Sa, 22.Nov 2025, 22:30
von inp
Nacktheit ist sicherlich der Normalzustand, und wer keine besonderen Wünsche ausspricht, kann damit rechnen, entblößt zu werden. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich es jemals angesprochen hätte, weil es nicht meinem Verständnis des klassischen Rollenbilds entspricht: ich habe nichts zu melden was das angeht, ich habe den Anweisungen der Herrin zu folgen – und die erste Anweisung nach der Begrüßung ist üblicherweise “Ausziehen.”
Ganz nackt bin ich dennoch meistens nicht: in der Regel muss ich mich gewindelt präsentieren. Das hat meine derzeitige Erzieherin von ihrer Vorgängerin übernommen, und sie hält es für eine hervorragende Methode, um meine Sexualität ins Lächerliche zu ziehen, mich zu demütigen und mir zu verdeutlichen wo ich stehe. Natürlich entstand diese Maßnahme nicht im luftleeren Raum, sondern weil ich sehr intensiv auf die damit verbundene Scham reagiere, aber die Konsequenz, mit der beide Damen das bei mir durchgezogen haben bzw. durchziehen, stand so auch nicht auf meinem Bingo-Zettel. Es gibt aber keine Widerrede; ich habe so zu erscheinen wie die Herrin es wünscht, und damit ist das Thema erledigt.
Totale Nacktheit ist fast immer mit dem Empfang härterer Strafen verbunden, und dadurch entsteht nochmal ein besonderer Mindfuck: die dicken Windeln ablegen zu dürfen, stellt eigentlich wieder etwas mehr Würde her; das ist aber nicht der Zweck, sondern es folgt eine eindringliche Tracht Prügel. Danach geht es gleich zurück in stramme Pampers, was man wiederum als Erleichterung betrachten könnte, aber auch da verfehlen sie ihre beschämende Wirkung nicht – vor allem wenn ich dann so nach Hause geschickt werde, mit strikten Anweisungen zur Tragedauer.
Nacktheit gehört zum klassischen Bild wie Peitsche oder Stiefel, aber ich habe schnell gelernt, dass sich das Gefühl von Scham und Autonomieverlust mitunter auch noch steigern lässt.