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Minimalistisches Dominastudio

Fr, 05.Feb 2016, 14:17
Mir ist aufgefallen, das man heutzutage als Selbständige im bizarren Bereich nicht mehr die Ausstattung benötigt, wie es noch in den 1990er Jahren üblich war.

Die Entwicklung hat sich zum Teil vom damaligen Großstudio zum heutigen Klein- bzw. Kleinststudio vollzogen und genau genommen benötigt man heute nur noch einen Raum mit einigen wenigen Ausstattungsmöbeln.

Bei einer Bondageliege mit Beinhaltern kann man sich den Klinikbereich sparen, wenn für den Kunden nicht die Umgebung sondern nur das Gefühl mit gespreizten Beinen auf einem Untergrund gefesselt zu liegen zählt. Dann können auch auf der Liege Behandlungen aus dem Klinikbereich durchgeführt werden. Auch ersetzt die Liege (meiner Ansicht nach) ein Gummibett und kann auch von zwei Personen aktiv/passiv (selbst im alten CBC schon erlebt) genutzt werden. Habe das auch schon mit NS Spielen erlebt, wo ich gefesselt auf der Liege lag und sich die Dame auf allen Vieren über mir positioniert hat und mich dann mit ihren NS besprenkelte.
Natürlich sollte der Stand der Liege dabei fest sein und nicht von Rollen getragen werden, die eventuell zwei Menschen auf der Liege nicht aushalten!
Zudem den Boden mit einer Folie oder Gummimatte abdecken, damit keine Flecken zurückbleiben. :)

Eine Aufhängevorrichtung kann z.B. den Strafbock ersetzen, wenn passende Lederfesseln bzw. -geschirre vorhanden sind oder eine kundige Seil-Bondage-Meisterin den Herrn so verschnürt, dass beim Hochziehen an keiner Körperstelle die Blutzufuhr abgeschnitten wird oder eine unangenehme Lage Krämpfe auslöst.
In Rücken- oder Bauchlage gefesselt und hochgezogen, kann dann die Dame mit ihrem Strapon-Dildo genüsslich sich am Herrn zu schaffen machen.

Schaue ich mir z.B. das Atelier Strafraum vom Maxime Takai an, sehe ich das raum- und ausstattungsmäßig alles Notwendige vorhanden ist. Natürlich kommt dann noch eine Vielzahl von Verbrauchsutensilien und Spielzeug hinzu, geschweige den die Arbeitskleidung für die Dame und Klamotten für den Kunden.

So wie das Atelier Strafraum stelle ich mir ein minimalistisches Studio (nicht negativ gemeint!) vor, dass auf Effizenz getrimmt ist. winke winke

Re: Minimalistisches Dominastudio

Fr, 05.Feb 2016, 15:30
Dem Einen reicht halt das Gefühl, mit gespreizten Beinen rumzuliegen, dem Anderen kann es gar nicht authentisch genug sein.

Einer ist völlig hin und weg, wenn er sich in Anwesenheit seiner Traumfrau vorstellt eingekerkert zu sein, der andere möchte aber tatsächlich auf dem Betonboden der Zelle sitzen und an den Gitterstäben rütteln.

Man kann in einer fast leeren Garage (ich meine jetzt tatsächlich eine Garage, das ist keine Umschreibung für die Ausstattung so mancher Studios!) intensive Sessions zelebrieren, man kann aber auch in einem authentisch eingerichteten Raum SM-Erlebensräume schaffen.

Jeder so, wie er es mag.

Richtig ist nur: wenn die Anbieterin nichts kann oder der Kunde nicht mit-tut hilft auch die schönste Ausstattung nichts.
Lady Velvet Steel

Erziehung für Anspruchsvolle
BDSM Studio LUX
0152 / 347 130 51

Re: Minimalistisches Dominastudio

Fr, 05.Feb 2016, 16:08
Zu diesem Thema fällt mir nur ein Dominastudio in London ein (http://www.londondungeonhire.co.uk/). Auf extrem wenig Fläche (50-70 qm?) hat der Besitzer unglaublich viel untergebracht. Kaum ein SM-Möbel, SM-Bekleidung, Spielzeug, etc. etc., dass nicht vorhanden ist und jeder Zentimeter wurde ausgenutzt, egal ob in einer Schublade, an der Decke, etc.

Für mich eines der tollsten Studios, dass es locker mit Grossstudios auf z.B. 300 qm aufnehmen kann. Der Typ ist extrem handwerklich begabt, mit viel Liebe zum Detail und zu den aussergewöhnlichsten Spielzeugen hat er über viele, viele Jahre mit einem riesigen Zeitaufwand wirklich etwas einmaliges geschaffen. Aber OK, "minimalistisch" ist für dieses tolle Studio kaum der richtige Begriff. Da in London die Mieten extrem hoch sind und es wenig Leerstand gibt, war er vermutlich dazu gezwungen.

Studio kann gemietet werden und ich kann es jeder Domina mit Sklave empfehlen, wenn man mal in London ist.

Re: Minimalistisches Dominastudio

Fr, 05.Feb 2016, 16:37
So wie ich die Veränderungen in den Jahrzenten sehe, hat AV recht:
Die Nullerjahre waren die Hochzeit der Großstudios und der (unbezahlbaren) Superausstattungen.
Mit hochgepuschten Ladies und zahlbereiten Gästen.

Das hat sich ausgelutscht und jetzt sind wieder die "handgemachten" Kleinspielstätten interessant.
Mit engagierten, wenigen Frauen und persönlichem Service.

Nicht mehr die Venus2000, sondern hübsch altmodisch mit der Hand gewichst.....

Wie schön!
Deswegen bin ich dabei geblieben. Um zu kucken, wie es ausgeht

Begeistert grüßt
Lady MacLaine

Re: Minimalistisches Dominastudio

Fr, 05.Feb 2016, 20:46
Ich finde kleine als auch größere Studios haben ihren Reiz.

Bei den größeren ist die Auswahl nicht nur bei den Spielmöglichkeiten, sondern auch bei den Damen größer. Was die Auswahl aber nicht einfacher macht.
Aber je größer das Studio um so eher muss es auch ausgelastet sein, damit es sich lohnt. Um so höher sind natürlich auch die Nebenkosten, was sich auch im Preis wieder spiegeln kann aber nicht muss.

Bei dem Studio was ich als klein einstufe, habe ich aber auch einige sehr schöne Stunden verbringen dürfen/können. Als ich es von außen sah, dachte ich nur, wo bist du gelandet. Innen sah es dann doch größer aus. Es ist kompakt aber alles vorhanden was mein Herz schneller schlagen lässt. Stammbesetzung, wenn ich es richtig einschätze sind 3 Damen die ich zum Teil auch als Doppel schon erleben durfte.
AV_ hat geschrieben: Es gibt nichts Besseres als die Hand einer Frau in einer Session und keine Maschine der Welt wird sie jemals ersetzen. %hula%
Dem kann ich mich nur anschließen.

Re: Minimalistisches Dominastudio

So, 14.Feb 2016, 11:02
Hallo,

ich habe gerade erst gestern eine junge Lady in ihrem 16qm Zimmerchen fotografiert.
Für mich als Fotograf zwar eine Katastrophe,aber zum Spielen ausreichend.
Es gibt von BDSM Möbeldesignern Multifunktionsgeräte mit wenig Stellfläche.
Die Toys hängen wie Üblich an der Wand.
Was ich allerdings nicht verstehe,warum man die Wände unbedingt rot streichen muss...
Viele Grüße

C.

Re: Minimalistisches Dominastudio

Fr, 19.Feb 2016, 05:38
slave_c hat geschrieben:Hallo,

Was ich allerdings nicht verstehe,warum man die Wände unbedingt rot streichen muss...
Für die meisten Menschen bedeutet die Farbe rot in der Regel Gefahr, Unheil, Hölle usw. Daher eine gute Farbe um den Psychologischen Teil einer Session mit einzubringen. Also eben mit minimalistischen Dingen, das beste heraus zu holen.

Ich mochte es schon immer minimalistisch und brauchte noch nie irgendwelche BDSM Möbel. In einem ganz normalen Keller neben Weinflaschen, Einmachgläsern und sonstigen Alltäglichem Kleinkram angekettet zu sein, ist für mich ein sehr viel grösserer Reiz, als all die Spezialiserten Möbel. Aber wie Lady Velvet schon schrieb - jeder hat da andere vorlieben und Geschmäcker.

Gruss Torch
Antworten

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