BadBoy2012 hat geschrieben:Was macht Domina "XY" wenn der selbsternannte Geldeintreiber vom freundlichen regionalen Familienclan seinen Anteil haben will? Und von solchen gibt es in den letzten Jahren immer mehr und es werden sicher auch nicht weniger
Die Peitsche schwingen? Die 112 anrufen? Natürlich nicht....
Meist wendet sie sich an denjenigen, der in ihrer Region das sagen hat.
Aber natürlich nicht, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Und wenn sie dann unter Protektion steht braucht sie in der Regel auch kein Brandzeichen sondern nur Bargeld.
Natürlich werden solche Dinge niemals zugegeben und erst recht nicht in einem öffentlichen Forum diskutiert.

Wer diese Ammenmärchen für bare Münze nimmt, wird wohl nicht von seinem Glauben abzubringen sein, egal wieviele Dominas hier darlegen würden, daß solche Gedanken völlig absurd sind.
Leider wird dieser Irrglauben durch diverse Fernseh- und Bildzeitungsgeschichten aufrecht erhalten...das ist ja auch so viel interessanter und verruchter als die banale Realität.
Wer will schon die langweilige Geschichte von der Domina hören, die Mo-Fr von 12 bis 20 Uhr ihrem Job nachgeht, zu Hause ihre Kinder bekocht und mit einem Mann verheiratet ist, der einen spießigen Bürojob von 9 bis 17 Uhr hat...
Da ist es doch viel aufregender von Zuhältern, Tattoos, Rotlicht, Rockern und subtiler Gewalt zu phantasieren.
Genau dieses Bildzeitungsniveau führt dann dazu, daß der Gesetzgeber der Ansicht ist, Prostituierte würden sich zu 90 % in einem kriminogenen Umfeld bewegen, dessen Sumpf ausgerottet gehört.
Kein Wunder, daß unsereins ab 2017 beschützt gehört!
Gruß,
LadyTanja