Psychologische Dominanz & Rollenspiele Miss Hella
Red Rose !!!Das neue Domina-Studio !!!
Catherine Bizarr
Lady C. Winter
Domina Filme & Chat
Bizarrlady Medea
Sei unsere Toilexxe!
Goddess Kara
Sei unser LUSTOBJEKT!

Mi, 17.Sep 2008, 19:56
Madame Zarahs Gedanken bezüglich des Schuhspitzenguckers sind von beängstigenter Präzision.Man fühlt sich zuweilen ertappt und durchschaut...
Madame Zarah hat geschrieben: Kann sich ein Gast überhaupt in einer SM-orientierten Begegnung fallen lassen, wenn er versuchst sich stets auf den Ablauf seiner Vorgaben zu konzentrieren?


Wenn ein Gast sich auf ein Rollenspiel so gut vorbereitet(10-bis15 seiten Drehbuch,richtige Intonation der Stimme etc.),dann ist wahrscheinlich das "Fallenlassen" gar nicht das Ziel,sondern eher das rituelle durchexezieren seines Rollenspiels.Was allerdings auch nicht weiter verwerflich ist.

Gruss Mechanik

PS.Weisse Pumps??
zu leiden für die Schönste...ist das schönste

Do, 18.Sep 2008, 18:21
@mechanik:
Was allerdings auch nicht weiter verwerflich ist.
Sicher nicht.

Es gibt auch die, die dies als eine Art Machtspiel über die Domina genießen.
Ich erinnere mich an einen Fall, in dem der Gast einen Tag vorab seine Mappe (sein Drehbuch) an eine Kollegin ablieferte.
Kleidungsordnung, Ablauf absolut detailliert festgehalten.
Der Hintergrund: Er wollte aufgrund dessen, das er Frauen haßte und diese im Alltag, Job (hohes Tier) ständig erniedrigte wo es nur ging, sozusagen Buße tun.

Irgendwann sollte sie ihm beispielsweise schwere Aufgabe stellen, die er nicht lösen könne.Die Bestrafung hatte immer denselben Charakter: Er bäuchlings auf der Streckbank festgezurrt, Schläge mit dem Rohrstock auf die Fußsohlen.
Es durfte nicht davon abgewichen werden.
Meine Kollegin war vor jeder Session das reinste Nervenbündel.Doch: Er zahlte gut und blieb jedesmal vier Stunden.
Auf der einen Seite hat mich das sinnieren über den psychischen Hintergrund total fasziniert.
Ich kam zu dem Schluß: Auch hier genoß er seine Macht, von Buße kann kaum die Rede sein, oder?
Ich bewunderte meine Kollegin, die ihre eigenen Emotionen da derart zurückhalten konnte.Er war ein treuer Gast.
Ich hätte es nicht gekonnt selbst auf die Gefahr hin, diesen Typen danach nie wieder zu sehen, mich packte in solchen Momenten die blanke Wut.
Ja, ich verachtete diesen Menschen abgrundtief und diese Basis wäre von vornerein ein NOGO.

Was denkt ihr?

Do, 18.Sep 2008, 19:19
Naja, ich denke mal, die persönliche Abneigung ist durchaus nachvollziehbar. Allerdings ist das strikte Drehbuch sicher eine zwar sehr schwierige Angelegenheit, hat aber sicher auch ihren Reiz, wenn beide Seiten den Ehrgeiz haben, dieses Drehbuch auch präzise wie ein Theaterstück zu spielen. Allerdings ist das wohl eher eine einmalige Gelegenheit, wenn man immer dieselbe Story wiederholt, wird´s langweilig
Vielleicht ist "Drehbuch" auch teilweise zu hoch gegriffen, oftmals sind es ja auch nur "Rituale" also kleine Teile einer Session, die einfach dazugehören, wie das Amen in der Kirche. Z.B. Füße küssen,Handkuß, bestimmte Praktiken. Ich würde sagen, das diese kleinen Rituale bei fast jedem dazugehören, sowohl bei Aktiven als auch bei Passiven.

Fr, 19.Sep 2008, 09:02
Auch ich lehne solche Sessions ab, wie Madame Zarah sie im Extrem beschreibt, nämlich dass der Gast ein Drehbuch vorlegt, welches er in vielen Jahren einsamen Fantasierens perfektioniert hat und nun real erleben will - jedenfalls dann, wenn er sklavisch an seiner Fantasie klebt.
Ich lehne das nicht deshalb ab, weil ich es nicht kann, sondern weil ich es nicht will UND weil ich weiß, dass die Wahrscheinlichkeit zum Misslingen einer solchen Session höher ist, als die Möglichkeit des Gelingens.
Es sind einfach viel zu viele Chancen auf Fehler, dass der Blick nicht genug oder zu sehr lasziv, der Ton nicht genug oder zu sehr scharf oder gurrend oder lockend, die Intonierung zu sehr oder nicht ausreichend zynisch, die Sprechpause zu kurz oder zu lang oder nach dem falschen Wort folgt, die Schuhe nicht spitz genug oder zu spitz, die Absätze einen Zentimeter zu hoch oder zu niedrig, ... die Liste ist endlos fortzusetzen.

Ich glaube, viele Gäste, die berechtigterweise mit bestimmten Lieblingspraktiken und entsprechenden Wünschen zu uns Dominas kommen, bangen angesichts solcher Diskussionen um die Erfüllung ihrer Wünsche. Dies jedoch ist bei den meisten Kolleginnen völlig unangebracht, solange die erwünschten Praktiken innerhalb der Spielvorlieben und -angebote der Erwählten liegen.

Ebenso glaube ich, dass wenige Gäste, die nicht mit solchen rigiden Drehbüchern auflaufen, sich vorstellen können, wie erstickend, durchgeplant und bestenfalls zufällig erfüllbar solche Vorgaben ausfallen können, mit denen Dominas gelegentlich konfrontiert werden.

Marfa
klassische Domina http://www.la-marfa.com
Aus- und Fortbildungen und Coachings http://www.bdsm-akademie.com

Fr, 19.Sep 2008, 17:44
@Roxana
Warum Verachtung?Du musstest ja nichts mit ihm zu tun haben,soweit ich lese.Und nach 3-maligen Vollzugs seines detaillierten Rollenspiels hätte sich die Nervosität Deiner Kollegin langsam zur Routine entwickeln müssen.Für eine Frau mit einem Hang zur Bühnen-Schauspielerei sollte das kein Problem darstellen.
Dass Du das nicht gekonnt hättest glaub ich Dir gern..Du bist ja eine Person,welche Spontanität mag.
Diese Beispiel ist für mich auch die immer latent vorhandene Urangst von uns Männern vor Kontrollverlust.Wir müssen(oder haben zumindest die fixe Vorstellung) funktionieren.

Gruss Mechanik
zu leiden für die Schönste...ist das schönste

Hat nicht jeder irgendein Drehbuch

Di, 30.Sep 2008, 14:34
Liebe Mdme Zarah!
Ich befinde mich (zum Glück) in der Lage, mich nicht permanent auf div. Lust- und sonstige Sklaven einstellen zu müssen. Auch hängt mein warmes Abendessen nicht davon ab, ob ich mich auf jemanden schnell einspielen kann. Aber selbst bei meinem permanenten Ehe-Sklaven kann ich unterschwellig irgendwelche so genannten Drehbücher feststellen. Das können Handlungen sein die ihn auf entsprechenden Bildern, Videos, Texten besonders angeregt haben. Ich überleg mir schon eine Net-Nanny einzubauen die ihm jegliche Beschäftigung mit solchen Dingen zumindest im Net verbietet. Es bleibt einem 24/7 Untertanen ja meist ohnehin nicht viel Zeit neben allen Putz- und Hausarbeiten noch irgendwelchen geistigen oder optischen Genüssen zu frönen. Müßigang ist eben aller Laster Anfang javascript:emoticon (' :-D ') . Wenn er mir dann in Da.-Wä. erst einen kühlen Aperitiv und dann das Abendessen servieren darf, ist das für ihn schon ein geistiges Vorspiel. Ich habe eine Excel-Liste mit den anstehenden Besorgungen und Haushaltspflichten, welche ich dann täglich genau kontrolliere und allfällige Bestrafungen folgen auf dem Fuße. Fast hätt ich - auf die Füße - geschrieben javascript:emoticon(' o\\o ') Nach dem täglichen Jodelkurs javascript:emoticon('%doc%') seh ich dann erst mal weiter.......
PS. Vielleicht hilft mir wer bei/mit diesen animierten Emoticons......

Mi, 01.Okt 2008, 09:46
Ich bin der Meinung, wenn man schon viel Geld (sprich ab 1000 €) in seine Session investiert, kann man auch auf seine speziellen Vorstellungen und Neigungen bestehen! Die Dame kann ja immer noch ablehnen, wenn ihr das Drehbuch des Kunden nicht gefällt. Dann sollte nicht zu sehr auf das viele Geld geschielt werden, sondern ob die Wünsche des Kunden von der Dame überhaupt nach seinen Vorstellungen umgesetzt werden können.

Ich speziell sehe dies alles eh nur als Dienstleistung und nicht wie ein SM´ler, der froh ist von seiner Herrin, die er zur Göttin erhebt, gedemütigt zu werden!

Eins habe ich aber über Drehbücher (auch meine eigenen Fantasien) gelernt:

A) Um den erträumten Ort bzw. Raum mit all seiner Ausstattung und Gerätschaften zu erhalten, müsste ich einen Ort wie das Bizarradies in München schaffen, was mit großen Investitionen verbunden wär

B) die Ladies, die mich behandeln sollten, müsste ich über eine Modelagentur bestellen und ihre Erscheinung dürfte nicht von meinen Vorgaben abweichen (keine Piercings & Tatoos; Größe zw. 1,78 und 1,85 cm; Wespentaille, Busen ab 75 DD (nur Silikon); Haare nicht kürzer als schulterlang, zudem schwarz; Make-up: schwarze Augen/roter Mund; athletische Statur)

C) Lack, Leder, Latex & Klinik-Kleidung & extreme Plateaustiefel nach meinen Vorstellungen für jede Dame (insgesamt 3) müssten bestellt werden, also wieder Investitionen tätigen

D) die ganzen Verbrauchsutensilien und Sexspielzeug ebenfalls bestellen

E) die Gehälter von 10 Arbeitstagen a 8 Stunden in denen ich im Monat behandelt werde (mindestens 60.000 € an Geldern)

und schließlich

F) die Damen müssten einen sehr offenen Bezug zur Sexualität haben, also eher Bizarrladies sein, da sie das Dominante mit z.b. Fellatio zeitgleich ausleben sollten!

Also müsste ich schon Multi-Millionär sein und von meinen Zinsen leben können, um dies alles auszuleben!

Kompromisse müssen also nicht nur in einer Partnerschaft eingegangen werden, sondern auch bei einer BDSM-Session und zwar auch von beiden Seiten!

Mi, 01.Okt 2008, 12:17
Hallo AV_,

Deinen originellen Ausführungen stimme ich vorbehaltlos zu. In grauer Vorzeit habe ich mal einen Thread gemacht - Du hast Dich damals auch daran beteiligt - zu dem ähnlich gelagerten Thema: "Königin" oder "Service Top".
http://www.dominaforum.net/forum/viewto ... in&start=0

Diesen Thread hier von Madame Zarah habe ich aber ein bißchen anders verstanden. Madame Zarah schildert nach meinem Verständnis Einzelfälle, die sich so tief in ihre erotische Phantasiewelt eingesponnen haben, daß die Begegnung mit einer Dame aus Fleisch und Blut ein regelrechter Schock für sie ist. Es sind einzelne Gäste, die den Schritt aus der Phantasie in die Realität einer Session nicht oder kaum schaffen - egal, wie weit ihnen die Dame entgegenkommen mag.

Gruss
-Platon-

Do, 02.Okt 2008, 00:22
Fühle Dich gegrüßt, Platon.

Hiermit möchte ich Dein Verständnis für meine Threaderöffnung gerne unterstreichen.
So hast Du noch einmal zusammenfassend erwähnt worum es mir mit meinem Posting ging.

Und wenn Deine Zusammenfassung mit meinen gestellten Fragen in Zusammenklang gebracht wird, dann ergibt sich vielleicht auch ein anderer Aspekt bei der Beantwortung dieser Fragen.
(Obgleich bereits sehr viele interessante Antworten und Gedanken zu diesem Thema zusammen gefaßt wurden. - Und trotzdem - kann es wirklich jemals genügend Antworten geben?)

Liebe Grüße hinterläßt >> Madame Zarah
Meine Dominanz liegt in deiner Sehnsucht verborgen
dich auf unwegsamen Pfaden meinen Gedanken zu nähern,
um deine Neigungen und deine Gelüste durch MICH zu nähren. > Madame Zarah

http://www.madame-zarah.de

die Damen

Do, 02.Okt 2008, 19:54
Liebe Leser,

aus meiner Sicht ist die Phantasie bei "soliden" Damen und bei den Damen aus dem "Leben" recht übersichtlich.
Mit den Jahren habe ich alle Möglichkeiten der verbalen und nonverbalen Versprechungen erlebt, ich bereue nicht
die damit Verbundenen Investitionen, eher den der damit verbunden Zeitverlust der notwendig ist, wenn man(n) sich
mit Frauen auf Grund etwaiger Bedürfnisse beschäftigt.
Ich möchte es mit der Musik vergleichen, für den einen ist die heimische Klavierlehrerin bei ihrer Interpretation von J.S.Bach, Meisterin ihres Faches
für den Anderen die Musikstudentin. Für den gebildeten Zuhörer gibt es nur Glen Gould. ( "gebildet" in Bezug auf ungebildetes Gehör)
In der Musik würde KEINE Klavierlehrerin,Studentin oder Hobbyspielerin auf die Idee kommen sich mit Glen Gould zu vergleichen!
Im Bereich der Liebe und Spielarten der Erotik wird nach eigenem Bekunden, jedes noch so kleines "Pflänzchen" zur Konzertpianistin.

Es stellt sich die Frage, glauben die Damen "solide" und "gewerblich" tatsächlich, auf der Klaviatur der Leidenschaft zu spielen wie Glen Gould?

Ob der Kunde mit dem Drehbuch nun "festgefahren" ist oder nicht, sollte nicht die Frage sein. Es ist eine Frage der Interpretation.

Bei Musikerin sind zwei Typen zu unterscheiden: die Einen deklarieren ihr Künstler-Credo in der „Texttreue“, die anderen hingegen in der „Werktreue“. Die Herangehensweise der Ersten fokussiert auf den Notentext. Dieser wird als absolute und unentbehrliche Grundlage der Auseinandersetzung mit dem Werk des Komponisten betrachtet. damit der Künstler die unantastbare Autorität des Tonmeisters anerkennt und seinen musikalischen Angaben wie ein perfekter Lakai folgt und preis gibt.

Nun zu dem zweiten Künstlertypus. Seine Herangehensweise fokussiert hier auf das musikalische Werk. Dieses wird als Grundlage und gleichzeitig als Quelle der Inspiration für sein Studium bzw. seine direkte Auseinandersetzung mit dem Komponisten angewandt. Dieser Künstler will hingegen die Persönlichkeit des Komponisten kennen lernen, betrachtet die Notation der Partitur als Wegweisung und Sprache des Komponisten, um den wahren Ausdruck seiner Musik zu verstehen.

Verstehen...... ich vermute das versteht hier keiner! Aus diesem Grund enden meine Zeilen hier

Mit freundlichen Grüßen

PS. Einen schönen Gruß an die mitlesende Musikerin (15 Minuten nach 3 Jahren an der Tankstelle Dortmund, lass uns wieder spielen)

Musenverehrer

Do, 02.Okt 2008, 21:11
Dionysos888 hat geschrieben:Liebe Leser,

Ich möchte es mit der Musik vergleichen, für den einen ist die heimische Klavierlehrerin bei ihrer Interpretation von J.S.Bach, Meisterin ihres Faches
für den Anderen die Musikstudentin. Für den gebildeten Zuhörer gibt es nur Glen Gould. ( "gebildet" in Bezug auf ungebildetes Gehör)
In der Musik würde KEINE Klavierlehrerin,Studentin oder Hobbyspielerin auf die Idee kommen sich mit Glen Gould zu vergleichen!

Es stellt sich die Frage, glauben die Damen "solide" und "gewerblich" tatsächlich, auf der Klaviatur der Leidenschaft zu spielen wie Glen Gould?

Ob der Kunde mit dem Drehbuch nun "festgefahren" ist oder nicht, sollte nicht die Frage sein. Es ist eine Frage der Interpretation.


Verstehen...... ich vermute das versteht hier keiner! Aus diesem Grund enden meine Zeilen hier

Mit freundlichen Grüßen

PS. Einen schönen Gruß an die mitlesende Musikerin (15 Minuten nach 3 Jahren an der Tankstelle Dortmund, lass uns wieder spielen)

Dio,
back again?

15 Minuten nach 3 Jahren?
Wie spät ist es, trag keine Uhr?

Muss ich GlenGould wertschätzen, weil es Prominenz tut, ich kein Banause sein will, es eigenohrig erkannt haben will, weil schicker , als Gulda, Brendel, Arrau?
Du greifst voll in die Tasten.
Zuende gedacht , müsste das Drehbuch von wem sein? Bernhard, Brecht, Shaw oder sonst noch?

Von dir?

Wenn`s keiner versteht, deine Vermutung, warum schreibst du das?

Gruß
erodom

Frei zu sein

Fr, 03.Okt 2008, 00:07
Dionyi,

leider, leider verstehe ich ich was Du meinst und das obwohl ich gerade so "frei" bin...

Du alter Provokateur...

und glaube mir...
zu suchen lohnt...

aber nicht mit Deiner "Einstellung"


Rahed


der sich kringelt weil er weiß was Dir entgangen ist, weil Du nicht telefonieren oder über Deinen eigenen Schatten springen kannst..

Fr, 03.Okt 2008, 13:11
@Dionysos888
Doch, doch ... ich denke, dass ich in etwa verstehe, was du meinst. :-D
Allerdings frage ich mich:
- Ist es möglich das Werk im Sinne des zweiten Künstlertypus zu interpetieren, wenn Komponist und Instrument identisch sind?
Oder anders gefragt: Kann sich das Instrument, wenn es Instrument ist, von seiner Rolle als Komponist lösen - so dass es sich spielen, interpretieren, lässt?
Und damit sind wir wieder beim "in die eigenen Fantasien eingesponnen sein" ...
Ob das jetzt verständlich ist?
%lach%
Viel Vergnügen beim Musizieren wünscht euch allen,
Annemarie
Freiheitsberaubungen aller Art

Dienstleistungen

Fr, 03.Okt 2008, 21:51
Hallo AV_

... ja, warum sollte ein Sklave nicht ein eigenes Drehbuch schreiben und seinen "Traum" so erfüllt bekommen wie ER es sich wünscht.
Gut, ein Sklave hat sich nichts zu wünschen...aber ab wann ist er denn der Sklave?
Bis zur Session ist Er doch eigentlich der Kunde und somit König?!
ER ist frei sich im Vorfeld eine Domina auszusuchen und frei in seiner Phantasie. Für diese Phantasie ist er als Kunde willig den geforderten Tribut an die Herrin zu zahlen.
Also warum sollte er bis dahin auch nicht darauf bestehen können ein Drehbuch zu schreiben.
Denn erst wenn er dann tatsähclich sich auf SEIN Spiel einlässt ist er der Sklave und gibt die Verantwortung ab.... aber bis dahin ist er verantwortlich für seine Entscheidung ob die Dame die Richtige ist, oder nicht.

Sicherlich ist die Frage berechtigt, ob der Sklave richtig "los lassen" kann in einer Session, wenn er doch erst so ein Drehbuch verfasst hat und vielleicht nur im Gedanken auf die richtige Reihenfolge bedacht ist.
Dieser Switch in seine Phantasie kann ja nur dadurch zerstört bzw. gestört werden, wenn die ausführende Domina Szenen des Drehbuches nicht einhält.

Die wahre Kunst in einer Session liegt doch nicht darin ob der Sklave der Domina ein Drehbuch schreibt, nachdem sie sich richten muss...oder ob sich nun der Sklave nach dem Drehbuch der Domina richten muss...sondern darin, dass nachdem die "Dienstleistung" abgeschlossen wurde und die Session anfängt...es der Dame gelingt den Sklaven (und sich selber) für die Dauer des Spiels so sehr in die festgelegte Rollenverteilung fallen lassen können, das es sich ECHT anfühlt.
See you soon ;-)

Fr, 03.Okt 2008, 22:14
Ein Punkt mag auch noch sein, dass man als aussenstehende Person gar nicht wirklich weiss, wie und warum es genau zu diesem Drehbuch gekommen ist. Oftmals werden damit wohl tief verborgene Sehnsüchte und Wünsche verbunden sein, über deren Ursprung sich der Kopfkino-Autor selbst nicht ganz im klaren sein wird. Da gab es ev. mal eine spezielle Begebenheit in der Pubertät, die einen Schlüsselreiz darstellte. Als professionelle Erfüllungsgehilfin ist man dann halt ev. mit einem Szenario konfrontiert, das ev. etwas befremdlich oder unspektakulär erscheinen mag, doch stellt dies bisweilen den Schlüssel zum tiefsten Inneren des Sklaven dar. Dies kann ganz neue Perspektiven eröffnen und im Idealfall einen Stammkunden bescheren.

Dies nur so ein Gedanke...
Wie nennt man das Sexualorgan des Sklaven? - Gehirn :-)
Antworten

Zurück zu „Offtopic Dominaforum“