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die 2 seiten der medallien

Mi, 28.Apr 2010, 22:55
eine besondere gefahr geht von den monneydomsen sicherlich nicht aus, weder für die allgemeinheit noch für die berufsdomsen.

eine gefahr besteht immer nur dann für einen „sklaven“, wenn er sich zu sehr in finanzielle schwierigkeiten bringt (bringen lässt), sei es allein durch eigene duseligkeit oder weil er in ein art abhängigkeit zu seiner „angebetenen“ gerät und diese das ausnutzt.

das kann bei berufsdomsen aber genau so gut passieren, wie bei einer monneydomse, ja vielleicht sogar eher, denn durch den persönlichen kontakt ist sie in der lage ihren spielpartner besser einzuschätzen und ggf. für ihre zwecke zu manipulieren.

jaja, jetzt kommt von seiten der berufsdomsen sicher der einwand, dass sie einen gast nie finanziell überfordern würden und ihn dann lieber mal mit mahnend erhobenen zeigefinger wegschicken, damit er sich nicht evtl. verschuldet, doch das, werte berufsdomsen, halte ich persönlich eher für ein märchen, welches sich, wenn überhaupt, nur mal ganz selten in der realität abspielen wird, besteht doc die gefahr, dass sklave sonst zu einer anderen domse geht, weil er seine geilheit befriedigt haben möchte.


ein ganz anderer aspekt dieser thematik bringt mich allerdings auch immer wieder zum schmunzeln und der ist:

fast alle herren hier sind ja wohl nicht auf der suche nach versklavung und einer wirklichen domina, sondern doch wohl eher auf der suche nach einer gut funktionierenden erfüllungsgehilfin, welche gegen geld das tut, was der „sklave“ für zeitraum x erleben will.

funktioniert die domina nicht im sinne des sklaven, so ist sie eine schlechte und wird hier dann auch mal schnell so dargestellt.

diese „sklaven“ sind also eigentlich keine, denn sie benutzen ihre macht (das geld), um sich eine passende herrin auf zeit zu mieten und tauschen diese auch gerne mal aus, weil „sklave“ sein und geld haben ja so frei macht.

so gesehen sind die beziehungen zwischen monneydomsen und ihren sklaven vielleicht sogar die ehrlicheren, denn da hat sklave zu funktionieren, auch wenn er dann am ende oft nur der dumme ist, doch das war früher für die sklaven nicht anders und steht dem eigentlichen sinn der beziehung domina-sklave nicht entgegegen.

es wird leider mit sicherheit in beiden lagern sklaven geben, welche ihr letztes hemd für die angebetete verkaufen, nur um ihre aufmerksamkeit zu bekommen, ich behaupte aber, das jemand, der sich monatlich mindestens eine session erlaubt, nicht weniger für seinen „spaß“ ausgibt, als der durchsnittliche monneysklave und wenn beide dabei ihre erfüllung erfahren, so ist es für alle beteiligten doch bestens.

lg

allemanne
Das Leben ist ne harte Nuss, die jeder für sich knacken muss.

Mi, 28.Apr 2010, 23:41
Hallo,
allemanne hat geschrieben: ich behaupte aber, das jemand, der sich monatlich mindestens eine session erlaubt, nicht weniger für seinen „spaß“ ausgibt, als der durchsnittliche monneysklave.
Lieber altbekannter allemanne, das mag vielleicht sein, aber in dem Spiel Dom/Sub möchte ich als Finanzierer der Transaktion (ich schreibe das jetzt ganz bewusst provozierend) wenigstens soviel an dem Ablauf steuern können, das am Ende ein Erlebnis für mich herauskommt, das meiner Erwartungshaltung entspricht. Und an dem hoffentlich die Dame auch noch ein bißchen Vergnügen und Kurzweil daran hat, dann passt das schon. Das wird natürlich nicht immer gelingen (Man(n) oder Dame hat auch mal einen schlechten Tag), aber zu ca. 90% klappt das auch. Und wenn nicht, muss das nicht immer unbedingt an der Dame liegen.

Aber zurück zum Thema : Ich kann mir einfach nicht im Geiste vorstellen, irgendeiner Moneydomse Geld für Umme zu überweisen. Wenn ich beim Bäcker das Geld für zehn Brötchen auf die Theke lege, habe ich die Brötchen nach meiner persönlichen Entscheidung als für mich begehrenswert erklärt und bin auch bereit, den Preis dafür zu bezahlen. Ich gehe aber nicht zum Bäcker, lege die Kohle hin und lasse die Brötchen liegen. Die nehme ich mit, schneide die auf und belege die Brötchen nach meinem Gusto (naja, Kochschinken ist halt etwas teurer) und Geschmack, und geniesse ..

Bevor jetzt die Damen empört aufschreien wegen diesem Vergleich, es war nicht so ganz ernst gemeint. Aber Moneydomsen finde ich wirklich verachtenswert, weil diese sich doch auf eine recht üble Weise an Menschen mit psychischen Schwächen regelrecht vergreifen.

Und darum sollten hier im Forum jegliche Versuche von Moneydomsen gleich im Entstehen erstickt werden. So war das in der Vergangenheit, und so bleibt es auch hoffentlich in der Zukunft.

Gruß vom

NippleTorture

Das gesellschaftliche Ansehen der Dom

Do, 29.Apr 2010, 00:05
Hallo,
Lady McLaine hat geschrieben:Unsre Branche hat "ein Ansehen"?
Mannometer, davon wusste ich bis heute ja gar nix :-))
Was für ein Quatsch. Natürlich hat die Branche ein Ansehen, und genau das wissen Sie auch so gut wie ich ...

Es kommt doch nur auf den Betrachtungswinkel an, also aus meiner Sicht hat die Branche ein positives Ansehen, ist gesellschaftlich zwar verachtet aber notwendig.

Gruß vom

NippleTorture

Do, 29.Apr 2010, 00:06
hallo nippletorture.

deine aussagen zeigen genau das auf, was ich ein wenig umständlich ausdrückte.

die meisten "sklaven" hier, sind keine, sie wollen nur brötchen kaufen und für ihr geld bestimmen, wie sie gebacken werden müssen.

ergo sind die berufsdomsen keine wirklichen dominas, sondern halt nur bäckerfrauen, welche die wunschbrötchen backen müssen, in einem gewissen rahmen natürlich, denn überall gibt es grenzen.

nur genau aus diesen gründen finde ich dieses ganze herrin hier und göttin da, sowie sklave hier und diener dort, so absolut heuchlerisch.

lg

allemanne
Das Leben ist ne harte Nuss, die jeder für sich knacken muss.

Denk mal drüber nach,

Do, 29.Apr 2010, 00:16
Hallo,
allemanne hat geschrieben:nur genau aus diesen gründen finde ich dieses ganze herrin hier und göttin da, sowie sklave hier und diener dort, so absolut heuchlerisch.
Das kann ich auch nicht so im Raum stehenlassen. Es gibt natürlich hier im Forum viele Fakebeiträge, die dann mal vom Zuhälter (oder Manager) der Dame unter diesen Schlagwörtern hier eingestellt werden. Aber wir beide sind ja letztendlich lange genug hier im Forum unterwegs, um die Spreu vom Weizen trennen zu können.

Gruß vom

NippleTorture

Do, 29.Apr 2010, 04:19
Also über die MonneyDomsen schreibe ich jetzt hier nichts, da bereits schon alles gesagt wurde.

Was aber die Berufsdomsen/Bäckerfrauen anbelangt, so bin ich nicht unbedingt eurer Meinung @ NippleTorture und allemanne. Natürlich erfüllen die Ladys unsere Wünsche und Träume und wir bezahlen diese ja auch dafür. Auch dass es ausser frage steht, dass hier und da mal eine Fake Domina im Raume steht, ist leider klar. Ohne jetzt einen neuen Streit vom Zaune brechen zu wollen, aber ich finde, wenn man von den Lady's spricht/schreibt, sollte man zumindest soviel Respekt zeigen und nicht von Berufsdomsen sprechen, sondern von Lady's oder Dominas. Das mit dem Göttinen Quatsch, da gebe ich euch beiden vollkommen Recht. Dominas sind auch nur Menschen, auch wenn einige wirklich schon fast anbetungs würdig sind. Aber dies Resultiert wohl auch daraus, dass auch wir "Sklaven", einen ganz normalen Trieb zu schönen und Reizvollen Frauen haben. Mehr auch nicht.

Brötchen oder Domina? Also wenn man es nüchtern betrachtet, dann sind doch Dominas viel besser als Brötchen. Bei einem Brötchen stille ich lediglich meinen Hunger. Bei einer Domina, bekomme ich zumindest meine Träume und Fantasien erfüllt. Beides ist wichtig für einen Menschen, aber letzteres lässt uns zumindest ausgeglichener und zufriedener leben, da unsere Träume und Fantasien, für einen kurzen moment für uns Real wurden und wir dies erleben durften.
Deshalb finde ich es falsch und ein wenig Respektlos, wenn man von Berufsdomsen spricht.

LG Torch

Do, 29.Apr 2010, 08:56
@ torch: Ich persönlich finde Begriff "Berufsdomsen" nicht despektierlich.

Aber es geht darum, dass anscheinend nicht alle verstehen, dass SM ein "sexuelles Spiel" ist, in dem man sich hingibt, leidet, geniesst, etc. Und damit die Menschen (die meisten) dies ausleben können, brauchen sie Phantasien. Wie "Sklave", "Herrin", "Krankenschwester", "Gefangener", etc. und diese Phantasie-Rollen sind sie dann für die Zeit dieses SM-Spiels. Was einige nicht verstehen ist, dass dies nur Rollen sind und dass SM nicht und aber auch gar nichts mit "richtigen" Sklaven, "richtigen" Göttinnen, etc. zu tun hat. Deshalb sind die Widersprüche, wie sie allemanne beschreibt, wenn er von nicht richtigen Sklaven schreibt, etc. (da sie dafür bezahlen, Wünsche äussern, etc.) völlig egal. Ist nur Phantasie und in die Phantasie kennt eben keine Logik.

Auf der anderen Seite gibt es diejenigen, die ständig betonen müssen, dass es keine Herrinnen, etc. sind. In der Session/Phantasie sind sie es eben schon und dieses Bild sollte man den Menschen/Kunden lassen, wenn es nicht zerstörrerische Formen über die Session hinaus annimmt. Ich möchte nicht alle Details wissen und eine gewisse Magie von Dominas schätze ich mehr, als wenn ich in Talkshows, etc. alles technisch erklärt bekomme. Es braucht das Ungewisse, das Versteckte, das "Phantasie-Bild" einer Domina in der Session, wenigstens für mich.

Problemfälle sind eher die Kunden/Menschen, die dieses Phantasiebild in die Realität rübernehmen und sich vom Umfeld (Familie, Beruf, Freunde, etc.) abkapseln, Schulden machen, ständig in einer Phantasiewelt leben, die dann ihre Domina nur noch als dieses Fabelwesen sehen und nicht auch als "normale Frau".

Do, 29.Apr 2010, 11:28
Lieber allemanne,

du hast vollkommen Recht mit Deinem Beitrag, wir sind keine "echten" Sklaven sondern kaufen uns für Geld nur Zeit, sich in etwa wie ein Sklave zu fühlen (wenn man darauf steht).

Das ist wie ich meine, völlig in Ordnung, denn die komplette Lebensverantwortung abzugeben (nichts anders wäre es mit einem echter Sklaven) ist nicht nur moralisch verwerflich, sondern auch gesetzeswidrig, mit Ausnahme der Entmündigung.

In diesem Zusammenhang fällt mir ein, dass es in Deutschland eine Mittelalter-Veranstaltung gab, wo man sich per Sklavenvertrag für 1 Woche versteigern lies und dann seiner Herrin diente. Ich finde den Gedanken reizvoll, weiß aber nicht ob die Veranstaltung wirklich stattfand.

Gruß
Kreuzi

Fr, 30.Apr 2010, 04:28
Hallo cm

Deinem Beitrag kan ich nur zustimmen. Natürlich sind die Dominas (fast ausschliesslich) unsere Wunscherfüllerinen. Mir ging es aber lediglich nur um die Berufsbezeichnung "Domse" usw. Weil ich finde, dass auch Dominas vor allem von uns Kunden, es verdient haben, dass wir auch von Dominas sprechen und nicht von Domsen. Ich weiss ja nicht welche Berufe/Tätigkeiten von den Männlichen Usern hier im Forum vertreten sind. Ein Schreiner zum Beispiel, möchte sicherlich auch als Schreiner bezeichnet werden und nicht als "Würmchengrübler". Mir geht es einfach um den Respekt gegenüber das, was uns diese Lady's geben, oder hat schon mal jemand hier, eine Domina mit " Hallo Domse" angesprochen? Ich glaube wohl eher nicht, weil man(n) sich dann die Session knicken könnte und wieder nach Hause Fahren müsste.
Ausserdem hört und liest sich Domina einfach besser und Zeugt von einem gewissen Respekt den Lady's gegenüber.

Gruss Torch

Sa, 01.Mai 2010, 12:30
@cm schrieb:
richtigen" Göttinnen
Darüber muß ich auch immer wieder schmunzeln, einer Göttin liegt Mann schließlich völlig hingebungsvoll, dankbar und selbstlos zu Füßen, oder nicht? :-D
Und das gibt es nicht, zumindest nicht im Profi-Bereich, na ja bis auf meinen Kid, der aber auch so selten ist, wie eine Nadel im Heuhaufen zu finden %raucher%

...denn wie bei allen Göttinnen dieser Erde, verbirgt sich dahinter ein süßlich verkappter Teufel :-D

Di, 04.Mai 2010, 07:51
Hallo,
passend zu diese Thema .Habe in RL-Landshut gefunden .



Luxus Lady Katharina die Große


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Man sagt ja „Gegensätze ziehen sich an“. Das bedeutet auf mich bezogen, das mein harter Charakter, meine Schönheit anzieht. Ich passe zwar mit meiner Schönheit nicht in das typische Domina Bizarr Raster. Aber gerade das macht mich so einzigartig! Meine Sado masochistische Ader ist sehr stark ausgeprägt. Ich vertiefe mich in das Wechselspiel zwischen Harten und zarten Gefühlsexplosionen voller Emotionen.
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Kommentar zu Text erspare ich mir .

Lady Isabella
Domina aus Leidenschaft in Landshut
http://www.ladyisabella.de
0151/ 175 71 529

So, 23.Mai 2010, 23:09
Hallo,

ich bin einmal eines schönen Abends bei Domian (WDR) hängengeblieben (ich finde allein schon den Namen super, man muß nur die letzten beiden Buchstaben verdrehen ) :) : Da hat ein Anrufer sich als Moneyslave geoutet. Er übergibt offensichtlich sehr häufig einen bestimmten Geldbetrag persönlich seiner "Herrin". Diese nimmts an der Tür an und schwupps - Tür zu. Wenn der Sklave "Glück" hat, wird er noch kurz angeschnauzt, dergestalt nämlich, das nächste Mal mehr Geld mitzubringen und sich gefälligst anzustrengen, dementsprechend mehr zu arbeiten oder so ähnlich.
Es gibt also offensichtlich solche Damen, die man sogar persönlich kennenlernen kann!
Der Anrufer sagte, daß gerade diese Art der Nichtbeachtung ihm den Kick geben würde.
Traurig, aber wahr - wenns Spaß macht ...

Viele Grüße
Severin
Antworten

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