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Wie soll Euer Vorgespräch aussehen??!

So, 25.Mai 2008, 12:37
Hallo Community,

als jemand der keine feste Domina hat, sondern regelmäßig verschieden (privat und bei Profis) "spielt", interessiere ich mich bei meinen Reisen durch die Landen immer wieder mal für lokale, seriöse Studios, die ich dann auch gerne immer wieder / mehr als ein Mal besuche. ("Reisen bildet!" *grins*)

Dabei mache ich gerade beim (für mich so wichtigen) Vorgespräch gravierende Unterschiede aus!

Selbst bei "seriösen" Dominas wird man - trotz telefonischer Voranmeldung - in einer Minute vorbesprochen und hat sich dann zu entscheiden. Von Gespräch auf Augenhöhe oder ohne ausgeprägtes Machtgefälle ganz zu schweigen.

So gibt es Dominas, die gar nichts über Ihre SM-Philopsophie sagen, und andere Ladys welche die einem Ihren ganzen Lebenslauf erzählen und eine 3. Gruppe, die in der golden Mitte liegt. Mir ist die Letztere die liebste.

Wie soll ein echtes VORGESPRÄCH stattfinden, wenn die Domina nur drei Sätze sagt, so im Stil von "Welche Praktiken magst Du?" und "Ok, das geht! Leg das Geld hierher und zieh Dich aus!"

Auch ein kleiner Eindruck des Studios (Geräte, Sauberkeit) hat mir schon manchmal bei der Entscheidung (im positiven wie im negativen) geholfen: Sauberkeit und interessante Geräte wirken natürlich immer besser wie ein versiffter Laden (Das gibt es auch!) und defekte / klapprige Geräte.

Ich sag nur ... >> Safe-Sane

Wenn dann die Domina sich auch noch (nicht zu viel und nicht zu wenig) für den Gast, seine Ideen, seine Erfahrungen und sein Level interessiert, dann und nur dann wird es für mich interessant.

Wie ist das bei Euch?


P.S.: Klar, das bei einer StammDomina ein Vorgespräch ganz anders aussieht und ggf. auch mal wegfallen kann (falls so vereinbart).

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Ideal finde ich das unten zitierte Vorgespräch von Lady Tanja s FAQ [und auch super geschrieben!], schlecht das von hier berichtete Erlebnis in Kassel.

Quelle: http://www.lady-tanja-hamburg.de/faq.php
[ich hoffe, das kann hier so zitiert werden]

"Bevor wir miteinander spielen, unterhalten wir uns in einem ausführlichen Vorgespräch über Deine Vorlieben und Wünsche. Wenn Du glaubst, vor Nervosität kein Wort herausbringen zu können, schreibe Deine Wünsche auf und bring den Brief mit.

Das Vorgespräch findet selbstverständlich auf „gleicher Augenhöhe“ statt. Das Machtgefälle beginnt erst, wenn unser gemeinsames Spiel startet. Ich werde Dich nicht zwingen zu bleiben.

Das Vorgespräch ist natürlich unverbindlich und wenn Du Zweifel hast, ist es für beide Beteiligten besser, wenn wir nicht gemeinsam spielen."
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bei o.f.I. und bei Profis beliebt !
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so manches schon erlebt
so vieles noch unversucht
auf einiges neugierig
für diverses offen

Vorgespräch

So, 25.Mai 2008, 15:39
Hallo Akzent,

da öffne ich ein Posting, weil mich das Thema interessiert, zücke schon meine 10 Finger, um loszutippen, und finde mich bereits zitiert. :-)

Ich fühle mich sehr geschmeichelt, als Quelle erwähnt zu werden.
Vielen Dank. *freu*

Auch wir Dominas erleben ja die unterschiedlichsten Vorgespräche.

Da gibt es Gäste, die ihre Lebensgeschichte und ihren Werdegang ausbreiten.

Gäste, die sehr konkret wissen, was sie wollen, und dies auch formulieren können..

Gäste, die schamhaft nach unten blicken und murmeln "englische Erziehung und so...".

Und ganz mysteriös finde ich Gäste, bei denen ich das Gefühl habe, sie mit meinen Fragen zu belästigen, weil sie sich dann Gedanken über sich, ihre Sexualität und ihre Wünsche machen müssten.

Das kann ich dann überhaupt nicht verstehen.
Schließlich gibt der Gast eine Menge Geld aus, um die eigenen Wünsche verwirklicht zu bekommen.

Ich persönlich finde die "gleiche Augenhöhe" sehr wichtig.
"Dominagehabe", bevor das Spiel beginnt, halte ich für unangebracht.
Schließlich weiß ich doch im voraus nicht, ob ich es mit einem Fetischisten, Masochisten, Rollenspieler und devotem Sklaven zu tun bekomme.

Es gibt natürlich auch Gäste, die am liebsten auf ein Vorgespräch verzichten würden, um gleich ins Spiel einzusteigen.

Auch wenn ich den Wunsch verstehen kann, gleich an der Eingangstür mit ein paar Ohrfeigen und Schlägen begrüsst zu werden, lehne ich dies beim ersten Treffen ab.

Wie soll ein schönes Spiel entstehen, wenn ich nichts über die Vorlieben und Tabus meines Gegenübers weiß?

Just my 2cts,
LadyTanja
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www.lady-tanja-hamburg.de
http://blog.lady-tanja-hamburg.de
www.galerie-de-sade.de/Hamburg/Lady-Tanja-a302.html

Vorgespräch

So, 25.Mai 2008, 16:50
Hallo Akzent, Hi Tanja!

Ich weis, "Ladies First" ich habe diemal aber die Reihenfolge des
Auftreten in diesem Thread gewählt!

Ein sehr wichtiges und interessantes Thema ich hoffe noch auf viele
Beiträge.

Ich möchte hier von einem Erlebnis berichten das schon mehrere
Jahre zurück liegt, daher lasse ich den Ort weg.

Ich hatte ein für beide Seiten informatives Vorgespräch - aber dann!

Nach dem Duschen wartete ich auf die Lady meiner Wahl.
Eine Unbekannte kam und sagte: "ich bin Zofe .... und soll dich auf
Lady ... vorbereiten."

Leider wurde aber die Zofe über meine Interessen und Tabus nicht informiert
so daß einiges sehr schief lief!

Eine andere Geschichte: Vorgespräch super!
Dann lies sich die Lady 30 Minuten lang emotionslos die Stiefel lecken.
Im Vorgespräch war von "Stiefelkuss" die Rede.

Genug der negativen Geschichten:
Vorgespräch von fast einer Stunde an dem auch die Zofe teilnahm.
Ein Spiel, wesentlich länger als vereinbahrt, mit einigen Überraschungen
innerhalb des abgesprochenen Rahmen.
Ein Nachgespräch mit Getränke und Führung durch alle Räume.
Noch mal länger als eine Stunde.

Damit bin ich etwas vom Thema abgekommen!
Ein Nachgespräch ist für mich auch sehr wichtig!
Gemeinsames vorbei ziehen lassen des zusammen Erlebten!

Also! Vorgespräch: Plaudern zum Anwärmen mit Übergang zu Details
zum Spiel finde ich ist ein Muß.
Bei einem fehlenden oder auch sehr kurzem Nachgespräch fühle ich mich
immer so leer, nicht was ihr jetzt denkt. Ich will es mal anders sagen:
Es ist wie ein Filmriss im Kopfkino.
Gruß von Helmut aus Berlin
Bild

So, 25.Mai 2008, 17:35
Aus meiner Sicht sollte der Gast sich im Vorfeld erst mal klar werden, was er gerne erleben möchte, bevor er einen Termin ausmacht. Beim ersten persönlichen Kontakt bevorzuge ich ein Gespräch auf gleicher Ebene, wo es sachlich und offen zugeht.

Das Nachgespräch finde ich noch etwas wichtiger als das Vorgespräch. Dort müssen beide Seiten, wie im Vorgespräch, sich auf einer Ebene befinden und das Erlebte offen und ehrlich nachklingen lassen. Hier ist es dann auch möglich Lob und Kritik zu äußern. Denn nur so profitieren beide Seiten davon.

Besteht die "Beziehung" schon etwas länger, kann das Vorgespräch auch kurz und knackig gehalten werden. In diesen Fällen findet dann eh schon ein fast regelmäßiger Kontakt zwischen beiden Seiten statt, wo Vorlieben, Phantasien und auch entstehende Tabus besprochen werden. Auch in diesem Fall finde ich, dass hier das Nachgespräch weiterhin eine wichtige Rolle spielt.

Vor nicht all zu langer Zeit hatte ich einen Termin, der sich über etwas mehr als 3 Stunden zog. Das Vorgespräch diente lediglich nur noch um den Obulus zu hinterlegen und der Körperreinigung. Das Nachgespräch dauerte etwa 90 Minuten.
Grüße von der
Gummipfeife

............

So, 25.Mai 2008, 17:43
Akzent
Natürlich ist ein Vorgespräch eminent wichtig. Ich denke, die wahrscheinlichkeit, das ein Spiel ganz ohne Vorgespräch schiefgeht, ist realtiv gross. Wobei ich die Erfahrung gemacht habe, das ich gar nicht
gross ins Detail gehen brauche, da ich ja nun mal kein Drehbuchgerechtes Spiel spielen möchte. Ich glaube, den meisten Ladys macht es sowieso mehr Spass, wenn sie in ihrer Kreativität nicht eingebremst werden durch allerlei Wünsche. Deshalb versuche ich meine Tabus und natürlich Vorlieben darzustellen, alles andere bestimmt dann die Lady. Ich muss dazu sagen, das ich bisher, von wenigen Ausnahmen abgesehen, nur auf äusserst Kompetente Damen getroffen bin. Diese Ausnahmen waren aber ausschliesslich im Bereich der Laufstrassen zu finden. Wobei das aber nichts bedeuten muss. Auch dort fanden schon sehr gute Vor - und Nachgespräche statt. In den Studios, welche ich bisher besucht habe, hatte ich noch nie das Gefühl, die falsche Wahl getroffen zu haben. Und ich habe auch noch nie ein Studio vorher besichtigt, geschweige denn die Gerätschaften unter die Lupe genommen, da bisher nur Renommierte Studios auf meiner Liste standen. Und ich denke, der Eindruck im Vorgespräch reicht aus, zu wissen, da ist alles im grünen Bereich. Ob der Laden, wie du es ausdrücktst, versifft ist, bemerkt man in der Regel schon beim Betreten. So jedenfalls meine bisherige Erfahrung.
Das Zitat von Lady Tanja trifft den Nagel schon recht genau auf den Kopf.

Helmut
Du hast Recht, der Idealfall ist der, wenn ein lockeres Gespräch zustande kommt, in welchem man seine Vorlieben und Tabus einbringen kann.
Ein stures herunterbeten der Neigungen lässt wahrscheinlich zu viele unbekannte übrig. Ausserdem finde ich, sollte man schon ein wenig von sich preisgeben, ohne seine Lebensgeschicht zu erzählen. Das " Plaudern "
ist schon ein sehr gutes Mittel.

Beste Grüsse Jimmy


Beste Grüsse Jimmy

So, 25.Mai 2008, 17:58
Interessantes Thema...Da meine grosse Leidenschaft jegliche Atemreduktion ist,beginnt mein Vorvorgespräch schon bei der Telefonischen Terminabsprache und da liegt bei den meisten Studios und Dominas ein kleineres Problem mit der Ehrlichkeit,am Telefon machen alle Atemreduktion (ganz klar gibt es viele,die mir genau sagen,ja oder nein) und dann vor Ort,mehr als Facesitting kommt nicht in Frage...Da ich für solche Leidensspiele auch weite Distanzen fahre,bin ich leider angewiesen auf Ehrlichkeit am Telefon...

Nachgespräch

So, 25.Mai 2008, 18:41
Ihr Lieben,

eure Antworten zum Thema Nachgespräch überraschen mich sehr.

Meine Erfahrung tendiert eher dahin, daß die meisten Gäste nach dem Spiel relativ rasch das Studio verlassen möchten.

Bei tiefen Sessions finde ich ein Nachgespräch in Form einer langen Auffangphase wichtiger als ein verbales Nacharbeiten (das biete ich dann lieber in Form von E-Mail-Austausch ein paar Tage später an, wenn sich die ersten Emotionen und Eindrücke gelegt haben).

Mir hat mal ein Gast nach einem sehr intensiven Spiel Tage später geschrieben, er hätte sich nicht getraut, nach dem Ende der Session noch liegenzubleiben und die Session ausklingen zu lassen (obwohl ich dies mehrfach angeboten hatte), weil er Angst hatte, meine Zeit unangemessen zu beanspruchen.

Ich weiß nicht, wie andere Damen das handhaben.

Ich für meinen Teil möchte niemanden, der noch auf Wolke 7 schwebt, brutal in die Realität zurückholen, indem ich auf die Uhr zeige und eine unverbindliche Konversation beginne.


Lieben Gruß,
LadyTanja
_______________________
www.lady-tanja-hamburg.de
http://blog.lady-tanja-hamburg.de
www.galerie-de-sade.de/Hamburg/Lady-Tanja-a302.html

So, 25.Mai 2008, 23:17
Ohne Vorgespräch gehts natürlich nicht beim ersten Treffen---irgendwelche "Tabus", psychische oder körperliche, hat sicher jeder, selbst wenn man sich im Übrigen völlig ausliefern will, ohne Drehbuch. Genauso wichtig finde ich es, ein Gefühl für einander zu entwickeln, bevor es losgeht...das bekommt man auch auf der besten Website nicht (...und die Dame natürlich sowieso nicht, da man sich als Gast nicht auf einer Website vorstellt...)

Aber es kann auch nach hinten losgehen: ich quatsche ziehmlich gern, und wenn die Dame ein bischen auf meiner Wellenlänge liegt und das Gespäch "auf Augenhöhe" stattfindet, kann es irgendwann schwierig werden, wieder in den Subspace einzutauchen, in die Stimmung für ein Spiel zu kommen. Das ist sicher ein Vorteil, wenn man sich schon kennt: Man fährt los, ist in der Stimmung, und kann gleich loslegen, wenn man sich trifft, ohne Unterbrechung. Das menschliche ist wahrscheinlich besser im "Nachgespäch" untergebracht...
"Eine Frage bleibt: Was will das Weib?"
S. Freud

So, 25.Mai 2008, 23:54
@all

Genauso wie es Lady Tanja beschreibt, habe ich es bei ihr erlebt. Ein vernünftiges, niveauvolles Vorgespräch auf Augenhöhe, am Anfang small talk zum Aufwärmen, um dann immer konkreter zu werden, bis wir beide für die Session bereit waren.
Klar kann das Eine oder Andere dabei vergessen werden oder untergehen, aber Neigungen und Tabus waren geklärt.

Und für Überraschungen innerhalb des Handlungsrahmens ist sie immer zu haben.

Das Nachgespräch bei ihr war für mich beim 1. Mal gewöhnungsbedürftig.
Ich kenne zwar keine Nachgespräche von 60 oder 90 Minuten - das kommt bestimmt seltener vor - eher so bis 30 Minuten, aber ein Ausklingen des Erlebten auf ihre Art und Weise war mir neu, und sehr angenehm, weil das Auffangen und Zurückholen durch sie sehr persönlich, sensibel und mit körperlicher Nähe geschieht, ohne viele Worte zu verlieren. %gern%

Eigentlich möchte ich dann das Studio gar nicht verlassen, so nah und vertraut ist sie dabei. Ich fühle mich richtig geborgen, schon zuhause. :-D

@ Akzent

Die 3. Gruppe ist mir auch am liebsten, und Lady Tanja sehe ich genau dort.

Herzliche Grüße an Sie, Lady Tanja, und alle anderen von Smicha winke winke
Was ist das Beste an einem sklaven? Seine Herrin!

Vorher & Nachher

Mo, 26.Mai 2008, 21:30
Halllo,
wie es Andere machen weiß ich nicht, aber wie ich es halte kann ich berichten.

Das Vorgespräch an sich ist für mich zwar unheimlich wichtig, zum Beschnuppern, zum Kennenlernen, zum Nervosität abbauen. Aber ich kann mich ob der meiner gegebenen Nervosität nicht auf mich verlassen. Darauf verlassen das es mir gelingt die meineserachtens essentiellen Informationen zu transportieren.

Deswegen wähle ich für Tabus und gesundheitliche Einschränkungen die Textform per E-Mail, zur Not mit Bebilderung, um eine eindeutige Beschreibung zu vermitteln.
Wahrscheinlich liegt das an meinem Job, in dem technisch und juristisch belastbare Spezifikationen eine große Rolle spielen.

So "abgesichert" habe ich bis jetzt jedes Vorgespräch inklusive meine Nervösität unbelastet genossen und konnte ich selbst sein, wohlwissend das dem "Sicherheitsaspekt" genüge getan wurde. Wobei, wie kann man "ich selbst" sein" in Gegenwart einer faszinierenden Frau und der Erwartungen die in die nachfolgende Session projeziert werden.

Meine bescheidenen Erfahrungen (die Anzahl der Damen ist sehr gering) lässt mich jedoch schließen, das die Damen auch nicht unbedingt über die nachfolgende Session bzw. das SM-Thema in weitestem Sinne plaudern wollen. Sondern das sie das freilaufende Gespräch zur Charakterisierung meiner Wenigkeit benutzen. Aber vielleicht liegt das auch an meiner Spielart: Ohne Drehbuch und ohne direkte Äußerung von Vorlieben, hoffend auf auf eine kreative Bespielung und/oder ein schönes Spiel miteinander.

Ja und dann danach.
Ich glaube das es unheimlich schwer ist einem frisch beschenktem Kind einen Kommentar zu seinem Geschenk zu entlocken. Außer vielleicht den Worten "Danke" und "Toll".

Und sollte es doch je eine Dame schaffen mir außer Gemeinplätzen auch Meinungen, Empfindungen, Wertungen oder gar eine Diskussion zu Sessionhalte im Nachgespräch zu entlocken, so kann sie sich als wahre Meisterin der Kommunikation fühlen.

Aber ich nehme mir die Freiheit die Dame mit meinen Empfindungen per Email mit allen Möglichkeiten des Mediums zu informieren. Und ich weiss, das ich dabei bis an die Grenze der Belastbarkeit der Dienstleisterinnnen gehe. In der Hoffnung auf ein schönes "nächstes" Spiel...

Aber ich habe bis jetzt unendlich erfüllende Spiele genossen, wobei das Vorgespräch der nächsten Session auch schon mal das Nachgespräch über die Besonderheiten der letzten Session werden kann.
Und lange nach dieser Session wird mir dann oftmals klar, welche kreativen Gedanken in den wenigen Minuten meiner Körperreinigung geboren und nachher umgesetzt werden. Kurz gesagt: Paradies pur

Und ich hoffe das dieses so bleibt.


Hoffend

Rahed

Vorgspräch / Nachgespräch

Mo, 02.Jun 2008, 09:26
Hallo,

ein Vorgespräch hat für mich bei einem Erstbesuch höchste Priorität. Selbstverständlich soll die Dame hier möglichst viel über mich erfahren, in erster Linie natürlich meine Tabus, Vorlieben, Aversionen.

Hier stelle ich fest – und das ist für mein Bleiben entscheidend –, ob eine Sympathie vorhanden ist, ob die Chemie stimmen könnte.

Wenn die Dame bei den Tabus reagiert mit “ja, ja, ja.......“ und bei den Vorlieben sich recht teilnahmslos äußert “können wir machen, können wir machen.........“, dann sollte sich der Gast verabschieden und ohne Frage nach dem Honorar gehen. Hier ist selbst der geringste Betrag verschwendet.

Ich habe in der Vergangenheit die Erfahrung gemacht, dass mit den Damen, mit denen ich ein gutes Erst-Vorgespräch hatte, auch sehr erlebnisreiche Session folgten.

Wenn sich Gastgeberin und Gast besser / gut kennen, verändert sich natürlich der Inhalt des Vorgespräches gegenüber einem Erstbesuch. Man unterhält sich auch mal über Session übergreifende Themen, erfährt gegenseitig das ein oder andere über den Menschen, mit dem man die folgende(n) x-Stunde(n) verbringt.

Und mal ehrlich, lassen wir uns nicht lieber von einer Dame “zerlegen“, die uns sympathisch ist, mit der wir nette Vorgespräche hatten?!

Zur “Abwechselung“ kann die Gastgeberin beim x-ten Besuch das Vorgespräch auch ganz fallen lassen.

Ich habe unter Lady Tanja mal eine wundervolle Session erlebt, zu der mich eine Kollegin an der Tür empfangen und für das Spiel “vorbereitet“ hat.

Nahezu bewegungsunfähig und mit verbundenen Augen auf dem Fußboden liegend, wartete ich, dass das mehrfache Klacken von Absätzen nicht immer wieder auf dem Flur verhallte, sondern endlich irgendwann in meiner direkten Nähe endete. – Und als es dann so kam, war es nur noch “schön“.


Und das Nachgespräch.......

Da kann ich von sehr unterschiedlichen Erfahrungen berichten:

Nach dem Anziehen direkt die Tür weisend, verbunden mit der Bemerkung “Kannst ja mal wieder kommen wenn Du willst“. --– Ne... ich ganz bestimmt nicht............

Aber auch mit einem netten Gespräch bei einer Tasse Tee und einem “ich fand es nett mit Dir. Vielleicht sehen wir uns wieder“ an der Tür. –-- Gerne......…...

Einmal habe ich erlebt, daß ein Nachgespräch auf eine Kollegin übertragen wurde, die während der Session kurze Zeit integriert war, da auf die eigentliche Gastgeberin – wie sie sagte - bereits der nächste Gast wartete.

Das empfand ich als ziemlich stillos. Wenn dann auch noch zwei mails ohne Resonanz bleiben, braucht sich der Gast über seinen “Stellenwert“ bei dieser Dame keine Gedanken mehr machen.

Im Nachhinein hat sich dieses Verhalten dann zum “Glücksfall“ entwickelt, denn es hat mich Lady Tanja “näher gebracht“.

Unter Lady Tanja habe ich mir bisher unbekannte Nachgesprächserfahrungen gesammelt. Sie gibt “Nähe“ und stellt die verbale Konversation hinten dran, es sei denn, der Gast möchte es anders. Auch hier ist sie, wie im Spiel vorher, sehr flexibel.

Ihr Angebot einer Mailaufarbeitung des Treffens empfinde ich als sehr angenehm.

Direkt nach der Session stecke ich noch so voller Emotionen, daß mir manche Abläufe des gerade beendeten Spiels (noch) gar nicht bewusst sind.

Das mit und unter meiner Gastgeberin Erlebte beschäftigt mich noch in den Folgetagen. Dabei kommen Gedanken und Fragen auf, um deren Beantwortung bzw. Stellungnahme ich sie per mail bitte. Und dieser Bitte ist Lady Tanja bisher immer nachgekommen.

Gruß
slave-nrw

Mo, 16.Jun 2008, 17:49
Für mich ist das Vorgespräch manchmal fast ein notwendiges Übel. Am liebsten würde ich sofort loslegen und gleich an der Tür entsprechend empfangen werden. Auch Entführungsszenarien haben für mich ihren Reiz.

In der Praxis halte ich das für nicht veranwortbar und ich würde mich darauf auch nicht einlassen. Dabei muss es nicht unbedingt ein ausführliches persönliches Gespräch sein. Vieles kann man im vorhinein telefonisch oder oder per Email abgesprochen werden. Insbesondere Praktiken und vor allem Tabus. Gerade bei den Tabus fallen mir gar nicht alle im persönlichen Gespräch ein und wenn ich wenige Minuten vor der Session zb. nach KV oder NS gefragt werde bringt das meine Gedanken gleich in die falsche Richtung.
Da ich auf Lanzzeit stehe, weiss ich Gespäche zwischendurch zu schätzen. Irgendwann ist sowieso ein Glas Wasser zu Erfrischung nötig und dabei kann man auch mal ein paar normale Worte wechseln. Dieses feedback lenkt dann auch den Rest der Session in die rechtige Richtung.
Besonders Nett finde ich immer das Nachgespräch. Dabei geht es mir meist gar nicht darum das Erlebte aufzuarbeiten sondern mehr darum die Domina als Mensch kennenzulernen und um wieder den Weg in den Alltag zurückzufinden. Prickelnd finde ich auch immer die Anspielungen auf das nächste Treffen und was dann noch alles stattfinden kann.

Gruss

Mahatma

Di, 17.Jun 2008, 04:35
Grüß Euch,

interessantes Thema. Dazu habe ich glaub ich mal in meiner Unterkategorie schon mit einigen Usern hier den Kopf zerbrochen.

Ich denke, jeder Mensch ist anders gepolt und hat hierzu andere Vorstellungen.
Daruf eingehen zu können, darin liegt die Kunst.

Grundsätzlich würde ich auch oft gern ohne langes Gerede ein Spiel beginnen. Hab ich "privat" schon oft in div. Clubs oder auf Parties gemacht. Hat einen riesen Reiz, wenn man nichts vom Andren weiß.

Aber im Studiobereich lege ich schon viel Wert darauf.
Schließlich möchte man sein Gegenüber doch kennenlernen. Also ich zumindest. Und wenn mir jemand unsympatisch ist, dann beende ich die Session. Das kann ich aber nur, wenn ich mir vorher etwas Zeit nehme.

Bei meinen Gastauftritten in einigen Studios habe ich die Erfahrung gemacht, dass ausführliche Kennenlern/Vorgespräche nicht so geschätzt werden von einigen Dominas. Offenbar braucht es ihnen zuviel Zeit.
Da wird entweder ein Abhakforumular ausgehändigt, wo man ankreuzt, was man will und was nicht oder halt mal eben zwischen Tür und Angel nach den Vorlieben udn Tabus gefragt wird. Aver in fünf Minuten jemanden kennenlernen ist wohl nur sehr schwer möglich.
Enttäuschungen und Mißverständnisse sind so oft vorprogrammiert.

Das wäre mir viel zu langweilig. Schließlich möchte mich den/die Spielpartner(in) ja auch ein wenig kennenlernen.
Ich halte es auch so, dass ich die Rollenverteilung erst bei Spielbeginn starte. Außer ich kenne jemanden schon lange und beginne gleich beim Betreten mit dem Spiel.
Ich finde es z.B. gerade bei Nuelingen sehr wichtig, dass sie sich mal ein wenig entspannen und von ihrer Nervosität runterkommen.

Mir ist wichtig, dass ich weiß, was derjenige sucht. Ein paar Praktiken sind mir zuwenig und zu unterschiedlich sind die Menschen und ihre Träume udn Ängste. Nur möchte ich das Ganze nicht zu technisch gestalten. Eher so, wie wenn man eine Freundin besucht.

Dauert das Ganze ne halbe Stunde oder Stunde, auch kein Problem.
Auch ein Nachgespräch ist mir wichtig. Ich schick niemanden sofort in die Dusche und gleich heim.
Einmal kann man nach dem "Kommen" noch durchaus etwas liegenbleiben und mal wieder runterkommen und vielleicht ne Zigarette rauchen.
Gerade das Nachgespräch ist ja auch für mich fürs Feedback wichtig. Aber ich finde es absolut daneben, jemanden sofort vor die Tür zu setzen.

Natürlich kann man sowas aber nur machen, wenn der nächste nicht schon mit der Zeitung in der Hand im "Wartezimmer" sitzt.

Dass Leute gleich nach einer Session wieder abhauen, erlebe ich eigentlich nur sehr selten.
Die meisten sind sehr dankbar für ein ausführliches Kennenlerngespräch und für ein ruhiges Ausklingen dachach.

Was ich auch nicht ganz verstehe ist, warum mancher trotzdem bleibt, obwohl er ein mieses Gefühl in der Magengegend hat.
Gut, einige kennen es vielleicht nicht anders, gerade wenn es ihr erster Besuch ist. Da ist es klar, dass man glaubt, es würde überall so ablaufen.

Lieben Gruß,
Katarina
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