Auch wenn er an Aktualität kaum zu unterbieten ist, folgender Bericht als Einstand und zur Vollständigkeit meiner Vita. Es mag so 2007 oder 2008 gewesen sein und die beteiligte Dame ist meines Wissens nach nicht mehr aktiv.
Im Verlauf der vorangegangenen Monate war bei mir die Erkenntnis gereift, daß es mit BDSM zwischen Mann und Frau noch etwas anderes gibt, als ich bisher kannte. Damit meine ich nicht das einfache Wissen über die Existenz der verschiedenen Ausprägungen, sondern die Erkenntnis darüber, wie intensiv und fesselnd die Gefühle in den Köpfen der Beteiligten sein müssen. Praktische Erfahrung hatte bisher keine gesammelt, aber rein durch das gedankliche Hineinversetzen wurde der Druck diese zu sammeln immer größer.
So weit die Theorie. In der Praxis erspähte ich weder im privaten Umfeld eine Gelegenheit, noch sah ich mich den Schritt in ein professionelles Studio wagen. Kam mal der Mut auf, war dies meist so spät am Tag (nachaktiv!) und von kurzer Dauer, sodaß Versuche einer Terminvereinbarung fehlschlugen.
Aufgefallen war mir die Anzeige von Lady Solitaire, die noch recht spät besuchbar war. Als es mich eines Abends mal wieder überkam, fasste ich mir ein Herz und fuhr in die Fangdieckstraße. Ein lustiges Häuschen. War beim Klingeln natürlich aufgeregt, wollte das jetzt aber durchziehen. Sie öffnete und bat mich die Treppe hoch. Eigentlich wollte sie schon Feierabend machen. Ich (ganz feige) antwortete, daß dies kein Problem sei, da mir ein Vorgespräch vorerst völlig reichen würde. Das hatten wir dann auch in einer lockeren Atmosphäre. Danach verabschiedeten wir uns mit der Hoffnung auf baldiges Wiedersehen.
Ich sollte es nur 24 Stunden aushalten, um mich wieder bei ihr zu melden und hinzufahren. Durch die Begegnung vom Vortrag konnte ich die Session deutlich entspannter angehen und geniessen. Als absoluter Anfänger hatte ich nur vorsichtige Wünsche geäußert und bekam diese unter Zuhilfenahme von Augenbinde und anderen Utensilien voll erfüllt. Anschließend plauderten wir noch ein wenig. Ganz menschlich und sympathisch: nach einem langen Tag in ihren Stiefeln, zog sie diese zur Erlösung ihrer Füsse aus.
Die Lady verließ ein wenig später die Stadt, wodurch sich die Frage erledigte, ob es zu keinem weiteren Kontakt kommen sollte. Ebenso müßig ist die Frage, wie sie im Vergleich zu anderen Damen der Stadt einzuordnen war. Es hat mir bei ihr sehr gefallen und für meinen Einstieg war es genau das Richtige.
Lima
Sa, 12.Feb 2011, 09:28
Geil..Ein Bericht von vor 4 Jahren über ne Domina, die es nicht mehr gibt.
Du bist ja gut drauf..
Du bist ja gut drauf..



