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Stallgeruch

Moderator: Dirty Lana

Stallgeruch

Di, 11.Apr 2017, 15:49
Manch einer fragt nach dem Sinn dieses Forums hier.
Ich hätte da einen: als Ideenschmiede für eigene Sessions.

Eine ältere Frage hier beschäftigte sich mit Spielen im Stall. Also nicht in der kuscheligen Atmosphäre eines Studios, nein, draußen im wahren, kalten Leben. Die Diskussion dazu war ganz interessant, so richtig viele Optionen hat der Interessierte wohl aber nicht.
Deshalb bin ich froh, eine Dame gefunden zu haben, die neugierig genug war, so was mal zu testen. Nun also ein kleiner Bericht zu meinem jüngsten Stallabenteuer.

Wir hatten keinen wirklichen Plan. Klar hatten wir uns ausgetauscht, was gehen würde und was geil und spritzig wäre. Aber das waren alles nur Ideen, kein wirklich ausgearbeitetes Drehbuch. Das konnte es auch gar nicht geben, schließlich waren viele Faktoren nicht durch uns beeinflussbar. Wir entschieden, in einem ‚echten’ Pferdestall zu spielen. Mit echtem Publikumsverkehr. Die natürlich nicht eingeweiht waren.
Das war für mich Schisser die größte Überwindung. Aber der Reihe nach.

Laut meiner Lady sollte am Abend so gegen 19:00 im Stall nichts mehr los sein. Also genug Ruhe um zu spielen. Allerdings hatten wir die Rechnung ohne das schöne Wetter gemacht. Selbst als ich kurz vor 8 dort ankam, herrschte immer noch Betrieb. Mindestens 6 Frauen kümmerten sich um ihre Vierbeiner und machten keine Anstalten, sich nach Hause zu bewegen. Publikum. Bei versauten Spielen. Mit mir. Na klasse! Das würde ich nicht überleben, würde aus Scham wie ein Vampir in der Sonne zerbrutzeln. Aber die Lady kannte kein Pardon. Gebucht war gebucht und neue Ideen musste sie unbedingt ausprobieren. Da war ich dann froh, dass mein gewöhnlicher Lebensmittelpunkt geschmeidige 500km vom Ort des Geschehens entfernt lag und mich hier mit großer Wahrscheinlichkeit niemand erkennen würde.
Seeeehr vorsichtig und unschlüssig näherte ich mich dem Ort des Geschehens und wurde freundlich von meiner Gespielin empfangen. Also freundlich in Ihren Massstäben: ein harter Griff zwischen die Beine gepaart mit der Frage, warum das so lange gedauert hätte.
Ähhhh …weil ich noch das befohlene Handtuch holen musste?!
Ich wurde kurz den Pferden vorgestellt – sehr nette und sanfte Geschöpfe, nicht zu vergleichen mit Ihrer Herrin … Die mir dann im Übrigen ihre mit Strasssteinen besetzte Reitgerte zeigte. Mädchen Spielzeug!
Dann die Pferdeboxen. Mit einem freundlichen ‚Hallo’ an den nichts ahnenden Reitdamen vorbei hinein in den Stall. Sie hatte es wirklich wahr gemacht und am Tag vorher den Pferdemist nicht entfernt! Das war doch nur Spaß per WhatsApp! Denkste.
‚Ausmisten!’ Das war eine klare Ansage. Ich suchte die Mistgabel und als ich danach greifen wollte, spürte ich zum ersten Mal an dem Abend die Svarovski-Mädchen-Reitgerte. Von wegen Mädchen Tool. Das Ding zog gut durch.
Ich bin ja lernfähig, ich verstand. Also keine Mistgabel. Hände und viel Stroh. So musste ich die Pferdeäpfel nicht anpacken.

Erwähnte ich eigentlich, wie scharf meine Lady aussah? So eine Reithose und Stiefel haben schon was. Sogar – oder gerade? – der ‚Duft’ nach Stall machte das Ganze eben wirklich authentisch. Das war kein steriles Spiel in der Abgeschiedenheit eines Studios, das hier war echt, der Pferdemist und der Gestank waren real.
Jedenfalls beeilte sich Madame, die unter dem Stroh versteckten Haufen Pferdemist schön mit ihren Stiefeln zu verteilen und passte im Anschluss wie ein Schiesshund auf, dass ich bloß kein trockenes, gutes Stroh mit aufklaubte. Ich wühlte also buchstäblich in der Scheisse. Draußen vor der Box hatten sich die anderen Reitdamen versammelt und unterhielten sich angeregt. Natürlich schauten sie nie nach dem komischen Spiel in der Box, natürlich bekamen sie vom Ganzen nix mit. Sagt bis heute meine Lady. Von wegen! Ich wette, dass sie bei jedem Auflachen von Madame einen Blick riskierten und dass unsere Aktion vermutlich Gesprächsthema an so einigen Abendbrottischen war. So übel, so erniedrigend.

Ich schwankte wirklich, ob ich das machen sollte. Da waren Unbeteiligte, Frauen die vermutlich ein Stück weit überrascht und geschockt waren. Und ich sollte mich vor denen so erniedrigen lassen. Doch ich tat es. Im Nachhinein bin ich ein wenig stolz, dass ich über meinen Schatten gesprungen bin. Ich merkte die Veränderung in mir schon während des Spiels: mit jeder neuen Demütigung war mir das Publikum egaler, kam ich besser damit zurecht, ergab ich mich tiefer dem Spiel. Das war schon geil.

Naja, jedenfalls blieb es nicht bei den eher harmlosen Pferdeäpfeln. Die sind ja erträglich, die kann man gut mit den Händen in die Mistkarre schaufeln. Die Viecher müssen aber auch pissen. Das Stroh ist dann nicht mehr ganz so locker und fluffig (klingt wie Werbung für einen Schokokuchen). Das Stroh ist dann feucht und klamm und klebrig und stinkt wirklich übel nach Ammoniak. Woher ich das weiß? Ich war wohl nicht schnell genug und als ich die nächste Ladung dieses Strohs zusammenkratzte, spürte ich einen Reitstiefel im Nacken. Ein Stiefel der mich unbarmherzig nach unten drückte. Und weiter und weiter. Natürlich versuchte ich gegenzuhalten – aber Reiterinnenbeine sind wohl recht kräftig. Am Ende landete ich vollflächig in der Pferdepisse – und wurde da erstmal gehalten … während oben wieder das Lachen ertönte. Ein geheimes Zeichen für die anderen Damen, doch mal zu schauen?

Irgendwann hatte ich die erste Box geschafft. Und das war das Motto des Abends: geschafft waren meine Klamotten, meine Haare und der Rest von mir. Interessanter Duft. Den ich im Übrigen noch am nächsten Tag an mir genießen durfte …
Aber erstmal durfte ich ausruhen. Madame zeigte mir Ihren Metallspind, in dem so wichtige Dinge wie ein Sattel, Steigbügel, anderes Geschirr, ein paar Döschen Prosecco und einige ‚Spielzeuge’ aufbewahrt wurden. Der Spind stand unter einem Vordach im Freien und war im Übrigen frei einsehbar. Natürlich kam was kommen musste: ich durfte mich an einem Plug erfreuen. Also praktisch in der Öffentlichkeit die Hose runter. Was, wenn eine der Damen um die Ecke käme? Theoretische Frage, die ganz schnell ganz praktisch wurde. Natürlich wurde ich mich heruntergelassener Hose erwischt. Meine Lady versuchte die Situation zu retten, indem sie mich in den Tiefen des Spindes ein imaginäres Etwas suchen lies und mich so ausser Sichtweite bringen wollte. Hat wohl kaum geklappt, die kurze Kommunikation zwischen den Damen war etwas gekünstelt.

Aber die ganze Aktion brachte Madame wieder auf eine Idee: der Metallspind. Das wäre doch der perfekte Ort, um mal ein wenig Ruhe vor dem anzüglichen Stallburschen zu haben. Gesagt, getan. Der Spind war nicht soooo klein, aber natürlich räumte sie so raumfressende Dinge wie einen Sattel nicht extra für mich raus. Ich musste mich also arrangieren und schaffte es auch irgendwie, mich dort hineinzufalten. Immer unterstützt durch kurze Aufmunterungen mit ihrem Mädchen-Tool. Autsch!
Dann klappte die Metalltür zu und Madame ging erstmal eine rauchen … und wahrscheinlich mit den anderen Damen schwatzen. Ich saß in der Enge, im Dunklen und müffelte vor mich hin. Nach langen Minuten wurde ich dort entlassen und musste mich erstmal strecken. Nix für klaustrophobisch veranlagte Menschen … aber auch schön erniedrigend.
Natürlich war ich mit meiner Arbeit noch nicht fertig, die zweite Box war ja noch dran. Das verlief ähnlich der ersten Box: Motivation mit dem Svarowski Tool, Erniedrigung durch intensiven Kontakt mit dem Boden der Box und zum Glück dürfte ich auch für einen kurzen Moment den wunderbaren Hintern der Lady riechen, den sie mir ziemlich nachdrücklich ins Gesicht drückte.
Erwähnte ich irgendwas von Publikum? Das war mir zu dem Zeitpunkt mittlerweile ziemlich egal, ich nahm die kaum noch wahr.

Endlich hatte ich meine Aufgaben erledigt. Die ‚Nachbesprechung’ sollte in etwas anderer Form in einem netten Hotelzimmer mit Whirlpool stattfinden. Auf dem gemeinsamen Weg zum Auto entdeckte Lady noch einen Haufen Pferdeäpfel auf der Strasse, die ein später Reiter dort wohl noch verloren hatte. Mittlerweile war es dunkel und Madame musste mal. Also kurz die Reithose in die Knie und dann ließ sie laufen. Sehr geiler Anblick für mich notgeilen Stallburschen. Zumindest so lange, bis sie mir befahl: ‚Los, riechen’
Ich wusste, sie wusste und ihr wisst auch, was jetzt kommt. Natürlich krachte wieder ihr Reitstiefel auf meinen Nacken und natürlich landete mein Antlitz genau in der Mischung. Der Unterschied? Hier minderte kein Stroh den Kontakt … Was für ein Miststück.

Der Rest des Abends verlief in der üblichen versauten, feuchten und spritzigen Porno Variante, in der solche Treffen üblicherweise ablaufen … Aber das soll heute mal nicht Gegenstand des Berichtes sein, weil es primär um den Stallbesuch ging.

Mein Fazit: interessante neue Erfahrung, nicht nur für mich, wie ich glaube. Kann man mal wieder machen und ausbauen, dann vielleicht zu einer anderen Tageszeit. Ich hab’ wieder einiges über meine Grenzen und die Verschiebbarkeit derselben gelernt, auch sehr interessant.

Ach ja, der eine oder andere wird vielleicht fragen, mit wem ich dieses Abenteuer der anderen Art erlebt habe: das war mit einer gewissen LanaDT, keine Ahnung ob sie hier jemand kennt.

So long!
„Mostly harmless“ *

Re: Stallgeruch

Di, 11.Apr 2017, 18:18
Wirklich toller Bericht. Ich hätte auch etwas Bedenken wegen den anderen Frauen gehabt. Aber wenn sie eingeweiht waren , ist es wohl kein Problem.
Ich habe mal eine ähnliche , nur noch etwas ausschweifendere Session gemacht.
Aber leider geht das dort nicht mehr.
Ich hoffe sehr , das ich auch einmal als Stallknecht von Lady Lana dienen darf.

Re: Stallgeruch

Di, 11.Apr 2017, 18:40
Faellt mir gerade passend dazu Zitat von Lana vom 27.03. Ein:
dem fantastischem Wetter wird es langsam Zeit, mein "Aussengehege" für die kleinen, geilen Schweinchen und Wildsäue fertig zu machen...fällt mir gerade spontan ein ... :-D


%lach% %lach%

Ich freu mich drauf ...


Was sie da wohl noch in Planung hat oder war das nur ein Scherz. Bei Lana kann man nie wissen muss sich auf alles gefasst machen

Re: Stallgeruch

Di, 11.Apr 2017, 20:14
@Lana
.....im Wald , und Tümpel. Sie machen mich wirklich sehr neugierig.
Da fallen mir gerade einige Dinge ein....Brennnesseln , lange Waders ect...
Stehe Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Verfügung wenn es geht


@lord_of_the_board

...das wäre ja sehr schön wenn die anderen Mädels so tolerant und eher neugierig waren. Leider gibt es da auch welche die sofort Theater machen , und dann gibt es nur Ärger und die Session ist vorbei.

Re: Stallgeruch

Di, 11.Apr 2017, 23:40
Lana. hat geschrieben:@rubberduck: natürlich ...wir gehen auch in den Wald ...zum Tümpel ...in Gummistiefel ;) freue mich auf dich ;)

@Lord: das Mädchen-Tool geht übernächste Woche auf Reise...glitzert bestimmt schön in der Sonne %lach% %lach%
Da bin ich doch schon mal gespannt. Wird der Lord sicher wieder einen interessanten Bericht bringen. Wo gehts hin? Ibiza? Oder wo sonst in der Sonne?

Re: Stallgeruch

Mi, 12.Apr 2017, 08:57
@Lord erst mal wuensch ich euch viel Spass. Und Ibiza hatte ich gefragt weil ich Weiss das Lana da gerne hinfaehrt (siehe auch ihr Interview bei Kaufmich) und ich wuerde Lana nicht unbedingt unter "alte Leute" einstufen. Aber ist ja auch egal wos hingeht bin mir sicher mit Lana wirst du ueberall Spass haben.
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