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Re: Inflation - Könnt ihr euch Studiobesuche noch leisten ?

Di, 14.Jan 2025, 13:06
gummmmi hat geschrieben:
Di, 14.Jan 2025, 08:08
zu DS9MOOGIE
Das Nachgespräch ist meist in 5 -10 min erledigt. Ich kenne Damen die bei Langzeitbehandlungen "Multitasking fähig" sind. Dies bedeutet, dass während der Ruhezeiten die Arbeiten, wie du beschrieben hast durchgeführt werden.
Das ist für mich aber auch Inflation. "Shrinkflation".
Kennt man ja vom Einkaufen. Was bringt mir der gleichbleibende Preis beim Duschgel, wenn es 25ml weniger sind.

Also so ein bisschen Ordnung schaffen fände ich okay, aber wirkliches Aufräumen während ich noch im Raum bin, würde ich nicht mögen, das drückt mir dann auf die Stimmung, weil mir das das Ende der Session sofort ins Gedächtnis ruft.

Und auch beim Nachgespräch finde ich 5 Minuten knapp. Klar gibt es Menschen, die brauchen das nicht und für die reicht das.

Aber wenn Sessions anfangen sich gehetzt anzufühlen fände ich das furchtbar. Ich mag die Ruhe dahinter und die entspannte Atmosphäre. Mir ist bewusst, dass es Arbeitszeit der Dame ist und habe nicht vor unangemessen viel Zeit einzunehmen - aber ich möchte auch nicht das Gefühl haben, dass sie während der Session im Kopf schon beim nächsten Gast ist.

Und dann zahle ich lieber mehr, anstatt eine schlechtere Erfahrung zu machen.

Re: Inflation - Könnt ihr euch Studiobesuche noch leisten ?

Di, 14.Jan 2025, 13:54
Hallo Käsebrötchen
Das mit dem Aufräumen während den Ruhezeiten: Das Aufräumen darf natürlich nicht in dem Raum wo du dich gerade befindest statt finden. Ja sonst ist eine Mogelpackung. Du hast recht das würde total auf die Stimmung wirken
Ich denke da an Studios mit mehreren Räumen. Du hast da in einem Raum deine Behandlung und Ruhezeit. In dieser Zeit kann dann die Dame einen anderen Raum, in welchem sie vorher gespielt hat, aufräumen oder auch ein anderen Gast betreuen (bei Langzeit) Es gibt da Damen da kommt überhaupt kein Stress auf, sie machen es ganz gelassen. Ja dies ist natürlich nicht jedermanns Sache. Bei einer Langzeitbehandlung muss man aber nicht die ganze Zeit bespielt werden, da sind kleine Pausen (Ruhezeiten) ganz gut. Die Damen können dann in den sogenannten "Ruhezeiten" für eine sinnvollen Arbeit ( vor allem die bezahlt wird) nützen.
So habe ich den Vorteil, dass für eine Langzeitsession nicht der normale Stundensatz gezahlt werden muss. Auch Damen, die leistungsbewusst und geschäftstüchtig sind haben dadurch finanzielle Vorteile. Man sagt heute doch dies ist eine Win Win Situation.
Es gibt diese Damen und Studios, die haben auch Ihre große Stammkundschaft.

Re: Inflation - Könnt ihr euch Studiobesuche noch leisten ?

Do, 16.Jan 2025, 21:54
Madame_Simone hat geschrieben:
Mo, 13.Jan 2025, 10:24
Ich finde es ziemlich spannend, dass hier überwiegend über Kolleginnen geschrieben wird, die entweder 300€ die Stunde nehmen, oder bei denen es eine Mindestbuchungszeit von zwei Stunden gibt. Als ob das überall der Fall wäre. Klar, diese Kolleginnen existieren und bei ihnen funktioniert das Geschäftsmodell gut, sonst würden sie es nicht durchziehen. Meine persönliche Eindruck ist aber interessanterweise, dass es zum jetzigen Zeitpunkt nicht die Mehrheit ist. Nicht nur im direkten Kontakt bei der Arbeit sondern auch über meine ehrenamtliche Tätigkeit, lerne ich ja vergleichsweise viele Sexarbeitende, davon auch etliche BDSM Sexworkerinnen (Dominas, Bizarrladies, Bizarr-Escorts, Sklavia etc) kennen. Der überwiegende Teil davon der im Studio tätig ist, liegt pro Stunde doch noch deutlich unter 300€ und bietet Sessions ab einer, oft sogar ab einer halben Stunde an. Klar, Kolleginnen die seit vielen Jahren im Business sind, deren Namen sogar über die "Studio-Szene" hinaus bekannt sind und die sehr viel Erfahrung mitbringen, haben ihre Preise angezogen. Insbesondere wenn man 15, 20 oder mehr Jahre im Geschäft ist, hat man sich einen Stammkunden-Pool aufgebaut, teilweise mehr Anfragen als Zeit und kann sich dann aussuchen, wem man zu welchem Preis eine Begegnung anbietet. Aber es gibt doch noch so viele Kolleginnen, die unter der 300€ Marke geblieben sind. Oft irgendwo im Bereich von 250€ bis 270€
Mich würde interessieren, ob der Eindruck, dass so viele Dominas ihre Preise so stark angehoben haben daher kommt, dass man nur die sehr bekannten Damen im Auge behält? Diejenigen, die eine sehr große Präsenz auf social media oder in den Medien haben? Ist es bei euch in der Region tatsächlich so, dass der größte Teil der Damen die Preise so angezogen haben, oder habt ihr viele gar nicht auf dem Schirm?
In Berlin und München scheint es mir so, als hätten die Damen sich in Sachen Tribut untereinander abgesprochen. In den gängigen Studios verlangt jede Dame, egal welcher Qualität, die genannten 300€.
Der Bogen ist damit in meinen Augen überspannt.
Die von Dir genannten 250€-270€/h sehe ich als marktgerecht an. Allerdings findet man dies leider nicht mehr in den genannten Großstädten.

Re: Inflation - Könnt ihr euch Studiobesuche noch leisten ?

Do, 16.Jan 2025, 23:13
Käsebrötchen hat geschrieben:
Di, 14.Jan 2025, 13:06
Aber wenn Sessions anfangen sich gehetzt anzufühlen fände ich das furchtbar. Ich mag die Ruhe dahinter und die entspannte Atmosphäre. Mir ist bewusst, dass es Arbeitszeit der Dame ist und habe nicht vor unangemessen viel Zeit einzunehmen - aber ich möchte auch nicht das Gefühl haben, dass sie während der Session im Kopf schon beim nächsten Gast ist.
Da geht es mir ähnlich. Eigentlich ist es ein kleiner Punkt, aber wenn ich aus dem Studio quasi geschoben werde, was mir auch schon hin und wieder passiert ist, dann habe ich mich sogar mies gefühlt. Ich möchte keinesfalls ein Zeiträuber für die Damen sein, aber eine entspannte Atmosphäre ist mir dann doch sehr wichtig.

Gruß
Meriten
Was du nicht willst, das man dir tu,
das füg auch keinem anderen zu
(es sei denn, dein Partner ist maso)

Re: Inflation - Könnt ihr euch Studiobesuche noch leisten ?

Fr, 17.Jan 2025, 10:28
Meriten:
das Gefühl kennt sicherlich jeder von uns.
Das ist zB auch für mich ein Grund, warum ich niemals eine Session vereinbaren würde, wenn die Dame schreibt:
"Habe heute noch zwischen 13 und 14 Uhr eine Termin zu vergeben."
Da hätte ich sofort das Gefühl nur noch dazwischen geschoben zu sein und alles ist in Eile
Man kann leichter ein Atom zertrümmern, als ein Vorurteil

http://www.myblog.de/janus4252

Re: Inflation - Könnt ihr euch Studiobesuche noch leisten ?

Fr, 17.Jan 2025, 11:23
Waterlion08 hat geschrieben:
Do, 16.Jan 2025, 21:54
In Berlin und München scheint es mir so, als hätten die Damen sich in Sachen Tribut untereinander abgesprochen. In den gängigen Studios verlangt jede Dame, egal welcher Qualität, die genannten 300€.
Der Bogen ist damit in meinen Augen überspannt.
Die von Dir genannten 250€-270€/h sehe ich als marktgerecht an. Allerdings findet man dies leider nicht mehr in den genannten Großstädten.
Es ist durchaus so, dass sich regional die Anbieter*innen aneinander orientieren, wenn auch nicht unbedingt absprechen. Wenn in vier von fünf Studios 300€ die Stunde aufgerufen wird, dann muss man sich überlegen ob man im fünften Studio niedrigere Preise beibehalten will, auf die Gefahr hin, dass sich potentielle Kundschaft fragt "Hmm, warum sind die 50€ billiger? Ist da die Qualität nicht so hoch?"

Beginnt eine neue Kollegin in der Sexarbeit (nicht nur im BDSM Bereich), und fragt welche Preise angemessen sind, dann bekommt sie oft den Tip, sich in ihrer Region umzusehen und an den aufgerufenen Preisen zu orientieren. Man will ja weder "billig" wirken, noch es übertreiben. Beides führt nicht zu der Klientel die man sich vorstellt.

Was die Honorare innerhalb eines Studios angeht ist es meine Erfahrung aus diversen Studios in HH, Köln und Berlin, dass man die Kolleginnen nicht "unterbieten" soll. Selbstverständlich ist es die Entscheidung der Anbieterinnen, was sie aufrufen, denn schon qua Gesetzt gibt es für Studiobesitzer keine Handhabe Preise vorzuschreiben. Nichtsdestotrotz gibt es ungeschriebene "Gesetze" untereinander. Man kann also immer mehr, sollte aber nicht weniger verlangen. Rufen die meisten Damen in Studio X 280€ auf, dann kann man es mit 300€ versuchen. Ruft man aber 220€ auf, dann wird das nicht gern gesehen. Das führt dann natürlich auch dazu, dass noch neue, eventuell noch nicht so erfahrene Kolleginnen eben einen ähnlichen Preis verlangen, wie die Kolleginnen, die schon länger im Geschäft sind. (Das sind nur meine Erfahrungen, unterschiedliche Kolleginnen haben da vielleicht andere und ggfs. gibt es da auch regionale Unterschiede)

In Hamburg ist die 300€ Marke noch nicht erreicht, und darüber bin ich ganz froh. Ich sehe zur Zeit nicht die Notwendigkeit mein Honorar anzuheben, aber sollte es der ortsübliche Tribut werden, stehe ich genau vor dem oben beschriebenen Problem - ich würde Kolleginnen unterbieten. Dann überlegt man sich halt, ob man nur noch Hoteltermine anbietet, oder das eigene Honorar nach oben anpasst.
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Re: Inflation - Könnt ihr euch Studiobesuche noch leisten ?

Fr, 17.Jan 2025, 13:58
DS9MOOGIE hat geschrieben:
Di, 14.Jan 2025, 07:10
[...]
Nehmen wir doch mal die eben genannt 2h Session. Und gehen wir mal davon aus, dass wir das in einem hochwertigen Studio anbieten wollen und unserem Gästen einen sehr guten und einwandfreien Service anbieten wollen.
Dann bedeutet das doch, dass wir grob 1h vor der Session für Vorbereitungen und Planung sowie 1h danach für die Nachbesprechung, Aufräumen und hygienisch einwandfreie Reinigung der Spielgeräte und des Studios mindestens noch mal 1 h zusätzlich brauchen
Also sind das schon mal 4h Zeitinvestition, die ich als Selbständiger natürlich bezahlt bekommen muss.
[...]
Das geht jedem Selbstständigen so, dass sein verlangtes Honorar pro Stunde auf die anderen nichtbezahlten Stunden umgelegt werden und dann nochmal neu kalkuliert werden muss. Zu diesen Stunden zählen Fortbildungen, Materialbeschaffungen, Schreibkram, Steuer, Softwareeinrichtung usw.. So kommt man ca. auf die Hälfte oder 1/3 seines Stundensatzes, wenn man sein eingenommenes Geld durch die Gesamtstunden dividiert.

Re: Inflation - Könnt ihr euch Studiobesuche noch leisten ?

Do, 28.Aug 2025, 12:51
Janus4252 hat geschrieben:
Fr, 17.Jan 2025, 10:28
Meriten:
das Gefühl kennt sicherlich jeder von uns.
Das ist zB auch für mich ein Grund, warum ich niemals eine Session vereinbaren würde, wenn die Dame schreibt:
"Habe heute noch zwischen 13 und 14 Uhr eine Termin zu vergeben."
Da hätte ich sofort das Gefühl nur noch dazwischen geschoben zu sein und alles ist in Eile
Das kann, aber das muss nicht so sein.
Ich kenne z.B. eine Domina, welche immer eine Stunde Spielzeit mit einer Stunde Pause abwechselt.
In dieser Stunde Pause finden dann Duschen, Nachgespräch, Pause für sich selber und Vorbereitung der nächsten session statt.
Ich weiß das, weil wir da mal im Nachgespräch genau drüber gesprochen haben, weil ich mich freute, dass sie das Gespräch so ohne Zeitdruck geführt hat.

Re: Inflation - Könnt ihr euch Studiobesuche noch leisten ?

Do, 28.Aug 2025, 12:59
Freddy1989 hat geschrieben:
Do, 28.Aug 2025, 11:35
Ich höre auch immer wieder das von dem Stundenlohn ca 30% der Dame nur als Gewinn bleiben weil man ja auch hohe kosten hat Studio Miete usw.
Wer weiß denn schon genau, wie viel eine Dame als Miete zahlen muss? Da gibt es Stundenmieten, Tagesmieten und sicher noch andere Modelle der Zahlung.

Die nächste Frage ist, wie steuerehrlich die Damen abrechnen. Will ich nicht diskutieren, aber ich bin sicher, dass oft brutto=netto ist.

Und zuletzt ist es quasi normal ( gerade in Deutschland, dem "Land des Jammerns" ) über die "hohen Kosten" zu stöhnen !

Re: Inflation - Könnt ihr euch Studiobesuche noch leisten ?

Do, 28.Aug 2025, 16:51
Oh das ist ja genau mein Thema.
Brutto ist nicht gleich netto. Wir mieten die Studioräume, werden dort in der Buchhaltung geführt und dort wird jede Session gelistet.
Wie alle Selbstständigen haben wir Ausgaben für Krankenkasse, Altersvorsorge, Werbung, Steuern, Equipment, etc. Das ist insgesamt sehr umfangreich. Ich bin mir sicher, die ein oder andere Verwunderung auszulösen, wenn ich meine Ausgaben auflisten würde.

Ich persönlich plane zwischen den Sessions immer zwei Stunden Luft. Eine Stunde für Nachgespräch und Reinigung des Zimmets und eine Stunde für eine Dusche, umziehen und vorbereiten der nächsten Session. Mir ist es ein absolutes Rätsel wie sich das in weniger Zeit organisieren lässt. Das braucht nunmal etwas Puffer.
ANNABEL SCHÖNGOTT
gepflegte Perversion

Hallo@annabelschoengott.de
annabelschoengott.de

Re: Inflation - Könnt ihr euch Studiobesuche noch leisten ?

Do, 28.Aug 2025, 16:59
Das Bsp. mit dem Duschgel fand ich gut. Gleicher Preis aber weniger drin.
Ist mir dieses Jahr schon 3 Mal passiert.
Für 1,5 Std. und 2 Std. Spielzeit bezahlt, nach genau dieser Zeit war ich wieder draußen. Von wegen Vor- und Nachgespräch und duschen sind außerhalb der Zeiten.
Da werden die eigenen Grundsätze laut Webseite mißachtet.
Blödes Duschgel... %rolleys%
Was ist das Beste an einem sklaven? Seine Herrin!
Gesperrt

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