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Re: Es muss sich was verändern......

So, 13.Jul 2025, 10:24
Halloooooooo.........

Ich Versuche hier der GOAT für die Sexworkerinnen zu werden........nicht vergessen Bitte.......

Wann starten wir ne Demo.......wann stürmen wir den Bundestag.......?

Kleiner Spaß zum Sonntag......😂😂😂😂


Mal im Ernst......

Ich finde es interessant wie sich diese Diskussion teilweise entwickelt hat.......
Ich gebe gerne heute Abend auch wieder meinen Senf dazu........

Ich wünsche euch allen einen schönen Sonntag

Bis dann

Re: Es muss sich was verändern......

So, 13.Jul 2025, 12:53
Newbie-88 hat geschrieben:
So, 13.Jul 2025, 11:08
slave79de hat geschrieben:
So, 13.Jul 2025, 10:10
Ich bin ja jetzt doch recht neugierig auf den Pod geworden. Kann man den noch irgendwo finden?

Hier ist er anscheinend noch:

https://www.podcast.de/episode/68921233 ... ich-lachen
Nach Trash TV gibt es scheinbar auch Trash Podcast .... Wer zu denen geht, dem ist nicht mehr zu helfen. Die kommen mir vor, wie zwei intellektuell zurückgebliebene Schulmädchen. Aber auch dies hat sicher für manchen einen Reiz.

Re: Es muss sich was verändern......

So, 13.Jul 2025, 14:18
Danke dir @Newbie_88

Ok, nach 8 Minuten habe ich abgebrochen. Dafür ist mir die Zeit dann doch zu kostbar. Eine sehr verquerte Einstellung wird hier vertreten. Man kommt aus dem Kopfschütteln gar nicht mehr raus.
Ich meine, 300 sind nicht viel Geld und anderswo verdient man leicht, mehr?
Sie hassen Gäste die Dinge akzeptieren weil sie hoffen das man später dazu übergeht ihre Wünsche doch noch umzusetzen?
Überhaupt, wie kommt man dazu überhaupt Wünsche zu haben?
Und warum soll der Sub auch mal was zurück geben wenn sich das bis dahin ohnehin nur wie eine Einbahnstrasse anhört?
Merkwürdig das es schwierig ist solche Idis zu finden die euch Göttinnen nur finanzieren sollen und euch einen göttlichen Lebensstil finanzieren sollen?
Auch der Witz, der Haussklave der von weit her kam und nach 2 Tagen Hausarbeit und putzen gefragt hat ob es auch mal eine Session geben würde. Wie dreist und frech von ihm. Der ist ein Putzsklave und hat die Fresse zu halten.
Und bei Kritik den Gästen unterstellen das sie wohl noch nie viel Studios besucht haben und es anderswo auch so wäre.
Wow! Einfach nur wow! Das kann ich mir auf keinen Fall 6 Episoden geben.
Die haben das ganze Konzept nicht verstanden:

300 euro sind viel Geld und hätten sie mal etwas Zeit in der normalen Arbeitswelt verbracht, wüssten sie das auch. Und der Sub ist tatsächlich kein Sub, sondern wirklich ein Mensch der sich dort für ein paar Stunden fallen lassen möchte und sich SEINE Wünsche erfüllen lassen möchte. Das war mal der Sinn dahinter.
Überhaupt, wie empört sie sich darüber auslassen das ihm einfällt Wünsche mitzubringen und ihnen sein Spiel aufzwingen will. Als wolle er sie provozieren. In ihren Augen haben die Gäste das ganze nicht verstanden. Absolut lächerlich die beiden und null Respekt von meiner Seite für solche Frauen. Ich wünsche ihnen das sie bald wieder aufgeben müssen.
Das einzige was man ihnen anrechnen kann. Sie sind zumindest ehrlich und sagen offen heraus was sie von uns halten. Viele andere werden es für sich behalten. Wohl wissend das es Geschäftsschädigend ist.
Ich hatte dieses Jahr auch so eine Session wo ich meine Wünsche äusserte und nichts davon bekam und das hat sie mir dann auch unter die Nase während der Session gerieben. Da hätte ich mir wohl die falsche raus gesucht.
Da frage ich mich nur warum sie mich nach meinen Interessen frägt und mir nicht gleich sagt das nur nach ihren Regeln gespielt wird. Dann hätte ich mir das nämlich schon im Vorfeld erspart.

Re: Es muss sich was verändern......

So, 13.Jul 2025, 18:11
Köstlich die beiden Grazien,
Die haben noch nicht verstanden das sie Dienstleisterinnen sind!
Und wenn für die 300 € wenig Geld ist und die das leicht anders verdienen können, verstehe ich nicht warum die es dann machen. Wäre doch viel entspannter BDSM nur privat zu machen ohne die ganzen Nervensäge.

Re: Es muss sich was verändern......

So, 13.Jul 2025, 18:51
Also meine ersten Erfahrungen waren solala. Ich übe aber keine Kritik, kann auch an mir gelegen haben.

Diese 2 aus dem Podcast hatte ich in der engeren Wahl, weil es für mich in München am leichtesten ist, Sessions wahrzunehmen.
Aber wenn ich jetzt schreibe, was ich über die zwei denke, wird der Beitrag gelöscht und ich werde womöglich gesperrt 😅

Ich habe vor kurzem auf X einen Beitrag einer Domina gelesen, in dem sie sich auf Feedback eines Subs bezieht, es war nicht mal Kritik und schon eilen ihr Kolleginnen und andere Gäste von ihr zur Seite und beschuldigen den Gast/ Sub zu lügen.
Ich hatte das selbe erlebt, und auch noch andere. Also warum können die Damen nicht auch ein wenig selbst reflektieren. Das ist für mich wahre Stärke!

Aber Feedback, noch nicht mal Kritik, scheint unerwünscht und das meine ich mit Glorifizierung oder Göttinnengehabe. Und ich rede auch nicht schlechten Sessions oder so, es geht ja um Rahmenbedingungen, Kommunikation etc. Von uns Gästen wird zurecht Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit erwartet, aber das dürfen wir doch dann auch erwarten.

Ich weiß nicht ob ich mich in dieser Welt wohlfühle.
Ich pausiere jetzt erstmal eine Weile.

Also nochmal abschließend:
Ich wertschätze und empfinde viel Sympathie für alle Frauen, die im Sexwork tätig sind, wünsche mir das gleiche aber auch als Gast!

Re: Es muss sich was verändern......

So, 13.Jul 2025, 22:04
Da bin ich ja fast schon versucht eine Gegenthese aufzustellen. BDSM ist bereits im Mainstream angekommen und findet viel mehr Akzeptanz als früher und genau das ist jetzt auch unser Problem und fliegt uns um die Ohren. Natürlich spielen da auch die sozialen Medien und das Internet eine Rolle.
Auf jeden Fall sind jetzt viel mehr junge Dummchen unterwegs die so absolut garnichts mit der Materie am Hut haben und das grosse Geld riechen und das gesamte Konzept der Dienstleistung falsch interpretieren.
Das die allgemeine Qualität der Sessions gesunken ist, werden wohl die meisten bestätigen.

Ich erinnere mich da an eine Session Anfang 2013 im Heaven & Hell in Karlsruhe, über die ich sogar hier im Forum kurz geschrieben hatte (noch unter anderem Namen). Da war Karlsruhe noch eine SM-Hochburg in Deutschland und diese Dame war nicht mal das Aushängeschild des Studios. Da gab es noch eine Lady Cecil, Nathalie oder Gina, die allesamt bekannter waren (mit Cecil und Nathalie gab es coole Clips). Ich war bei Bizarrlady Crystal und hatte eine der schönsten Sessions meines Lebens. Das war ein Feuerwerk und zu beanstanden gab es beim besten Willen garnichts. Und das war damals einfach normal. Solche Erlebnisse hatte ich auch im Hekate, oder im SM-Kabinett. Es war einfach eine andere Zeit. Heute ist es wirklich so wie Rubberbastian schreibt. Man hat viele Enttäuschungen dazwischen.
Wenn die Damen ihren Job gut machen, bekommen sie allerdings auch meinen vollsten Respekt und Wertschätzung, das war schon immer so. Der weibliche Nachwuchs vergrault aber nicht nur die alten Hasen, sondern auch den männlichen Nachwuchs wie man ja hier auch lesen kann. Also um die Überschrift aufzugreifen, genau...
Es muss sich was verändern...

Re: Es muss sich was verändern......

So, 13.Jul 2025, 22:17
Abgesehen von Zwangs- und Beschaffungsprostitution:

Auch wenn Prostituierte und Dominas in der Regel einen niedrigen Bildungsstand haben, so wussten sie vor ihrem Berufseinstieg vom Status einer Prostituierten.
Sie wussten ja auch was eine Putzfrau verdient und haben sich deswegen für die Prostitution mit all ihren Schattenseiten entschieden.
Auch haben Sie jederzeit die Möglichkeit durch ein Ausstiegsprogramm einen normalen, aber geringer bezahlten Job zu erlangen.

Re: Es muss sich was verändern......

So, 13.Jul 2025, 23:24
Einen schönen guten Abend zusammen

Ich möchte mich als allerstes wirklich bei allen bedanken für die ganzen Anteilnahme und damit entstandener interessanter Diskussion.......
Ich möchte meine Nachricht von heute zurück nehmen.....ihr habt Recht das es garnicht schlecht war diese beiden aus dem Podcast mal als Beispiel zu nehmen.........

Die Frauen in der Gesellschaft....... verkommen total......die weibliche Jugend die da ranwächst entwickelt ein so verkommenes denken.........und das kommt durch solche Social Media Frauen die bei tiktok und überall den ganzen Kindern die sich das anschauen Predigen..........das ein Mann nur ein richtiger Mann ist wenn er erfolgreich ist und viel Geld verdient.....sein Äußeres bis aufs letzte optimiert hat......und eine Frau wie eine Prinzessin auf Händen zu tragen hat........die ganzen jungen Studentenweiber machen ein auf feetqueen bei Markt,Cash and gos, Geldsklaven.....die sind alle bei my sugardaddy angemeldet.........
Und so ein Denken entwickelt sich bei den Frauen.......die Frauen auf Straße legen doch heutzutage ein viel schmutzigeres verhalten an den Tag als wie die Damen die es professionell beruflich machen.....

Und diese beiden kaputten aus dem Podcast.....sind das perfekte Beispiel........

Und wo setzt man an das sich dieses ganze Sexmillieu in eine ganz andere Richtung entwickelt...........

Ganz oben in der Politik..........
Ich bin der Meinung das wir hier definitiv eine Politische Debatte mal darüber starten sollten........
Was meint ihr warum ich mir die Mühe gemacht habe mit dem Text....😅😅

Ich habe es in meiner Einleitung hier schon erwähnt......
Die Politik weiß Null mit der Geschichte Sexarbeit umzugehen.......Null......und deswegen sagen die sich jetzt.......ach kuck mal......dieses nordische Modell wo Sexarbeit komplett Verboten sieht sich ganz toll und einfach aus.......da denken wir mal drüber nach.....warum nicht auch in Deutschland so........
Und ich sage Deutschland sollte mal vorran gehen und sich ein vernünftiges Staatliches Konzept einfallen lassen......

Ich würde zum Beispiel......

Immobilien bauen in Industriegebieten......
Security Team da rein.......
Sozialarbeiterteam.....
Hausmeister,Handwerker....
Reinigungskraft.....

Und die Betriebskosten werden von den Einnahmen der Zimmermieten bezahlt........und wenn die Zahlen rot sind gleicht der Staat die paar Euros aus.......

Die Kosten für die Damen senken für die Zimmer, Verpflegung......Die Steuern senken um 20 Prozent für die Damen......
Und das kann und darf dann natürlich bei uns Endkunden auch ankommen.......das ein Stundenlohnsatz zum Beispiel auf 120-200 Euro runtergeht........
Und was meint ihr wieviel glücklicher alle Beteiligten wären........und wieviel viel viel mehr Spaß wir an der ganzen Geschichte wieder hätten........ALLE........!!!!!!!

Zusätzlich würde ich als Pflicht einführen einen Gewerbeschein nur zu bekommen wenn die Damen Deutsch in Wort und Schrift beherrschen......finde ich auch ein wichtiger Punkt.......

Und vielleicht die Anzahl an Sexarbeiterinnen begrenzen.........


Wenn man diese Punkte alle umsetzt........das als erstes die Politik dieses Gewerbe unterstützt und schützt......durch positive Berichterstattung der Medien....... indem so Punkte offen angesprochen wird das den Frauen ein anständiges ordentliches denken über die ganze Domina, Escort Geschichte.......Gemeinsam die Politik und Medien.......der Gesellschaft wieder beibringen wie Männlein und Weiblein miteinander umzugehen haben.......in allen Bereichen............................


Ihr seid wieder dran...........

Auf bald..........


Wir müssen alle gemeinsam wieder lernen sein Gegenüber viel mehr Zu schätzen und zu respektieren........und lieb zu haben..............

Re: Es muss sich was verändern......

So, 13.Jul 2025, 23:30
Entschuldigt.....
Vergessen zu erwähnen......
Natürlich steigt die Schwarzarbeit auch dann......die wird man nie ganz eindemmen können...... egal in welchem Bereich.......(Ich bin Maler.....😂😅)
Da geht man dann einfach hin.......und setzt die Haftstrafen dafür hoch......... für beide Seiten.......
Machste Kacke und lässt dich erwischen....... weißt du das du dicke Kelle bekommst......und schon überlegen sich das viele.......jeder scheißt jeden ja sowieso heutzutage an.......dann wird so ne Dame und Kunde auch schnell Hops genommen......

So reicht erstmal.......
Zuletzt geändert von Sharkun am Mo, 14.Jul 2025, 00:19, insgesamt 1-mal geändert.

Re: Es muss sich was verändern......

Mo, 14.Jul 2025, 00:20
See_U4 hat geschrieben:
So, 13.Jul 2025, 22:17
Auch wenn Prostituierte und Dominas in der Regel einen niedrigen Bildungsstand haben, so wussten sie vor ihrem Berufseinstieg vom Status einer Prostituierten.
Woher nimmst Du denn die Evidenz für Deine Behauptung?
Ist das eher eine gefühlte Wahrheit oder doch wissenschaftlich fundiert?
Respektive wie definierst Du denn Bildungsstand?

Ich frage dies bloss deshalb, weil mir - gerade bei Dominas - spontan so viele mit abgeschlossenem Uni-Studium (würde ich jetzt ganz spontan als hohen Bildungsstand bezeichnen) in den Sinn kommen, dass ich Deiner pauschalen Aussage so nicht zustimmen kann respektive ihr widersprechen muss.
Wie nennt man das Sexualorgan des Sklaven? - Gehirn :-)

Re: Es muss sich was verändern......

Mo, 14.Jul 2025, 00:45
Manchmal frage ich mich, wo wir als Gesellschaft eigentlich stehen - respektive wo wir falsch abgebogen sind...

Zum einen rühmen wir uns ja als aufgeklärt, weltoffen, tolerant, modern und was weiss ich nicht was.
In den letzten Jahrzehnten machte die Akzeptanz von ganz verschiedenen Lebensentwürfen enorme Fortschritte und auch auf gesetzlicher Ebene wurden diese gesellschaftlichen Veränderungen nachvollzogen (Ehe für alle etc.). Gerade offen gelebte Homosexualität ist inzwischen omnipräsent.
Das sind meines Erachtens erfreuliche Entwicklungen.

V.a. ist es erfreulich, dass Menschen so sein dürfen, wie sie es gerne möchten, dass sie inzwischen auch weitgehend einen Schutz vor Diskriminierung geniessen.

Aber gleichzeitig herrschen auf der anderen Seite Bestrebungen, mündigen Menschen das Recht abzusprechen, das zu tun, was sie freiwillig tun möchten. Stichwort "nordisches Modell".

Zum einen ist es gesellschaftlich akzeptiert, sich sexuell frei zu entfalten - aber auf der anderen Seite verfällt man entweder in moralinsaure Prüderie oder schiesst beim Aktionismus gegen Ausbeutung völlig übers Ziel hinaus. Das, was man schützen will, ist auch heute bereits gesetzlich geschützt respektive verboten (z.B. Menschenhandel etc.).

Am Samstag ass ich mit einigen Personen zu Mittag. Da kamen wir auf einen Fall zu sprechen, wo ein Geschäftsführer einer Firma (ein Angestellter) im Rotlicht verkehrte - und seine Entspannung über Spesen abwickelte. Zwei junge Frauen waren dann völlig entsetzt, dass er zu Prostituierten ging und empfanden das als verwerflicher als den Missbrauch des Spesenkontos. Argumente wie "er muss doch ein untadeliges Vorbild sein" und "die arme Familie" waren da zu vernehmen.
Natürlich fand ich das Verhalten des Typen auch völlig deplatziert - aber eben nur den Teil mit den Spesen. Den Rest erachtete ich als Privatsache.
Meine Verwunderung war halt wirklich gross, dass die jungen Frauen so eine moralisierende Meinung hatten. Die beiden älteren Frauen in der Gruppe hingegen sahen das auch nüchterner.
Und würde man in der Geschichte zurückgehen (sagen wir ins 19. oder ins frühe 20. Jahrhundert), dann hätte damals der Besuch solcher Etablissements viel weniger Aufsehen erregt als heute.
Da hat sich meiner Meinung nach eine Verschiebung ergeben. Was damals verboten war, das ist heute legal und akzeptiert, was damals legal war, das steht heute teilweise unter Druck.

Dies so meine losen Gedanken...
Wie nennt man das Sexualorgan des Sklaven? - Gehirn :-)

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