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Do, 29.Nov 2007, 21:53
Ich muss meinen Vorrednerinnen widersprechen.
Man kann das so machen und in der Regel richten sich die Herren nach den gängigen Preisen +- 50 €. Zumindest war das so, während wir diese Version der "Preisverhandlung" ausprobiert haben. Ich muss aber dazu sagen, dass wir ja durch die rein klassische Dominanz typische Puffgänger ohnehin ausgeschlossen hatten. Je nach Klientel könnte vermutlich tatsächlich der Ärger den unterschiedlichen Erwartungen an die Session folgen. Die Frage ist: Was machst du, wenn tatsächlich 50 € geboten werden?

Herzliche Grüße

Wanda von Dunajew

Do, 29.Nov 2007, 22:09
Erstmal an alle Diskussionsteilnehmer ein Danke für diese offenen Worte. Eine Diskussion über Preise ist sicherlich immer ein recht heißes Eisen und sollte auch entsprechend vorsichtig angefasst werden.

Sicherlich spalten sich diesbezüglich, wie bei jeden Geschäft die Lager, da sind zum einen die Gäste, die mit Sicherheit nicht immer sehr gerne so viel für Ihre Leidenschaft bezahlen wollen und zum anderen die Ladys und Studiobetreiberinnen, die Aufwand und Ertrag in eine betriebswirtschaftlich sinnvolle Relation bringen müssen.

So wie ich es in den letzten Jahren verfolgen konnte, sind die Sessionpreise wesendlich stabiler als unsere Mehrwertsteuer oder die Preise für Milch Butter und Benzin. Gleichzeitig wird immer mehr Aufwand betrieben um dem Gästen einen Besuch im Dominastudio schmackhaft zu machen.

Qualität und Kompetenz hat sicherlich seinen Preis und sollte nicht vor jedem Termin verhandelt werden, jedenfalls nicht für Standartsessions gleich welcher Art.

Bei längeren Geschichten, bzw. extrem ausgefallenen Wünschen wurde doch sicherlich schon immer auch individuell ein preisliches Arrangent mit dem Gast getroffen.

Sicherlich gibt es nicht unwesendliche Unterschiede in der Preisgestaltung, sei es zum einen das deutliche Nord-Südgefälle in unserem Lande oder halt auch die jeweilige Intension der Ladys. Dies resultiert aber mit Sicherheit auch immer aus der Aufwands- und Ertragsrechnung der Ladys. Wenn jemand sein Studio für wenig Geld und einfachen Mitteln einrichtet und bei geringem Materialeinsatz auch preiswert arbeiten kann, why not.

Wenn jedoch Studios entsprechenden Aufwand betreiben und die Gäste nahezu monatlich mit neuen Errungenschaften und Ausstattung überaschen dann hat das halt auch seinen Preis.

Letztendlich sollten wir die Preisgestaltung einzig und allein den Damen überlassen, denn nur Sie allein müssen mit dem jeweiligen Ertrag zurechtkommen und Ihr unternehmerisches Risiko selbst abwägen.

LG

Der Norberliner
Lebe Deine Träume...

Fr, 30.Nov 2007, 09:07
@letztermaso,
nein die idee ist nicht neu es gibt schon studios, wo das seit jahren praktiziert wird. es gibt auch im gastrogewerbe solche preisgestaltung,mit erfolg aber nicht in deutschland, weil da ja alles gesetzmäßig geregelt ist.
das ganze beruht auf einer kaufmännischen mischkalkulation.
ich freue mich über die rege beteiligung, weiter so, darum geht es mir ja, viele meihnungen zu lesen.
ich bin neugierig und sehe eben auch mal rechts und links neben den ausgetretenen trampelpfaden.
nur weil es immer so war....nein, das ist für mich kein argument.
und wenn es sich als unpraktikabel erweißt, ok, wieder etwas gelernt.
zzt erreichbar unter 0176 637 691 62
Für Hoteldates und Escort ohne Intimkontakt


http://www.ladyyasmin.de
http://www.fetischfriseur.de

Fr, 30.Nov 2007, 10:07
Ich denke nicht, dass es dieses Konzept aufgrund von Gesetzen nur limitiert gibt, eher ist die deutsche Mentalität der Grund. Deshalb funktioniert Mischkalkulation auch nicht - keiner ist bereit zuviel zu zahlen, damit der Geizige oder Arme für 1/3 des Preises das gleiche erhält. Obwohl die meisten Deutschen ja grundsätzlich an den Staat glauben und von ihm alles erwarten, verhalten sie sich nicht so (eher a la "Geiz ist geil", etc.).
Und ehrlich, ausser in ganz wenigen Nischen, gibt es dies auch im Ausland nicht.

P.S. In Berlin (Prenzlauer Berg) gibt es eine Bar, in der man an einem Abend pro Woche (Sonntag) verschiedene Weine trinken kann und jeder bezahlt soviel ihm dies Wert ist. Konzept ist eher als Werbung gedacht (Sonntag Abend läuft ja sonst nichts) und Weine sind natürlich untere Preisklasse (obwohl ganz OK).

Sa, 01.Dez 2007, 18:22
Um mal direkt auf die Frage zu antworten:
Ich nenne die gängige Summe: um die 200€

Bein Stundensessions würde mich aber dieses Preisfindungskonzept befremden.
Wenn es über längere Zeit geht, ist es vielleicht gar nicht das schlechteste und v.a. kann die Dame hier auch, je nach Höhe des Honorars, mehr oder weniger Puffer einbauen in denen dann eben nichts passiert.

Di, 04.Dez 2007, 07:37
Grüß Euch,

also ich habe nicht das Gefühl, dass Yasmin die Session nach Lust und Laune in ihrere Länge gestalten würde, sondern dass das genauso vorher abgesprochen wird. Zumindest habe ich das so verstanden.
Der Besucher muss ja nicht darauf einsteigen.

Natürlich muss ein Minimum angegeben sein - sonst könnten wirklich ein paar Witzbolde draufkommen, für ein paar Cent um eine Session zu bitten.
Aber ich sehe da nichts Negatives drin. Auch keinen Frust, wie McLaine das meinte. Es ist doch genauso eine Sache der Konversation, wie bei andren, sonst üblichen Preisgestaltungen.
Ich kenne einige Damen, die erfolgreich so arbeiten.

Ob man die Gäste anspricht, die man ansprechen möchte, hängt doch wohl meist nur in ganz kleiner Prozentzahl vom Preis ab, sondern viel mehr von meinen Inseraten und meiner Website, sowie von meinem Handeln selber.

warum 2 Stunden das doppelte von 1 Stunde kosten, mag ich dir gerne erklären.
Vor und Nachgespräch, Duschen, auf's Klo gehen und Haare fönen gehört ja eh nicht dazu - wir reden von reiner Spielzeit. OK?
Und da zeigt die Erfahrung, dass nach ungefähr 1 Stunde bis 1,5 Stunden die Konzentration, Aufmerksamkeit und Erregung der meisten Gäste so dermaßen in den Keller gehen, dass die letzte halbe Stunde bis zum glücklichen Ende für die Domina zur Schwerstarbeit wird. Da muß auf das kleinste Detail geachtet werden und so dermaßen behutsam das Kopfkino zu 150% erfüllt werden, wie es im Verlauf von einer (überschaubaren) Stunde nicht nötig ist, damit die Sache nicht unerfüllt und frustriert endet.

Jedem sei natürlich seine Preisgestaltung selbst überlassen. Aber ich handhabe das schon so, dass längere Sessions prozentuell günstiger sind, als eine kurze. Ist eigentlich bei den meisten Damen so, die ich kenne.
Und ob ein Gast die letzte Zeit nur mehr schlapp dahängt, hängt ja auch von mir selber ab... also ich hatte noch nie das Gefühl.

Und gerade bei längeren Sessions nehme ich eigentlich das Geld doch "einfacher" ein, weil gerade das Vorgespräch, Nachgespräch, Gedusche, Putzen nur einmal passieren muss.
Ich sehe in der Aufmerksamkeit, die mein Besucher von mir erwarten kann, keinen Unterschied in der Länge der Session - ganz egal, ob 1 oder 3 Stunden - es wird immer meine 100% Zuwendung kommen!

In solchen Fällen habe ich durchaus auch schon mit den Besuchern über ihre Preisvorstellungen gesprochen und bin meist einig geworden - und zwar so, dass beide Seiten sehr zufrieden waren.

Ich kann nur sagen, liebe Yasmin. Probier es aus. Dann weißt Du es. Schließlich und endlich wird es nur von Dir abhängen, wie Du dein Konzept verkaufst. Viel Glück, lass uns teilhaben dran.

Was ich noch zu Hartz4 und co sagen wollte.
Das ist nicht böse gemeint - aber ich kann mir auch keinen Jaguar kaufen wenn ich das Geld nicht habe - den Händler wird nur das Geld interessieren, nicht aber, ob ich ihn halt gerne hätte. Also warum sollte eine Domina deshalb, den Preis halbieren?
Es gibt aber durchaus Damen, die z.B. gegen Arbeitsleistung eine Session anbieten. Das mag jetzt hart klingen - gerade aus meinem Mund. Ich bin zwar sicher die letzte, die auf ein paar Euro rumreitet. Wenn jemand mal wirklich wenig hat, wird man eine Lösung finden - kommt aber auch auf denjenigen an. Aber nur, weil man Hartz4 hat, eine billigere Session zu bekommen ist schon gut - ich meine, die Vermieter der Dame wird das wenig interessieren. Gesponsert werden Dominas auch nicht vom Staat, wenn sie Hartz4 Empfänger eine Session billiger anbieten.

Lieben Gruß,
Katarina
+ + + Junge Dominanz aus Leidenschaft + + +

~ ~ ~ Ich kreiere meine eigene Welt, – unabhängig von den Klisches und Regeln anderer Dominas und Sklaven! ~ ~ ~

Di, 04.Dez 2007, 08:19
Wehrte Kollegin Katarina:
Da wir ja bekanntermaßen nie einer Meinung sind, kommt es auf ein Mal mehr oder weniger auch nicht mehr an.
Zu meiner von dir zitierte Aussage über die nicht verbilligten 2 Stundensessions möchte ich dir eines erklären:
In meinem Studio werden zu 90% Gummisessions gemacht. Und wenn ich Gummisessions schreibe, dann meine ich nicht die Verwendung von 'nem kleinen Hemdchen und irgendeiner Maske, die viel zu groß ist.
Dann meine ich Verhüllungen in 2 bis 3 Schichten. Das heißt Unterwäsche, Bodys und darüber 1 oder 2 Anzüge. Dazu mehrere Masken übereinander, einige davon sind extrem eng.
Dazu kommen die Installationen, wie aufblasbarer Gummisack, Fesseltuch oder Bassin.
So- und nun kannst du mir einfach glauben, dass ein Körper, der derart gummiert ist und nur noch (wenn überhaupt) der Mund frei ist, extrem schwitzt und stark belastet ist. Und du kannst mir genauso glauben (oder es sein lassen) dass die Konzentration unter diesen Umständen sehr wohl nach einer bestimmten Zeit einfach nachläßt und die agierende Dame mehr gefordert ist, als wenn ein Sklave gemütlich an ihren Zehen lutscht.
Gruss aus Berlin
Lady MacLaine

Di, 04.Dez 2007, 15:30
Grüß Euch,

@ L McLaine:

Das mag schon sein, dass wir selten bis nie einer Meinung sind - ist das denn erforderlich? Foren sind ja schließlich da um zu diskutieren.
Wenn man anderer Meinung ist, wird man diese auch kundtun (dürfen).

Das mag schon sein, dass Du nur mit Gummi arbeitest. Das hast Du a) nicht erwähnt und b) bin ich trotzdem einer Meinung, dass es genauso bei andren Praktiken sein muss, dass man zu 100% auf den Besucher aufpasst.

Und - es gibt auch Damen, die sich z.B. nicht nur die Zähen lutschen lassen - also warum so abwertend?
Ich zum Beispiel - ich kenne die Gummispielereien sehr gut, auch wenn ich sie nicht anbiete, weil sie auf mich eben weniger Reiz ausüben.
Deswegen mache ich aber auch nicht nur Füsselutschereien. Du musst also nicht alles andre so herabwürdigen.

Und es ist völlig egal, ob der Besucher nun in drei Schichten Latex liegt oder in zwei Meter Höhe hängt und verkabelt ist oder auch nur vor mir sitzt und mich anhimmelt (wenn es so wäre).
Es würden alle die gleiche 100%ige Aufmerksamkeit bekommen. Egal ob sie eine Stunde oder vier da sind.

Und ich sagte ja - es sei jedem seine eigene Sache, wie er seine Preisgestaltung macht.
Ich sagte ja nur, dass ich es anders handhabe - wo also das Problem liegt, kann ich nicht erkennen.

Also - warum so feindselig?

@ Liebe Yasmin:

Fein, dann hatte ich es doch richtig verstanden.
Ich denke, Du machst das schon. Wenn es nicht passt, wirst Du sicher Deine Konsequenzen daraus ziehen und das Konzept ändern.
Aber wenn man es nicht probiert hat, kann man auch schwer sagen, es klappt nicht.
Und ich weiß aus Erfahrung, dass es klappen kann.

Lieben Gruß,
Katarina
+ + + Junge Dominanz aus Leidenschaft + + +

~ ~ ~ Ich kreiere meine eigene Welt, – unabhängig von den Klisches und Regeln anderer Dominas und Sklaven! ~ ~ ~

Di, 04.Dez 2007, 16:39
@Katharina:
Es würden alle die gleiche 100%ige Aufmerksamkeit bekommen. Egal ob sie eine Stunde oder vier da sind.

Und ich sagte ja - es sei jedem seine eigene Sache, wie er seine Preisgestaltung macht.
Ich sagte ja nur, dass ich es anders handhabe - wo also das Problem liegt, kann ich nicht erkennen.

Also - warum so feindselig
Das sehe ich wie du, die Aufmerksamkeit nach mehr oder weniger Aufwand (praxissbezogen) zu richten, will mir ebenfalls nicht plausibel erscheinen.
Wenn mich die ein oder andere Session (geistig und körperlich) mehr fordert, so liegt es in meinem eigenen Antrieb mich auspowern zu wollen.

Die Feindseligkeit verstehe ich bis heute leider auch nicht.
Überzogen aufgestellte Vergleiche verstehe ich auch nicht.
Klar scheint eigenes Handeln dann als noch richtiger, überzeugender logischer, wenn man anderes herabsetzt, reduziert etc. aber wozu ist das gut?
Was hat es mit diesem "Ich-beweis-dir-was-Drang" auf sich?*grübel
Sehe es wie du:
Muß doch gar nicht, soll gar nicht überzeugen...man tauscht sich aus, das ist eigentlich toll.
%gern%


Liebe Grüße,

Rox

Mi, 05.Dez 2007, 07:11
Hmmmm, die Damen:
Ich habe nur versucht, dem User cm weiter oben auf seine Frage zu antworten, warum längere Sessions nicht zwangsläufig günstiger sind.
Und das natürlich nur aus der Sicht meiner Praxis.
Wenn die Lila Lady sich dann berufen fühlt, mich zu zitieren - tja, dann werde ich doch wohl antworten dürfen.... oder?
Lady MacLaine

Mi, 05.Dez 2007, 09:08
Guten Morgen Roxana,
ich bin nicht zickig - ich bin nur allergisch gegen aus dem Zusammenhang gerissene Zitate und unüberlegte Interpretationen derselben.
Dass jede Session - egal welchen Inhalts und egal welchen Zeitraums - 100% Aufmerksamkeit und Initiative der handelnden Domina erfordert, versteht sich von selbst. Wer das nicht beherzigt, verschwindet eh früher oder später von der Bildfläche.
Ich habe mir nur erlaubt zu bemerken, dass längere Sessions oft zum Ende hin körperlich extrem anstrengend für den Besucher werden und darum von der agiernde Dame auch ein größeres Maß an Konzentration und Aufmerksamkeit verlangen, als kürzere Sitzungen.
Das war alles und da mein Beitrag ausschließlich meine persönliche Sicht der Dinge darstellte, gab es meiner Meinung nach auch keinen Grund, ihn zu zerpflücken und zu kommentieren.
Gruss aus Berlin
Lady MacLaine
Antworten

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