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Re: Dominas - Poserinnen versus Macherinnen

So, 21.Mai 2023, 22:50
Toy1978 hat geschrieben:
So, 21.Mai 2023, 12:02




Kürzlich auch mal wieder eine Dame getroffen die locker 10kg mehr wog als es ihre Bilder suggerierten. Auch für die Dame war das Zeitverschwendung.

Dahinter muss aber nicht unbedingt böse Absicht bzw Photoshop stehen. Manchmal nimmt man auch schlicht und einfach zu, merkt es aber nicht, da es langsam passiert oder sagt sich : ach, ich nehme schon wieder ab.

Re: Dominas - Poserinnen versus Macherinnen

Fr, 26.Mai 2023, 14:04
Zu den sogenannten " Guten alten Zeiten"

Die Zeit war auch nicht besser, sondern anders. Es ist der Lauf der Zeit, dass sich diese ändern.
Die tollen Werbemöglichkeiten wie sie im Internet geboten werden gab es früher nicht. Auch die Bildbearbeitung ist in der heutigen Medienwelt relativ einfach geworden.
Es ist doch dann selbstverständlich, dass sich eine Dame super toll in Pose setzt. Eine perfekte Werbung ist doch ganz selbstverständlich.
Bei den Poserinnen gibt es selbstverständlich Damen, die auch Ihr Handwerk bestens beherrschen.
Im Anfangsthread von AV sind aber die " Poserinnen die sich gut in Szene setzen können, den es aber an Tatkraft im SM-Spiel mangelt" gemeint.
Diese Poserinnen kann man sich in der heutigen Zeit als "Fake" vorstellen.
An Kontakte von Dominas, Bizarrladies und Dominastudios ..... kommt man Dank des Internets in kürzester Zeit. Ja das Angebot ist enorm.
Doch was wirklich zu einem passt steht in den Sternen. Es kostet viel Mühe mittels Foren, Telefonaten, whatsapp, emails oder sonstiger Kommunikation an die "Richtige"
Adresse zu kommen. Die Suche kann sich auch recht zeitaufwendig gestalten und ist auch mit manch einem Reinfall verbunden.
Früher gab es noch kein Internet.
Kontakte zu finden war nicht so einfach. Es gab einschlägige Printmedien (Club Caprice, Schlagzeilen, Ferrymasters, Bizarrführer ......) welche nur in einem Turnus von Wochen erschienen. Zu kaufen gab es diese Printmedien nur an bestimmten Stellen. Also an die Kontakte kam man nicht so schnell.
Auch der Kontakt war wesentlich schwieriger, denn das Handy war noch nicht sehr verbreitet. Soziale Medien gab es auch nicht.
Auch nicht alle Kontakte hielten was sie versprachen.

Re: Dominas - Poserinnen versus Macherinnen

Fr, 26.Mai 2023, 15:02
Ich stelle mir das gerade sehr schwierig vor, damals. Vor allem wenn man es vielleicht auch noch geheim halten wollte. Klingt alles sehr kompliziert was @gummmmi da beschreibt. Da lobe ich mir doch mein Internet und die heutigen Möglichkeiten.
Persönlich kann ich mich noch daran erinnern wie ich Pornos in der Videothek ausleihen musste. Wie habe ich das gehasst. Und wenn die Geilheit weg war, wollte ich die Kasetten/DVD's nur noch los werden.
Meine "gute alte Zeit", die ersten Sessionerfahrungen, waren dann ab 2007. Und ich muss sagen all diese Damen hatten nicht die Sogkraft die ich dann fast 8 Jahre später, nach einer grossen Pause, verspüren sollte. Der Suchtfaktor war bei diesen nicht gegeben. 2015 habe ich wieder angefangen und ich empfand diese Erfahrungen wessentlich besser. Es wirkte weniger künstlich, natürlicher, und ich hatte das Gefühl das mehr auf meine Wünsche eingegangen wurde. Das ganze kann aber auch einfach nur ein Zufall sein und ich war 2007 bei den "falschen", immerhin gab es da schon das Internet...

Re: Dominas - Poserinnen versus Macherinnen

Di, 30.Mai 2023, 19:11
Toy1978 hat geschrieben:
Fr, 19.Mai 2023, 08:59
MaxxM hat geschrieben:
Do, 18.Mai 2023, 13:55
Toy1978 hat geschrieben:
Do, 18.Mai 2023, 07:56
[...], dann ist das Betrug. [...]
. Dazu müsste wohl erstmal ein Anwalt mit einem konkreten Sachverhalt
Ja genau das hatte ich nicht im juristischen Sinne gemeint. Gut daß Du das noch mal klarstellst.
scamel05 hat geschrieben:
Fr, 19.Mai 2023, 08:46
@ MaxxM , @ Lady Lia ,
Ich sehe das so mit der guten alten Zeit , (…)
Das ist aus meiner Sicht romantische Verklärung der Vergangenheit , damals gab es einfach andere Schwächen auf der Anbieterseite, viel Intransparenz, viel friss oder stirb und fragwürdige Hygiene in privatem Kontext. Heute wie damals findet man gute Sexworker für jeden Geschmack wenn man sich umschaut und umhört.
Dieser Meinung bin ich auch!
Alles hier immer SAFE! Switcher (a/p), All-Rounder(fetisch.de) & Hetero, spielt gerne mit Profis & privaten Frauen!
Frauen, die keine "unterdrückten" Anrufe annehmen, werden nicht berücksichtigt!
Nur privat hier.

Re: Dominas - Poserinnen versus Macherinnen

Di, 30.Mai 2023, 19:23
Und das oben erwähnte „alte Schiff“, auch mal „Schabracke“ genannt, mag ich nicht. Die talentierte, engagierte, fantasievolle Knackige, bei der Optik und die Chemie stimmt und das Können, die bekommt mein Geld bzw. meine Zeit und Aufmerksamkeit! Die Auswahl (professionell bzw. privat) ist gsd riesig und transparenter denn je.

Die Transparenz in der „Guten Alten Zeit“ war doch mies, oder?! Heute ist imho die Transparenz viel besser! Auswahl, Überblick, Filter und Suchfunktionen bei DoFo, SZ, joyclub usw. … , unsere BDSM-Bewertungen - sehr genial.
Dank v.a. dem DoFo hier! Danke, danke, danke! :-) ;-)
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Re: Dominas - Poserinnen versus Macherinnen

Fr, 10.Nov 2023, 16:18
Ganz viel Poserinnen gibt es auf Twitter. Da stehen sich die "Göttinnen regelrecht gegenseitig auf den Füssen. Mit Sicherheit noch nie in echt eine Peitsche geschwungen, aber so was von naturveranlagt, ein paar Selfies geschossen, nicht mal in Fetischklamotten, kaum älter als meine minderjährige Tochter und dann soll man abdrücken und anbeten. Über 50 dieser Göttinnen folgen mir bereits von sich aus. %lach% Echt übel, ich glaube ich muss mich wieder bei Twitter abmelden, ein Woche reicht...

Ist der Markt dafür wirklich so gross?

Re: Dominas - Poserinnen versus Macherinnen

Fr, 10.Nov 2023, 16:35
Hallo

Ein interessantes Thema dazu möchte ich auch noch meinen Senf geben, allerdings muss ich ehrlich dazu sagen, das ich nichts über die „ gute alte Zeit „ weiß ? Weil ich erst 13 Jahre, wenn auch mit viel Erfahrung in dieser Zeit, SM aktiv praktiziere.

Aber das was ich mal hörte von den „alten Zeiten“ das die Dominas aufgrund der Tatsache das es nicht viele Dominas damals gab, extrem arrogant und narzisstisch waren, und Gäste auch oft Stundenlang warten ließen, nicht so wie heute wo Dominas um das Wohl des Gastes bemüht und gastlicher sind.

Ob das so stimmt ? Mag ich nicht beurteilen? Aber wenn das wirklich die „ gute alte Zeit“ so in etwa war ? Dann bin ich lieber in der Gegenwart ! Denn ich schätze es auch als Gast nicht nur als Sklave behandelt zu werden

Viele Grüße
SM - erfahren

Re: Dominas - Poserinnen versus Macherinnen

Fr, 10.Nov 2023, 17:34
Mit meiner "Guten alten Zeit" meine ich eigentlich eher die letzten Jahre %lach% und dies umspannt auch noch viele der aktiven Damen. Ich habe in den letzten 8 Jahren 2 Stammdominas verloren, aber alterstechnisch könnten diese noch immer aktiv sein.

Die "alten" Namen sind da Damen wie Chloe Savage oder Marie Luxurie, Lady Lia, Pixie Pee etc. (die Liste ist lang), also nicht wirklich alt, nur schon länger dabei. Frauen die tatsächlich auf deine Wünsche eingehen. Ich erinnere mich wie Chloe viel Zeit darauf verwendete mit mir per email das Kleiderthema durchzugehen, inklusive Bildvorschläge. Das habe ich nie verlangt. Fand ich schon cool.

Re: Dominas - Poserinnen versus Macherinnen

Fr, 10.Nov 2023, 18:15
SM-erfahren hat geschrieben:
Fr, 10.Nov 2023, 16:35
Hallo

Ein interessantes Thema dazu möchte ich auch noch meinen Senf geben, allerdings muss ich ehrlich dazu sagen, das ich nichts über die „ gute alte Zeit „ weiß ? Weil ich erst 13 Jahre, wenn auch mit viel Erfahrung in dieser Zeit, SM aktiv praktiziere.

Aber das was ich mal hörte von den „alten Zeiten“ das die Dominas aufgrund der Tatsache das es nicht viele Dominas damals gab, extrem arrogant und narzisstisch waren, und Gäste auch oft Stundenlang warten ließen, nicht so wie heute wo Dominas um das Wohl des Gastes bemüht und gastlicher sind.

Ob das so stimmt ? Mag ich nicht beurteilen? Aber wenn das wirklich die „ gute alte Zeit“ so in etwa war ? Dann bin ich lieber in der Gegenwart ! Denn ich schätze es auch als Gast nicht nur als Sklave behandelt zu werden

Viele Grüße
SM - erfahren
An der Aussage ist sicher etwas Wahres dran, aber es gab, gibt und wird immer gute und schlechte Dominas geben. Alles hat so seine Vorteile und Nachteile. Früher gab es vielleicht an manchen Orten komische Regeln, wie "eine Domina muss zuerst als Sklavin anfangen" oder "eine Domina muss IMMER Stiefel tragen" oder "eine Domina darf keinesfalls berührt werden" und manch eine hat sicher den Mangel an Konkurrenz ausgenutzt, aber dafür gab es zum Beispiel keine Findom-möchtegern-Göttinnen und die Damen waren vielleicht nicht so unter Druck, da sie mangels großer Konkurrenz mehr verdienten.

Aber wie gesagt, es ist nicht alles schwarz oder weiß und jede Epoche hat ihre guten Seiten und Probleme.

Re: Dominas - Poserinnen versus Macherinnen

Fr, 10.Nov 2023, 18:23
slave79de hat geschrieben:
Fr, 10.Nov 2023, 17:34
Mit meiner "Guten alten Zeit" meine ich eigentlich eher die letzten Jahre %lach% und dies umspannt auch noch viele der aktiven Damen. Ich habe in den letzten 8 Jahren 2 Stammdominas verloren, aber alterstechnisch könnten diese noch immer aktiv sein.

Die "alten" Namen sind da Damen wie Chloe Savage oder Marie Luxurie, Lady Lia, Pixie Pee etc. (die Liste ist lang), also nicht wirklich alt, nur schon länger dabei. Frauen die tatsächlich auf deine Wünsche eingehen. Ich erinnere mich wie Chloe viel Zeit darauf verwendete mit mir per email das Kleiderthema durchzugehen, inklusive Bildvorschläge. Das habe ich nie verlangt. Fand ich schon cool.

Wo wir wieder beim Thema, neue narzisstische junge Dominas wären, denn ich kann dich verstehen, so etwas bekommt man oft von den Newcomerinnen nicht. Ist aber auch ein gesellschaftliches Problem, denn auch auf Wünsche von anderen einzugehen, und nicht nur sich selbst zu sehen, lernen viele junge Leute in der Gesellschaft einfach nicht mehr. Wobei es gibt denoch auch immer Ausnahmen. Zum Glück habe ich aber eine Stammdomina bei der ich mich wohlfühle.

Jedenfalls denke ich das sich so etwas auch mal wieder ändern kann, spätestens wenn Leute merken, das sie mit Egoismus nicht weit kommen, denn es ist eben wie überall auch bei SM ein geben und nehmen, und nicht nur ein nehmen !

Und wieder zum eigentlichen Thema zurück zu kommen. Ich muss aus der Erfahrung mit jungen Dominas sagen, bei vielen kam es gar nicht zur Session, weil mir die Damen entweder zu unverschämt oder zu geldgierig waren. Bei den jungen Dominas mit dennen es aber für eine Session klappte , war es 50 -50, von einer Domina war ich positiv überrascht, die war auch wirklich technisch gut, also eine „Macherin“ eine andere hingegen konnte nicht wirklich mit Schlaginstrumenten gezielt umgehen. Aber Fakt ist, das was du bei vielen Dominas vermisst, kann ich absolut verstehen und nachfühlen !

Re: Dominas - Poserinnen versus Macherinnen

Fr, 10.Nov 2023, 18:27
High Priestess hat geschrieben:
Fr, 10.Nov 2023, 18:15
SM-erfahren hat geschrieben:
Fr, 10.Nov 2023, 16:35
Hallo

Ein interessantes Thema dazu möchte ich auch noch meinen Senf geben, allerdings muss ich ehrlich dazu sagen, das ich nichts über die „ gute alte Zeit „ weiß ? Weil ich erst 13 Jahre, wenn auch mit viel Erfahrung in dieser Zeit, SM aktiv praktiziere.

Aber das was ich mal hörte von den „alten Zeiten“ das die Dominas aufgrund der Tatsache das es nicht viele Dominas damals gab, extrem arrogant und narzisstisch waren, und Gäste auch oft Stundenlang warten ließen, nicht so wie heute wo Dominas um das Wohl des Gastes bemüht und gastlicher sind.

Ob das so stimmt ? Mag ich nicht beurteilen? Aber wenn das wirklich die „ gute alte Zeit“ so in etwa war ? Dann bin ich lieber in der Gegenwart ! Denn ich schätze es auch als Gast nicht nur als Sklave behandelt zu werden

Viele Grüße
SM - erfahren
An der Aussage ist sicher etwas Wahres dran, aber es gab, gibt und wird immer gute und schlechte Dominas geben. Alles hat so seine Vorteile und Nachteile. Früher gab es vielleicht an manchen Orten komische Regeln, wie "eine Domina muss zuerst als Sklavin anfangen" oder "eine Domina muss IMMER Stiefel tragen" oder "eine Domina darf keinesfalls berührt werden" und manch eine hat sicher den Mangel an Konkurrenz ausgenutzt, aber dafür gab es zum Beispiel keine Findom-möchtegern-Göttinnen und die Damen waren vielleicht nicht so unter Druck, da sie mangels großer Konkurrenz mehr verdienten.

Aber wie gesagt, es ist nicht alles schwarz oder weiß und jede Epoche hat ihre guten Seiten und Probleme.
Dazu muss ich allerdings sagen, das ich es gar nicht komisch finde, wenn eine Domina erstmal als Sklavin anfangen musste. Denn nur wer mal gedient hat, versteht es besser dann zu führen! Ich denke es würde manchen Damen nicht schaden, wenn sie auch wissen, wie es sich auf der anderen Seite anfühlt, dann haben sie mehr Verständnis und Empathie zu ihren Gästen bezw Sklaven.

Re: Dominas - Poserinnen versus Macherinnen

Sa, 11.Nov 2023, 23:30
SM-erfahren hat geschrieben:
Fr, 10.Nov 2023, 18:27
High Priestess hat geschrieben:
Fr, 10.Nov 2023, 18:15
SM-erfahren hat geschrieben:
Fr, 10.Nov 2023, 16:35


Dazu muss ich allerdings sagen, das ich es gar nicht komisch finde, wenn eine Domina erstmal als Sklavin anfangen musste. Denn nur wer mal gedient hat, versteht es besser dann zu führen! Ich denke es würde manchen Damen nicht schaden, wenn sie auch wissen, wie es sich auf der anderen Seite anfühlt, dann haben sie mehr Verständnis und Empathie zu ihren Gästen bezw Sklaven.
Natürlich ist so eine Vorgehensweise nicht ganz blöd und viele gute Dominas haben auch passive Erfahrungen gemacht, aber unterm Strich finde ich das dennoch doof. Ein aktiver Gast möchte doch auch eine Sklavin, die naturveranlagt ist und Spaß an der Sache hat und nicht eine, die das zähneknirschend über sich ergehen lässt und wie ein Gefangener die Tage zählt bis sie das nicht mehr machen muss. Und was ist wenn die Dame zwar Anfängerin im professionellen Bereich ist, aber seit Jahren in der privaten Szene als Femdom aktiv ist? Muss sie dann auch die Sklavin spielen, obwohl sie vielleicht mehr BDSM Erfahrung hat als die Dominas? Es macht doch keinen Sinn, jemanden zu etwas zu zwingen, obwohl er/sie ganz anders veranlagt ist, davon hat doch letztendlich niemand was.

Re: Dominas - Poserinnen versus Macherinnen

So, 12.Nov 2023, 00:07
High Priestess hat geschrieben:
Sa, 11.Nov 2023, 23:30
SM-erfahren hat geschrieben:
Fr, 10.Nov 2023, 18:27
High Priestess hat geschrieben:
Fr, 10.Nov 2023, 18:15


Natürlich ist so eine Vorgehensweise nicht ganz blöd und viele gute Dominas haben auch passive Erfahrungen gemacht, aber unterm Strich finde ich das dennoch doof. Ein aktiver Gast möchte doch auch eine Sklavin, die naturveranlagt ist und Spaß an der Sache hat und nicht eine, die das zähneknirschend über sich ergehen lässt und wie ein Gefangener die Tage zählt bis sie das nicht mehr machen muss. Und was ist wenn die Dame zwar Anfängerin im professionellen Bereich ist, aber seit Jahren in der privaten Szene als Femdom aktiv ist? Muss sie dann auch die Sklavin spielen, obwohl sie vielleicht mehr BDSM Erfahrung hat als die Dominas? Es macht doch keinen Sinn, jemanden zu etwas zu zwingen, obwohl er/sie ganz anders veranlagt ist, davon hat doch letztendlich niemand was.
Also als „Sklavin“ ist auch nicht so ganz richtig, früher war es der Brauch, das eine neue Domina erstmal als „Zofe“ arbeiten musste.Das weiß ich aus sicherer Quelle. Aber es kommt ja immer darauf an , wie lange das war ? Jedenfalls finde es schon richtig, wenn eine neue Dame erstmal langsam an das Thema mit der Dominanz rangeführt wurde, und nicht gleich die Peitsche selbst in der Hand hatte, so wie heute. Ich meine jeder von uns, hat ja auch eine Ausbildung hinter uns, keiner hat doch seinen Job gleich von Anfang an, so machen können. Denn echte Neigung ist das eine, Erfahrung ist das andere, und Erfahrung ist aber auch sehr wichtig, um einen Job gut machen zu können.

Und private SM Erfahrung als Femdom ist etwas ganz anderes wie die Erfahrung als professionelle Domina im Studio, das sind zwei verschiedene Welten !

Re: Dominas - Poserinnen versus Macherinnen

So, 12.Nov 2023, 08:30
SM-erfahren hat geschrieben:
So, 12.Nov 2023, 00:07
Und private SM Erfahrung als Femdom ist etwas ganz anderes wie die Erfahrung als professionelle Domina im Studio, das sind zwei verschiedene Welten !
Ach, das würde ich gar nicht mal so sagen. Ja, im Studio liegt der Fokus natürlich darauf, dass es eine Dienstleistung ist, und somit auf den Wünschen und Bedürfnissen der Menschen die für diese zahlen. Man ist auch eher unter Zeitdruck, weil die Sessions ja für bestimmte Zeiträume gebucht werden, und man nicht wie im privaten Kontext "so vor sich her spielt" ohne auf die Uhr zu achten. Oft ist auch mehr Augenhöhe dabei, das kommt aber sehr auf die Konstellation an. Ansonsten kann ich von meiner Seite aus sagen, dass es inhaltlich jetzt nicht so große Unterschiede gibt.
Ich war schon 20 Jahre privat im BDSM Bereich unterwegs, bevor ich als Domina angefangen habe. In den zwei Jahrzehnten habe ich etliche Workshops mitgemacht, konnte sehr gut herausfinden was für mich passt und was nicht, habe festgestellt, dass ich leider eine Latexallergie entwickelt habe, bin mit ausgezeichnetem Wissen über die Reinigung von Gerätschaften und Möbeln (wilde Parties, da muss ordentlich geputzt werden), aber auch STI Übertragbarkeit usw gestartet. Gut, ich bin auch mit einer exam. Krankenpflegeperson verheiratet, von der konnte ich mir gerade im Bereich von Nadelungen, Klinik und generell Anatomie viel zeigen lassen (hat mich trotzdem nicht zur Klinikerin gemacht, einfach nicht meine bevorzugte Spielart). Wenn ich den Finger auf den größten Unterschied zwischen privat und beruflich im praktischen Sinne legen müsste, dann ist das der, dass ich im beruflichen Kontext verschiedene riskante Dinge nicht mache, die ich im privaten Bereich schon öfter gemacht habe. Und ich werde nicht dafür bezahlt. ;)
Es gibt Menschen aus dem privaten BDSM Bereich, die fachlich und praktisch mehr drauf haben, als professionelle Dominas, und es gibt professionelle Dominas, die für private Menschen Workshops geben, und denen viel beibringen können, weil sie viel mehr Erfahrung haben. Manche Studios bilden ihre Jungdominas super aus, andere lassen sie lediglich mitlaufen und sie müssen sich alles - learning by doing - selbst aneignen. Es ist nicht immer alles so schwarz und weiß.
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Re: Dominas - Poserinnen versus Macherinnen

So, 12.Nov 2023, 08:59
Madame_Simone hat geschrieben:
So, 12.Nov 2023, 08:30
SM-erfahren hat geschrieben:
So, 12.Nov 2023, 00:07
Und private SM Erfahrung als Femdom ist etwas ganz anderes wie die Erfahrung als professionelle Domina im Studio, das sind zwei verschiedene Welten !
Ach, das würde ich gar nicht mal so sagen. Ja, im Studio liegt der Fokus natürlich darauf, dass es eine Dienstleistung ist, und somit auf den Wünschen und Bedürfnissen der Menschen die für diese zahlen. Man ist auch eher unter Zeitdruck, weil die Sessions ja für bestimmte Zeiträume gebucht werden, und man nicht wie im privaten Kontext "so vor sich her spielt" ohne auf die Uhr zu achten. Oft ist auch mehr Augenhöhe dabei, das kommt aber sehr auf die Konstellation an. Ansonsten kann ich von meiner Seite aus sagen, dass es inhaltlich jetzt nicht so große Unterschiede gibt.
Ich war schon 20 Jahre privat im BDSM Bereich unterwegs, bevor ich als Domina angefangen habe. In den zwei Jahrzehnten habe ich etliche Workshops mitgemacht, konnte sehr gut herausfinden was für mich passt und was nicht, habe festgestellt, dass ich leider eine Latexallergie entwickelt habe, bin mit ausgezeichnetem Wissen über die Reinigung von Gerätschaften und Möbeln (wilde Parties, da muss ordentlich geputzt werden), aber auch STI Übertragbarkeit usw gestartet. Gut, ich bin auch mit einer exam. Krankenpflegeperson verheiratet, von der konnte ich mir gerade im Bereich von Nadelungen, Klinik und generell Anatomie viel zeigen lassen (hat mich trotzdem nicht zur Klinikerin gemacht, einfach nicht meine bevorzugte Spielart). Wenn ich den Finger auf den größten Unterschied zwischen privat und beruflich im praktischen Sinne legen müsste, dann ist das der, dass ich im beruflichen Kontext verschiedene riskante Dinge nicht mache, die ich im privaten Bereich schon öfter gemacht habe. Und ich werde nicht dafür bezahlt. ;)
Es gibt Menschen aus dem privaten BDSM Bereich, die fachlich und praktisch mehr drauf haben, als professionelle Dominas, und es gibt professionelle Dominas, die für private Menschen Workshops geben, und denen viel beibringen können, weil sie viel mehr Erfahrung haben. Manche Studios bilden ihre Jungdominas super aus, andere lassen sie lediglich mitlaufen und sie müssen sich alles - learning by doing - selbst aneignen. Es ist nicht immer alles so schwarz und weiß.
Ich war auch ganz lange im privaten SM unterwegs und meine Erfahrungen waren keine guten, obwohl ich viele Femdoms kennenlernte. Mit Tabus und Vorstellungen eines Subs, hatten fast alle ein Problem, das durfte man(n) nicht haben, sonst war man als Sklave nicht authentisch genug, und wurde wie ein Verbrecher behandelt, es war offensichtlich das man nur immer den Narzissmus der jeweiligen Dame befriedigen sollte, das Wohl eines Subs war ihnen dabei auch völlig egal, und wehe man war ehrlich und übte mal Kritik oder wollte Augenhöhe, man hatte nur zu gehorchen sich alles gefallen zu lassen . Das mag für ganz extrem devote Subs , vielleicht toll sein ? Jedem das seine. Aber NEIN danke darauf kann ich z.B. verzichten, ich verstehe unter Dominanz etwas ganz anderes, nämlich in erster Linie die Fähigkeit führen zu können, und Dominanz kann auch liebevoll, verständnisvoll, kompromissbereit und empathisch sein, es geht dabei nicht darum nur andere unterdrücken und despotisch für seine Zwecke missbrauchen zu wollen. Natürlich gab es im privaten SM bezw bei den Femdoms auch Ausnahmen, aber das waren ganz wenige !

Ich gehe da lieber zu einer Domina ins Studio, da werde ich auch als Mensch behandelt, und nicht eiskalt als Objekt ohne Willen und Tabus. Wie gesagt jedem das seine, aber ich bin froh das es die Profi-Dominas im Studio gibt, wo ich meinen SM leben und erleben darf ! Und mich stört es wenn eine private Femdom meint, sie geht ins Studio um auch da ihre narzisstische Vorstellung von SM weiterleben zu können, um damit auch noch Geld zu verdienen. Da kommen dann dabei so Profiltexte raus wie in etwa „ ich tue was ich will, und du hast nur zu gehorchen, und was du willst interessiert mich nicht“ bitte verschont mich vor solchen narzisstischen Dominas im Studio, die sollen bitte im privaten SM bleiben ! Da können sie dies ausleben, aber im Studio möchte ich bitte eine Domina erleben die auch auf meine Wünsche eingeht! Schließlich ist man auch zahlender Gast und nicht jemand der sich misshandeln lässt und noch Geld dafür zahlt und das soll bitte auch so bleiben ! Das man wenigstens auch noch Wünsche, Tabus und Vorstellungen bei den Dominas im Studio haben darf, wenn man sie schon nicht im privaten SM haben darf !

Aber ich habe im Laufe der Zeit auch viele private Femdoms mit dieser narzisstischen Einstellung im Studio kommen und gehen sehen.
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