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Fr, 05.Okt 2007, 17:53
hallo leute,

was da jetzt in einer reihe von beiträgen geschrieben worden ist, hat mir - ihr könnt es euch vorstellen! - ausgesprochen gut getan. es ermutigt mich, dieses berlinforum weiterhin nach bestem wissen und gewissen zu verwalten. :-D

was lady maclaine schreibt, dass ich, weil ich stark gebunden bin, nicht wie helmut die anderen berliner ladies aufsuche und sozusagen "teste", hat mit meiner moderatorenarbeit nichts zu tun. der moderator hat darüber zu wachen, dass die postings den regeln entsprechen, also z. b. keinen unsachlichen, beleidigenden oder anders zu beanstandenden inhalt haben, und dass sie inhaltlich zu dem thema des threads gehören und sich nicht zu weit davon entfernen.

wenn helmut - den ich kenne und schätze - das modamt in erweitertem sinn aufgefasst und wahrgenommen hat, ist das seine sache, bei mir ist das eben anders.

mit den besten grüßen an euch alle

- und schönes wochenende -

euer goofy
Frauen trösten uns über jeden Kummer hinweg, den wir ohne sie nicht hätten. (J. Anouilh)

Fr, 05.Okt 2007, 18:02
Kurzer Aufmerksamkeitserreger:

moderare bedeutet: mäßigen, steuern, lenken.

Vielleicht sollten einige Moderatoren mal darüber nachdenken.
Das Sperren eines Benutzers, der Platzverweis, das Mundtotmachen sollte immer das wirklich allerletzte Mittel sein.

Das allerletzte Mittel ist dann einzusetzen, wenn wirklich nichts anderes mehr gefruchtet hat.

In der letzten Zeit musste ich mit ansehen, wie hier relativ willkürlich auch schon gestandene Mitglieder aus dem Forum entfernt wurden.

Ich sage hier mal klar und deutlich: Das geht mir viel zu weit.
Fast alle Probleme, Missverständnisse oder Interessenkonflikte lassen sich mit etwas Mühe und Sachverstand lösen.
Dem ist leider nicht (mehr) so.

Kritik mag manchmal unberechtigt und nicht ganz nachvollziehbar sein. Deshalb aber nun gleich so drastisch zu reagieren, halte ich weder für moderat, noch für besonnen oder ausgewogen.

Dieses Forum verliert dadurch nur und gewinnt wirklich nichts, das wiederum finde ich sehr schade.

Kontroverse Diskussionen, soweit sinnvoll, gehören in ein solches Forum genauso herein wie Berichte oder Anfragen. Sind diese unsinnig, können die Moderatoren einen Thread schliessen oder auch löschen.

Es gibt also genug Möglichkeiten, ein Board "sauber" zu halten.

Damit sich nun niemand Spezielles auf den Fuß getreten fühlt: Ich will dies einmal in die allgemeine Waagschale werfen.
Diejenigen, die gemeint sein können, werden es sicherlich wissen.

Wie auch immer: Es ist leider schon so manches Kind in den Brunnen gefallen, hoffentlich wird es mal wieder besser und etwas "moderater" hier.

Abendliche Grüße aus Berlin
Captivum

Fr, 05.Okt 2007, 18:35
Allgemeine Ratschläge geben ist immer sehr einfach und populistisch.

Liest sich doch immer gut, nicht wahr?

Nur wäre es glücklicher, wenn man auch Hintergründe kennt und nicht verallgemeinert, bevor man sich in unsere Richtung kritikvoll äussert.

Man darf sich sicher sein, dass wir uns angemessen und verhältnismässig verhalten, unter anderem auch, was etwaige Sperrungen angeht.

Intern wird darüber beraten und wir machen es uns nicht leicht.

Es ist doch völlig klar, dass die Dinge, die wir manchmal vornehmen müssen, nicht jedem gefallen. Man kann und wird es nicht jedem recht machen können, es wird immer wieder Menschen geben, die an unserer Arbeit hier und dort etwas auszusetzen haben.

Man ist nicht überall beliebt, dass ist uns durchaus klar. Nach 4 Jahren Dominaforum eine Gegebenheit, mit der wir zu leben gelernt haben.
Jedoch muss man sich aber nicht zwingend schlechter fühlen. Jedenfalls solange nicht, wie es Menschen gibt, die einen ermuntern und bestärken.

Wie gesagt, wer sich an die Boardregeln hält und auch sonst gute Kinderstube zeigt, hat hier in diesem Forum keine Probleme.

Davon geh ich auch nicht ab.


DomHunter
( ...Strap-it-On... )
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Fr, 05.Okt 2007, 19:24
Was das schnelle Entfernen "unartiger" Neu-Mitglieder angeht: Ich stehe auch auf dem Standpunkt, das man solche Herrschaften recht umgehend die Tür weißen sollte. Die Regeln, nicht nur in diesem Forum, sind eigentlich immer gleich und auch vollkommen unkompliziert : letzenendes soll die Nettiquette eingehalten werden, und das sollte auch nicht zu viel verlangt sein. Nebenher sollte man keine unbeweisbaren Behauptungen aufstellen, immerhin ist es für die betreffende Peron nicht nur beleidigend, für die Damen oft genug auch geschäftsschädigend.
Es kann also wirklich nicht zu viel verlangt sein, sich, vor allem, wenn man neu hier ist, anständig zu benehmen. Wenn man in ein Lokal geht und sofort den Rabauken heraushängen lässt, wird man auch recht zügig an die frische Luft gesetzt. Nur im Internet fühlen sich so manche Heckenschützen durch die gefühlte Anonymität so geschützt, das sie glauben sich hier vollkommen ungezügelt ausleben zu können.
Ich habe solches auch schon mehrfach in eigenen Gästebüchern gehabt, Konsequenz war die Schließung dieser Foren, weil ich mir zu schade war, irgendwelche Idis permanent zu maßregeln und für sie am Ende auch noch juristisch zur Rechenschaft gezogen zu werden. Ebenso habe ich auch Verständnis, wenn die Moderatoren, die immerhin ein Haufen Arbeit&Zeit in dieses Forum stecken (übrigens mal vielen Dank dafür %gern% %klatsch% ) , sauer werden, wenn dieses Forum für Stänkereien und Beleidigungen misbraucht wird.

Also sehe ich die Aufgabe der Moderatoren eher darin, die "normalen" Mitglieder vor solchen Krawallbrüdern zu schützen, anstatt zu versuchen, eine mangelnde Erziehung und Kultiviertheit mancher Mitglieder zu bekämpfen.

Was die Befangenheit der Moderatoren angeht : Zeigt mir EINEN unbefangenen Menschen.
Das die Mods einen regionalen Bezug haben ist ja wohl nur logisch. Und selbst, wenn sie nicht aus der Gegend stammen, werden sie sich über die Damen in dem Bereich schlau machen müssen, um überhaupt moderieren zu können. Und das man sich auch beim Besuch der diversen Internetseiten ein bestimmtes Bild von den Damen macht (und wie wir ja wissen, denken wir Männer auch nicht immmer Nur mit dem Gehirn ; )))) ) versteht sich von selbst.

Fr, 05.Okt 2007, 19:49
Nachdem ich mit meinem Posting letzendlich diese Diskussion ins Rollen brachte, möchte auch ich eine Rückmeldung auf Goofys Reaktion geben.

@ Goofy: Dein Umgang mit meiner mehr oder weniger offenen Kritik imponiert mir! Ich persönlich habe ohnehin gar nichts gegen Deine Moderatorentätigkeit im Dominaforum einzuwenden. Diese scheint mir bisher wahrlich objektiv, auch wenn ich die Sperrung von sklaveTIM im Frau Flowers Thread voreilig fand. Aber mein Gott, das sei Dein gutes Recht als Mod.

Bedenklicher ist in meinen Augen das verdeckte Marketing durch einfache Mitglieder, die sich in den Dienst eines Studios oder einer Dame stellen. Eine gewisse Verbundenheit zu einer Dame ist mehr als verständlich, aber mich dünkt, in Berlin gibt es mindestens einen echten Sammler, der sich mit jeder pflückbaren Blume zu schmücken sucht und dafür dann mit übertrieben positiver Meinungsmache zahlt. Aber vielleicht sind das schlicht und einfach nur die Schattenseiten von Web 2.0.

petitprinz

Sa, 06.Okt 2007, 15:31
Hallo DomHunter,

ich schätze Deine Moderation sehr und wünsche mir, dass du dem Dominaforum noch mindestens 20 Jahre erhalten bleibst.

Du sprichst von Hintergrundinfos. Da mich der plötzliche Ausschluss überrascht hat, könntest Du uns mitteilen, ob es Weiterungen gab, von denen wir Nutzer nichts wissen, die zum Ausschluss von SklaveTim geführt haben?

Wenn sich aber SklaveTim nichts weiter zu Schulden hat kommen lassen, als seine aggressiven Beiträge, so finde auch ich den Ausschluss als zu hart, auch wenn ich auf seine bisherigen Beiträge gut verzichten kann. Sonst wird doch erst einmal die gelbe Karte gezogen?

Ich finde es aus Prinzip nicht glücklich, die Arbeit von Moderatoren vorschnell zu kritisieren. Ein Ausschluss sollte aber das letzte Mittel sein, da gebe ich captivum Recht. Hinzu kommt, dass er gar nicht mehr auf die Seite kann. Eine Steigerung wäre nur noch, seinen Namen aus dem Forum für alle Zeiten zu verbannen. Ich kann das Vorgehen der Moderatoren nur begreifen, wenn noch andere Dinge gelaufen sind.

Ansonsten möchte ich mich bei den Moderatoren für die vielen Stunden kostenloser Arbeit bedanken.

Mit freundlichem Gruß

Odysseus

Sa, 06.Okt 2007, 15:36
Der Ausschluss als letztes Mittel ist ein sehr idealistischer Gedanke, man sollte sich nach Kräften bemühen, es so zu handhaben.

Manchmal bedarf es aber schneller, " vorsorglicher " Entscheidungen im Sinne des Forumsfriedens.

Wenn jemand sehr schnell seine aggressive und destruktive Gesinnung zeigt, stört er den sachlichen und thematischen, informellen Austausch und sorgt für Unfrieden. Dies schleicht sich dann nach und nach wie ein Virus ein, wenn man nicht aufpasst und dem frühzeitig begegnet.

Insofern hielten wir in diesem speziellen Fall eine schnelle, effektive Reaktion für sinnvoll.

Und vielen Dank für Deine guten Wünsche mich betreffend.
Ist eine schöne Motivation für mich.


DomHunter
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Sa, 06.Okt 2007, 20:12
DomHunter hat geschrieben: Manchmal bedarf es aber schneller, " vorsorglicher " Entscheidungen im Sinne des Forumsfriedens.

Wenn jemand sehr schnell seine aggressive und destruktive Gesinnung zeigt, stört er den sachlichen und thematischen, informellen Austausch und sorgt für Unfrieden. Dies schleicht sich dann nach und nach wie ein Virus ein, wenn man nicht aufpasst und dem frühzeitig begegnet.

Insofern hielten wir in diesem speziellen Fall eine schnelle, effektive Reaktion für sinnvoll.
@Domhunter
Klar.Aber vielleicht wäre eine öffentliche Abmahnung zuvor in Form von Hinweis auf die Forumregeln ratsam.Und sei es nur,um die Sperrung einer bestimmten Person für die übrigen User plausiber werden zu lassen.
Ansonsten ensteht wie im oben erwähnten Fall wirklich der Eindruck von Uebereaktion seitens des Mod.

Gruss Mechanik
zu leiden für die Schönste...ist das schönste

Sa, 06.Okt 2007, 20:40
Ich finde das Ganze "tamtam" bezüglich des Ausschlusses von SklaveTim als masslos überzogen.

Er hat sich hier direkt ausschliesslich mit unqualifizierten und destruktiven Äußerungen eingebracht. Demnach fliegt er hier sofort wieder raus. Was soll es bringen da noch erst lange mit dem "erhobenen Zeigefinger" zu drohen. Ich habe jahrelang hauptberuflich als Türsteher gearbeitet, und kann daher, im übertragenen Sinne, den Rauswurf nur unterstützen. Leute die sich sofort beim ersten Auftreten daneben benehmen, werden niemals im weiteren Verlauf ihr Verhalten zum Positiven verändern. Somit sehe ich diese Sperrung hier als eine Art Präventionsmassnahme.

Weiterhin sollten sich m. E. die Moderatoren nicht für jede Handlung rechtfertigen müssen. Man kann doch nicht für jeden Neuling, der sich hier mehr als unflätig präsentiert ellenlange Diskussionen führen. Es ist nun mal so, dass es immer mindestens zwei Meinungen zu einem Sachverhalt gibt. Jedoch hat der Mod hier eine Entscheidung zu treffen, die er sicherlich nicht gegenüber den anderen Usern rechtfertigen muss.

Schließt er jemanden aus, ist dies eben so.

Grüße
Nightlover

So, 07.Okt 2007, 11:16
Hallo,

so einfach sehe ich die Sache nicht. Es geht mir weniger um den SklaveTim als vielmehr um mich bzw. uns. Ausschlussgründe sind ja unbestimmt bzw. der Ausschluss steht im Ermessen der Moderatoren. Da wüsste ich selbst gerne, wie Grenzfälle gehandhabt werden. Ich denke, DomHunter hat mich gut verstanden. Ich bedanke für mich für seine Erklärungen, die uns die Entscheidung der Moderatoren transparent machen.

Im Gegensatz zu Besuchern von Diskotheken o.ä. sind wir Mitglieder. Ein Ausschluss könnte möglicherweise - ich möchte mir jetzt nicht die Mühe machen, dies zu überprüfen - juristisch überprüft werden können, was freilich niemand tun dürfte.

Und da sind wir beim nächsten Problem. Die Moderatoren haben ziemlich große Macht. Als User bin ich daran interessiert, dass diese Macht verhältnismäßig und transparent gebraucht wird.

Alle reden von Demokratie - nur, wenn ich mir das Innenleben politischer Parteien oder die Alltagswirklichkeit in Firmen ansehe, ist Demokratie nicht unbedingt ständiger Bestandteil unserer Gesellschaft. Momentan - etwas unbemerkt von der übrigen Gesellschaft - scheinen Hartz-IV Empfänger, so viel weiß ich aus meiner beruflichen Erfahrung, den ARGEn sehr weitgehend ausgeliefert zu sein. Wenn kein Hartz-IV ausgezahlt wird, kann man klagen, aber der Hartz-IV-Empfänger ist in Wirklichkeit stark benachteiligt (ich könnte jetzt Beispiele bringen, möchte mich aber nicht dem Vorwurf aussetzen, off-off-topic zu sein). Es scheint so zu sein, wir Menschen neigen dazu, auch in demokratischen Gesellschaften, Macht zu missbrauchen. Wenn jetzt von einer Art "Unterbindungsausschluss" die Rede ist, denke ich daran, dass es fast schon ein genereller gesellschaftlicher Trend zu sein scheint, dass Rechtsstaatlichkeit und Sozialstaatlichkeit zu Gunsten von Ökonomie und Zweckmäßigkeit zurückgedrängt werden. Auf der anderen Seite bin ich einverstanden, wenn beleidigende User sofort ausgeschlossen werden, bevor sie mit ihren Beleidigungen fortfahren können. SklaveTim war da für mich ein Grenzfall.

Ich kann aber den Moderatoren nicht vorwerfen, letztlich falsch gehandelt zu haben. Es gibt nun einmal Persönlichkeiten, die sich nicht belehren lassen, die ein Forum kaputt machen (manche möchten das auch), die sich nicht zu benehmen wissen. Die Moderatoren verfügen sicherlich über einen Erfahrungsschatz, über den ich natürlich nicht verfüge.

Den Erfolg des Forums führe ich auf die hervorragende Arbeit aller Moderatoren zurück. Sie sind die Seele des Forums und so soll es bleiben. Ich erlaube mir nur, Bedenken zu äußern.

Gruß

Odysseus

So, 07.Okt 2007, 11:36
@ Odysseus

Natürlich ist Dein Einwand richtig, dass es immer Menschen gibt die "Macht" über andere Menschen ausüben. Aber dies ist lediglich nur natürlich in jeder Form des Lebens, und es kann keine 100 %ige Gerechtigkeit hierbei geben.

Um nochmals meine vorherige Ausführung zu erläutern: Es ist egal ob eine Moderator nun falsch oder richtig gehandelt hat. Es ist seine Aufgabe zu handeln. Hierbei passieren nunmal eventuell auch Fehler. Nur kann er sich nicht jedesmal für jede Handlung rechtfertigen. Dies würde im Endeffekt bedeuten er kann gar nicht mehr handeln, da immer jemand eine andere Meinung haben wird.

Wer dies nicht akzeptieren kann oder will, muss eben nicht mehr in dieses Forum gehen.

Was den rechtlichen Anspruch auf Teilnahme an diesem, oder besser generell, in einem Forum angeht, wage ich stark zu bezweifeln, dass dieser besteht. Zumal die User nicht wie von Dir geschrieben Mitglieder sind, da das Forum kein eigetragener Verein, respektive Genossenschaft ist. Das Forum ist so gesehen eine autarke Plattform im Web, auf der der Forums- (Domain-) inhaber das "Hausrecht" geniesst und dementsprechend auch unliebsame User von dort verweisen, bzw. ausschließen darf.

Grüße
Nightlover

So, 07.Okt 2007, 15:52
Odysseus hat geschrieben:Im Gegensatz zu Besuchern von Diskotheken o.ä. sind wir Mitglieder. Ein Ausschluss könnte möglicherweise - ich möchte mir jetzt nicht die Mühe machen, dies zu überprüfen - juristisch überprüft werden können, was freilich niemand tun dürfte.
du vergisst, dass man keinen müden cent für die mitgliedschaft bezahlt! infolgedessen kann man auch keine rechte daraus herleiten.

gruß goofy
Frauen trösten uns über jeden Kummer hinweg, den wir ohne sie nicht hätten. (J. Anouilh)

So, 07.Okt 2007, 16:03
In der Diskothek ist es der aggressive, womöglich angetrunkene Gast, der Einlass fordert, ihn nicht erhält und der Tür verwiesen wird, damit es IM Laden friedlich zugeht und die echten Gäste geschützt werden.

Bei uns im Forum halten wir ab und zu auf virtueller Schiene Menschen fern, deren Gesinnung frühzeitig deutlich wird...also, noch bevor er IM Forum Unfrieden verbreiten kann und die Stimmung stört.

Ich sehe da durchaus Parallelen - Beides dient dazu, ein vernünftiges Miteinander zu gewährleisten.

Ansonsten sieht man es auch an dieser Diskussion- man kann es niemals jedem recht machen.....

DomHunter
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So, 07.Okt 2007, 22:10
DomHunter,
Du wirfst mir in Deinem Beitrag Populismus vor.
Ich zitiere:
[Populismus]: bezeichnet politische Strömungen bzw. Politiker, die vereinfachende, sich auf Stimmungen (Emotionen) beziehende Parolen und Aktionen zur Lösung akuter Probleme anbieten.

Ich denke, populistisch ist es, die Aufgabe eines Türstehers, der angetrunkene und auf Krawall setzende Discothek- Besucher mit Gewalt vor eine Tür befördert mit der Aufgabe eines Moderators in einem Forum vergleichen zu wollen oder auch nur Parallelen zu ziehen.

Für mein Dafürhalten hat ein SklaveTim mir meine Stimmung jedenfalls (noch) nicht vermiest, vielleicht jedoch die Deine.

Zu den von Dir angesprochenen Hintergründen kann ich natürlich (wie Du auch sicher gut weißt), nicht viel sagen. Dahinter kann natürlich etwas stecken, es kann aber für mich (als Leser und Benutzer) genausogut eine nicht überprüfbare Aussage sein. Wo soll ich also damit hin?

Mir geht es jedoch nicht nur um einen SklavenTim, der hier relativ neu war, mir geht es auch um Benutzer, die hier in diesem Forum schon mehrere hundert (!) Beiträge schrieben und nun nicht einmal mehr kontaktiert werden können. Im besagtem Fall war eine Gegendarstellung des entsprechenden Menschen, den ich von seinen Beiträgen immer sehr schätzte, nicht mehr möglich.

Das ist unfair.

Was mir auch auffällt und mir schon mehr als einmal als Argument für diese "Schnellschüsse" auffiel, war: "Nach einer gewissen Zeit (x Jahre) hat man "damit Leben gelernt."

Was heisst das konkret? Das es bestimmte schon erlebte Erfahrungen gibt, die dazu führen können, dass man lieber mal schon im Vorfeld gewissentlich die Nutzerschaft entzieht? Heisst es, dass man gegen ein demokratisches Verständnis durch schon Erlebtes Neulinge auf Grund ihrer (vielleicht etwas ungestümen) Art dann das Schreibrecht entzieht?

Nochmal deutlich: Niemand und auch ich nicht verlange von einem Moderator eine Entscheidung, die es Jedem Recht macht.
Ich erwarte aber insbesondere Objektivität, Bedacht und - ja, auch Ausdauer, Schlichtung - und auch der erhobene Zeigefinger gehört dazu.

Wir sind alle nur Menschen, machen Fehler und finden uns oft wieder oder bekommen sich wieder ein.

Dies kann ich auch den Moderatoren dieses Forums dulden; aber diese sollten dies eben auch manchen Benutzern entschuldigen können.

Darüber nachzudenken, Reflektion zu erleben und sich selbst bei seinen durchaus mit Konsequenzen verbundenen Handlungen immer wieder zu hinterfragen, dass ist eigentlich auch Kern einer Moderatorentätigkeit.

Nicht das Abwatschen von Kritik als populistisch, schnell und schön lesbar.

Mein Beitrag fiel mir nicht leicht, ebenso dieser hier nicht.

Abendliche Grüsse
Captivum
Gesperrt

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