkeit sind meiner Meinung nach, die beste Basis für eine dauerhafte Beziehung.
Ich könnte es nicht ertragen, jeden Morgen neben einem geliebten Menschen aufzuwachen und zu wissen, dass ich in einer Lüge lebe.

...und bevor jemand fragt: Nein, ich bin keine "Vanilla", aber ich kann sehr viele sexuelle Spielarten genießen. Auch "Blümchensex". Das einzige, was ich brauche, ist ein Partner, der bereit ist, auf mich einzugehen und mir zeigt, dass er nicht nur an meiner Veranlagung interessiert ist, sondern an mir, als Person.

Di, 26.Okt 2004, 19:55
Hallo Kampfmietze,

das war dann doch wohl eher die volle moralische Breitseite.
haue
Obwohl Du ja gar nicht eimal so unrecht hast, bitte ich doch mal zu bedenken daß es viele Gründe gibt dieses unschöne Spiel zu spielen.
Was lief eigentlich schief an dem Punkt, als beschlossen habt mit euren "Vanillas" (ich hasse diesen abwertenden Unterton, der in fast jedem Beitrag mitschwingt) eine feste Beziehung einzugehen?
Und vermutlich entwickeln sich Menschen nun einmal während sie so vor sich hin leben. So kann es kommen, daß Du mit eiem Menschen lebst, der alles mit Dir teilen mag - außer %Dominas%

Klar, wächst man langsam in seine Veranlagung hinein und ist sich anfangs vielleicht nicht sicher, wonach man sucht, aber warum nicht gemeinsam auf die Entdeckungsreise gehen?
Bitte glaube mir: Nicht alle Menschen reisen gerne ins verbotene Land.
Wenn mir Schmerzen, zugefügt von einer schönen Frau, reichen würden, wäre ich öfter beim Zahnarzt.

Do, 28.Okt 2004, 23:00
Hallo!

Ich finde es interessant, was Alice Frohnert dazu gesagt hat, eine Ex-Prostituierte und Journalistin, die aus ihrem Ekel vor Prostitution wahrlich kein Geheimnis macht und für die das Ganze verboten gehört. Auf die Frage "Wie soll eine Frau reagieren, wenn sie erfährt, dass ihr Mann bei einer Hure war?" antwortet sie:
"Das Ganze einfach nicht so ernst nehmen. Sie kann sich nun mal nicht in drei Frauen teilen, und eine allein genügt keinem Mann. Deshalb ist jeder Kerl ein potenzieller Puffgänger. Wenn er es lässt, ist er entweder frisch verliebt oder er quält sich aus moralischen Gründen oder das Geld ist nicht da. Wenn eine Frau sich mit Männern einlässt, muss sie wissen was sie tut. Am besten, man macht gar nicht erst den Fehler, sich auf einen Mann zu konzentrieren, um sich dann eines Tages doch von ihm enttäuschen zu lassen." (aus: Ina Freiwald, Morgens Schürze - abends Strapse, rowohlt tb, 2000, S.212).
Ich war ziemlich verblüfft, als ich ausgerechnet von dieser Frau ein solches Statement gelesen habe. Ihre Antwort bezieht sich zwar nicht auf SM, aber ich glaube nicht, dass Frau Frohnert da einen Unterschied macht.
Jedenfalls - die Kerle sind wohl so, wie sie sind.

Gruß

Remington Steele

Nochmal eine Facette

Fr, 25.Nov 2005, 02:43
Bisher hatte ich immer "das Glück" eine Freundin zu haben, die S/M normal fand oder anregend. Meine "ab-und-zu-Neigung" habe meist gleich am Anfang klar gemacht, denn mit einer Lüge kann ich NICHT leben. Frauen finden es auch meist nicht lustig, wenn sie ihren Kerl nicht sexuell befriedigen können. Das ist ein super sensibles Thema. Darum wird man meist auch verlassen (neben eventuellem Ekel).
<p>
Bisher schaffte ich es auch immer die Balance in einer solchen Beziehung zu halten. Will sagen: das kippte niemals irendwann in Respektlosigkeit mir gegenüber. Ausserhalb der Spielstunden wurde ich als normaler mann angesehen und habe mich auch so verhalten (auch beim Blümchensex und hallo: der ist ja wohl wirklich nicht schlecht).
<p>
Seit einiger Zeit habe ich ein noch viel komplexeres Problem: meine Freundin weiss von meiner Neigung, möchte es auch druchziehen, aber ich will nicht. Sie ist eine wunderbare Frau - auch für's Leben, aber als Domina möchte ich sie nicht. Das würde ich ihr nie abnehmen und das ist auch gut so.

<p>
Ins Studio gehe ich trotzdem nur, wenn ich Single bin.

Do, 29.Dez 2005, 10:57
Hallo Zusammen,
eigentlich bin ich der passive Leser in diesem Forum, aber bei diesem
Thema reizt es mich, meine Erfahrung zu schreiben.

In Folie eingepackt zu sein, von Kopf bis Fuß, ist zwar ein sehr erregendes Gefühl, jedoch mit den Spuren habe ich ganz andere Erfahrungen machen müssen. Nach 60 Schlägen mit den unterschiedlichsten Werkzeugen waren die Spuren ca. 10 Tage sichtbar. Vielleicht liegt es an mir und meine Haut ist sehr empfindlich, aber Erfahrung ist halt Erfahrung.

Zum eigentlichen Thema, bzw. betrüge ich meine Frau bei Studiobesuchen, kann ich nur aus meinem Leben erzählen. Ich bin 36 Jahre, seit 10 Jahren bin ich mit meiner Frau zusammen.
Nun aber etwas weiter zurück. Meine ersten Erfahrungen mit SM machte ich bereits mit 18. Damals als Azubi hatte ich kaum Geld und so fand ich eine Domina, die mir für 100 Mark 100 Peitschenhiebe verabreichte und ich mir im Anschluß noch einen Wi.... durfte. Einmal Blut geschleckt, mit mehr Geld in der Tasche, besuchte ich die Domina immer wieder. Natürlich fragte ich mich damals, ob ich "pervers" bin und ging immer wieder Beziehungen ein, doch ich traute mich nicht die damaligen Freundinnen darauf anzusprechen, da ich in solchen Beziehungen eher dominant bin, bzw. erwartet wurde. Als ich wieder einmal solo war, war der Drang zu groß und ich ging wieder ins Studio. Was ich dort erlebte konnte ich die nächsten 6 Wochen nicht vergessen. Beim Vorgespräch erzählte ich meine Erfahrungen und bat die Lady um eine Session unter Einhaltung meiner Tabus nach Ihrer Lust und Laune, wie bereits erwähnt, meine Erfahrungen kannte sie. Die Session war eigentlich ganz gut und mit Poxxxxxxx (kannte ich nicht und seitdem ein Tabu) waren die Schmerzen noch im Bereich des erträglichen. Nur 2 Wochen Sitzbeschwerden und weitere 1,5 Wochen bis alle Spuren verheilt waren,war dann doch einwenig heftig. Das größere Problem war die Lady hängte schwere Gewichte (ca. 4 kg) an meine Hoden und dies min. eine 1/2 Stunde. Die Hoden taten mir anschließend 6 Wochen weh, am Anfang wirklich sehr schmerzhaft. Ich traute mich nicht eine Arzt aufzusuchen, wegen der "peinlichen" Fragen. Als sich alles endlich in "Wohlgefallen" aufgelöst hatte, schwor ich dem SM ab.
Nun kam die Zeit mit meiner heutigen Frau. Es ist und war eine sehr schöne Beziehung, doch irgendwann merkte ich, dass mir SM abgeht.
Ich fing wieder an, verschiedene Dominas zu besuchen(***), mit mehr oder weniger Erfolg, kurzzeitig glücklich und dann doch wieder das schlechte Gewissen, bzw. war ich depremiert, dass ich zuhause, diese Neigung nicht ausleben konnte. Ich verdrängte wieder mal meine Leidenschaft bis vor ca. 2 Jahren. Nach endlosen inneren Kämpfen und noch einiger Wartezeit gehe ich seitdem regelmässig zur gleichen Lady, die mich kennt und ich mich auch ohne Angst auf Spuren fallen lassen kann. Da ich beruflich ziemlich eingespannt bin und ein 12 Stundentag ganz normal ist, zuhause auch meistens Vollprogramm angesagt ist (Frau,2 Kids,Hund und Haus) nehme ich mir ein mal im Monat die Freiheit und besuche meine Lady für ca. 3 Stunden, wovon ich mich 2 Stunden wegsperren lasse, um vom Vollgas runter zu kommen, um anschließens die Session richtig geniesen zu können. Ein schlechtes Gewissen habe ich nicht mehr dabei und einen Betrug sehe ich auch nicht mehr, es ist allen geholfen, ich bin wieder um einiges belastbarer und entspannter, was auch meine Frau positiv bemerkte, sie weiß halt nicht warum.

(***)

Bei den verschiedenen Besuchen trug ich desöfteren deutliche Spuren davon, auch das Problem mit den Wachsresten ist mir bekannt. Ich stellte mein Leben dahingehend um, indem ich nachts mit Boxershorts schlief, morgens so früh ins Bad ging, dass mich niemand sah und abends während der Film noch lief bereits zu Bett ging. Sex zu diesen Zeiten nur im Dunkeln und kurz gehalten, wegen Stess in der Arbeit usw. Meist ließ ich den Sommer für Besuche aus, in der Badehose wären die Spuren mit Sicherheit nicht abgedeckt worden. Die Wachsreste hingen bei mir noch am Hintern bzw. in den Schamhaaren. Meine Lösung darfür war den Hintern glatt rasieren und die Schamhaare mit einem Langhaarschneider auf 1 cm zu kürzen. Die Wachsreste wurde ich in der Studiodusche eigentlich alle wieder los.

Ich hoffe mein Bericht wird von euch so akzeptiert, wie er ist und will allen Kritikern vorab mitteilen, ich lebe so glücklich wie noch nie.

Di, 10.Jan 2006, 14:12
Hallo! winke winke

Mein erster Beitrag in diesem Forum und dann gelich zu diesem heiklen Thema: Ich habe weder die Lebenserfahrung noch die SM-Erfahrung (da erst 26) der meisten von Euch. Mit meiner Frau bin ich jetzt 10 Jahre zusammen (ich verzichte bewußt auf den "Titel" Vanilla). Soviel zur Vorstellung:

Ich habe meiner Frau nach und nach meine Neigungen "gebeichtet".
Natürlich kann und will Sie nicht alles mitmachen, dennoch hat SIE sich entschlossen einige Dinge zu probieren. Selbst wenn es mir zuliebe ist.

Probleme sich in ein solches "Spiel", denn nichts anderes ist es für mich, zu begeben, habe ich nicht. Viele von Euch sprechen ja auch über ein ganz normales Verhältnis zu der Domina vor und nach den Sessions.
Wieso sollte das bei Eurer Frau anders sein.

Auch wenn es viel Überwindung kostet, denke ich, dass ein "behutsames" Vorbereiten der eigenen Frau auf die eigenen Neigungen durchaus zu einem positiven Ergebnis führen kann.

Natürlich kann nicht allem entsprochen werden, aber Partnerschaft heißt für mich auch Verzicht. Auf beiden Seiten.

Gruß
Hermes

P.S.: Mir liegt es fern jemand für seine Studiobesuche oder das Verheimlichen seiner Neigungen zu beschuldiegn oder zu maßregeln. Auch halte ich solche Besuche nicht für Betrug o.ä.
Vielleicht lohnt sich aber der Schritt dieses Vertrauen seinem Partner entgegen zu bringen und sich zu öffnen im Gegenzug für das Vertrauen das man selbst Jahre/ Jahrzehnte geschenkt bekomen hat. Ich könnte es einfach nicht anders.

Fr, 17.Mär 2006, 22:25
also ich habe immer versucht gegen meine neigung anzukämpfen und muß erst mal selber lernen dazu zu stehen! als ich merkte ich halte es nicht mehr lange aus habe ich versucht mit meiner frau über diese dinge zu sprechen. aber ich weiß es ist absolut nicht ihr ding. ich war noch nie im studio. ich hätte auch das gefühl meine frau zu betrügen. es mag ja "käuflich" sein aber es ist doch eine andere frau! und ich liebe meine frau und will ihr treu bleiben! und ob man es sich kauft oder "normal" fremdgeht das ist streng genommen dasselbe. ich könnte das auch nicht in der stadt in der ich wohne. deswegen bin ich darauf verfallen in einer anderen stadt zu einem dominus zu gehen. das ist irgendwie weniger betrug.

ich hätte abgesehen von den spuren in erster linie ein tierisch schlechtes gewissen meiner frau gegenüber wenn ich zu einer domina gehen würde. ich muß mir ja eine lüge ausdenken. selbst wenn die session keine spuren hinterlassen würde bin ich sicher daß meine frau es doch merken würde. es ist ja schon schwierig genug mal ins internet zu gehen weil der computer bei meiner frau im zimmer steht und ich warten muß bis sie mal außer haus ist. und das ist schon die erste heimlichkeit!

wie regelt ihr das eigentlich mit eurem gewissen?

Sa, 18.Mär 2006, 10:03
Lady SMile hat geschrieben:Übrigens habe ich mittlerweile ein beachtliches Sortiment an den gängigsten Duschlotionen bereitgestellt
Da kann sich so manches Studio eine Scheibe von Abschneiden.

Ich habe inzwischen begonnen "mein" Shampoo vor der Session zu kaufen und mitzunehmen. Komischrweise ist es beim nächten Besuch immer aufgebraucht ;-)
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