Vielen Dank für eure Beiträge bisher, und die Einblicke in manchen Kopf.
Ich kann tatsächlich mit einigem hier etwas anfangen - vor allem, meine Opfer vorher länger verbal "vorzubereiten", damit die Angelegenheit nicht allzu überraschend auf sie zukommt, scheint mir nötiger zu sein, als ich das bisher angenommen hatte. Wenn der Verlauf der Session für mich selbst schon soweit klar ist, dann tu ich das meist (auch wenn das meiner Erfahrung nach auch kein Garant für Erfolg ist), aber gerade bei solchen lustbetonten Begegnungen lasse ich mich auch ganz gern treiben und weiss selbst erst, dass mir der Sinn nach GV steht, wenn es denn soweit ist.
Natürlich kann ich Sessions auch sehr viel detaillierter durchplanen, das ist mein Job, und bei vielen Inszenierungen ist das auch nötig und sinnvoll. Auch gibt es reichlich Spiele, in denen GV keinen Platz hat; es ist nicht so, dass BDSM ohne wie auch immer geartete ein- oder gegenseitige Stimulation der Genitalien für mich grundsätzlich nicht stimmig ist. Und jemanden, der Sex, der Freundin oder was auch immer wegen, als explizites Tabu angibt, den werde ich selbstverständlich nicht mit entsprechenden Gelüsten überfallen.
Mir geht es hier um Aktionen mit Menschen, deren ausgesprochener Wunsch es ist, mich sexuell zu bedienen und mir Lust zu bereiten - und da ich nun auch in meiner Werbung kein Geheimnis daraus mache, dass ich GV mag, wundert es mich eben, dass genau das in der überwiegenden Zahl der Fälle zu überfordern scheint.
Rahed: dir besonderen Dank für deine ausführlichen Gedanken.
Zur Frage, ob ich als Passive bekomme, was ich will: nun, aktive Gäste scheinen grundsätzlich schon häufiger an Verkehr interessiert zu sein, das ist dann aber auch ein anderes Spiel und ein anderer Headspace der Beteiligten. Da bin ich selbst doppelt auf Service an meinem Gegenüber gepolt, zum einen als professionelle Dienstleisterin, dann zusätzlich als Dienende innerhalb des Rollenspiels.
Im Top-Modus bin ich wesentlich egoistischer und mehr auf meine eigene Lust bedacht und kann deshalb auch entspannter geniessen. Allein schon aus diesem Grund muss niemand Bedenken haben, dass mir beim Vögeln plötzlich meine Dominanz abhanden kommt ...
Was du über FKK-Clubs schreibst, ist interessant. Ich habe selbst schon überlegt, in diese Szene mal reinzuschnuppern, als Working Holiday sozusagen. Meine Erfahrungen mit Vanilla-Sexarbeit sind bisher sehr begrenzt, wenn man von den dreieinhalb Gästen im Jahr absieht, die an einem Studio lediglich das Ambiente reizt.
Letzter Maso: Den Untergang des Abendlandes sehe ich nun noch nicht gar so sehr drohen wie du.
Und es sei mir gestattet, auch ein Leben zu haben, das nicht ausschliesslich vor dem PC stattfindet. Das heisst nicht, dass ich eure Beiträge hier nicht wertschätze oder nicht zu kommentieren gedenke.
Jagged: Ja, Königin Kleopatra klingt nach einem wunderbaren Rollenmodell, so stelle ich mir das vor. Ich denke, ich sollte weiter hart an meinem Grössenwahn arbeiten, damit die zu erwartenden Konsequenzen beim Versagen meines Opfers auch wirklich zu Höchstleitungen motivieren. Ich setze einen Pool für die Krokodile mal auf die Liste der mittelfristig geplanten Anschaffungen.
Noch kann ich mich vor PMs und sonstigen Anfragen übrigens noch retten, also tut euch keinen Zwang an.