Psychologische Dominanz & Rollenspiele Miss Hella
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Lady C. Winter

Sa, 05.Jan 2008, 01:03
Ach ja, hier noch ein kleiner Nachtrag:
Damit ihr Männer nicht denkt, Frauen hätten solche Probleme nicht.
Ich habe meine Neigung sehr lange unter dem Deckel gehalten, weil sie mir nicht ganz geheuer war.
Irgendwann war der Leidensdruck dann so gross, dass das nicht mehr ging. Ich bekannte mich zu meiner Neigung (damals noch devot).
Da mir Offenheit und Ehrlichkeit in einer Partnerschaft sehr wichtig sind, versuchte das auch meinem damaligen Partner zu erklären.
Er wollte gar nichts davon wissen, hörte gar nicht zu, sondern meinte bloss, das sei pervers, ja krank.
Nun ... ich habe die Konsequenzen gezogen und mich von ihm getrennt.
Gut, es gab noch andere Gründe für die Trennung und wir hatten auch keine Kinder.
Ich kann schon nachvollziehen, dass andere Menschen, das anders handhaben.
Ich bin jedoch sehr froh, muss ich meinem heutigen Partner/Ehemann nichts verheimlichen. Er hat ebenfalls diese Neigung und eine Vanilla-Partnerschaft käme für mich gar nicht mehr in Frage.
Ein schönes Wochenende allerseits aus der neutralen Schweiz.
%lach%
Annemarie
Freiheitsberaubungen aller Art

Sa, 05.Jan 2008, 01:45
@rk:
Hallo, bevor alle gleich über mich herfallen, eins vorneweg, ich gehe gerne ins Studio. Meine Frage, was ist normal? Ist es normal, das wir uns von Frauen anpissen, anscheissen, schlagen und erniedrigen lassen. Oder ist das pervers? Wenn es normal wäre, wieso können wir unsere Neigungen unserer Partnerin zu Hause, nicht näherbringen. Haben wir Komplexe oder Minderwetigkeitsgefühle. Für uns, werden viele Neigungen normal sein aber wieso. Bin auf Reaktionen gespannt.
Gegenfrage:

Wie empfindest du selbst deine sexuellen Neigungen?
Du tust es gerne, gehst gern in ein Studio, also nehme ich nicht an das du Gewissensbisse deswegen hast?
Ist es entscheidend was andere über deine Gelüste denken, würde es dich davon abhalten diese weiter auszuleben?

Sicher nicht.

Ich denke das die Menschen die gerne sexuell experimentieren eben mit etwas mehr Sinnlichkeit, Leidenschaft, Neugier und Phantasie beschenkt wurden und das Resultat ist, das sie um so mehr genießen können.
Das ist doch herrlich, ich freu mich jedenfalls darüber.
Sex mit Intellekt:-)

Sinnliche Grüße,
Roxana

Sa, 05.Jan 2008, 03:45
Normal: Das kann man nicht anders verstehen, denn als eine Art statistischen Durchschnittswertes, der sich ständig ändert, und darüberhinaus etwas anderes bedeutet, je nachdem auf welche Kultur in welcher Zeit man schaut. (Wie schon jemand sagte: Deutschland, 1963: Oralverkehr? Perverse Schweinerei! Deutschland, 2008: Oralverkehr: Na klar!). Hat es eine Bedeutung, "normal" zu sein? Sicher keine moralische und keine in Bezug auf die geistige/psychische Gesundheit. Die einzige Bedeutung, die "Normalität" haben kann ist die, dass der Nachbar keinen Anlass hat, die Nase zu rümpfen. Wenn einem das wichtig ist....

Pervers/Perversion: Das ist ursprünglich ein psychiatrischer Fachbegriff, um bestimmte, krankhafte sexuelle Abweichungen zu bezeichnen. Diese Begriff wird allerdings in der seriösen Fachdiskussion nicht mehr benutzt. Ganz ähnlich wie im Verständniss dessen, was "normal" ist, hat sich die Auffassung durchgesetzt, dass das Potenizal menschlicher Sexualiät extrem weit reicht, das Menschen fast alles sexualisieren können. In einem aufgeklärten Verständnis bedeutet "Krankhaftigkeit" im Zusammenhang mit Sexualiät nicht viel mehr als: 1. Leiden, 2. Kontrollverlust. Wenn man unter den eigenen sexuellen Antrieben leidet, und/oder wenn man Dinge tut, die man eigentlich nicht tun will: Nur dann hat das Ganze Krankheitswert. Und selbst dann: Wenn man aufhört, sich für die eigenen Antriebe und Tätigkeiten nur deshalb zu schämen, weil Pappa sie nicht billigen würde---dann ist man nicht mehr krank.
"Eine Frage bleibt: Was will das Weib?"
S. Freud

Sa, 05.Jan 2008, 12:08
Roxana schrieb folgendes:

Ich denke das die Menschen die gerne sexuell experimentieren eben mit etwas mehr Sinnlichkeit, Leidenschaft, Neugier und Phantasie beschenkt wurden und das Resultat ist, das sie um so mehr genießen können.
Das ist doch herrlich, ich freu mich jedenfalls darüber.
Sex mit Intellekt:-)

Ja, was sollte eine Domina, auch anderes schreiben. Ich will dich nicht angreifen aber das ist ja dein Geschäft. Ich werde weiterhin ins Studio gehen und meine Fantasien ausleben. Es ist letzentlich egal ob die Domina veranlagt ist oder nicht. Was pervers oder nicht pervers. Die Show muss halt nur gut rüberkommen. Was sie über einen denkt oder empfindet soll mir egal sein, schliesslich ist sie da, damit ich meinen Spass habe. Eben eine Dienstleistung, die ich in Anspruch nehme und dafür bezahle. Ist die Show schlecht, so geht man zur nächsten.

Sa, 05.Jan 2008, 13:07
rk hat geschrieben: Ja, was sollte eine Domina, auch anderes schreiben. Ich will dich nicht angreifen aber das ist ja dein Geschäft. Ich werde weiterhin ins Studio gehen und meine Fantasien ausleben. Es ist letzentlich egal ob die Domina veranlagt ist oder nicht. Was pervers oder nicht pervers. Die Show muss halt nur gut rüberkommen. Was sie über einen denkt oder empfindet soll mir egal sein, schliesslich ist sie da, damit ich meinen Spass habe. Eben eine Dienstleistung, die ich in Anspruch nehme und dafür bezahle. Ist die Show schlecht, so geht man zur nächsten.
@rk
Das ist wie mit dem Essen:

Wenn Du Hunger hast "frisst" Du alles unabhängig vom Geschmack denn es geht um das Überleben (~ "f i c k s t" jedes Mauseloch)

Wenn man aber genießen will und seine Lust ausleben, dann ist Qualität und Varianz schon sehr wichtig, sonst wird es nichts mit dem Genuss.

Und irgendwann merkst Du ob Du mit dem Koch auf einer Wellenlänge liegst und das ist meist mit dem Intellekt gekoppelt, jedoch meist speisenabhängig. Aber zum Glück gibt es ja verschieden Restaurants....

Und wenn Du dann eine Location mit einem Koch gefunden hast wo es bei mehr wie einem Gericht passt, dann sitzt auch mal der Koch an Deinem Tisch zum "fachsimpeln" und zum Geschacksnuancen/Ideen austauschen. Und das macht auch dem Koch Spass.
Und es schmeckt...
Und Du kommst öfters...

Dann ist es wie im Himmelreich...
Einfach schön....

Aber das geht nur wenn man auch miteinander kann und auf einer Wellenlänge liegt, sonst wird es schnell "langweilig".


Gruss

Rahed

der Dir wünscht Deine Location bald zu finden und vorher viel Spass bei den verschiedenen Versuchen die auch viel Spass machen können - auf der Suche nach dem Optimum -

Sa, 05.Jan 2008, 13:07
@rk
Wenn Du nicht mit Dir selbst im Reinen bist,(und das bist Du nicht)kannst Du das nicht der Lady oder Sklavin anlasten.

Wenn Du mit der Dienstleistungsmentalität und Drehbuch zur einer Domina gehst,darfst Du auch nichts anderes als Dienstleistungs-SM erwarten.

Es liegt an Dir...

Gruss Mechanik
Zuletzt geändert von mechanik am Sa, 05.Jan 2008, 14:22, insgesamt 1-mal geändert.
zu leiden für die Schönste...ist das schönste

pervers/normal

Sa, 05.Jan 2008, 13:25
Ihr Lieben,

Gäste mit der Mentalität von rk (und ich meine Dich nicht persönlich) sind es, die in uns Damen einen schalen Nachgeschmack hinterlassen, wenn wir mit unserer "Dienstleistung fertig sind".

Gäste

- die sich vor sich selbst ekeln, weil sie sich für pervers halten

- die sich vor uns ekeln, weil wir perverse Huren sind

- die sich noch mehr ekeln, weil sie mit ihrer Perversion zu Huren ghen müssen, um den Druck loszuwerden.

- die Handschuhe überziehen, wenn sie unseren Körper berühren, weil sie sich mit Perversion anstecken könnten

- die nach einem Spiel völlig hektisch in ihre Klamotten schlüpfen, um ja schnell aus dem Sündenpfuhl herauszukommen

- die uns nicht in die Augen schauen können, weil alles so pervers und abartig ist

- die sich ohne einen Wort verabschieden, geschweige denn, mit einem Dankeschön.


Das sind die Momente, in denen mir mein Beruf keinen Spaß macht.

Da braucht es als Domina ein gesundes Selbstbewußtsein und innere Stabilität, um sich nicht beschmutzt und benutzt vorzukommen.

Glücklicherweise gibt es genug andere Gäste, die mit sich und ihrer Neigung im Reinen sind.

Wenn die Augen strahlen, das Gesicht einen weichen, zufriedenen Ausdruck hat, wenn es ein warmes Danke ohne Worte gibt....dann weiß ich wieder, warum ich diesen Beruf liebe.

Just my 2cts,
LadyTanja
*die gleich ganz privat ihre sadistische Neigung ausleben wird und sich jetzt schon auf die strahlenden Augen freut*
_______________________
www.lady-tanja-hamburg.de
http://blog.lady-tanja-hamburg.de
www.galerie-de-sade.de/Hamburg/Lady-Tanja-a302.html

Sa, 05.Jan 2008, 14:36
Hallo Tanja, wenn die Session nicht den Erwartungen des Gastes entsprach, wieso soll er sich da bedanken, sich noch lange mit der Domina unterhalten? Oder glaubst du das einer Domina, jede Session gelingt? Dann wäre sie vollkommen, das aber erreicht wohl keine. Und seien wir doch mal ehrlich es ist und bleibt eine bezahlte Dienstleistung. Eine Arbeit womit die Dame ihr Geld verdient. Schön wenn die Dame ihr Hobby zum Beruf gemacht hat aber das wird nicht immer der Fall sein. Viele Damen, sehen da das schnelle Geld. Man muss als Gast lange suchen bis man das passende findet. Aussehen ist halt nicht alles, Kleider machen Leute. Hinter die Fasade kann man leider nicht schauen. Achso schaler Beigeschmack:- nach netten Vorgespräch, sitzt man allein im Studio und hört die Damen kichern(über mich?).-habe leider zu früh abgespritzt(gibs Geld zurück?). Vielleicht bin ich mit mir nicht im reinen aber diese Fragen hat sich doch eigentlich schon jeder mal gestellt. Ich halte es wie schon früher erwähnt, ich gehe ins Studio, bezahle und gehe nach Hause. War es gut bedanke ich mich, unterhalt mich kurz und gehe wieder hin.

Sa, 05.Jan 2008, 16:39
rk hat geschrieben:Hallo Tanja, wenn die Session nicht den Erwartungen des Gastes entsprach, wieso soll er sich da bedanken, sich noch lange mit der Domina unterhalten? Oder glaubst du das einer Domina, jede Session gelingt? Dann wäre sie vollkommen, das aber erreicht wohl keine. Und seien wir doch mal ehrlich es ist und bleibt eine bezahlte Dienstleistung. Eine Arbeit womit die Dame ihr Geld verdient. Schön wenn die Dame ihr Hobby zum Beruf gemacht hat aber das wird nicht immer der Fall sein. Viele Damen, sehen da das schnelle Geld. Man muss als Gast lange suchen bis man das passende findet. Aussehen ist halt nicht alles, Kleider machen Leute. Hinter die Fasade kann man leider nicht schauen. Achso schaler Beigeschmack:- nach netten Vorgespräch, sitzt man allein im Studio und hört die Damen kichern(über mich?).-habe leider zu früh abgespritzt(gibs Geld zurück?). Vielleicht bin ich mit mir nicht im reinen aber diese Fragen hat sich doch eigentlich schon jeder mal gestellt. Ich halte es wie schon früher erwähnt, ich gehe ins Studio, bezahle und gehe nach Hause. War es gut bedanke ich mich, unterhalt mich kurz und gehe wieder hin.
Es gibt immer wieder Sessions die nicht so nach dem Gaste entsprechenden Vorstellung war, dies liegt aber mitunter an dem vorhandenen Kopfkino und sein Ich.
Nehmen man mich ich würde zwar gerne wieder zu meiner Domina gehen aber habe mich bei einer TS/Transe wohler gefüllt und eine warme und einfühlsame Dominaz gespürt diese ich bei meinem damailigen Dominabesuch nicht spürte. Und ich stehe nun dazu gerne mal den Sex mit Transe zu beantspruchen. Wenn mir gut tut? Warum nicht also dazu stehen was mann mag!!!
Gruss winke winke

Sa, 05.Jan 2008, 17:06
@rk: Ich lese den Thread interessiert mit und langsam entwickle ich gewisse Selbstzweifel bezüglich meiner Intelligenz, von denen ich hoffe, dass du sie mir beseitigen kannst, da die anderen User scheinbar mehr verstehen, als ich es tue:

Was ist dein Problem? Wie verbindet sich deine Ausgangsfrage "Was ist normal" (Es ist laut Definition das, was von der Mehrheit der Menschen als allgemeingültig oder moralisch vertretbar angesehen und auch von der Minderheit der Menschen nicht grundsätzlich abgelehnt wird) - "was ist pervers" mit deiner Einstellung, dass der Besuch einer Domina nur eine Dienstleistung sei?

Stresst es dich, dass deine Partnerin es nicht mit dir praktizieren möchte? Gewisse Sexualpraktiken muss man nicht als pervers betrachten und kann sie trotzdem ablehnen, weil sie nicht den eigenen Vorstellungen entsprechen. Zu meinem Freundeskreis zähle ich auch zwei homosexuelle Männer. Ich finde Homosexualität nicht pervers, trotzdem würde ich dankend ablehnen, wenn sie mich fragen, ob ich nicht mal Lust hätte, gleichgeschlechtliche Liebe mit ihnen zu praktizieren.

Eine Ebene eines Dominabesuches ist fraglos eine Dienstleistung, aber es muss sich doch nicht zwangweise darauf beschränken...

Grüße Zero
dum spiro, spero....

Sa, 05.Jan 2008, 18:00
rk hat geschrieben: wenn die Session nicht den Erwartungen des Gastes entsprach, wieso soll er sich da bedanken, sich noch lange mit der Domina unterhalten?
Wärs nicht gerade dann wichtig?
zu leiden für die Schönste...ist das schönste

Sa, 05.Jan 2008, 22:05
@rk

Nicht jeder Domina gelingt jede Session. Natürlich nicht.
Menschen sind verschieden. Die Tagesform ist unterschiedlich.

Man harmoniert oder eben nicht.

Ich habe auch nie in Abrede gestellt, daß ich eine Dienstleistung anbiete.

Und ich habe auch nie gesagt, daß ich ein "Danke" erwarte.

Unterstelle mir keine Aussagen, die ich nicht getätigt habe.

Ansonsten...gehe halt ins Studio, nimm Dir Deine Dienstleistung, halte uns für geldgierige Huren, die über Dich kichern.
So what.

Lieben Gruß,
LadyTanja
_______________________
www.lady-tanja-hamburg.de
http://blog.lady-tanja-hamburg.de
www.galerie-de-sade.de/Hamburg/Lady-Tanja-a302.html

Sa, 05.Jan 2008, 22:56
@rk
Du hast gefragt "Was ist normal?". Viele Leute haben sich Gedanken darüber gemacht und dir geantwortet.
Und was tust du?
Du wechselst schwupsdiwupps das Thema und sagst kurz zusammengefasst, schliesslich würdest du doch nur eine Dienstleistung in Anspruch nehmen.
O.K. fragst du dich nach der Inanspruchnahme anderer Dienstleistungen (etwa nach dem Gang zur Post, zum Zahnarzt, etc.) auch ob das "normal" war?
Vermutlich nicht. Der Gang in eine Domina-Studio scheint dann doch noch mal was anderes zu sein. Nicht?
Aber vermutlich gefällt dir nicht, was wir dir geantwortet haben. Nun, wer die Antworten scheut, sollte keine Fragen stellen.
Und was deine Aussagen bezüglich Domina-Besuch anbelangen:
Du magst masochistisch veranlagt sein, devot bist du garantiert nicht die Spur. Also schon eine "Perversion" weniger.
Abgesehen davon, hat Tanja schon alles gesagt, was es dazu zu sagen gibt, meiner Meinung nach. bravo
Einen schönen Abend an alle winke winke
Annemarie
Freiheitsberaubungen aller Art

Sa, 05.Jan 2008, 23:11
Hallo,
rk hat geschrieben:Achso schaler Beigeschmack:- nach netten Vorgespräch, sitzt man allein im Studio und hört die Damen kichern(über mich?).-
Du hast ein Problem, das Kichern über Dich hast Du selber in Fragezeichen gesetzt. Wer sagt Dir denn, das die Ladies über Dich gekichert und hergezogen haben ??? Wenn jemand in Deiner Nähe laut lacht, glaubst Du sofort dass über Dich gelacht wird ? Oder haben die Ladies sich nur einen Witz erzählt, so wie wir Männer das am Stammtisch doch oft genug ablassen ? (Entschuldigung an alle Blondinen %lach% ).
Oder haben die Damen gerade Deinen Riesendödel bewundert %lol%
mechanik hat geschrieben:Wärs nicht gerade dann wichtig?
Genau getroffen ..., einfach darüber mit der Dame sprechen. Ist mir in vielen Jahren nur einmal passiert, da war die Dame wirklich nicht gut drauf. Sie hat dies selber bemerkt und die Session mit entsprechender Entschuldigung abgebrochen. Wir haben das dann halt ein anderes Mal nachgeholt (Sie hat dafür einen guten Zeitbonus eingeräumt) und ich habe damit wirklich kein Problem gehabt. Jeder ist mal gut oder schlecht drauf, wir sind eben alle nur Menschen. Aber im Gegensatz zu Tieren oder Steinen haben wir eben doch ganz tolle Möglichkeiten zur Kommunikation, jedenfalls sofern man sich vom Intellekt her entsprechend ausdrücken kann.

@rk : Irgendwie weiss ich auch nicht, worauf Deine Fragen abzielen, aber das hat ZeroZero in seinem Beitrag ja schon viel besser formuliert.
Hast Du ein schlechtes Gewisssen weil Du Deine Frau mit Dominas betrügst, nur weil Deine Göttergattin von BDSM entsetzt ist und das für pervers hält ? Wie ich schon in einem vorigen Beitrag geschrieben habe, ist normal oder pervers doch wohl von der persönlichen Empfindung abhängig. Solange einvernehmlicher, gegenseitiger Konsens über die Praktiken besteht ist doch eigentlich alles normal, oder ?
Dem Vatikan ist es doch auch egal, ob seine Gottesdiener kindliche Ministranten vernaschen, warme Bruderliebe praktizieren oder internationale Waffengeschäfte zur Aufbesserung der Kasse machen.

Gruß

NippleTorture

Di, 08.Jan 2008, 09:23
Hallo,

ein schwieriges Thema.

Vorab: Roxana und Tanja kommen mir durchaus authentisch und engagiert vor. Ich bin froh, dass es sie gibt.

Richtig ist sicher, dass sich "Normalität" nach der Gesellschaft richtet und demzufolge relativ ist. Ich denke auch nicht, dass man seine Triebe unterdrücken sollte, es sei denn, man fügt jemandem Schaden zu.

Ich denke, dass die Problematik tiefer geht. Zum einen, im rein sexuellen Bereich, mag die Spezialisierung auf bestimmte Praktiken oder Rituale bei einzelnen SM´lern so weit gehen, dass es fast unmöglich sein dürfte, den entsprechenden Partner zu finden, der aus Leidenschaft mitmacht. Anders ausgedrückt, die Spezialisierung führt zu einer gewissen Egozentrik.

Zum anderen, dieses Thema wurde bzw. wird ja in anderen Beiträgen diskutiert, scheinen längerfristige SM-Beziehungen auf privater Ebene die Ausnahme zu sein. Und für mich gehören Partnerschaft und Sex zusammen. Die angeblich (und m.E. ist dies sehr plausibel) oft kurze Dauer von SM-Beziehungen gibt mir schon zu denken.

Liebe Lady Tanja, nach einer Session ist es mir durchaus öfters unangenehm und es könnte sein, dass ich schnell das Weite suche. Das hat aber nichts mit der Dame zu tun, sondern ist meine Schwäche. Eine Prostituierte ist für mich per se nichts Negatives, es gibt genügend Vertreterinnen ihrer Zunft, die wie Sie niveauvoll, gebildet usw. sind. Ich werde an meinem Problem arbeiten.

Odysseus
Antworten

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