Sei unser LUSTOBJEKT!
Lady C. Winter
Catherine Bizarr
Psychologische Dominanz & Rollenspiele Miss Hella
Sei unsere Toilexxe!
Bizarrlady Medea
Red Rose !!!Das neue Domina-Studio !!!
Domina Filme & Chat
Goddess Kara

Starthilfe zum Dominabesuch für LGBT/nicht cis männliche/trans Personen

Fr, 09.Feb 2024, 22:36
Hallo zusammen,

als ich vor 1-2 Jahren angefangen habe mir Gedanken zu machen, ob ich nicht eine Domina besuche, war ich noch etwas verschreckt , weil ich mir nicht sicher war, ob der Markt für nicht-cis-männliches Publikum bereit war und nur kurzes schambehaftetes Googlesuchen da nicht unbedingt weiterhilft. 😄

Deswegen schreibe ich auch diesen Thread, vielleicht hilft das jemand Anderem und es blitzt in irgendeiner Googlesuche auf. - Deswegen habe ich Mal ganz schamlos möglichst passende Begriffe in den Betreff gepackt. Ich vermute, dass die meisten das Forum durch irgendeine Suchmaschine gefunden haben.

Ich habe nur minimale Erfahrungen, aber als Tipp für andere "Betroffene":
- Traut euch. Das ist kein rein cis-männliches Phänomen sexuelle Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen.
- Mit Recherche findet man viele Anbieter und Anbieterinnen, die explizit darauf hinweisen, dass sie mit allen Geschlechtern spielen. Ihr müsst wahrscheinlich nicht so lange suchen. Ich dachte das finde ich bestimmt nur in den ganz großen Städten wie München oder Berlin und ich müsste durch die Bundesrepublik tingeln, dem war aber gar nicht so.
- Wenn es nicht explizit nachzulesen ist, traut euch nachzufragen, sie beißen nicht - zumindest nicht ohne Vorgespräch und hergestelltem Konsens 🤠

Das war's auch schon.
Grüße und haltet die Ohren steif,
Käsebrötchen

Re: Starthilfe zum Dominabesuch für LGBT/nicht cis männliche/trans Personen

Mo, 12.Feb 2024, 10:54
Ich bin zwar selber sozusagen nicht betroffen, allerdings kann ich das durchaus nachvollziehen.
Wie du es selber schreibst, viele SDL schreiben selber, dass sie für Personen jeglichen Geschlechts offen sind. Es gibt einige SDL, die selber Trans sind. Einige SDL geben auch selber offen an, bi, queer, oder was auch immer zu sein.

Ich denke, dass das "Problem", ob man sich traut, bei allen vorhanden ist. Ich befürchte aber auch wie du, dass es bei - nennen wir sie mal LGBT - Personen noch ausgeprägter ist. Deshalb gilt einfach nur: Fragen, Fragen, Fragen.

Ich hatte persönlich den Eindruck, dass zumindest viele SDL sogar besonders offen sind und LGBT-Personen sogar bevorzugen würden, wenn es möglich ist. Zumindest habe ich das einigen Aussagen so entnommen.

Also: Nur zu, traut euch - egal, ob LGBT, CIS, oder was-auch-immer.

Re: Starthilfe zum Dominabesuch für LGBT/nicht cis männliche/trans Personen

Mo, 12.Feb 2024, 14:18
LächleUndSeiFroh hat geschrieben:
Mo, 12.Feb 2024, 10:54
Ich bin zwar selber sozusagen nicht betroffen, allerdings kann ich das durchaus nachvollziehen.
Wie du es selber schreibst, viele SDL schreiben selber, dass sie für Personen jeglichen Geschlechts offen sind. Es gibt einige SDL, die selber Trans sind. Einige SDL geben auch selber offen an, bi, queer, oder was auch immer zu sein.

Ich denke, dass das "Problem", ob man sich traut, bei allen vorhanden ist. Ich befürchte aber auch wie du, dass es bei - nennen wir sie mal LGBT - Personen noch ausgeprägter ist. Deshalb gilt einfach nur: Fragen, Fragen, Fragen.

Ich hatte persönlich den Eindruck, dass zumindest viele SDL sogar besonders offen sind und LGBT-Personen sogar bevorzugen würden, wenn es möglich ist. Zumindest habe ich das einigen Aussagen so entnommen.

Also: Nur zu, traut euch - egal, ob LGBT, CIS, oder was-auch-immer.
Dem stimme ich zu. Es gibt viele Kolleg*innen, die queere Personen willkommen heißen oder selbst queer sind. Manchmal steht es irgendwo auf der Homepage als Randnotiz, manchmal steht einfach "Alle erwachsenen Menschen sind mir willkommen". Wir haben halt in unserem Branchenzweig. und insgesamt in der Sexarbeit nach wie vor überwiegend cis männliche Kundschaft. Das ist die Klientel, mit der wir unseren Lebensunterhalt zum großen Teil verdienen. Deswegen ist ein ebenso großer Teil der Werbung und des Angebots auch auf den sogenannten "male gaze" ausgerichtet, und sehr heteronormativ. Verändert man das, ist es möglich, dass einem ein Teil der männlichen Kundschaft wegbricht. Auch bei mir sind 2/3 meiner Klientel cis männlich. Das war auch mal mehr, aber seit ich damit angefangen habe, eine geschlechtersensible Sprache auf meiner Homepage zu benutzen, mein Angebot auch auf Frauen, nicht binäre Personen und trans männliche Personen auszurichten und grundsätzlich nicht nur cis Männer anzusprechen, sind die Anfragen von genau diesen queeren Personen gestiegen, aber die von männlichen Personen etwas zurück gegangen. Ich kann deswegen gut verstehen, wenn Kolleginnen nicht ganz so inklusiv werben, auch wenn sie für alle Geschlechter, sexuellen Ausrichtungen und Identitäten offen sind. Der Anteil der nicht männlichen Kundschaft ist bei fast allen von uns deutlich kleiner als der an Männern, es sei denn wir bieten ausschließlich oder ganz überwiegend Dienstleistungen für nicht männliche Menschen an.
Ich kenne viele Kolleginnen, die sich darüber freuen würden, mehr Anfragen von Frauen und/oder queeren Personen zu bekommen, die aber noch nicht bereit sind das so ganz offensiv zu äußern, weil es eben unter der männlichen Kundschaft einige Menschen gibt, die sich tatsächlich daran stören. Weiß der Geier warum, es hat mit ihnen ja nun überhaupt nichts zu tun.
*varium et mutabile semper femina*
https://madame-simone.de/
https://t.me/salonmadame
https://www.studio-s-secret.de/

Re: Starthilfe zum Dominabesuch für LGBT/nicht cis männliche/trans Personen

Mo, 12.Feb 2024, 15:59
Also die Randnotizen habe ich auch ganz unterschiedlich schon gesehen. Oft wird Geschlecht auch als weiteres irrelevantes Merkmal wie Alter oder Aussehen mitaufgezählt. Auch sehr geschickt, weil das dem, der nicht betroffen ist, gar nicht so auffällt.

Zweischneidiges Schwert. Eine Frau, die erkennbar queer ist, wird vom queeren Publikum leichter gefunden. Chance ist aber da, wie @Madame_Simone sagt, dass das ein wirtschaftlicher Schaden ist, weil sich mehr daran stören als man dadurch Kundschaft akquirieren würde.

Ich glaube wirklich von "Bevorzugung" zu sprechen, ist die schlechteste Idee. Das kann zwar durchaus so sein und ist zwar komplett valide als Teil der sexuellen Identität, aber der Gast hat nur begrenzte Möglichkeiten im Vorfeld zu schauen, ob da die Chemie stimmen könnte. Und wenn man das Gefühl hat, dass die eigene demografische Gruppe weniger beliebt ist, senkt das die Chance für gute Chemie zumindest im Gefühl schonmal - und der Gast geht wahrscheinlich woanders hin.

Ich glaube aber gar nicht Mal, dass eine annähernd relevante Anzahl von Dienstleister*innen LGBT-Personen bevorzugen würden. Ich denke es ist einfach Spaß an neuen Menschen und eine Möglichkeit für Abwechslung über die sich gefreut wird, ganz platt gesagt und nur als steile These.

Eine Randnotiz halte ich für einen guten Kompromiss. Ich hoffe nicht, dass sich viele Kameraden an der Erwähnung stören. Wenn dem so ist, habe ich auch vollstes Verständnis, wenn man es nicht ins Profil schreibt.

Im Gegensatz erhoffe ich mir dann nur Ehrlichkeit beim Nachfragen. Es ist überhaupt nicht schlimm, wenn jemand nur mit einer bestimmten Demografie spielen möchte und ich rechne es Menschen hoch an, wenn sie ehrlich sind und nicht versuchen etwas umzusetzen, was ihnen widerstrebt, weil sie denken sie müssten da offen sein. Das gilt aber allgemein meiner Meinung nach für alle Facetten des BDSM - oder der menschlichen Sexualität im Allgemeinen.

Re: Starthilfe zum Dominabesuch für LGBT/nicht cis männliche/trans Personen

Di, 13.Feb 2024, 08:35
Käsebrötchen hat geschrieben: Ich glaube wirklich von "Bevorzugung" zu sprechen, ist die schlechteste Idee.
[...]
Ich glaube aber gar nicht Mal, dass eine annähernd relevante Anzahl von Dienstleister*innen LGBT-Personen bevorzugen würden. Ich denke es ist einfach Spaß an neuen Menschen und eine Möglichkeit für Abwechslung über die sich gefreut wird, ganz platt gesagt und nur als steile These.
Ich gebe zu, ich habe über den Begriff "Bevorzugung" nicht so nachgedacht, bevor ich ihn geschrieben habe.

Ich denke, dass dein zweiter oben zitierter Absatz eher das aussagt, was ich eigentlich sagen wollte: Sie freuen sich, weil es Teil der Abwechslung ist.

Vielleicht aus meiner Sicht: Ich selber sehe mich absolut als Cis-Mann. Ich muss allerdings sagen, dass ich es sehr demütigend finde, wenn ich als Frau verkleidet werde. Das sind zumeist einfach Strapse, Frauen-Unterwäsche, High-Heels, vielleicht noch eine Perücke drauf.

Beim letzten Besuch einer wirklich lieben netten SDL hat sie mich anal genommen. Dabei habe ich wohl das eine oder andere Geräusch von mir gegeben. Da kam dann auch sofort der Kommentar, dass ich wie ein Mädchen klingen würde - und sie wisse ja, wie sich Mädchen anhören, weil sie ja queer sei - was mir ja bekannt sei. Ich fand das dann auch schön demütigend.

Was ich sagen will: Ja, ich weiß, dass sie queer ist. Auf ihrer HP sagt sie das auch durchaus, wobei man es - wie man Simone schon angedeutet, durchaus auch überlesen könnte. Andererseits bietet sie recht offen Duo-Sessions mit einer Trans-Kollegin an. Man kann es also durchaus an Details vorab erkennen, wie die Person dazu steht.

Aber das beste dürfte immer noch das Gespräch sein.
Käsebrötchen hat geschrieben: Es ist überhaupt nicht schlimm, wenn jemand nur mit einer bestimmten Demografie spielen möchte
Sehe ich absolut genauso! Es wäre auch schlimm, wenn jemand nur mit jemandem anderen spielen will, weil er sich dazu verpflichtet fühlt, oder, noch schlimmer, sogar noch irgendwelche Zwänge hat! Das wäre absolut falsch! Wichtig ist nur, aufrichtig miteinander zu kommunizieren.
Antworten

Zurück zu „Offtopic Dominaforum“