Über all die Jahre bin ich auch manchmal zu früh zur Session erschienen und konnte diesen Effekt miterleben. Ich bin ja schon ein bisschen neidisch, dass uns Männern das nicht möglich ist.
Schöne Grüße
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Naja, ich denke da steckt oft mehr dahinter als nur die Verinnerlichung. Ich z. B. würde mich regelrecht vor mir selbst ekeln, wenn ich (oder sonst jemand) mich wie eine Frau aufbrezeln würde. Das ist natürlich absurd und ergibt keinerlei Sinn, aber es ist halt so und ein Teil meiner Persönlichkeit.Escort-Sklavin hat geschrieben: ↑Fr, 09.Okt 2020, 06:53Es sind nur gesellschaftliche Konventionen und die individuelle Verinnerlichung dieser, die einen Mann davon abhalten, sich die gleichen kosmetischen/stylischen Vorzüge anzueignen wie Frauen. Welch ein Widerspruch, wo doch alleine die Anwesenheit hier im Forum und das Ausleben der eigenen bizarren Neigungen eher den Wunsch nach einem Ausbruch aus diesen Konventionen zeigt.
In mancher Hinsicht erlebe ich es aber als Einschränkung des Mannes durch gesellschaftliche Konventionen; wir müssen ja nicht bis zur Feminisierung gehen, um das zu sehen, aber alleine, dass es immernoch Männer gibt, die aus Scham dafür für nicht männlich genug gehalten werden, nicht zur Maniküre oder zum Waxing gehen oder beispielsweise sich die Augenbrauen nicht zupfen lassen, obwohl es - genau wie bei Frauen - kaum etwas Betörenderes gibt als einen Mann, der sich (nicht nur für die Frau) auf diese Weisen pflegt.Croc hat geschrieben: ↑Fr, 09.Okt 2020, 16:45Naja, ich denke da steckt oft mehr dahinter als nur die Verinnerlichung. Ich z. B. würde mich regelrecht vor mir selbst ekeln, wenn ich (oder sonst jemand) mich wie eine Frau aufbrezeln würde. Das ist natürlich absurd und ergibt keinerlei Sinn, aber es ist halt so und ein Teil meiner Persönlichkeit.
Ich vermute mal, das begründet sich auf irgendein verborgenes Kindheitstrauma. Mit Verinnerlichung der gesellschaftlichen Konventionen oder kindlicher/jugendlicher Prägung kann ich es mir jedenfalls nicht erklären.




Liebe Escort-Sklavin, ich glaube das mit dem "nicht männlich genug" ist eher eine Ausrede, wir Männer sind dazu einfach zu faul!Escort-Sklavin hat geschrieben: ↑Fr, 09.Okt 2020, 20:35In mancher Hinsicht erlebe ich es aber als Einschränkung des Mannes durch gesellschaftliche Konventionen; wir müssen ja nicht bis zur Feminisierung gehen, um das zu sehen, aber alleine, dass es immernoch Männer gibt, die aus Scham dafür für nicht männlich genug gehalten werden, nicht zur Maniküre oder zum Waxing gehen oder beispielsweise sich die Augenbrauen nicht zupfen lassen, obwohl es - genau wie bei Frauen - kaum etwas Betörenderes gibt als einen Mann, der sich (nicht nur für die Frau) auf diese Weisen pflegt.
Ja, ist schon irgendwie verrückt, deshalb eben meine Vermutung eines frühkindlichen Traumas. Da ich mich an keine entsprechenden Negativerlebnisse erinnern kann und weil es schon immer so ist, gehe ich von einem Vorkommnis in den ersten paar Lebensjahren aus - bevor mein Bewusstsein entwickelt war.moronikus hat geschrieben: ↑Fr, 09.Okt 2020, 20:32Croc: Eine individuell empfundene Abscheu, schon bei dem Gedanke allein. Ja. Fragt sich natuerlich irgendwo, warum. Weil, wieso sollte man sich überhaupt Gedanken machen, als Mann, über so etwas. Es iat ja eine Sache, einen Mann in FrauenirgendwasKleidungMakeUP etc unattraktiv, lächerlich, peinlich oder was auch immer zu finden. So what. Not yr cup of tea. Gut ist. End of Story. Who bloody cares. Sich zu ekeln hingegen, impliziert ein individuelles Gefuehl von Involviertsein.
Von vielleicht unterbewussten Ämgsten oder unterdrückten (?) Gedanken, Fantasien gar ? Warum sollte mich etwas ekeln, das mich so ueberhaupt nicht(s) angeht, nicht beruehrt....
Also ehrlich gesagt, mich selbst widert übermäßige Selbstsicherheit offen gesagt an. Beim Status möchte ich mich gar nicht zwingend festlegen, denke aber nicht, dass ein Mann mit teurem Auto oder teurer Uhr am Arm mein persönliches Interesse sonderlich wecken würde (zumal ich letztere nicht mal erkennen würde, da mir diese Symbole selbst nicht wichtig sind, warum also bei anderen darauf achten?). Ein bisweilen unsicherer Mann, der mit Kritik neutral umgehen kann ohne sie als persönlichen Angriff auf seine Person zu sehen, ist mir viel angenehmer.Croc hat geschrieben: ↑Sa, 10.Okt 2020, 08:00Liebe Escort-Sklavin, ich glaube das mit dem "nicht männlich genug" ist eher eine Ausrede, wir Männer sind dazu einfach zu faul!
Erschwerend kommt noch hinzu, dass uns das beim schönen Geschlecht ja nicht wirklich weiter bringt. Ein aufgestylter Mann mag durchaus die Blicke auf sich ziehen, aber um bei euch letztendlich zu landen bedarf es dann doch anderer Eigenschaften, wie Selbstsicherheit und hoher Status.
Im umgekehrten Fall jedoch: eine aufgebrezelte und aufreizend gekleidete Frau kann uns Männer regelrecht verrückt machen. Und das wisst ihr intuitiv.
Ich meine auch das sind die Konventionen. Mittlerweile schminken sich auch Kopftücher. Dies jetzt nicht in negativen Sinn betrachtet.Escort-Sklavin hat geschrieben: ↑Fr, 09.Okt 2020, 06:53Es sind nur gesellschaftliche Konventionen und die individuelle Verinnerlichung dieser, die einen Mann davon abhalten, sich die gleichen kosmetischen/stylischen Vorzüge anzueignen wie Frauen. Welch ein Widerspruch, wo doch alleine die Anwesenheit hier im Forum und das Ausleben der eigenen bizarren Neigungen eher den Wunsch nach einem Ausbruch aus diesen Konventionen zeigt.
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