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Re: Dominapraktikantin / - Azubine?

Do, 09.Mär 2017, 19:53
Das Lux kriegt ganz oft Anfragen, ob man mal "mitlaufen" dürfe im Betrieb als Praktikantin.

Das funktioniert bei uns nicht. Wer Interesse hat und so gar keine Ahnung demonstriert, muss erst mal zum Infoabend kommen. Da referieren wir sehr ausführlich über Mythen und Fakten der professionellen SM Sexarbeit.

Wen das dann interessiert, der aber wirklich keine Ahnung hat, dem legen wir den Dominakurs ans Herz. Nur Kolleg*innen, denen wir das eigenständige Arbeiten schon zutrauen (oftmals private SMer*innen, die vorher schon in anderen Bereichen der Sexarbeit tätig waren, z.B. Tantra, oder Bordell it bizarrem Einschlag, etc.), werden dann zu Einzelgesprächen geladen. Oft entscheidet sich aber auch dann, dass zumindest das eine oder andere Modul noch notwendig ist. Klaro, dass die Kolleginnen dann nicht von Tantra zur Hardcoredomina mutieren, sondern sich erst mal in "ihrem" Bereich anbieten.

In einem Studio, das so eigenständig organisiert ist wie unseres, ist ein Praktikum nicht möglich.
Lady Velvet Steel

Erziehung für Anspruchsvolle
BDSM Studio LUX
0152 / 347 130 51

Re: Dominapraktikantin / - Azubine?

Do, 09.Mär 2017, 20:09
@Velvet Steel

Diese Anfragen des "mitlaufens" bekomme ich auch oft. Da ich überwiegend alleine und auf Termin arbeite, ist das wenig sinnvoll.

Wenn ich den Interessentinnen dann sage: Klar, Du kannst morgen um 16 Uhr, übermorgen um 12 Uhr und in 4 Tagen um 14 Uhr vorbeikommen, scheitert es meist schon an der Flexibilität.
Damit war dann die erste Hürde schon zu hoch...
_______________________
www.lady-tanja-hamburg.de
http://blog.lady-tanja-hamburg.de
www.galerie-de-sade.de/Hamburg/Lady-Tanja-a302.html

Re: Dominapraktikantin / - Azubine?

Fr, 10.Mär 2017, 09:41
Lady Velvet Steel hat geschrieben:
...

Unsere Übungsobjekte kommen dann immer gezielt zu diesen Kursen, oder auch internen Schulungen. Das kostet das Objekt nichts und es wird unter fachlicher Aufsicht behandelt. Da passiert also nix Schlimmes.

Das ist natürlich keine Wunschzettelsession, und lohnt sich auch nur für die Subs, die darauf stehen von vielen Personen "benutzt" zu werden. Diese Gelegenheiten sind also kein kostenloses Substitut für eine Session mit Wunschzettel. Aber viele Übungsobjekte schätzen die Gruppensituation, lernen gerne den Nachwuchs kennen, geben gerne Feedback und kommen auch immer wieder zu den Kursen.

...

LG

Genau das ist es nämlich.

Ich bin nicht zum ersten Mal als ein solches Übungsobjekt "eingesprungen".
Teils ist es mit Kosten verbunden. Dann allerdings günstiger als zu üblichen Preisen. Auch war ich schon mal Subjekt eines solchen Übungs- und Vorführkreises mit mehreren Damen. Es entstanden keine Kosten. In allen Fällen wurden absolute Tabus selbstverständlich berücksichtigt. Man(n) muss ja auch mitspielen und Reaktionen zeigen können.
Dennoch sollte man auch hier und da mal was abkönnen können.
Für mich besteht dann der Reiz, dass man(n) in der Übungssession / -Situation eigentlich nur noch funktionalisiert und instrumentalisiert wird.
Dieses Gefühl eigentlich "nur noch ein Wirkstück" zu sein, an dem die Lehrherrin vorzeigt und die Azubine nachmacht und ausprobiert, ist in meinen Augen eine besondere, ja bizarre Situation, die selbstverständlich bei entsprechenden Gruppenevents noch gesteigert wird. Als ob man(n) gar nicht da ist. Wenn man(n) eben weniger auf Wunschzettelbehandlungen steht und auf eine solche "Versachlichung" seiner Person richtig einlassen mag ... es ist schon erniedrigend ... aber ich finds absolut GEIL. Mich erregt das total .... ich kenne den Inhalt einer solchen Situation nicht und ich kenne den Ausgang nicht. Letzten Endes liegt es an der Herrin wie Sie mit mir insbesondere am Ende umgeht.
Ich will es mal salopp beschreiben.
Ich diente einer Domina und Lehrherrin als Übungsobjekt. Tatsächlich waren drei Azubinen anwesend. Nicht zu allen dieser drei Damen entwickelte ich eine emotionale Beziehung. Und trotzdem musste ich da durch. Es wurde an mir ausprobiert, geschlagen, rumgezupft, gekniffen, genadelt, gefixxx usw., usw.. Das ganze Übungsszenario dauerte eine ziemlich lange Zeit. Zuletzt kochte in mir nicht nur das Blut, sondern auch andere Säfte. Und für mich wäre es schön gewesen, wenn auch ich den letzten Glücksmoment hätte erleben dürfen. Schließlich war ich ja artig und habe ganz viel mit mir machen lassen. Aber. Die Ausbildung war zu ende. Ich wurde nicht mehr benötigt. Alle Damen zogen sich noch zum gemütlichen Teil des Abends zurück und ich wurde mit den Worten entlassen: "Danke Sklave. Du weißt wo die Dusche ist und auch der Ausgang. Ich melde Dich bei mir, sobald ich Dich gebrauchen will!".
H A M M E R !!!!!!! sag ich Euch.
Wie auch immer. Ich stehe nicht auf Wunschzettelsessions. Eine kleiner Rahmen der Möglichkeiten sollte abgesteckt werden. Das ist klar. Aber ansonsten sehe ich mich in der Rolle eine devoten bis masochistischen Subs, der es auch hinzunehmen hat, wenn die Herrin meine Grenzen überschreiten möchte. Ich diene der Herrin, nicht die Herrin mir. Dazu gehört es halt auch, meine Gnadenrufe zu missachten. Dennoch. Ja, es gibt ein Codewort. Bislang musste ich es nie benutzen,, war aber ziemlich oft kurz davor es auszusprechen. Aber die Herrin wusste bislang in der jeweiligen Situation immer wie weit Sie meine Grenzen in der jeweiligen Situation überschreiten kann.
Also ich finde "Übungssessions" oder "Übungsveranstaltungen" absolut empfehlenswert und es macht mich sogar irgendwie Stolz, wenn ich von der Herrin angesprochen werde, mich als Übungssklave zur Verfügung zu stellen.
-j-
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