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Mo, 01.Feb 2010, 15:23
@
Na siehste - man muss nur ein paar Tage warten und schon ist die erwartete Preisdiskussion im vollen Gange. Wer Nichts verdient, macht es auch nicht... - und wer kein Geld ausgeben will, sollte diverse Foren vielleicht einfach meiden, mehr Zeit mit seiner Frau verbringen oder wieder auf Handbetrieb umschalten!

Liebe Grüße und weiterhin viel Spaß
Kranker
Mein Nick ist KRANKER - und krank Sein kann so schön sein...
Life is Life - besser heute als zu spät!

Mo, 01.Feb 2010, 21:32
@Kranker
aus Ihren Zeilen lese ich heraus,das Sie die "Exklusivität" bevorzugen-
Ich stimme Ihnen vollkommen zu und wünsche viel Spass beim Smalk
Talk mit den Damen

gruß und kuss

real65

Mo, 01.Feb 2010, 23:42
Auch wenn die Sessions gerne in Stunden abgerechnet werden, kann man es nicht als Stundenlohn im Einkommenssinne umlegen, denn dann wären die Damen in der Einkommensliste ganz weit oben :-)

Ist wie bei jedem Selbstständigen auch der von Aufträgen lebt die nicht nahtlos ineinander übergehen, wie z.B. ein Musiker, der hat z.B. 10 Buchungen im Monat, da muss er einen Monat mit hinkommen.

Wenn eine Dame einen Tag 500 Euro Einnahmen hat, kann es gut sein, daß am nächsten Tag null Einnahmen da sind, aber man je nach Studio dafür dann 20 Stunden dagewesen ist, dann ist das auch kein so toller Stundenlohn mehr, aber ein Spendenkonto wird wohl auch noch nicht benötigt :-)

Di, 02.Feb 2010, 01:31
Eine Preisdiskussion halte ich jetzt für verfehlt. Während meiner Studentenzeit habe ich beim Discounter eingekauft, wäre aber da schon nicht auf die Idee gekommen, zu einer "Billig-Domina" zu gehen. Gerade beim Domina-Besuch sind mir Faktoren wie Ambiente, Exklusivität der Dame, ungezwungene Atmosphäre ohne Massenabfertigung und Hygiene besonders wichtig. Aber anscheinend gehöre ich mit diesen Ansichten langsam auch einer Minderheit an, ähnlich wie mit dem Wunsch nach einer klassischen Domina. Schade, aber solange diese Nische nicht völlig vom Markt verschwindet (und damit rechne ich eigentlich nicht), kann ich damit leben.

Di, 02.Feb 2010, 06:19
Kranker hat geschrieben:@
Na siehste - man muss nur ein paar Tage warten und schon ist die erwartete Preisdiskussion im vollen Gange.
Du meinst, es gibt so eine spezielle Art "Godwin's Law" in diesem Forum? :-D

Di, 02.Feb 2010, 12:00
@
Als einfacher Mensch bin ich jetzt mit "Godwin´s Law" leicht überfordert. Aber jetzt - nach dem google´n - ist alles klar und ja - so ist es!

Exclusivität? Nein, definitiv nicht bei meinem schmalen Portemonnaie. Aber wenn jemand KV-Spiele mag, dann lasse ich ihm seinen Spaß.

Mein Beitrag sollte eigentlich aussagen, dass ich mich über manche Philosophen hier im Forum amüsiere und ich Verständnis dafür habe, dass Menschen Geld verdienen möchten. Wenn "es schon lange nicht mehr meine Welt ist" - ja, was mache ich dann hier im Forum?

Liebe Grüße
Kranker
Mein Nick ist KRANKER - und krank Sein kann so schön sein...
Life is Life - besser heute als zu spät!

Di, 02.Feb 2010, 15:02
Grüß Euch,

ach was liebe ich diese Diskussionen.

Auf das Ausgangspost werde ich genauso wie Domhunter nicht näher eingehen. Es hält für mich kein Argument bereit, nur Beldeidigungen, dümmmliche Klischees, Vorverurteilungen und das Packen von Menschen in Schubladen.
Traurig.

Wie richtig gesagt wurde - es gibt für jeden Topf einen Deckel.

War es Nala oder Tanja, die sagte, die Freiheit der Domina besteht nur darin, wenn sie wirklich frei ist und nicht, wenn sie deswegen gewisse Sachen nicht anbietet? Denn wenn ihr nicht gut ist, muß sie dann die Session machen oder bleibt sie zu Hause??
Dann ist sie frei, wenn sie Letzteres macht.

Ich handhabe das so. Wenn ich nicht gut drauf bin, sag ich das dem Besucher und verschiebe den Termin.
Es ist niemanden geholfen.
Und genauso handhabe ich das auch mit allen Praktiken.

Meine Besucher können sich aussuchen, ob sie eine veranlagte, authentische, echte Herrin möchten (die sich durchaus auch mal für ihre eigene Lust befriedigen lassen kann - wenn es in die Fantasien/Tabus passt), die das macht (natürlich im Rahmen der Fantasien, Neigungen, Vorlieben, Tabus der Besucher oder eben eine reine Dienstleisterin, die das macht, was der Gast verlangt.

Wieviele von den heute unberührbaren Dominas waren ursprünglich in einem (von vielen hier so abgewerteten) Puff tätig und waren sehr wohl berührbar, bis sie draufgekommen sind, dass man als Domina all das nicht "tun muß".

Klar, ich halte auch nicht viel davon, dass so gut wie jedes Puff eine sog. strenge Kammer bereit hält und SW Claudia plötzlich zu Herrin Claudia mutiert, das doppelte verlangt für die perversen Leistungen und mit einer Orion Peitsche jetzt die böse Domina ist.
Aber wenn sich eine Domina berühren läßt, warum haben damit so viele ein Problem?
Schließlich ist das ganz alleine ihre Sache. Wer es nicht mag, muß ja nicht hingehen.
Aber deswegen ist sie noch lange nicht weniger Wert als die Unberührbare oder schlechter oder gar weniger authentisch. So ein Blödsinn. Genauso wie es der Gast aus sexueller Motivation heraus macht, kann sie es ja auch machen.

Auch die Preisdiskussionen sind hinfällig. Zig mal schon diskutiert.
Ein Gast, der weiß, was Spielzeug, Studiopflege, Verbrauchsmateralien und Werbung kostet, wird wenn das "Service" passt, gerne den geforderten Betrag bezahlen.

Klar kann man zum Diskounter gehen - wenn man aber Wert auf Qualität legt, wird man eben nicht immer fündig.
Was nicht heißen soll, dass billig immer schlecht und teuer automatisch gut ist.
Aber alles bekomm ich eben nicht beim Diskounter.

Und ob nun eine Domina Sex anbietet gegen Geld, es nur dann macht, wenn sie selber Lust drauf hat oder eben unberührbar ist - was geht das im Prinzip Kunz und Hunz an?
Gar nichts - jeder wird die Dame wählen, die ihm zusagt. Also - was soll das Ganze?

Warum bin ich schlechter (auf die Beleidigungen bezüglich Parasiten geh ich gar nicht näher ein), wenn ich meine Lust auch im Studio (er)auslebe?

Und früher waren die Gäste nicht anders als heute.
Früher war es nur einfach so, Domina ist unberührbar - Sexworkerin ist berührbar.

Warum von manchen Dominas auf ihre berührbaren Kolleginnen so herabgesehen wird, kann ich nicht verstehen.
Ich verurteile ja auch niemanden, weil er meint, SM darf nur OHNE sexuelle Praktiken und Nähe passieren. Wird für mich z.B: sehr oft gerne als Grund genommen, dass ich nicht muß.
Aber ich muß gar nichts. Was ich nicht anbiete, und was schon ist schlußendlich meine Sache.

Zu Hause wird ja auch nicht sexlos geSMt.
Und das Argument, mein Partner muß etwas haben, dass nur er bekommt?
Das bekommt er - MICH, meine Liebe - die wird ein Besucher nie bekommen. Er bekommt eine schöne Zeit mit mir.

Heut sind die Gäste wie gesagt nicht anders, sie haben nur für sich entdeckt/entdecken können, dass SM eben auch mehr beinhalten kann, als Peitschen und Demütigen.
Dass auch Nähe, Zärtlichkeiten, Sex (wie immer man diesen definiert - SM ist ja auch sexuell motiviert), Erotik, etc dazugehören KANN.

Warum darf nicht jeder so sein, wie er möchte.
Überall lese ich immer "MEHR TOLERANZ" für SM, für unsre Tätigkeit als Domina. Aber gerade hier gibt es die größte Intoleranz, die ich je erlebt habe.

Schönen Gruß,
Katarina
+ + + Junge Dominanz aus Leidenschaft + + +

~ ~ ~ Ich kreiere meine eigene Welt, – unabhängig von den Klisches und Regeln anderer Dominas und Sklaven! ~ ~ ~

Di, 02.Feb 2010, 22:51
@macrubber

der Vergleich mit "Godwins Law" und der verhältnismäßigkeit der Preise
für praktiziernde Bizarrladies,hinkt natürlich gewaltig...
keine Ahnung warum Sie Ihn erwähnt haben-
allein die Studiochefin kassiert Ihren standesgemäßen Obulos in Höhe von
40 prozent ,unabhängig der ausgehandelten Tarifstunde für bizarre Leistungen die angeboten wird

gruß und kuss
real 65

Mi, 03.Feb 2010, 00:37
Hallo Katarina, danke für deine Gedanken. Ich möchte hierzu ein paar kurze Anmerkungen meinerseits loswerden.
Lady Katarina hat geschrieben:Klar, ich halte auch nicht viel davon, dass so gut wie jedes Puff eine sog. strenge Kammer bereit hält und SW Claudia plötzlich zu Herrin Claudia mutiert, das doppelte verlangt für die perversen Leistungen und mit einer Orion Peitsche jetzt die böse Domina ist.
Dieses Bild habe ich im Kopf, wenn ich an "berührbare Dominanz" denke. Eine gute Session ist in meinen Augen nur dann möglich, wenn beide eine gewisse Neigung zum SM haben. Eine Domina, die auch im privaten Bereich SM auslebt, ist für mich in ihrer Rolle deutlich glaubwürdiger.
Aber wenn sich eine Domina berühren läßt, warum haben damit so viele ein Problem?
Schließlich ist das ganz alleine ihre Sache. Wer es nicht mag, muß ja nicht hingehen.
Aber deswegen ist sie noch lange nicht weniger Wert als die Unberührbare oder schlechter oder gar weniger authentisch. So ein Blödsinn. Genauso wie es der Gast aus sexueller Motivation heraus macht, kann sie es ja auch machen.
Da habe ich meine Zweifel. Ich habe ja auch nicht das Bedürfnis, gleich mit meiner Domina zu schlafen.

Auch die Preisdiskussionen sind hinfällig. Zig mal schon diskutiert.
Ein Gast, der weiß, was Spielzeug, Studiopflege, Verbrauchsmateralien und Werbung kostet, wird wenn das "Service" passt, gerne den geforderten Betrag bezahlen.
Sehe ich auch so. Selbst wenn diese Kosten nicht bestehen würden, muss man einfach auch zugestehen, dass die Dienstleistung an sich schon fraglos einen gewissen Wert hat.
Zu Hause wird ja auch nicht sexlos geSMt.
Der Vergleich hinkt ziemlich. Daheim hätte ich eine Partnerin, mit der ich eine Beziehung führen würde und SM wäre darin nur ein kleiner Bestandteil. Die Situation im Studio ist dann doch eine ganz andere.

Warum darf nicht jeder so sein, wie er möchte.
Überall lese ich immer "MEHR TOLERANZ" für SM, für unsre Tätigkeit als Domina. Aber gerade hier gibt es die größte Intoleranz, die ich je erlebt habe.
Ich für meinen Teil möchte mich weniger gegen etwas aussprechen, als vielmehr für etwas. Leider ist ja ein gewisser Verdrängungsprozess zum Nachteil der klassischen Dominanz zu beobachten.

Mi, 03.Feb 2010, 14:57
real65 hat geschrieben:@macrubber
keine Ahnung warum Sie Ihn erwähnt haben-
Ich wollte mal sehen, wer den Bezug korrekt zum Endpunkt einer jeden Forendiskussionen herstellen kann.

So daneben wie Sie lag allerdings niemand. %klatsch%

Do, 04.Feb 2010, 17:59
Ich frage mich wieviel Zeit und Geld ich noch investieren möchte um der richtigen Dame zu begegnen.Bei dem Überangebot was wir mittlerweile haben scheint mir das sehr schwierig zu sein.

Gruß
Rubberfriend

Do, 04.Feb 2010, 20:27
Sei doch froh, dass es dieses Angebot gibt!

Früher bist Du irgendwo hin und hast oft Lehrgeld zahlen müssen!

Heute hast Du Bilder, Text und eine Telefonnummer - das Vorgespräch.

Und da man anhand des Vorgespräches nur wenige Damen ausschliessen kann, gibt es zum Beispiel dieses Forum, in welchem Erfahrungsberichte stehen und Du nachlesen kannst, wie sich die eine oder andere Dame darstellt.

Wer da noch klagt - was dann? Wünscht Du Dir die DDR zurück? Nach dem Motto: Es wird gegessen, was auf den Tisch kommt?

Kopfschüttelnde Grüße,
Geniesser67 winke winke der diese Vielfalt zu schätzen weiss!
Männer werden nicht erwachsen, ...
die Spielsachen werden nur teurer.

Do, 04.Feb 2010, 22:01
@macrubber
sie sind nichts weiter als ein pisagesteuerter "agent provokateur"-
mich amüsiert dies nur... %klatsch%

als zahlender Profi-SM-Kunde selektiere ich sehr genau die angebotene Ware Dienstleistung

gruß und kuss

real65

Do, 04.Feb 2010, 23:46
@geniesser67

Es war früher nicht alles besser, aber es war anders.Die Profiszene war übersichtlicher und es hatte mehr Reiz.Und was am wichtigsten ist es war noch etwas besonderes.Kannst Du vielleicht nicht verstehen.Jedenfalls betrachte ich die Entwicklung auf dem Markt mit Sorge.

Spätestens wenn die ersten Angebote wie "Schön poppen in Latex" zum Flatratepreis kommen verabschiede ich mich aus der Szene.

Gruß
Rubberfriend
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