So, 22.Feb 2009, 21:10
von Hades
Nun ja, jetzt will ich zu diesem Thema auch meine Beitrag leisten.
Es ist nach den aktuellen relevanten volkswirtschaftlichen Parametern unstrittig, dass die Bundesrepublik Deutschland sich in der schwersten wirtschaftlichen Krise seit Jahrzehnten befindet; wenn gar seit ihrer Gründung vor ca. 60 Jahren.
Demzufolge sinkt aufgrund von
- Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit,
- Verringerung von flexiblen Gehaltsbestandteilen,
- Verunsicherung über die wirtschaftliche Zukunft
das 'verfügbare Geld' bzw. die Bereitschaft, Geld auszugeben.
In Konsequenz dessen werden die Ausgaben auf das 'Erforderliche' konzentriert, was da im wesentlichen ist:
- Wohnung,
- Nahrungsmittel, Kleidung
- Versorgung mit Energie, Wasser, etc.
- Transport zum Arbeitsplatz (wenn man denn noch einen hat),
- Gesundheitsversorgung.
Andere Dinge, die man sich gerne leistet jedoch nicht unbedingt erforderlich sind wie, Restaurantbesuche, Kino, Urlaubsreisen, etc., werden entsprechend zurückgefahren. Und zu den Dingen, die nicht essentiell sind, gehören halt auch mitunter kostspielige Besuche in den Studios.
Folglich kann ein Studio auch nur so reagieren, wie dies in der Wirtschaft üblich ist, wie:
- Kosten reduzieren,
- versuchen, die Einnahmen zu stabilisieren.
Wie diese Maßnahmen nun gelingen bzw. umzusetzen sind, dafür gibt es meines Erachtens kein Patentrezept.
Einigen Studios mag es helfen die Preise zu reduzieren, anderen neue Konzepte aufzulegen. Aber meiner Meinung werden nicht alle die Krise überleben.
Das eine oder andere Studio wird auch daran scheitern, obwohl es gut sein mag, dass es eine ungenügende Eigenkapitalausstattung hat - aber auch hier gelten die üblichen Ausleseprozesse des Marktes; eine Bereinigung der Szene ergibt sich unausweichlich.
Auch wenn nun das oben Gesagte für den einen oder die andere negativ klingen mag, eines Tages wird es auch wieder aufwärts gehen, und die, die die Krise überleben, werden gestärkt aus ihr hervorgehen.
So long
Hades