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Teure Schweiz?

Sa, 17.Nov 2007, 20:26
Da ich keine andere Rubrik gefunden habe, wo meine Frage reinpassen würde, stelle ich sie jetzt halt hier. (Falls die Mods einen besseren Platz kennen, bitte Thread verschieben, danke!)
Ich habe die Höhe des Tributs in Deutschland und in der Schweiz verglichen. Zu der Schweiz gibt es hier leider nur 2 Einträge: 500 Franken und 800 Franken. (Umrechnungsfaktor Franken-Euro: etwa 1,6, also ca. 300, bzw. 500 Euro). Meines Wissens liegt der Durchschnitt bei 400-500 Franken pro Std., also 250-300 Euro.
Das liegt ganz klar über den Tarifen in Deutschland.
Nun ja, ist an und für sich nichts Neues, da in der Schweiz die Preise generell höher liegen.
Da kann ich eine Aussage, die in einem anderen Thread gemacht wurde, dass Schweizer gerne zu deutschen Dominas gehen natürlich umso mehr verstehen.
Wie kommt das bei deutschen Gäste, die eine Domina in der Schweiz besuchen wollen, an? Ist das ein Luxus, den sich kaum jamand gönnt? (Zumal es in Deutschland ja offenbar sehr viele tolle Dominas gibt.)
Bin gespannt auf Rückmeldungen! Und natürlich fände ich es auch toll, wenn es hier im Forum mehr Infos/Kritiken zu Schweizer Dominas gäbe. *ganz egoistisch sei* :-D
Freiheitsberaubungen aller Art

Sa, 17.Nov 2007, 22:35
hallo annemarie,
ja, du hast recht, die schweiz ist ein teueres pflaster, nicht nur in bezug auf bdsm, sondern überhaupt. deswegen ziehen viele alpenfans österreich, bayern, südtirol, savoyen vor, obwohl die schweizer alpenregionen traumhaft schön sind.
ich stamme aus konstanz am bodensee, direkt an der schweizer grenze, und ein teil meiner vorfahren sind schweizer. ich hatte auch eine lange bdsm-freundachft mit einer schweizerin, die sich allerdings schon vor längerer zeit nach spanien verzogen hat.
ich weiß, dass es klassedominas in der schweiz gibt, aber man fragt sich halt, warum man so weit fahren und dann noch so teuere preise bezahlen soll, wenn man hier, wie du richtig sagst, ein so reiches angebot zu günstigeren bedingungen hat, wie z. b. bei mir in berlin.
liebe grüße
goofy
Frauen trösten uns über jeden Kummer hinweg, den wir ohne sie nicht hätten. (J. Anouilh)

Re: Teure Schweiz?

So, 18.Nov 2007, 10:50
Annemarie hat geschrieben:Wie kommt das bei deutschen Gäste, die eine Domina in der Schweiz besuchen wollen, an? Ist das ein Luxus, den sich kaum jamand gönnt?
Hallo Annemarie,

kurze und schmerzlose Antwort: ich könnte nie ernsthaft bei einer Session bleiben, wenn man mich auf Schwizerdütsch befehligen würde. Außerdem hätte ich immer das Gefühl, ihr beim reden nachhelfen zu wollen, bis sie den Satz beendet hat. Diese Laaaaaaangsamkeit der "Sprache" ist wirklich außergewöhnlich. Vielleicht kommen ja auch deshalb so viele Schweizer nach Deutschland. Hier werden die Befehle knackig, kurz, mit rollendem "r" und unmißverständlich serviert. :)

Immer locker bleiben,
Steffen

So, 18.Nov 2007, 15:37
Letzter Maso,
was kennst Du denn so für Schweizer/innen? :-D
Es gibt auch in Deutschland Dialekte, die eher zum schmunzeln antreiben als zb zum dienen

Allerdings sind die Preise hier schon (fast) an der Schmerzgrenze...

lg

So, 18.Nov 2007, 17:34
@gast46

Da die Firma, die mich beschäftigt, ihren Muttersitz in Frauenfeld (CH) vorweist und wir auch mit einer Tochtergesellschaft in Jegenstorf (CH) zusammen arbeiten, kenne ich fast mehr Schweizer als Schwaben. :-) War ja auch nicht böse gemeint, gast46. Finde den Dialekt auch eher putzig, sehr menschelnd. Nur weiß ich wirklich nicht, ob ich nicht ab und an wirklich losprusten müsste. Ja, unsere Dialekte hier sind auch eine Sache für sich. Ich möchte mir jetzt auch wirklich keine Session mit einer Domina, die im Sächsischen verwurzelt ist ausmalen. Das Schwäbische ist ja fast ausgestorben, wird nur noch regional gesprochen. Kein großer Verlust. Aber fränkisch ... jaaaa, fränkisch, mein Lieber, macht mich willenlos und hörig. Ich verfalle in eine Art wohlige Schockstarre, Gänsehaut bemächtigt mich meiner und ein hirnloses Lächeln mit Speichelausfluss dominiert meine Mimik. Dialekte sind wunderbar und Ihr Schweizer ähnelt eher uns Schwaben. Es klingt alles verniedlichender. Für Kuschelsessions perfekt. :-)

Zu Euren Preisen: ich finde diese nicht so dramatisch. Was aber auch daran liegt, dass ich kein typischer Studiogänger bin, den es jede Woche zwickt. Ob ich jetzt alle paar Wochen nun 300 oder 250 Euro die Stunde zahlen muss, ficht mich nicht an. Natürlich kann man sagen, dass Ihr Euch wohl, nach Japan, am oberen Ende der Preisskala bewegt, aber da ich auch schon gehört habe, dass die Damen bei Euch sehr gut sein sollen, ist dies tolerierbar. In Holland sind die Preise ja eher niedrig anzusiedeln, ja fast schon Dumping im Gegensatz zu CH oder auch D, aber auch von dort hört man, dass viele Holländer den Weg über die Grenze ins Ruhrgebiet suchen.
Wenn es also die Schweizer in den günstigeren Nachbarstaat zieht und die Holländer in den teureren, so muss es daran liegen, dass es um die Vielfalt der Studios und Qualität unserer Damen nicht so schlecht bestellt sein kann.

Ich würde einfach mal sagen, dass ein Dominabesuch eben doch noch etwas anderes als ein Puffbesuch ist. Dass es das Verlangen nach einem außergewöhnlichen Erlebnis mit außergewöhnlichen Damen darstellt. Etwas, das man nicht so schnell vergessen möchte. Und dass der Preis, unter Berücksichtigung dieser Tatsache, eine eher untergeordnete Rolle spielt oder spielen sollte.

Grüße,
Steffen

So, 18.Nov 2007, 19:02
Oke, war ja meinerseits auch nicht böse gemeint :-D
ich selber kenn ja auch einiges in Deutschland....
und bei dem Preisunterschied liegt ja die Anreise noch fast drin..
ist einfach etwas mehr Zeitaufwand nötig...
und die Auswahl ist ja wirklich sehr viel grösser...

lg und schönen Wochenanfang
g46

So, 18.Nov 2007, 19:34
Rehi
*O.K. diese Nachricht ist ein Test!*
Danke für eure Einschätzungen!
Und was den Schweizer Dialekt angeht: Den verstehen viele Deutschen, die nicht nahe der Schweiz wohnen, gar nicht. (Ich kenne einige Deutsche, da ich häufig dort war/bin und auch Lebenspartner aus dieser Gegend hatte/habe.)
Das, was ihr vermutlich meint mit Schweizerdialekt, ist unsere unbeholfene Art, Schriftdeutsch zu sprechen, also die Sprache, die wir schreiben. Das klingt in der Tat ziemlich doof und so haben viele Schweizer auch Hemmungen mit Deutschen zu sprechen.
Mein Schatz hat sich allerdings bis jetzt noch nicht totgelacht. Er lebt noch.
Annemarie
*Test Ende*
*Mal sehen, ob ich diesen Beitrag bearbeiten kann.*
Freiheitsberaubungen aller Art

Dialekt

Mo, 19.Nov 2007, 18:36
Hallo zusammen,

was den Dialekt angeht, damit habe ich keine Probleme.
Meine bisherige Stammdomina lebt zwar in Nürnberg, stammt jedoch aus Vorarlberg (Österreich), und ihr Dialekt ist der Schweizer Sprache sehr ähnlich, die Schweiz ist ja auch nicht weit von ihrer Heimat entfernt. Auch sprechen natürlich nicht alle Schweizer iiin diieeseem laangsaameen Toonfaall, das ist ein Klischee, wie es überall viele gibt.

Ich war noch nie in der Schweiz, muss ich zu meiner Schande gestehen, und schon gar nicht bei einer Schweizer Domina, aber ich kenne genügend Leute, die schon in der Schweiz Urlaub gemacht haben und kann daher bei den Preisen für die allgemeine Lebenshaltung dort mitreden. So gesehen würde ich einen Dominatribut von 800 Franken für Schweizer Verhältnisse nicht als ungewöhnlich hoch bezeichnen, aber durchaus gehoben. Im August habe ich auch in München für eineinhalb Stunden 300 Euro gezahlt, soo unterschiedlich sind die Preise also oft gar nicht.

Bis demnächst. Gruß Dreiachser.

Mo, 19.Nov 2007, 20:31
@ Letzter Maso:

Also ich kann mit dem Schweizer Dialekt sehr gut leben - aber so ganz von der Hand ist nicht abzuweisen, dass die Redensart sehr freundlich ist.

Allerdings: Sehr, sehr viele professionell agierende Damen in der Schweiz kommen aus Deutschland! Habe schon die ein oder andere Session in der Schweiz hinter mir - und es waren immer Deutsche (hatte mich schon vorher per Internet entschieden, bevor ich telefonisch den Termin vereinbart habe) ein Zufall?!

Herzliche Grüße,
Geniesser67 winke winke
Männer werden nicht erwachsen, ...
die Spielsachen werden nur teurer.

Di, 20.Nov 2007, 16:46
Geniesser, ob das Zufall ist oder unterbewusste Selektion, das weißt nur Du alleine. :-)

Wenn es mich jedoch jemals ins Ausland verschlagen sollte, meinetwegen zu den Eidgenossen, so würde ich dann schon auch eine einheimische Domina besuchen wollen und keine Zugezogene. Ob es in Sachen Mentalität/Auslegung von S&M jedoch großartige Unterschiede zwischen schweizerischen und deutschen Dominas zu entdecken gäbe, wage ich dann doch zu bezweifeln. Bin in der Hinsicht auch nicht wirklich erfahren, was kulturelle Unterschiede zwischen anderer Herren Länder Damen anbelangt. Ukraine, Russland, Israel, Ostdeutschland. Das war es auch schon.

Und wer sich jetzt schon die Hände reibt, dass man dem Typen jetzt eine reinwürgen kann, weil er einen politisch inkorrekten Witz gerissen habe: nein, ich möchte die DDR nicht wieder haben. Ich vermeine lediglich einen Unterschied in Sachen sexueller Mentalität zwischen ostdeutschen Frauen und westdeutschen Frauen auszumachen. Habe die Erfahrung gesammelt, dass die Mädels aus dem Osten der Republik sexuell unkomplizierter und in ihrem S&M etwas kompromissloser agieren. Ich war eine zeitlang auf dem Trip, nur noch zwischen Magdeburg und Zwickau zu wildern. Woran es liegt, dass ich dieser Meinung bin? Nun, im Schnitt dürften diese Frauen, die ich kannte oder kenne Mitte Dreißig sein. Sie verbrachten also ihre gesamte Jugend in einem anderen Staat. Andere Bildung, anderes Umfeld, andere Anforderungen ans Leben an sich mögen prägend sein. Vielleicht auch, wie Frauen in den jeweiligen Ländern wahrgenommen werden. Ob sie eher zu kämpfen haben, wie es um ihr Ansehen in der Gesellschaft bestellt ist.

Mir kommen die Frauen aus dem Osten weniger kopflastig und wesentlich direkter vor. Kumpelhafter und eben auch fordernder, was Masochisten angeht. Und würde ich die beiden Fälle aus der ehemaligen Sowjetunion als beispielhaft zählen, so dürften die Dominas aus dem östlichsten europäischen Land wohl die härtesten unter der Sonne sein. Wobei ich jetzt noch keine Bekanntschaft mit einer japanischen Domina gesammelt habe. Schade eigentlich. Die einzige Lücke, die ich besitze und die ich bedauere ist die, mich nie einer japanischen Domina hingegeben haben zu dürfen. Ansonsten bin ich zufrieden.

Es ist ein rein gefühltes Härtegefälle, welches bitte sehr nicht als Wahrheit betrachtet werden sollte. "Je weiter es gen Westen geht, desto softer ist der Menschen S&M". Ist nur mein Empfinden. Aber es ist eben das Empfinden eines Masochisten, der sadistischen Einfallsreichtum schätzt. Und West-Germany ist nun mal nicht ganz unbekannt dafür, eine der Fetisch-Hochburgen in Europa zu sein. Da habe ich es mitunter schwer und bin froh, nun vielleicht einen festen Hafen gefunden zu haben, in den ich ab und zu einlaufen kann. Aber aus dem Grund, dass ich die Schweiz und Deutschland, trotz aller Nickligkeiten (so richtig mag man sich ja nicht) eher als Brüderstaaten ansehe und man besonders als Schwabe in näherem Kontakt zu Schweizern steht und viele Gemeinsamkeiten erkennt, muss ich nicht wirklich zwingend in die Schweiz reisen, um dort eine Domina aufzusuchen. Dort gibt es sicherlich, ach was, zu 100 Prozent, sehr kompetente und klasse Ladies zu entdecken.
Aber dies sollen bitte andere tun.

Zum Beispiel Du, geniesser. ;-)

Grüße,
Steffen

Di, 20.Nov 2007, 18:26
es gibt ja auch einzelne japanische ladies in deutschen studios, aber ich glaube, sie haben sich weitgehend den einheimischen gewohnheiten angepasst.

um sie wirklich in ihrer ganzen härte (und versautheit) zu erleben, müsste man wohl dort sein.

wenn es doch nur nicht so schrecklich weit wäre! ich hasse langstreckenflüge, und für die first class im neuen airbus reicht mein geldbeutel nicht. %ufz%

goofy
Frauen trösten uns über jeden Kummer hinweg, den wir ohne sie nicht hätten. (J. Anouilh)

Di, 20.Nov 2007, 19:39
@all
Freut mich, dass sich hier eine rege Diskussion entwickelt!
%klatsch%
Und was die von Letzter Maso erwähnten Nickligkeiten zwischen Deutschen und Schweizern angeht: Ja, das erlebe ich auch so. Was ich von meinem Liebsten da immer für "Nettigkeiten" zu hören bekomme! *grins* Nun ja, zum Glück sitze ich am längeren Hebel. *haha*
%red%
Annemarie aus dem Heidiland
Freiheitsberaubungen aller Art

@Annemarie

Mo, 03.Dez 2007, 10:21
Hallo,

ich bin öfters in den Alpen unterwegs.
Aber wieso ich eine teurere schweizer Domina besuchen soll, wo das Angebot im "preis-wert-eren" Deutschland schon nicht zu schaffen ist, erschließt sich mir nicht. Nur weil ein "Wir-sind-ein-prüdes-Land"-Zuschlag dazu kommt, muß ich das nicht auch noch unterstützen. Dabei ist in Deutschland oft schon das Motto "Mehr Geld bedeutet mehr Qualität" mehr als fraglich (s. z.B. auch die regelmäßigen Diskussionen hier im Forum).


SwitchMann,
der mit hübschen schweizer Snowboarderinnen gerne >snöben<, saunieren, quatschen ("D'r Dialekt isch lässig!") und ab und an auch "intensiv Blümchen pflücken" geht ;-)
Alles hier immer SAFE! Switcher (a/p), All-Rounder(fetisch.de) & Hetero, spielt gerne mit Profis & privaten Frauen!
Frauen, die keine "unterdrückten" Anrufe annehmen, werden nicht berücksichtigt!
Nur privat hier.

Prüde Schweiz

Di, 04.Dez 2007, 19:17
@Annemarie:

DAS ist ja wirklich bekannt, daß die allgemeine, bürgerliche schweizer Gesellschaft eher in die sehr prüde Schublade, als in die ausschweifende gehört (s. Text unten). Mehr Belege - auch im Vergleich zu anderen Ländern - such ich Dir nicht raus, es ist wirklich so augenscheinlich.

Und: Die hübschen >Snöberinnen< sind eine leckere Ausnahme, aber Ausnahmen, die gibt es ja überall - zum Glück. :-D :-D
_________________________________

"Zürich, so sagten wir, ist eine würdige Dame, steinreich, aber auch ein wenig prüde. Es gibt ein böses Wort der Österreicher: "Zürich ist zwar größer als der Wiener Zentralfriedhof, aber bei weitem nicht so lustig."

Nun gut: Wer Ausgelassenheit sucht oder raffinierte Abendunterhaltung, wer sich in des Wortes oberflächlichster Bedeutung "amüsieren" will, der wird in Zürich nicht glücklich.

Natürlich gibt es Nachtlokale, selbstverständlich ist auch in Zürich der Striptease nicht unbekannt. In der Altstadt östlich der Limmat ziehen sich ganze Straßenzüge von Bars hin. Aber: Tagsüber verkauft man dort warme Würstchen. Und nachts kann man in jenen Gassen beliebig herumbummeln, ohne befürchten zu müssen, auch nur unhöflich angerempelt zu werden.

Das eigentliche Zürcher Nachtleben ist ein kultiviertes: Theater, Konzert, gepflegt speisen. Und vor Mitternacht ins Bett. * "

Quelle:
http://www.reiserat.de/reisen_europa/sc ... stadt.html


P.S. *) Hoffentlich nicht alleine und eine evtl. persönliche Nicht-Prüderie sei jedem selbst vorbehalten %gern% winke winke %klatsch%
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Frauen, die keine "unterdrückten" Anrufe annehmen, werden nicht berücksichtigt!
Nur privat hier.
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