Latexus hat geschrieben:Rechtssprechung hin, Rechtssprechung her: Wenn Du die Volksmeinung wissen willst, dann ist eine Domina eine Prostituierte. Mit anderer Ausrichtung zwar, aber es ist eben Sex gegen Geld und es ist dabei unerheblich, ob der Orgasmus des Kunden durch GV entsteht oder durch Handjob oder Vibrator, wenn der da gerade irgendwo fixiert ist, selbst wenn sich der Kunde das vor der Herrin selber machen muss, spritzt er trotzdem ab.
Also Sex gegen Geld und damit Prostitution was die Meinung der meisten Menschen angeht. (Ich sehe das persönlich übrigens exakt genauso, für mich sind Prostituierte allerdings einfach nur Dienstleister und erfahren von mir den gleichen Respekt (oder auch nicht, je nach Leistung und Fairness) wie jeder andere Dienstleister).
Ich gebe Latexus Recht und wenn ich gefragt werde, ob mein Beruf rein rechtlich unter Prostitution fällt, sage ich: Ja
Ich weiß auch gar nicht, was daran so schlimm sein sollte. Zum einen ist es nicht entscheident wie der Beruf bezeichnet wird, sondern wie ich ihn ausübe. Man kann alles billig und stillos machen, genausogut aber auch mit Niveau. Und das gilt für beide Sparten. Es gibt Dominas, die einfach nur peinlich und blamabel sind und es gibt Damen im *Horizontalen Gewerbe* die Inteligenz, Witz und Charme mit jeder Pore ihres Körpers verteilen. Genausogut auch anders herum.
Zum anderen prostituiert sich doch jeder, der in irgend einer Form Dienstleistungen offeriert. Warum machen wir also den Begriff Prostitution so unglaublich STARR an Geschlechtsverkehr fest?
Ich für meinen Teil weiß nur... vor zehn Jahren durfte man in Deutschland erst mit einundzwanzig der Prostitution nachgehen. Das galt damals auch für Dominas.
Ein Mann kann anziehen, was er will - er bleibt doch nur ein Accessoire der Frau.
Coco Chanel
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