wenn das Herz schneller schlägt, latenter Druck im Genitalbereich verspürt wird, im Internet ausschließlich einschlägige SM Seiten "durchgearbeitet" werden, dann weiß man(n).....es ist wieder Zeit sich mal so richtig auspeitschen zu lassen....
Nun steht man vor der Quahl der Wahl...welches Dame wird besucht?! Hmmm, zuerst werden die verschiedensten Dominaführer und Foren durchforstet...Lady X, Madame Y, Herrin Z oder doch lieber Domina W??? *früher war ich unentschlossen, aber heute bin ich mir da nicht mehr so sicher*
So, unter Berücksichtigung dieser und jener Umstände, sowie der entsprechenden Neigungen der Damen lässt sich der erlesene Kreis ein wenig einschränken.....Licht am Ende des Tunnels ist zu erkennen, das Völlegefühl in der Magengegend weicht zugunsten eines leicht angenehmen Kribbelns, die Vorfreunde steigt. Drei Damen stehen noch zur Disposition, es geht in die Endausscheidung und man ist stolz, trotz der Reizüberflutung sich wohl bald entschieden zu haben. Nachdem nun solch Großes geleistet wurde, werden erstmal einige Nächte drüber geschlafen....dazu tagsüber die Bilder im Internet der drei Auserwählten genauestens unter die Lupe genommen und die Vorlieben der Damen analysiert.
Es geht hin und her und wieder hin...
Eines morgens wacht man auf und weiss, DIE ist es.
Die erste Hürde wäre genommen, doch die Zweite folgt zugleich: Die Terminvereinbarung.
So, IHRE Tel.-Nr. von der Website abschreiben, 7-9mal überprüfen, ob auch ja keine Ziffer falsch abgelesen wurde und dann könnte man ja mal anrufen......ähh, lieber heute abend, womöglich ist SIE gerade beschäftigt und da möchte man doch nicht stören. Sechs Stunden später, in den frühen Abendstunden dann: Ööh, jetzt ist es auch wieder so spät geworden, am besten SIE wird morgen früh angerufen. Abends liegt unsereins dann enttäuscht von sich selbst im Bett und denkt drüber nach was für ein Feigling man doch ist....SIE wird einem am Telefon doch nichts tun...am Telefon nicht, aber später vielleicht *grins*....
Nachdem man sich am Vortag in seine Pubertät zurückversetzt fühlte, als mit 15 Jahren schweissgebadet die Telefonnr. seiner angebetenen Klassenkameradin gewählte wurde, beginnt der nächste Tag mit vollem Elan und man wählt Todesmutig die Nr. der umgarnten Lady.....ach Moment, schnell nochmal aufgelegt. Erstmal in seinen Terminkalender schauen, wie und wann Zeit ist....man, man so langsam wirds lächerlich, abermals wird IHRE Nr. gewählt.......Tüt.....Tüt......Freizeichen......Puls 175, Blutdruck 240 zu 120,.....niemand geht ran. So nen Mist, wahrscheinlich behandelt SIE gerade einen Gast. Zwei Stunden später, neues Spiel, neues Glück: Ganz stolz, dass man sich eben überwunden hat SIE anzurufen wird erneut sowas von
Hmmm, noch fünf Tage bis zum lang ersehnten Termin, Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude und so ist es wie früher zur Kindheit an Weihnachten. Nur dass man nicht auf den Weihnachtsmann mit Geschenken wartet, sondern auf die Domina mit der Rute ;-) *wie die Zeiten sich doch ändern*
Bis dato gilt absolute Enthaltsamkeit, um die Lust bis auf ein Maximum zu steigern.
Tag X ist gekommen, oben wie unten nochmal ordentlichst rasiert, Parfum, Deo, Gel, kleines Mitbringsel für die Angebetene, ca. 30-60min. Karenzzeit für die Anfahrt eingeplant, alles Roger und im grünen Bereich, es kann losgehen.....eine Art innere Unruhe, positiver Natur kommt auf.....*freu*.....Entsprechend zu früh am Tatort angekommen, schaut man sich noch die Gegend an, früher 6-8
Noch 10min bis zur Destination.....soll man 5min früher klingeln, 4min früher oder am besten genau pünklich? *überleg*......Mist, jetzt hat man so lange nachgedacht, dass es fast zu spät ist....nun aber nix wie los....Vor der Tür stehend noch schnell ein paar Atemübungen durchgezogen, den ganzen Mut zusammengenommen und *Ding*Dong*........Absätze klappern auf der anderen Seite der Türe, das Geräusch nimmt proportional zum Puls zu. Eine Zofe öffnet, man stellt sich vor und wird hereingebeten.....Im "Besprechungszimmer" angekommen, wird ein Getränk angeboten und mitgeteilt, dass die Herrin gleich für den Empfang bereit ist. 5 Minuten der Ruhe sind einem noch gegönnt.
Plötzlich wieder Absatzklappern....*Oh Gott, da kommt SIE*...Jetzt heisst es Ruhe bewahren, nicht durchdrehen, Du schaffst das schon!!!
Die Türe geht auf und da steht SIE nun, umgeben von einer wunderbaren Aura, gepaart mit einer Ausstrahlung die seinesgleichen sucht.....die Fotos im Internet konnten IHRE wahrhaftige Schönheit nicht annährend einfangen....welche Faszination diese Frau doch ausübt!
Das mittlerweile durch die Zofe bereitgestellte Wasser verhindert einen totalen Stimmzusammenbruch, in der vor Aufregung ausgetrockneten Kehle. Man stellt sich herzlichst vor und IHRE warme und vertrauenserweckende Stimme wirkt beruhigend. Gekonnt kitzelt SIE Vorlieben und Leidenschaften heraus und zaubert ein Lächeln auf meine Lippen. Puls und Blutdruck stabilisieren sich....der Patient ist übern Berg. Nun geht es zum Duschen...Cool Down...die ganze Aufregung der letzten Tage ist verschwunden,
So meine Lieben, nun habe ich etwas überspitzt und satirisch versucht darzustellen, wie ich die Tage und Stunden vor einer Session erlebe. Muss dazu sagen, als "Jungstar" noch etwas in den Kinderschuhen zu stecken und noch nicht ganz so viele Studiobesuche hinter mich gebracht zu haben....Mich würde interessieren, wie sich die Routiniers und andere in Ihren "letzten" Tagen und Stunden so fühlen und womöglich Ähnliches "durchmachen"? Im Übrigen habe ich meine Herzensdame für den nächsten Besuch schon auserwählt und erfreue mich derzeit an einer kleinen Auswahl faszinierender Bilder mit Darstellung ihres göttlichen Abbildes...
Aber dennoch: Ohne das ganze Theater, Drumherum und die Aufregung würde wohl etwas fehlen....ich möchte es nicht missen!!
In diesem Sinne
Liebe Grüße
Cristiano



