Di, 10.Nov 2020, 11:43
von Escort-Sklavin
Moneydomination, Geld vor die Tür gestellt bekommen ohne viel dafür zu tun? - Ganz ernsthaft, wer hätte da keinen Bock drauf? In einem Land, in dem die Haltung, gerne von ALG I oder II leben zu wollen, bis in die Puppen zu schlafen und ansonsten nichts zu tun, auf einigermaßen breites Verständnis stößt, verstehe ich nicht, warum Gelddominanz als etwas Schlimmes gesehen wird. Letztlich ist es für die, die darauf stehen, ein Fetisch, den sie ausleben wollen. Wenn irgendjemand von hier tellerweise Kaviar verspeist oder sich den Hintern in allen grünen Tönen des Regenbogens prügeln lassen möchte, dann beäugt ihr denjenigen doch auch nicht wie einen Alien. Ich lese hier immer nur von Erpressung und Manipulation als unterstellte Sicht der (Money-)Dominas, aber was wäre, wenn hier im Forum tatsächlich ein passiver Genießer der Gelddominanz auftaucht und von seinem Fetisch erzählt? Versucht ihr ihn dann so zu läutern wie ihr von euren Vorlieben genau nicht abgebracht werden möchtet? Dass Erpessung, Manipulation und räuberische Erpressung in einem Rahmen von Vertrauen und hoffentlich beidseitigem Einverständnis bis zu gewissen Grenzen nichts zu suchen haben, ist klar, denn dass hoffentlich ja jeder hier Strafstatbestände als selbstverständlich ungehörig einstuft, nehme ich einfach mal als gegeben. Aber ansonsten: Leben und leben lassen. Jedem Tierchen sein Pläsierfetischchen. Mir persönlich wäre Moneydomination - so medienwirksam betrieben wie z.B. von Guenter beschrieben - zu aufwendig, also von allem ein Foto zu machen und materielle Glücklichkeit zu lächeln, und ich würde auch mein Privatleben nicht so weit öffnen wollen, dass jeder reingucken kann.
"So where do you live, anyway?" - "Mostly in my head."