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Outing

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Outing

Mo, 06.Apr 2026, 11:47
Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht – so ging es mir auch mit diesem FSK18-Bereich. Ich war neugierig und habe zunächst vergeblich nach einem entsprechenden Button gesucht, bis ich verstanden habe, dass es sich dabei nur um eine Info-Variante handelt. Dank eures Supports bin ich nun hier gelandet.

Meine Frage an euch:
Wie habt ihr euer Outing gegenüber privaten Herrinnen erlebt bzw. umgesetzt?

Aufgrund meiner Sprachbehinderung (ich stottere seit meiner Geburt) war das für mich jedes Mal eine enorme Herausforderung – ehrlich gesagt die reinste Hölle. Daran hat sich bis heute wenig geändert. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um eine private oder professionelle Herrin handelt: Das erste Gespräch ist für mich immer mit großer innerer Scham verbunden.

Ist das Eis jedoch einmal gebrochen, bin ich völlig offen – ehrlicher geht es kaum. Dann verberge ich nichts mehr.

Bereits 2001 habe ich ein E-Book verfasst. Darin beschreibe ich, wie ich „Madame Madeleine“ kennengelernt habe – eine Frau, die zuvor keinerlei Berührungspunkte mit BDSM hatte – und wie ich mich ihr gegenüber geoutet habe.
Was im E-Book nicht enthalten ist: Sie wurde später meine Eheherrin und übernahm schließlich das Studio von „Extrem Domina Lady Ilona“ in Berlin.

Vermarktet habe ich das E-Book nie, da etwa drei Viertel der Geschichte fehlten. Nach unserer Trennung im Jahr 2001 – nach sieben Jahren Beziehung – fehlte mir schlicht die Motivation, das Werk zu vollenden. Stattdessen habe ich das erste Kapitel in sechs Teile gegliedert und daraus einen abgeschlossenen Abschnitt gemacht. Aufgrund der gewählten Erzählperspektive (3. Person) heiße ich dort „Mark“.

Viele Jahre später – nach meiner längsten 24/7-Beziehung (neun Jahre) mit „Empress Maxena“ (früher „Herrin Maxena“ aus Essen) – fiel mir dieses Skript wieder in die Hände.

Natürlich habe ich im Laufe der Zeit auch Frauen kennengelernt, die keinerlei Berührung mit BDSM hatten. Wenn deren Interesse an mir stärker wurde, stand ich vor einem inneren Konflikt:
Gehe ich den nächsten Schritt – was für mich ein Outing bedeutet hätte – oder ziehe ich mich unauffällig zurück?
Meistens habe ich mich für Letzteres entschieden.

Doch einmal lernte ich eine Frau kennen, die von Natur aus selbstbewusst und dominant war – das machte sie für mich besonders interessant. Ich ließ Nähe zu, wir wurden auch intim. Die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt für ein Outing stand im Raum.

Schließlich entschied ich mich für einen anderen Weg: Ich gab ihr mein E-Book zu lesen.

Es war mein erster Versuch, mich einem direkten, mündlichen Outing zu entziehen. Umso überraschter war ich von ihrer Reaktion: kein Ekel, keine Ablehnung, keine Vorwürfe – nichts von dem, was ich zuvor oft erlebt hatte. Stattdessen sagte sie, ich sei eine sehr interessante Person, sie sei neugierig und wolle diese Erfahrung mit mir machen.

Rückblickend kann ich sagen: Das war mein persönlicher „Gamechanger“. Egal, welcher Frau ich später mein Skript gegeben habe – ich habe immer wieder positive Reaktionen erlebt.

Wo ich sprachlich Schwächen habe, habe ich offenbar in der Schriftform eine Stärke gefunden.

Wie sind eure Erfahrungen beim Outing?

Wer Interesse oder einfach die Muße hat, mein E-Book zu lesen: Hier ist der Link dazu:
https://1drv.ms/b/c/4A8E3BF41303DB54/IQ ... Ceu3Wt5Kjg

Über Feedback freue ich mich jederzeit – gerne auch per PN.
Zuletzt geändert von 247 Jean Louis am Mo, 06.Apr 2026, 12:10, insgesamt 1-mal geändert.
24/7 Sklave mit langjähriger Erfahrung.

Re: Outing

Mo, 06.Apr 2026, 11:59
Wäre das nicht eigentlich ein interessantes Thema für den öffentlichen und allgemeinen Offtopic-Bereich, anstatt es nur in einem regionalen und damit räumlich abgegrenztem Forumsbereich zu posten?

Re: Outing

Mo, 06.Apr 2026, 13:19
Ich bin mir nicht sicher, ob das Verschieben in einen ganz öffentlichen Bereich so gut war. In dem Manuskript stehen sehr persönliche Dinge wie Postadresse, Handynummer und E-Mailadresse. Könnte also sein, das die Beschränkung auf Gleichgesinnte durchaus gewollt war.
Erwachsen wird man von allein – das Kind in sich zu behalten ist eine Entscheidung
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