@mechanik:
Was allerdings auch nicht weiter verwerflich ist.
Sicher nicht.
Es gibt auch die, die dies als eine Art Machtspiel über die Domina genießen.
Ich erinnere mich an einen Fall, in dem der Gast einen Tag vorab seine Mappe (sein Drehbuch) an eine Kollegin ablieferte.
Kleidungsordnung, Ablauf absolut detailliert festgehalten.
Der Hintergrund: Er wollte aufgrund dessen, das er Frauen haßte und diese im Alltag, Job (hohes Tier) ständig erniedrigte wo es nur ging, sozusagen Buße tun.
Irgendwann sollte sie ihm beispielsweise schwere Aufgabe stellen, die er nicht lösen könne.Die Bestrafung hatte immer denselben Charakter: Er bäuchlings auf der Streckbank festgezurrt, Schläge mit dem Rohrstock auf die Fußsohlen.
Es durfte nicht davon abgewichen werden.
Meine Kollegin war vor jeder Session das reinste Nervenbündel.Doch: Er zahlte gut und blieb jedesmal vier Stunden.
Auf der einen Seite hat mich das sinnieren über den psychischen Hintergrund total fasziniert.
Ich kam zu dem Schluß: Auch hier genoß er seine Macht, von Buße kann kaum die Rede sein, oder?
Ich bewunderte meine Kollegin, die ihre eigenen Emotionen da derart zurückhalten konnte.Er war ein treuer Gast.
Ich hätte es nicht gekonnt selbst auf die Gefahr hin, diesen Typen danach nie wieder zu sehen, mich packte in solchen Momenten die blanke Wut.
Ja, ich verachtete diesen Menschen abgrundtief und diese Basis wäre von vornerein ein NOGO.
Was denkt ihr?